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Veröffentlicht am 17.01.2025

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt, Magie meets Weltenmeere

Das Buch der verbotenen Träume
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Mary E. Garner hat mit dem 5. Band der Chronik ihrer magischen Bücherwelt-Reihe einen echten Volltreffer gelandet. Mir gefällt es nach Band 2 am allerbesten. Dieser Band hat alles, was ein gutes Buch braucht. ...

Mary E. Garner hat mit dem 5. Band der Chronik ihrer magischen Bücherwelt-Reihe einen echten Volltreffer gelandet. Mir gefällt es nach Band 2 am allerbesten. Dieser Band hat alles, was ein gutes Buch braucht. Lesestoff pur, mit viel Herz, knisternden Begegnungen, warme Hände, die Leben retten und einen wie immer starken Geheimen Bund, der dieses Mal eine wirklich schwere Aufgabe hat, die einen als LeserIn in Atem hält. Die menschliche und zunächst ahnungslose Dawn ist die Hauptfigur in diesem Teil der Reihe. Sie ist allein mit sich, voll Trauer um ihren geliebten Partner Henry, der plötzlich verstorben ist und sie allein gelassen hat. Sie findet Trost in ihrer Arbeit in der beliebten Bibliothek von Keswick, ihrer Heimat. Ihre Gefährtin ist die Mutter ihres verstorbenen Henry. Alles plätschert dahin für Dawn, bis es eines Tages einen Tag der Tage gibt, den der alles verändert und ein Tor drinnen und draußen öffnet. Sie findet ein besonderes Buch, dass ein Kunde in seiner Eile auf der Straße vor der Bibliothek verloren hat. Prompt nimmt sie es und ab da beginnt ihre lebensverändernde Zeit der Träume und Buchweltabenteuer. Henry erscheint ihr sehr nah in ihren plötzlichen Träumen. Alles verändert sich. Sie fliegt ehe sie sich versieht in die Welt des liebsten Buches ihres Henry. Von hier an mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn eine temporeiche Geschichte beginnt für Dawn. Wir LeserInnen dürfen sie begleiten und landen mit ihr in Mrs. Gateway´s Fine Books, wo alt bekannte Figuren, Wanderer und Walker verkehren. Die neuen Figuren in diesem Band machen neugierig, was alles passieren wird. Es ziehen schwierige Zeiten auf mit dunklen Albtraummachern hier wie dort.

Die Autorin hat hier besonders gekonnt Magisch-Zauberhaftes verbunden mit vielen starken Themen rund um die Bücherfiguren. Es sind supertolle Erlebnisse in berühmten Buchszenerien dabei. Es lebt ein starker und dichter wie packender Verve in den Zeilen und Geschehnissen. Ich fand es wunderbar, wie Mary E. Garner uns einlädt einige Bücherweltfiguren genauer unter die Lupe nehmen zu können. Es ist zuweilen auch wirklich gruselig und der Mund steht offen. Gekonnt sind die Menschenwelt und Buchwelt kombiniert. Wenn ich so überlege, auch hier sind einmal mehr Action, Know-How und liebe Wärme untereinander gepaart mit intellektuellem Anspruch dabei. Man wird einfach mitgerissen. Die etwas über 400 Seiten fliegen nur so dahin und hinterlassen die Lust auf mehr davon. Am schönsten wäre ein 6. Band. Ich hoffe, den wird es noch geben. Es gibt hinten im Buch ein Glossar, das hilfreich ist, um wieder voll im Geschehen und im Bilde zu sein. Das Buch ist insgesamt schön aufgemacht und das Cover ist wundervoll strahlend. Die Farben des Covers spielen eine Rolle in der Geschichte. Ich glaube, dieser Band ist auch etwas für Neueinsteiger in die Reihe. Jeder Band kann grundsätzlich unabhängig von den anderen gelesen werden, man kommt schnell rein, worum es geht und findet sich schnell zurecht. Ein großer Genuss und Leseabenteuerspaß wartet auf euch. 5 traum-magische Sterne.

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 07.01.2025

Rauhnächte, die knisternde Liebe in sich tragen

Die Energie der Rauhnächte
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Christine Rechl hat für mich mit ihrem wunderschönen Journalbuch über die Rauhnächte ein echtes Herzenswerk abgeliefert, das so bezaubernd gestaltet und aufgemacht ist, dass es in keinem Regal fehlen ...

