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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2025

Viel Uni, viele Zimtschnecken, wenig Irland

Bloomsbury Campus (2) - Tough decisions
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Wenn ihr WENIGER Zeit damit verbringen möchtet, durch Instagram und Tiktok zu scrollen, dann solltet ihr dieses Buch nicht lesen. Denn ganz eventuell hat es die Nebenwirkung, dass man ganze Nachmittage ...

Wenn ihr WENIGER Zeit damit verbringen möchtet, durch Instagram und Tiktok zu scrollen, dann solltet ihr dieses Buch nicht lesen. Denn ganz eventuell hat es die Nebenwirkung, dass man ganze Nachmittage damit verbringt, Backvideos anzuschauen. Dass man sich spontan zum Zimtschneckenbacken bei einer Freundin einlädt. Oder dass sich der nicht-lesende Freund wundert, warum um alles in der Welt man jetzt einen Hefewürfel im Kühlschrank beherbergt.
Das war also die Geschichte, wie ich mit einem neuen Hobby ins neue Jahr gestartet bin😊
Zur Geschichte von Emma Bellmore: Ich hatte gehofft, dass Band 2 der Bloomsbury-Campus-Reihe ein paar Versäumnisse aus Band 1 nachholt. Leider bleibt der Campus auch hier eher blass, und Elsa lässt ihre Leserschaft sehr ausführlich an ihrem Unifrust teilhaben – so dass ich irgendwann selbst frustriert war. Die Szenen, in denen sie mit Hunter lernt, waren mir schlichtweg zu lang.
Auch hatte ich gehofft, mich weiter von der walisischen Landschaft verzaubern lassen zu dürfen. Hier hatte Band 1 gute, aber leider zu wenig Ansätze. Nun... Am Ende des Buches macht Elsa eine Reise, und leider fand ich DIESES Land deutlich eindrucksvoller, farbiger und emotionaler beschrieben als das, in dem die ersten 75 Prozent des Buches stattfinden.
Fazit: Wer nach Backinspiration sucht, ist absolut richtig. Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Wirtschaftsstudium anzustreben oder nach Wales zu reisen, vielleicht nicht ganz...
Danke an @team.bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Über Neuanfänge

Last Call for Love
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Geständnis: Ich habe dieses Buch verwechselt! Hab's gesehen und dachte "Ah, das ist dieses Silvesterbuch, das grad so gehyped wird", und selbst als ich meinen Fehler fünf Minuten später bemerkt habe, haben ...

Geständnis: Ich habe dieses Buch verwechselt! Hab's gesehen und dachte "Ah, das ist dieses Silvesterbuch, das grad so gehyped wird", und selbst als ich meinen Fehler fünf Minuten später bemerkt habe, haben mir das Cover und der Farbschnitt totale Silvestervibes gegeben😂
Plottwist: Es geht natürlich nicht um Silvester, aber das Thema Glück kommt vor, und dass Protagonist Jack als Ire ein besonderes Verhältnis dazu hat🍀
Außerdem geht es um Neuanfänge: Raine, die Straßenmusikerin, die im irischen Cobh in einem Pub strandet. Jack, der diesem Pub ein Makeover verpassen möchte und Raine spontan einstellt. Raine, die sich endlich traut, ihre eigenen Songs zu spielen. Jack, der unter Zwangsstörungen leidet, und akzeptiert, dass schlechte Phasen auch wiederkommen dürfen, und dass man sie wieder hinter sich lassen kann. Dass erneute Neuanfänge okay sind. Gerade diese Botschaft fand ich richtig wichtig, weil sie für alle (psychischen) Krankheiten gilt.
Also doch irgendwie ein Silvesterbuch😊
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, ins Buch zu kommen und kann selbst nicht genau sagen, woran das lag. Aber spätestens, als sich die mentalen "Päckle" rauskristallisierten, die die beiden Hauptfiguren mit sich herumtragen und die ein bisschen abseits vom Mainstream-Romanfiguren-Päckle liegen (ADHS/Zwangsstörungen), fand ich es richtig interessant.
Mein Highlight: Der Ausflug ins Titanic-Museum🚢
Danke an @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Bester Band der Reihe!

Vielleicht nie (Vielleicht-Trilogie, Band 2)
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Für mich das bisher stärkste Buch der Autorin. Die zwei Figuren sind schön und tief ausgearbeitet, haben ihre Wunden, ihre Schwächen, ihre Stärken und vor allem ihre liebenswürdigen Macken, und das alles ...

