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Veröffentlicht am 08.12.2024

Bekker & Meislow zum Dritten

Tote Frauen lieben ewig
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Charly Bekker und Stella Meislow von der Ständigen Mordkommission werden zu einem rätselhaften Todesfall gerufen. Kaum angekommen, blicken sie in das bläulich angelaufene Gesicht einer Frau, deren Augen ...

Charly Bekker und Stella Meislow von der Ständigen Mordkommission werden zu einem rätselhaften Todesfall gerufen. Kaum angekommen, blicken sie in das bläulich angelaufene Gesicht einer Frau, deren Augen weit aufgerissen sind und deren Zunge dick hervorquillt. Todesursache scheint Erhängen zu sein, was nicht zuletzt das tief in ihren Hals eingegrabene Seil zeigt. Aber nicht genug damit, wurde das Opfer auch gebrandmarkt. Ein scharlachroter Buchstabe auf ihrem Dekolleté - ein acht Zentimeter großes, ins Fleisch eingebrannte „A“ - sticht ihnen geradezu in grotesker Weise ins Auge. Ein absolut verstörender Anblick. Nicht lange danach wird eine weitere, ähnlich zugerichtete Tote, aufgefunden.

Geht es hier um Rache? Um Eheprobleme? Denn auch das zweite Opfer hatte einen vergleichbaren Hintergrund, sie lebten getrennt von ihren Ehemännern. Und warum wurden die Frauen gebrandmarkt? Sollten sie an den Pranger gestellt werden? Und wenn ja, warum? Die Zeit drängt, denn wie es aussieht, handelt der Täter in Serie und es steht zu befürchten, dass er erneut zuschlagen wird.

Daneben geht es um Bela Rottenbach, einem verurteilten Mörder, an dessen Schuld sowohl Stella als auch Charly erhebliche Zweifel haben. Auch kommt der unbekannte Täter gelegentlich kurz zu Wort, diese Einschübe werden kursiv dargestellt.

Charly und Stella sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere. Beide sind sie scharfsinnig, beide sind sie gut in ihrem Job, beide lassen sie sich nicht beirren, sie bleiben dran, lassen nicht locker. Stella ist eher zurückhaltend und doch sofort zur Stelle, wenn es die Situation erfordert, an ihr spürt man auch eine Spur von Schüchternheit, während Charly mir hier zu forsch, ja zu barsch, zu direkt ist. In ihrer polternden Art ist sie nicht zu bremsen, sie geht jeden sofort an, auch grundlos. Den herzensguten Menschen, der sie laut Beschreibung sein sollte, versteckt sie gut hinter ihrem Rambo-Getue. War sie mir in den Büchern zuvor durchaus sympathisch, hat sich dies nun ins Gegenteil verkehrt. Gut, sie wird im Laufe der Story ein Stück weit handzahmer, was ihrem Charakter beileibe nicht abträglich ist.

Gunnar Schwarz zieht seine Leser sofort ins Geschehen, er präsentiert den ersten Mordfall, lässt auch in die abstrusen Gehirnwindungen des Unbekannten blicken, er sorgt für Spannung ab den ersten Zeilen. Ziemlich lange bin ich ratlos, habe so einige Vermutungen und bin am Ende dann doch verblüfft. Kontrollzwang. Dieses Thema zieht sich durchs Buch, die Story ist gut konstruiert und logisch aufgebaut, sie ist durchweg spannend erzählt, sodass ich das Buch erst dann weglegen konnte, nachdem alles aufgeklärt wurde. Lediglich Charly hat mein Lesevergnügen etwas beeinträchtigt, ansonsten hat der Autor wie gewohnt abgeliefert.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Düster, geheimnisumwittert, nervenaufreibend

Nachtwald
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Nach Tríona Walshs durchweg spannendem Thriller „Schneesturm“ kommt auch „Nachtwald“ fesselnd und geheimnisvoll daher, wenngleich er die Spannung nicht durchgehend hält.

Claire und George haben geheiratet. ...

Nach Tríona Walshs durchweg spannendem Thriller „Schneesturm“ kommt auch „Nachtwald“ fesselnd und geheimnisvoll daher, wenngleich er die Spannung nicht durchgehend hält.

Claire und George haben geheiratet. Um die Kinder des jeweils anderen kennenzulernen, bietet sich Georges abgelegenes Herrenhaus direkt an. Es steht mitten im Wald, mit Fahrzeugen ist es nicht erreichbar, also machen sie sich auf einen längeren Fußmarsch gefasst.

