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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2018

Sehr verwirrend!

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
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Als ihre Schwester Nel Selbstmord begeht, kehrt Julia Abbot in ihren Heimatort Beckfort zurück. Sie macht sich Vorwürfe dass sie evtl. eine Mitschuld an dem Geschehnis trifft, da Nel sie kurz vor ihrem ...

Als ihre Schwester Nel Selbstmord begeht, kehrt Julia Abbot in ihren Heimatort Beckfort zurück. Sie macht sich Vorwürfe dass sie evtl. eine Mitschuld an dem Geschehnis trifft, da Nel sie kurz vor ihrem Tod angerufen hat, sie aber nicht abgenommen hat. In ihrem Elternhaus trifft sie auf Nels Tochter Lena und erfährt dass sich dessen Freundin Kate ebenfalls im „ Downing Pool“, wie die Einwohner den Fluss nennen, ertränkt hat. Werde in diesem Ort immer wieder Frauen in den Tod getrieben?
Das Hörbuch wurde von Britta Steffenhagen, Marie Bierstedt und Simon Jäger gelesen. Dadurch konnten Konversationen gut verfolgt werden. Die Vorlesestimmen habe ich als angenehm empfunden.
Der Story konnte ich leider nur unter Anstrengung folgen, da sie sehr verwirrend war. Jedes Kapitel wurde aus Sicht eines Charakters der Geschichte beschrieben. Da es aber sehr viele Charaktere und verschiedene Stränge gab, konnte ich nicht hineinfinden, sondern verwirrte mich. Da ich meine Hörbücher bei der Hausarbeit höre, fehlte mir hier die nötige Aufmerksamkeit, welches dieses Buch benötigt.

Fazit: Dieses ist kein Buch das man so nebenbei hören kann, da es sehr schwer zu verfolgen ist und die Geschichte sehr verworren.

Veröffentlicht am 30.12.2017

Nicht wirklich überzeugend!

Totenhaus
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Zwei Jahre nach Brühnhilde Blums Taten, taucht, bei einer Exhumierung, eine ihrer Leichen wieder auf. Sie muss sofort ihr Zuhause verlassen und findet sich schließlich in einem verlassen Luxushotel im ...

Zwei Jahre nach Brühnhilde Blums Taten, taucht, bei einer Exhumierung, eine ihrer Leichen wieder auf. Sie muss sofort ihr Zuhause verlassen und findet sich schließlich in einem verlassen Luxushotel im Schwarzwald wieder.
So beginnt das zweite Buch der Trilogie um die Bestatterin Blum. Der Sprecher Wolfram Koch hat ein angenehmes Timbre und er ist sehr gut in der Lage Höhen und Tiefen der Geschichte heraus zu heben.
Obwohl ich sehr gut und schnell in die Story reinfinden konnte, hat sie mich doch nicht ganz überzeugt. Im Gegensatz zum ersten Teil der Reihe, gab es nicht wirklich Höhepunkte. Alles in diesem Buch läuft zu glatt, jedes Hindernis wird gemeistert. Das kam mir etwas unrealistisch vor.
Spannung hatte dieses Buch aber trotzdem. Wenn etwas Unerwartetes geschah, war Aichner schon in der Lage das auch fesselnd heraus zuarbeiten.
Fazit: Der zweite Teil ist weitaus nicht so spannend wie der erste, aber wer die Trilogie begonnen hat, sollte sie auch weiterlesen. So werde ich auch den dritten Band lesen bzw. hören.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Wer will da mitspielen?

Sarajevo Disco
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Auf dem Hamburger Kiez werden zwei Bandenmitglieder unterschiedlicher Gangs kurz hintereinander ermordet. Gleichzeitig taucht eine neue tödliche Droge auf. Steht Beides miteinander in Verbindung? Wird ...

Auf dem Hamburger Kiez werden zwei Bandenmitglieder unterschiedlicher Gangs kurz hintereinander ermordet. Gleichzeitig taucht eine neue tödliche Droge auf. Steht Beides miteinander in Verbindung? Wird es einen Krieg zwischen den drei großen Gangs in Hamburg geben? Das will Lewis Boyle, Leiter der Hamburger Mordkommission herausfinden und unterbinden. Unerwartete Hilfe bekommt er von Kommissarin Jale Arslan.