Christine Rechl hat für mich mit ihrem wunderschönen Journalbuch über die Rauhnächte ein echtes Herzenswerk abgeliefert, das so bezaubernd gestaltet und aufgemacht ist, dass es in keinem Regal fehlen sollte, wenn man sich für dieses Thema interessiert oder zwar schon lange dabei ist, die Rauhnächte aber mit Hilfe von Christine Rechls Buch noch einmal neu erleben möchte. Die Farben des Covers spiegeln sich im Innenteil des Journals und dem Tagebuchbereich wider. Alles ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt. Das Buch versteht sich als kraftvolle Einladung mit ihm die Rauhnächte zu gestalten, sich inspirieren zu lassen und im Tagebuchanteil in jeder der 12 Nächte die entsprechenden Fragen zu reflektieren und aufzuschreiben. Es gibt Sagenhaftes, Gedichtetes, Affirmationen, Gedankenreisen und einiges mehr zu erleben, was wirklich viel Freude macht. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er erinnert an alte Zeiten im inhaltlichen Sinne und zuweilen schwebt es sich in ihren Worten ganz schön liebenswert. An Informativem mangelt es auch nicht. Ich mag, dass vieles eher kurz denn episch gehalten ist. Denn die Rauhnächte klingen mit ganz eigenen Tönen, die Christine Rechl gut trifft. Den Jahresrückblick auszufüllen hat ein gutes Gefühl gegeben, der Ausblick auf das Neue Jahr ist von einer Gedankenreise getragen, die man machen kann. In jeder der 12 Rauhnächte werden Fragen zum Beantworten gestellt. Ich fand den Platz unter den Fragen ausreichend, das passte. Ich habe mich in der ganzen Zeit der 12 Tage und Nächte sehr wohl mit dem Buch und der Arbeit damit gefühlt. Das Buch umfasst 128 Seiten und das allerbeste ist, dass es ergänzend dazu 2 ganz, ganz tolle Kartensets gibt. Das eine ist ein Rauhnächte-Spiel namens Jahr der Wunder mit 40 Orakelkarten und das andere ist ein großes Orakelkartenset mit 52 Karten, das ebenfalls Energie der Rauhnächte heißt. Beide Sets sind die perfekte Ergänzung zu deinen Rauhnächten und machen sie sehr individuell und einzigartig. Zu erwähnen ist noch, dass das Journalbuch feste Seiten hat, auf denen sich richtig gut schreiben lässt. Abgesehen davon fühlen sie sich beim Blättern sehr gut an. Die Farben und kleinen Ornamente sind auch so schön. Von mir 5 Sterne für diesen rundum gelungenen Begleiter durch die besondere Zeit der Rauhnächte.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 06.12.2024

Schön verschneite und liebe Geschichte für die Kleinen

Lina und der Schnee-Engel
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Lina und der Schnee-Engel ist die entzückendste, kleine Bilderbuchgeschichte des Jahres für mich, einfach ein großes Highlight unter den Kinderbüchern für Kinder ab 5 Jahren. Sie ist so süß und engelig ...

Lina und der Schnee-Engel ist die entzückendste, kleine Bilderbuchgeschichte des Jahres für mich, einfach ein großes Highlight unter den Kinderbüchern für Kinder ab 5 Jahren. Sie ist so süß und engelig gemacht, dass Groß und Klein rundum nur begeistert sein können. Die irisch-britische Autorin Maggie O´ Farrell hat mit ihrem ersten Kinderbuch direkt mitten in die kleine Seele getroffen. Samt bezaubernder, ganzseitiger Illustrationen schwebt man durch die Geschichte und hätte am liebsten auch einen Schnee-Engel fürs eigene Seelchen. Ich glaube, die Kinder lesen die Geschichte ganz bestimmt immer wieder und wieder, auch weil die bunten Bilder so unfassbar fantastisch und liebenswert sind. Sie haben einen ganz besonderen Charme. Die Geschichte von Lina ist ganz doll berührend, haben die kleine Leserin neben mir und ich gefunden. Das Mädchen Lina bekommt am späten Abend hohen Besuch, sie liegt im Bett und bekommt mit, dass da jemand ist. Wie sich herausstellt ist der Besucher ein wunderhübscher Engel. Was beide verblüfft ist, das Lina ihn sehen und auch hören kann, denn das ist sonst gar nicht im Engelhimmel erlaubt. Natürlich ist die kleine Lina völlig fasziniert und sehr neugierig. Es ist ihr ganz eigener, persönlicher Engel, der da mit ihr spricht und sogar geradezu ihr Leben rettet. Von da an wartet die Kleine auf ihren Engel und das sehr oft. Die Schneeverschneite Geschichte der beiden ist , das muss man sagen, in ein paar Momenten mit etwas Tiefgang, der aber gut verdaulich bleibt. Denn Lina vermisst ihren Engel, der doch der Ihre ist. Aber, so viel sei verraten, am Ende ist alles gut. Die Illustrationen heben die Besonderheit der klugen und imposanten Machart der Geschichte gut hervor. Die Farben schwingen weich und schwimmen in ganz, ganz vielen Glitzerschneeflocken. Ganz zauberhaft. Das Cover selbst ist buchstäblich magisch und hat tolle Silberfolienelemente auf dem Hardcover. Das gewählte Buchformat ist praktisch und hat die perfekte Vorlesegröße. Alles ist hochwertig und wirklich extrem gut gemacht. Ganz, ganz viele Schneeflocken, Herzen und Sterne für diese kleine, meisterhafte Werk.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Ein Traum wird wahr, eine sehr gut recherchierte wissenschaftsbasierte Erzählung

Leuchten am Meeresgrund
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Ich habe mich sehr auf das Erscheinen von Leuchten am Meeresgrund gefreut, So sind doch die Erlebnisse des Tiefseeforschers Charles William Beebe ein Meilenstein des Anschubs der Tiefseeforschung. Der ...