Die Story wird überwiegend aus Lizzies Sicht erzählt. Sie ist Claires Tochter, mit dabei sind auch ihr Bruder Liam sowie Freya, Georges Tochter, mit Hudson, ihrem frisch Angetrauten sowie die Köchin Mia.

Schon der Prolog lässt den „Nachtwald“ düster und unheimlich erscheinen und weckt in mir den Wunsch, nie zu diesem Herrenhaus gehen oder eher stolpern zu wollen. Aber auch der Drang, mehr von dieser kleinen „Wandergruppe“ und ihrem Wochenende zu erfahren, ist da.

Kaum sind sie angekommen, erscheint ein ungebetener Gast, der ihre Pläne gehörig durchkreuzt. Schon allein das Haus ist mir nicht ganz geheuer, genau so jeder einzelne der überschaubaren Truppe. Seltsame Dinge geschehen, Lizzie forscht nach, sie gräbt in der Vergangenheit und nicht zuletzt durch ihre Umtriebigkeit werden bei mir Zweifel geweckt, um diese dann doch wieder zu verwerfen. Die Story zieht sich eine ganze so Weile dahin, sie dreht sich irgendwie um sich selbst, um dann – endlich - umso gewaltiger anzuziehen. Es geht Schlag auf Schlag, nichts ist so, wie es zunächst den Anschein hat, eine neue Erkenntnis jagt die nächste. Die losen Fäden wollen sich jedoch lange nicht verbinden, bis die Fassaden peu à peu zu bröckeln beginnen und das Ende eingeläutet wird.

Nach dem starken Anfang war es mir eine ganze Weile zu langatmig, der spannende Schluss hat mich dann wieder abgeholt. Ein durchaus solider Thriller, der gelesen werden will.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Unterhaltsamer zweiter Teil der Lemberg-Saga

Böhmische Schicksalstage
1

Schon der erste Teil der Lemberg-Saga „Böhmische Hoffnung“ hat mich gut unterhalten und so wollte ich natürlich wissen, wie es mit der Familie Lemberg weitergeht.

Die vier Kinder sind mittlerweile aus ...

Schon der erste Teil der Lemberg-Saga „Böhmische Hoffnung“ hat mich gut unterhalten und so wollte ich natürlich wissen, wie es mit der Familie Lemberg weitergeht.

Die vier Kinder sind mittlerweile aus dem Gröbsten raus, sie haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihrem weiteren Lebensweg. Alba, die älteste Tochter, interessiert sich brennend für das familieneigene Unternehmen, allerdings ist Emilie, ihre Mutter, der Überzeugung, dass es sich für sie so gar nicht gehört, in der Weberei zu arbeiten. Also trifft sie sich nachts heimlich mit Miroslav, einem jungen Tschechen, der ihr an den Webstühlen einige Arbeitsabläufe und daneben noch so manch anderes näherbringt. Charlotte, die jüngere Lemberg-Tochter, mischt derweilen das schweizerische Pensionat gehörig auf, denn alles ist für sie wichtiger als der Lernstoff. Wäre noch Ferdinand, der nach Abschluss seines Ing.-Studiums als Vaters Nachfolger vorgesehen ist und für Kilian, dem jüngsten Spross, steht eher noch die Schule im Vordergrund. Carl, der Patriarch, hat an mehreren Fronten zu kämpfen. Neben dem Fortbestand des Unternehmens ist es auch eine Affäre, die ihm immer mehr zu schaffen macht. Auch ist seine Schwiegermutter nicht unbedingt pflegeleicht und seine Frau drängt ihn immer mehr, Alba standesgemäß zu verheiraten, was diese vehement abblockt, hat sie doch ihre eigenen Pläne.

Wir sind in Böhmen im Jahre 1938. Nicht nur die unternehmerischen und familiären Probleme nagen an ihnen, auch die politische Situation wird immer bedrohlicher.

Karin Lemberg versteht es, ihre Familiengeschichte mit der damalige Zeit in Einklang zu bringen. Jeder einzelne Charakter hat seine Eigenheiten. Die Persönlichkeiten sind gut herausgearbeitet, sodass man um sie bangt, mit ihnen fiebert, sich mit ihnen freut und so manch Geschöpf auch verdammt. Mir sind sie alle schon aus dem Vorgängerband gut bekannt und natürlich wollte ich wissen, wie es mit ihnen allen weitergeht. Alba etwa ist eine vielschichtige Figur, die an mehreren Fronten zu kämpfen hat. Ihr fester Wille, ihre Liebe zu einem Mann, die Vorstellung der Frau Mama um ihre Rolle als Frau und auch ihre Heimatverbundenheit stellen für sie schon arge Probleme dar. Auch das neue Hausmädchen Lissi umgibt eine ganz besondere Aura, die bis in den engsten Familienkreis hineinreicht.