Der Schreibstil gefällt mir im Großen und Ganzen ganz gut. David Gray hält sich nicht lange mit Orts oder Personenbeschreibungen auf, nur das nötigste, sondern legt sofort knallhart los. Seine Ausdrucksweise ist teils etwas vulgär, welches aber zur Umgebung passt.
In die Story selber fand ich nicht sofort rein. Es traten sehr viele verschiedene Personen auf einmal auf und die unterschiedlichen Geschehnisse verwirrten etwas, da musste ich mich als Leser erst einmal hinein finden. Als es dann aber richtig losging, stieg die Spannung, denn einzelnen Teile fügten sich zusammen und es wurde turbulent auf dem Kiez. Von da an ließ sich das Buch auch flüssiger lesen.
Das Zusammenspiel bzw. die Kontroversen von Polizei und Politik wurden sehr eindrucksvoll dargestellt. Welches mir allerdings, sowie auch die Charaktere Boyle und Jale, teils etwas überzogen vorkam.

Fazit: Alles in Allem ein unterhaltsamer Krimi, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Für Leser die Handlungen im Gangstermilieu mögen und auch nicht vor teils vulgärer Sprache zurückschrecken, trotzdem durchaus zu empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2017

Knaller Omi!

Das bisschen Hüfte, meine Güte. Die Online-Omi muss in Reha
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Renate Bergmann ist 82 Jahre alt und sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter aktiv. Dort erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben. Liebevoll berichtet Renate wie sie sich so durchs Leben schlägt. Mit ...

Renate Bergmann ist 82 Jahre alt und sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter aktiv. Dort erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben. Liebevoll berichtet Renate wie sie sich so durchs Leben schlägt. Mit viel Witz wird beschrieben, wie unterschiedlich doch die Vorstellungen von Recht und Ordnung zwischen den Generationen ist.
Marie Gruber liest diese Anekdoten mit einer sehr angenehmen Stimme. Als Hörer glaubt man wirklich eine ältere Dame vor sich zu haben. Sie kann sehr gut herausheben, wenn Frau Bergmann mal wieder entsetzt über die jungen Leute ist, oder erklärt wie man etwas schon früher gemacht hat oder es zu ihrer Zufriedenheit richtig macht.
Alles in allem eine recht unterhaltsame Geschichte. Nur mehrere Bände hintereinander zu hören, davon würde ich abraten, da es dann schnell langweilig wird. Aber ab und an Renate Bergmann bereichert durchaus das Leben.

Veröffentlicht am 23.09.2017

Wie aus einem Unglück, Glück wird!

Hart aber Hilde
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Pia Hartmann, alleinerziehende Mutter eines 17 jährigen Sohns, hat drei Arbeitsstellen um über die Runden zu kommen. Den Ersten, in einem Blumenladen, kündigt sie, da ihr die ständigen Avancen ihres Chef ...

Pia Hartmann, alleinerziehende Mutter eines 17 jährigen Sohns, hat drei Arbeitsstellen um über die Runden zu kommen. Den Ersten, in einem Blumenladen, kündigt sie, da ihr die ständigen Avancen ihres Chef zu viel wurden. Dann hat Pia ein Vorstellungsgespräch in einem exklusiven Blumengeschäft und ist mal wieder für Bus oder Bahn zu spät dran. Somit überredet sie ihren Chef Felix, Besitzer eines Copy Shops, ihr sein über Alles geliebtes Auto zu leihen. Beim Ausparken, fährt sie ausversehen eine ältere Dame mit Rollator an. Damit fängt ihr Ärger erst richtig an. Felix`s Auto hat eine Beule und er kündigt Pia. Die geschädigte Hilde Liebich hat sich den Arm gebrochen und deren Sohn will sie verklagen. Doch Hilde, die auf Pia`s Seite steht, baut sie wieder auf und von nun an kann es nur noch besser werden.
Dieses Hörbuch, gelesen von Caroline Peters hat mir von Lesestil her sehr gut gefallen. Wie die Geschichte um Pia`s Leben beschrieben wurde war durchaus nachvollziehbar. Die Story ist recht humorvoll verpackt, besonders die immer wieder Erwähnung von Felix seinem „Chrysler PT Cruiser Limited 2.4“. Doch teilweise ist das ganze geschehen doch sehr vorhersehbar. Der Höhepunkt, mit dem darauf folgenden Ende der Geschichte hat mich dann aber positiv überrascht.
Fazit: Bettina Haskamp hat mit ihrem Roman, mal wieder eine lockere leichte Urlaublektüre verfasst, die ich ohne weiteres weiterempfehlen kann.