Für mich das bisher stärkste Buch der Autorin. Die zwei Figuren sind schön und tief ausgearbeitet, haben ihre Wunden, ihre Schwächen, ihre Stärken und vor allem ihre liebenswürdigen Macken, und das alles sehr ausgewogen und durchdacht.
Tatsächlich endlich mal wieder ein Buch, bei dem ich mich ganz entspannt und meckerfrei zurücklegen und lesen konnte.
Wie Kilian sich auf dem Oktoberfest spontan um Joana kümmert, fand ich total süß, ab da war ich großer Kilian-Fan! Joana hätte ich gerne ein paar Abschminktücher geschenkt, aber gleichzeitig konnte ich auch verstehen, warum sie sich unter ihrer Make-Up-Schutzschicht versteckt.
„Vielleicht... nie“ ist unabhängig von Band 1 „Vielleicht... jetzt“ lesbar.
Ob ich Band 3 noch lesen werde, weiß ich nicht, weil ich dem Motorsport überhaupt nichts abgewinnen kann. Außerdem hat „Skogen Dynastie“ ja dankenswerterweise schon das halbe Buch gespoilert. Aber ich mag Karla und würde gerne ihre Geschichte kennenlernen, und da sich die Bücher bisher echt schnell lesen ließen, wird’s den literarischen Abstecher in die Formel 2 vermutlich noch geben. Oder anders gesagt: Vielleicht irgendwann😉

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Überraschend anders, als die Verpackung suggeriert!

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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Ein Zahlendreher, plötzlich landet Darveys Anruf auf Hannahs Handy, und das verändert ihrer beider Leben für immer, obwohl sie (noch) auf unterschiedlichen Seiten des Atlantiks leben. Sie freunden sich ...

Ein Zahlendreher, plötzlich landet Darveys Anruf auf Hannahs Handy, und das verändert ihrer beider Leben für immer, obwohl sie (noch) auf unterschiedlichen Seiten des Atlantiks leben. Sie freunden sich an, und mehr. Zum Glück führt ein Jobwechsel Darvey in einigen Wochen nach London, wo Hannah lebt.
Eine Stimme in meinem Kopf rief ab Seite 2 „Unrealistisch!!!“, alle anderen 57 Stimmen in meinem Kopf hingegen: „Hach, Seufz, Oh nein, Cuuuute, Ooooh, Jaaaah!“
Spätestens, als Darvey eben nicht am Flughafen auftaucht, und die beiden sich auf ihren jeweiligen Seiten des Atlantiks durchs Leben kämpfen, blieb die erste Stimme stumm.
Und als es dann dem Ende zuging, hatte sich das Realismusstimmchen in meinem Kopf damit abgefunden, dass „The Man I never met“ eine Geschichte ist, die in den 90ern vermutlich mit Meg Ryan und Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt worden wäre, und dass es für die Seele einfach gut ist, dass es auch solche Geschichten gibt.
Die Handlung überstreckt sich über einen längeren Zeitraum, so dass alle Jahreszeiten abgeklappert werden, trotzdem hat es mir vor allem Weihnachts- und Herbstvibes gegeben.
Einziges Gemecker: Das Buch spielt größtenteils in London, thematisch ziehen sich Mohnblumenfelder durch die Handlung, und besonders der Mittelteil ist nicht nur leichte Kost. Warum um alles in der Welt hat sich der Verlag gedacht, ausgerechnet Zitronengelb und Pastellfarben könnten das Farbkonzept der Wahl sein?

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Tolles Buch mit sperrigem Titel!

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Wäre mir die Autorin nicht empfohlen worden, hätte ich wohl nie zu diesem Buch gegriffen. Aber was soll ich sagen - ich fand es super! Vor allem das Setting bei der NASA hat es mir angetan, das war mal ...

Wäre mir die Autorin nicht empfohlen worden, hätte ich wohl nie zu diesem Buch gegriffen. Aber was soll ich sagen - ich fand es super! Vor allem das Setting bei der NASA hat es mir angetan, das war mal was erfrischend anderes. Außerdem wurden wichtige feministische Themen angesprochen, wie die schwierige Position von Frauen in der Wissenschaft, und ich fand es klasse, wie kreativ und humorvoll die Protagonistin Bee sich dieser Problematik angenommen hat, und vor allem, was sie für andere Frauen tut. Das hat mir sehr imponiert. Endlich mal eine Protagonistin mit Vorbildcharakter durch und durch. Ali Hazelwoods Schreibstil hat mich komplett abgeholt, sie ist witzig, humorvoll, sarkastisch und erklärt die wissenschaftlichen Themen, die angesprochen werden, so, dass auch wir Normalsterblichen sie nicht nur gerne lesen, sondern auch verstehen. Einen Stern Abzug gibt es, weil mir die Sexszenen im zweiten Teil nicht gefallen haben, die wichen in ihrer sprachlichen Umsetzung sehr vom Tonfall des Buches ab und passten meiner Meinung nach auch nicht sehr zum Charakter der Protagonisten. An sich ist Spice in Büchern ja super, aber er sollte halt zu den Leuten passen, die ihn auch haben;) Fazit: Ein schönes Buch von einer Autorin, die gerade sehr im Kommen ist - zurecht.

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