Viel ist passiert sowohl in der Weberei mit so einigen finsteren Typen, die vor nichts und niemandem Halt machen als auch in der Familie, die nicht zuletzt durch Standesdünkel geprägt ist. Die politisch aufgeladene Stimmung bis hin zum aufkeimenden Judenhass ist spürbar, das Schicksal der hier Agierenden steht jedoch im Vordergrund. Auch dieses zweite Buch habe ich gerne gelesen und natürlich bin ich neugierig auf den nächsten Band, denn es wird weitergehen, so viel habe ich den letzten Zeilen entnommen.

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Informativer Auftakt der O’Brian-Familien-Trilogie

Zwei Federn
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„Zwei Federn“ ist der erste Band der O`Brian-Familien-Trilogie. Von dem Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann habe ich schon die Sally-Wheeler-Trilogie gelesen, eine weitreichende Familiengeschichte, die ...

„Zwei Federn“ ist der erste Band der O`Brian-Familien-Trilogie. Von dem Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann habe ich schon die Sally-Wheeler-Trilogie gelesen, eine weitreichende Familiengeschichte, die fiktive und reale Personen an diversen Schauplätzen mit historischem Hintergrund durchleuchtet.
Nun zu ihrem neuesten Werk, das von dem titelgebenden Krieger vom Stamm der Choctaws erzählt. Seinen Namen – Two-Feathers – verdankt er zwei Adlerfedern, die bei seiner Geburt 1819 herabschweben und die sein Vater für ihn in seinem Medizinbeutel verwahrt.

Das Register um die Hauptpersonen mit Familienzugehörigkeit ist dem Roman vorangestellt, was gerade zu Anfang der Geschichte, aber auch immer mal wieder mittendrin, sehr hilfreich ist. Es sind mehrere Familien, die miteinander verflochten sind, erzählt wird in der Vergangenheit von Two Feather, der sich später Gideon nennt. Er wird von seinem Stamm während der großen irischen Hungersnot, deren Auslöser die Kartoffelfäule war, nach Irland geschickt, um das von ihnen gesammelte Geld der notleidenden Bevölkerung zu übergeben. Allerdings wecken diese Gaben auch Begehrlichkeiten in Kreisen, die nicht darauf angewiesen sind. In Irland dann trifft Gideon auf die junge Amy O’Brian, eine talentierte Schriftstellerin. Auch Gideon erweist sich als begnadeter Erzähler, beide gehen dann nach ihrer Eheschließung in seine Heimat.

In der Gegenwart sind es Bridget O’Brian und Ryan Doyle, die Nachfahren des Autorenpaares Amy und Gideon. Sie spüren ihren Ahnen nach, eine spannende Reise beginnt. Diese beiden Erzählstränge werden im Wechsel erzählt, sie vermischen sich, wenn nötig. Einmal eingelesen, möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen, auch wenn dieser erste Teil der O’Brian-Trilogie, wie auch die anderen Bücher der Lehmanns, viel Aufmerksam verlangt. An den Personen war ich bald nahe dran, wobei ich besonders gerne mit Amy und Gideon unterwegs war.

„Zwei Federn“ erzählt von der oben schon erwähnten Großen irischen Hungersnot, nimmt sich den indigenen Ureinwohnern Amerikas und deren Stellenwert an, berichtet von den politischen und gesellschaftlichen Verflechtungen und den damit einhergehenden Einzelschicksalen hüben wie drüben – in Irland ebenso wie in den Staaten. Die gut recherchierten historischen Hintergründe sind gut lesbar mit den fiktiven Elementen (dies sind die hier beschriebenen Familien) aufbereitet. Wer sich für Geschichte interessiert, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Eine schicksalhafte Nacht

Endlich das ganze Leben
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Seit diesem Morgen in ihrem Ferienhaus am Meer ist nichts mehr so, wie es einmal war. Marisa ist schon wach, ihr Blick fällt auf den noch schlafenden Stelvio. Der Alltag hat sich mehr und mehr eingeschlichen, ...

Seit diesem Morgen in ihrem Ferienhaus am Meer ist nichts mehr so, wie es einmal war. Marisa ist schon wach, ihr Blick fällt auf den noch schlafenden Stelvio. Der Alltag hat sich mehr und mehr eingeschlichen, sie denkt zurück an eine Zeit voller Leidenschaft. Und bald weiß sie, dass etwas Schreckliches geschehen ist, das Leben davor gibt es nicht mehr.

