Nach Schneesturm nun das zweite Buch von Tríona Walsh auf Deutsch erschienen. Nachher ist nichts mehr so, wie es einmal war… das mag man hier sofort denken und es ist auch so, ein Wochenende was für die ...
Nach Schneesturm nun das zweite Buch von Tríona Walsh auf Deutsch erschienen. Nachher ist nichts mehr so, wie es einmal war… das mag man hier sofort denken und es ist auch so, ein Wochenende was für die Protagonisten quasi gesehen ein neuer Lebensabschnitt ist wird zum Albtraum, und sofort fragt man sich wer hat was zu verbergen, eine Gemeinschaft die trügerisch ist und warum gerade jetzt und an diesem Ort? Ein ungebetener Gast, ein Mord und alle scheinen etwas damit zu tun zu haben, jeder hat einen Grund, und man denkt niemandem darf man trauen. Nur ist ein Mord einfach zu verbergen, zu vergessen? Wird sich der Mörder verraten, kann man einfach jemanden verschwinden lassen, der aber vorher schon verschwunden war? In der Mitte des Buches denkt der Leser was ist los, jemand wird ermordet und die Anderen tun so als wenn sie Urlaub machen? Um keine Spoiler einzubauen belasse ich es dabei, im letzten Teil erklärt sich vieles und lässt den Leser mit so einigen Äh? oder Aha! zurück. Wem kann man trauen, wenn es dunkel wird, in diesem Buch muss es erst gar nicht dunkel werden, man kann auch im hellen schon niemandem trauen, vielen Dank.
Auch wenn das Buch bereits etwas älter ist verliert es nicht seine Spannung und lädt ein Sommertage mit Ellis, Dorie und Juli und letztendlich auch Madison zu verbringen. Die vier mieten für einen Monat ...
Auch wenn das Buch bereits etwas älter ist verliert es nicht seine Spannung und lädt ein Sommertage mit Ellis, Dorie und Juli und letztendlich auch Madison zu verbringen. Die vier mieten für einen Monat ein Ferienhaus und wollen den Sommer zusammen verbringen, aber jede Sonne hat bekanntlich auch Schattenseiten, Ellis hat ihren Job verloren, Dorie hat ihren Mann verlassen und Julia hat Angst, ihrer großen Liebe das Ja-Wort zu geben und letztendlich Madison eine Frau auf der Flucht. Das zusammenleben will gelebt sein und dennoch ist jeder für sich, können die vier ihren Weg finden? Eine findet auf jeden Fall den Nachbarn und damit beginnt eine Liebe. Man kann zwar gehen, aber man nimmt sich selber immer mit. Vier Wochen im Sommer, drei Freundinnen und ein Traumhaus (naja) am Strand, eine perfekte Sommerlektüre – Meeresrauschen inklusive, dem Satz kann ich mich nur anschließen, vielen Dank.
Leise rieselt der Schnee …, halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln was Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort heißt es im Klappentext. Ein ehemaliges Sanatorium für Tuberkulosepatienten ...
Leise rieselt der Schnee …, halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln was Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort heißt es im Klappentext. Ein ehemaliges Sanatorium für Tuberkulosepatienten hat lange leer gestanden und beherbergt nun ein Luxushotel und ein dunkles Geheimnis. Elin Warner reist zur Verlobungsfeier ihres Bruders zu dem sie ein gespanntes Verhältnis hat an um auch die Situation zu nutzen sich mit ihm auszusprechen. Die Idylle der Abgeschiedenheit wird durch einen anhaltenden Schneefall untermahlt, der sich aber immer weiter zur Katastrophe entwickelt, bis auf einige wenige Gäste wird das Hotel evakuiert, dann wird im Pool die Leiche einer Angestellte entdeckt die eine groteske Maske trägt, was hat es mit der Maske auf sich, eigentlich ist Elin vorübergehend nicht im Polizeidienst, weil das Hotel aber durch einen Lawinenabgang von der Außenwelt abgeschnitten ist beginnt sie Beweise zu sichern und Ermittlungen zu führen, in welcher Gefahr befinden sich die verbliebenen Gäste, ist der Mörder mit ihnen eingeschlossen und was wird er erst einmal angefangen tun. Der erste Mord geschah nicht spontan, hat der Mörder nur auf diese Gelegenheit gewartet, hat er eine alte Rechnung zu begleichen? Vielen Dank.