Ich habe mich sehr auf das Erscheinen von Leuchten am Meeresgrund gefreut, So sind doch die Erlebnisse des Tiefseeforschers Charles William Beebe ein Meilenstein des Anschubs der Tiefseeforschung. Der Autor und Journalist Brad Fox hat, finde ich, ein zeitloses, erzählendes Werk geschaffen, das man einfach sehr gut und auch locker als Nichtwissenschaftler lesen und erkunden kann. Denn das Buch bietet viel. Es erscheint im Hardcoverprint in reinweißem Papier und einer Qualität, die einen tatsächlich an ein Logbuchskript erinnern lässt. Toll gemacht. Zudem ist es mit vielen beeindruckenden Fotos der Zeit und Originalzeichnungen versehen, die sämtlich ins Staunen versetzen. Das Buch hat 15 Kapitel, von denen eins beeindruckender als das andere ist. Es lohnt sich auch insbesondere mal in die starke Bibliografie des Autors zu schauen. Da steckt viel, viel Arbeit drin. Nicht umsonst ist Brad Fox für sein Buch mit dem National Book Foundation´s Science and Literature Award 2024 ausgezeichnet worden. Das tolle an dem Buch ist die Art und Weise, wie er sein Skript geschrieben hat. Es gibt tiefe Einblicke in die Zeit des ersten und der weiteren Tauchgänge mit Beebes und Otis Bartons Tauchkugel, Bathysphäre genannt, aber auch in die Charaktere der beiden Pioniere. Berührt hat mich sehr die Meeresbiologin Gloria Hollister, die die beiden beruflich wie privat begleitet und mitgearbeitet hat. Nicht nur von ihr gibt es viel Privates zu erfahren auf den gemeinsamen Wegen, sondern von Beebe und Barton auch. Man erhält auch Antworten darauf, was die drei angetrieben hat, was die Seele und das Innerste wollte. Die Meeresbewohner sind auf den spannenden Berichtsseiten so gut beschrieben und wurden gern gehabt, dass das Lesen eine große, echte Bereicherung ist. Das Buch ist absolut lesenswert und eine Zierde in jedem Bucherregal. Das wunderbare Cover samt der besonderen Zeichnungen, Skizzen und Konstruktionszeichnungen sind einmalig und ein großartiges Sternstundenzeitdokument. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Mystisch, schneeverhangen und sehr lesenswert

Die Winterschwestern
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Die Winterschwestern ist ein besonderes Buch, es ist magisch-verschneit, so dass es manchmal fröstelt auf den Seiten. Ich habe jede Seite geliebt, da es schlichtweg unheimlich gut geschrieben und sehr ...

Die Winterschwestern ist ein besonderes Buch, es ist magisch-verschneit, so dass es manchmal fröstelt auf den Seiten. Ich habe jede Seite geliebt, da es schlichtweg unheimlich gut geschrieben und sehr getragen ist von der Gesamtidee. Diese ist die Geschichte des kleinen und des großen Winters, des Loki, den wir alle als Gott der Streiche, der Zauberei, der Täuschung und der wilden List kennen, der Trolle und der irdenen Bewohner des Nebeldorfes. Der Wikingerjunge Alfred ist in der Geschichte die Hauptfigur. Alfred, der bei mir erst ankam nach einer Zeit des Warmwerdens mit ihm, hat mir richtig gut gefallen. Ein tapferer, kleiner Junge, der sein ganzes Dorf lieb hat und seinen Bruder retten möchte. Der Bruder war fortgeweht vom schweren Schnee, als er losging sein Dorf zu retten vor dem Unfug und der Klauerei der Trolle. Der tapfere Alfred schleicht heimlich los, um ihn zu suchen. Man ist sehr nah an Alfred als Hauptfigur dran und bibbert mit ihm und all dem, was er auf seiner wilden Reise erlebt. Es gilt wirklich viele Schwierigkeiten und Kämpfe zu überstehen mitten in der eisigen, dichten Kälte. Uns LeserInnen begegnet eine Art großes Winterkinomärchen, das wunderbar bebildert ist von Chevalier Gambette, der sehr besondere überwiegend ganzseitige Bilder geschaffen hat, die man erkunden kann. Sie sind alle sehr schön und bleiben in Erinnerung. Auf den 224 Seiten taucht keinen Moment Langeweile auf, alles ist irgendwie perfekt. Gedacht ist das Buch vom Lesealter her für Kinder ab 9 Jahren. Es kann ganz gut auch vorgelesen werden mit gemeinsam Bilder anschauen. Das kleine Glossar am Ende ist auch schön und die tolle Landstrichkarte hat mir auch sehr gefallen. Das ganze Buch ist von A bis Z sehr hochwertig. Man hält eine kleines, langlebiges Schmuckstück in den Händen. Ich kann mir gut vorstellen, wie ich die Geschichte Jahre später noch vorlese oder wieder einmal selbst lese. Die Einbettung in die Fabelwelt der zwei Schwestern ist das I-Tüpfelchen, das alles hält und umgarnt. 5 Sterne und gerne auch mehr.

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