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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2024

Unspektakulär

Essex Dogs
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Ein Buch über eine wild zusammengewürfelte Truppe Söldner die sich Essex Dogs nennen und 1346 unter König Eduard III. im hundertjährigen Krieg gegen die Franzosen kämpfen. Mord, Brandschatzung und schwarzer ...

Ein Buch über eine wild zusammengewürfelte Truppe Söldner die sich Essex Dogs nennen und 1346 unter König Eduard III. im hundertjährigen Krieg gegen die Franzosen kämpfen. Mord, Brandschatzung und schwarzer Humor standen da auf der Tagesordnung.

Die Geschichte greift einige historische Fakten und Personen auf, was für mich hier den interessantesten Anteil ausmacht, ist ansonsten aber fiktiv.

Leider konnte ich zu den Dogs keine Verbindung aufbauen. Die Erzählung plätschert so dahin, ohne dass sie mich berührt. Es passiert eigentlich nichts besonderes, es baut sich kein Spannungsbogen auf, die Dogs kämpfen hier und dort und irgendwann ist es vorbei. Das fand ich etwas schade und hätte mir mehr davon erhofft.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

War mir etwas zu kitschig

Das Lavendelzimmer
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Auch wenn sich eine traurige Geschichte darin verbirgt, hatte das Buch eine sehr ruhige und wohlig warme Ausstrahlung auf mich, was wohl an dem Schreibstil und der Hauptperson Jean Perdu liegt. Allerdings ...

Auch wenn sich eine traurige Geschichte darin verbirgt, hatte das Buch eine sehr ruhige und wohlig warme Ausstrahlung auf mich, was wohl an dem Schreibstil und der Hauptperson Jean Perdu liegt. Allerdings war es mir auch schnell etwas too much, zu viel gewollt, zu kitschig und unrealistisch. Was mir an sich gut gefallen hat ist die Idee mit der Bücherapotheke und den Empfehlungen von Büchern zur jeweiligen Lebenssituation.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Unergründliche Tiefe

Leuchten am Meeresgrund
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Ein sehr interessantes Buch über die ersten Tiefseetauchgänge in den 1930er Jahren. Besonders die Eindrücke von William Beebe aus der Bathysphäre und die vielen Zeichnungen der gesichteten Meerestiere, ...

Ein sehr interessantes Buch über die ersten Tiefseetauchgänge in den 1930er Jahren. Besonders die Eindrücke von William Beebe aus der Bathysphäre und die vielen Zeichnungen der gesichteten Meerestiere, die die Illustratoren nur anhand der Protokolle von Gloria Hollister und den Erinnerungen von Beebe gefertigt haben, ohne sie selbst je zu Gesicht bekommen zu haben, haben mich beeindruckt.

Der Schreibstil war für mich teilweise etwas schwierig. Es wechseln sich sachliche Protokolle, mit peotisch anmutenden Gedanken und romanhaften Erzählungen ab. Manches war mir da zu abschweifend vom eigentlichen Thema wodurch das Leseerlebnis leider Einbußen hatte.

Man merkt auf jeden Fall, dass viel Recherchearbeit in diesem Buch steckt. Der Anhang mit Quellennachweisen ist sehr ausführlich und umfangreich. Das Cover finde ich auch sehr schön, es strahlt diese mysteriöse Düsternis der Tiefsee aus.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Zwiespalt

Die Orte, an denen meine Träume wohnen
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Ich muss sagen, dass mich das Buch ziemlich zwiespältig zurücklässt. Durch manche Kapitel musste ich mich durchquälen und habe mich gefragt was ich da eigentlich gerade lese. Ein paar Mal hab ich übelegt ...

Ich muss sagen, dass mich das Buch ziemlich zwiespältig zurücklässt. Durch manche Kapitel musste ich mich durchquälen und habe mich gefragt was ich da eigentlich gerade lese. Ein paar Mal hab ich übelegt abzubrechen. Aber dann ging es im nächsten Kapitel wieder interessant weiter. Vor allem dieses Philosophieren um den Glauben fand ich total anstrengend zu lesen. Die Geschichte um die Zwillinge Fodé und Bouhel und deren unterschiedliche Leben gefiel mir aber gut genug um weiterzulesen. Wer komplexe, philosphische Texte mag, kann daran durchaus Gefallen finden. Meins ist es allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Eine Liebesgeschichte in New York

Cleopatra und Frankenstein
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Frank(enstein) und Cleo(patra) lernen sich an Silvester kennen und verlieben sich Hals über Kopf. Es beginnt sehr intensiv und leidenschaftlich, doch mit den Jahren kehrt der Alltag ein und es kommt zu ...

Frank(enstein) und Cleo(patra) lernen sich an Silvester kennen und verlieben sich Hals über Kopf. Es beginnt sehr intensiv und leidenschaftlich, doch mit den Jahren kehrt der Alltag ein und es kommt zu immer mehr Differenzen. Beide sind von einer schwierigen Kindheit geprägt, was das Zusammenleben nicht erleichtert.

Ich fand die Geschichte gerade in der ersten Hälfte etwas langatmig und hab mich manchmal schwergetan voranzukommen. Die zweite Hälfte hat mich mehr gefesselt und mir fiel das Lesen leichter. Die Geschichte wirkt authentisch, konnte mich aber leider nicht wirklich berühren.

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