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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2024

Spannend und mitreißend

Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)
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Der 2. Fall für Stefan Ahnhems Ermittler Fabian Risk ist nichts für Leser mit schwachen Nerven. Der Schreibstil und die damit einhergehende Erzählweise sind wieder ausgesprochen gut, sie sind flüssig ...




Der 2. Fall für Stefan Ahnhems Ermittler Fabian Risk ist nichts für Leser mit schwachen Nerven. Der Schreibstil und die damit einhergehende Erzählweise sind wieder ausgesprochen gut, sie sind flüssig zu lesen und abwechslungsreich durch die vielen Handlungsstränge. Der Krimi-Plot ist sehr komplex und der Leser muss am Buch bleiben, will er den Überblick nicht schon am Anfang verlieren. Der Autor schafft es dank der beliebten Cliffhanger und unerwarteten Wendungen die Spannungsschraube immer weiter nach oben zu drehen. Die beiden Ermittler Risk und Hougaard werden passend zu ihrer Rolle gut charakterisiert und überzeugen durchaus in ihren Handlungsweisen. Der einzige Kritikpunkt aus meiner Sicht ist die extreme Brutalität die hier beschrieben wird, weniger hätte es auch getan. Das Zusammenführen der vielen Handlungsstränge ist dem Autor letztlich glaubhaft gelungen.

Für mich ein durchaus fesselnder aber mit zu viel unnötig beschriebener Gewalt ausgestatteter Krimi. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 22.11.2024

Die Schattenhand

Die Schattenhand
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Jerry und Joanna, ein Geschwisterpaar, ziehen in ein ruhiges Dorf auf dem Land. Sie mieten das Haus einer Frau, die in Geldnot ist. Nach und nach lernen sie einige Leute aus der direkten Nachbarschaft ...




Jerry und Joanna, ein Geschwisterpaar, ziehen in ein ruhiges Dorf auf dem Land. Sie mieten das Haus einer Frau, die in Geldnot ist. Nach und nach lernen sie einige Leute aus der direkten Nachbarschaft kennen. Dann machen Briefe die Runde, wegen deren Existenz eine Frau Selbstmord begeht, wieder eine andere wird tot aufgefunden. Was ist plötzlich los in diesem kleinen Ort? Selbst Jerry und Joanna bleiben von den anonymen Briefen nicht verschont, heißt es doch in einem sie seien ein Liebespaar. Plötzlich verdächtigt jeder jeden der Absender der Briefe zu sein und die Atmosphäre wird dank der aufkommenden Klatschgeschichten immer unangenehmer.

Die Hauptfiguren Jerry und Joanna, sind ein cleveres, witziges Geschwisterpaar, die dem Geschehen auf den Grund gehen wollen und durch Miss Marple Unterstützung bekommen. Auch wenn der Mittelteil für meinen Geschmack zu langatmig geraten ist, gefiel mir dann aber die Auflösung wieder gut und war logisch und nachvollziehbar.

Alles in allem wieder ein gelungener Fall den Miss Marple überzeugend gelöst und mich damit gut unterhalten hat.


Veröffentlicht am 22.11.2024

Landhauskrimi

16 Uhr 50 ab Paddington
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Dieser Fall beginnt in einem Zug. Elspeth McGillicuddy wird Zeugin, wie ein Mann in einem parallel fahrenden Zug eine Frau erwürgt. Alarmiert benachrichtigt sie den Schaffner, der der alten Dame jedoch ...




Dieser Fall beginnt in einem Zug. Elspeth McGillicuddy wird Zeugin, wie ein Mann in einem parallel fahrenden Zug eine Frau erwürgt. Alarmiert benachrichtigt sie den Schaffner, der der alten Dame jedoch kein Wort glaubt. Nur eine nimmt sich des Erzählten an - Miss Marple. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Motiv und Täter. Der hinzugerufene Inspektor Craddock ist natürlich alles andere als überzeugt vom angeblichen Geschehen und belächelt anfänglich die Aktivitäten der alten Damen. Aber auch er muss sich letztlich geschlagen geben, als Miss Marple den Schuldigen überführt.

Agatha Christie ist auch mit diesem Miss-Marple-Krimi wieder ein stimmiger Roman gelungen, der zudem erneut mit faszinierenden Charakteren, wie z. B. den überheblichen Patriarchen, undankbaren Kindern und einem leicht dümmlichen Inspektor punkten kann. Dank der zahlreichen Informationen, die Agatha Christie sehr gekonnt einfließen lässt, lädt auch dieser Krimi wieder zum Mitraten ein.

Alles in allem ein erneut unterhaltsamer Landhauskrimi den ich gern weiterempfehle und den ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.


Veröffentlicht am 22.11.2024

Recht spannend erzählt

Die Tote in der Bibliothek
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Miss Marple wird zu Ermittlungen gerufen, als ihre Freundin eine Leiche (in der Bibliothek) findet.

Der Mordfall des Buches war von Beginn an recht spannend erzählt und schafft es auch den Spannungsbogen ...




Miss Marple wird zu Ermittlungen gerufen, als ihre Freundin eine Leiche (in der Bibliothek) findet.

Der Mordfall des Buches war von Beginn an recht spannend erzählt und schafft es auch den Spannungsbogen bis zum Ende aufrechtzuerhalten.Was mir an Christie gefällt, ist, dass sie ihre Krimis nicht zu ernst nimmt. Es gibt viel Raum für kleine humoristische Einlagen, was z. B. bei der Beschreibungen der Beziehungen zwischen Mrs. Bantry und ihrem Mann, Oberst Bantry zum Ausdruck kommt. Es gibt ein kurzes Kapitel, in dem die Nachricht vom Mord in St. Mary Mead in aller Munde ist, und damit auch immer mehr an Brisanz und Kraft gewinnt und es zu so manch haarsträubender Annahme kommt. Auch der Abschnitt als der junge Peter stolz von seinen Autogrammen berühmter Personen wie Dorothy Sayers und Agatha Christie erzählt, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen.

Auch der 2. Fall für die umtriebige Miss Marple hat mich gut unterhalten, auch wenn sie gar nicht so viele Auftritte hatte. Aber wenn sie ihre Überlegungen offenbart zeugen sie stets vom Gespür für die kleinsten Details und Zusammenhänge. Das ist es, was mir wirklich gefällt. Von mir gibt es für „Die Tote in der Bibliothek“ 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.


Veröffentlicht am 13.10.2024

Hörempfehlung

Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn
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Tom Sawyer und Huckleberry Finn auf abenteuerlicher Mördersuche - wer kennt diese Geschichte von Mark Twain nicht. Deshalb schreibe ich auch zum Inhalt nichts weiter, denn dieser ist ausreichend in der ...


Tom Sawyer und Huckleberry Finn auf abenteuerlicher Mördersuche - wer kennt diese Geschichte von Mark Twain nicht. Deshalb schreibe ich auch zum Inhalt nichts weiter, denn dieser ist ausreichend in der Produktbeschreibung erklärt.

Die Charaktere und Schauplätze sind wunderbar beschrieben und wirken sehr authentisch und durch die variabel eingesetzte Stimme von Udo Wachtveitl bekommt das Hörbuch seine ganze eigene Dynamik und das Kopfkino geht los.

Also meine Hörempfehlung spreche ich hiermit gern aus und vergebe für die gelungene Hörbuchadaption dieses Literaturklassikers gerne 4 von 5 Sterne.