Roberta Recchia erzählt von der Familie Ansaldo, von Marisa und Stelvio und ihren Kindern Elisabetta, genannt Betta und ein wenig blitzt auch Ettore, der Sohn, durch die Erzählung. Wir sind in Rom der 1980er Jahre. Sie führen ein gut gehendes Feinkostgeschäft, das sie einst von Marisas Eltern Ettore und Letizia Balestrieri übernommen hatten, schon sie waren erfolgreich. In den 1950er Jahren war Stelvio bei Ettore angestellt und wie es das Schicksal so wollte, waren Stelvio und Marisa bald ein Paar, wenngleich es einige unschöne Umwege dazu brauchte. Auch von Emma, Marisas Schwester, erfahren wir so einiges, deren Leben eine ganz andere Richtung einschlägt. Unser Hauptaugenmerk jedoch bleibt vorerst bei Marisa, bei Stelvio und Betta.

Das Davor beschreibt eine glückliche Familie, sie sind am Meer. Das Klima dort ist für Bettas Asthma eine Wohltat. Betta – eine junge, dem Leben zugewandte 16jährige. In diesem Sommer ist ihre gleichaltrige Cousine Miriam bei den Ansaldos zu Gast, ihre Mutter Emma ist als erfolgreiche Geschäftsfrau in der Welt unterwegs. Miriam wirkt im Gegensatz zu Betta eher kindlich, beide jedoch verstehen sich super. Bis eines nachts ein Unglück geschieht - Betta wird tot aufgefunden. Das Danach wirft sie alle aus der Bahn. „Und plötzlich gibt es ein Davor und ein Danach.“

Auch wenn das Leben weitergeht, irgendwie weitergehen muss, so sollte keiner sein Kind überleben müssen. Die Eltern gehen unterschiedlich mit dem Leid um. Immer tiefer tauchen wir ein in die Familienstruktur, immer besser lernen wir sie alle kennen. Beurteilen, ja verurteilen zuweilen. Der Blick geht zu Miriam, die diese Nacht schwer traumatisiert überlebt hat. In dem Gelegenheitsdealer Leo findet so etwas wie einen Seelenverwandten, aber auch ihm verschließt sie sich. Keiner weiß um ihre seelische Not, keiner scheint etwas davon zu ahnen.
Wie viel Leid kann ein Einzelner aushalten, wie viel eine Familie?

Die Autorin zeigt auf, wie weit es kommen kann, wenn Sprachlosigkeit alles andere übertüncht. Viele Themen werden angesprochen, ausgehend von dem Drama dieser Nacht sind Drogen, Alkohol- und Tablettenmissbrauch im Spiel, die Vertuschung einer Tat und die damit einhergehenden gravierenden Folgen werden durchleuchtet. Es geht um Schuld, um Schuldgefühle und Suizid. Wir lesen von aufkeimender Hoffnung und Hoffnungslosigkeit über weite Strecken, beobachten ein Leben im falschen Körper.

Mich hat das Buch sehr berührt. Im Danach liegt der Focus weitgehend auf Miriam, die seit jeher von den Eltern emotional im Stich gelassen wurde. Was hilft der finanzielle Hintergrund, wenn die Seele leidet? Auch Bettas Eltern Marisa und Stelvio, deren glückliches Leben abrupt endet, konnte ich in ihrer Trauer, mit der jeder anders umgeht, durchaus verstehen. Marisa war am Boden zerstört, sie konnte Stelvios Nähe nicht mehr ertragen – werden sie je wieder zueinander finden? Sich gegenseitig trösten können? Auch wenn ein Leben danach möglich scheint, so werden die Wunden dieser Nacht nie ganz heilen, sie werden immer schmerzen.

„Endlich das ganze Leben“ ist ein aufwühlender Roman. Die Autorin nimmt ihre Leser mit in ein Italien wie wir es kennen und schätzen. Lebendig geht es zu, das Miteinander und später dann das Aufarbeiten des unvorstellbaren Unglücks, mit dem sie fertig werden müssen, beschreibt sie echt, ihre Charaktere sind allesamt glaubwürdig, wenngleich die Story zuweilen klischeehafte Züge trägt. Dabei geht sie sehr behutsam vor, sie beobachtet wertfrei. Ein fesselnder, ein sehr lesenswerter Debütroman.

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