Johann Heinrich Vogeler geb. 12. Dezember 1872, gest. 14. Juni 1942 war ein deutscher Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge, Schriftsteller und Sozialist. Der vielseitig begabte Künstler ist besonders ...
Johann Heinrich Vogeler geb. 12. Dezember 1872, gest. 14. Juni 1942 war ein deutscher Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge, Schriftsteller und Sozialist. Der vielseitig begabte Künstler ist besonders durch seine Werke aus der Jugendstilzeit bekannt geworden. Er gehört zur ersten Generation der Künstlerkolonie Worpswede Worpswede ist eine Gemeinde im Landkreis Osterholz in Niedersachsen, an der Hamme nordöstlich von Bremen, mitten im Teufelsmoor gelegen Quelle Wikipedia. Diese Zeilen als Einleitung, in dem Buch „Bilder meines Vater“ beschreibt die Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin Astrid Gölz einen biografischen Familien- und Entwicklungsroman über das Leben Marie Luise Vogelers, Goldschmiedin, Künstlerin; 1901-1945, geboren in Worpswede, Deutschland, gestorben in Coyoacán, Mexiko. Marie Luise Vogeler genannt Mieke wuchs in einer Stätte der geistig-künstlerischen Begegnung auf, in einer paradiesischen Jugendstil-Idylle – einer besseren Welt? Ihr Vater hat sich freiwillig für den Kriegsdienst gemeldet und kam als ein anderer Mensch wieder. Leid, Krieg und Politik haben die Familie beeinflusst.
Ich habe den Eindruck das Marie Louise Vogeler nie richtig Glücklich geworden ist, ein Bruch mit dem Vater, die Mutter eine neue Liebe, ihre eigenen Ehe etwas kalt und schließlich ihre Krebserkrankung. Nazideutschland verlassen zu müssen und über Paris New York nach Mexiko zu fliehen ist ihr sehr schwergefallen. Auch scheint es nie genug Geld gegeben zu haben, Arm aber glücklich trifft hier irgendwie nicht zu, wer ist hier wirklich glücklich geworden? Da das Buch im Text wechselt zwischen verschiedenen Erzählungen fand ich es manchmal schwierig flüssig weiterlesen zu können. Ich hätte mir mehr Bilder gewünscht um eben noch tiefer in das Buch zu kommen. Aber das Internet konnte Abhilfe schaffen so dass ich für mich die Geschichte entwickeln konnte. Ich war auch persönlich schon in Worpswede, auch den Eindruck konnte ich mit einbringen. Das Cover gefällt mir sehr und auch die eher ungewöhnliche Form des Buches. Das Einbringen der plattdeutschen Sprache hat mir sehr gut gefallen, ich spreche und verstehe sie und habe sie lange nicht gelesen. Was ich persönlich nicht ganz so gut fand war die Erwähnung einer Fehlgeburt von Marie Louise und wie die Autorin im Anhang schreibt hat sie diese Form aufgegriffen, weil sie die Frage zur Mutterschaft mit einbringen wollte, kann man so schreiben finde ich aber sehr privat. Die Kinder und Beziehungen von Geschwistern und Freunden werden ja auch nur erwähnt und liefen so im Text mit ein. Ich habe mir während des Lesens die Frage gestellt, wie lange mag die Autorin für dieses Buch Recherche betrieben haben und wie lange hat es gedauert bis das Buch beendet war? Ich habe mich sehr gerne auf dieses Buch eingelassen und es gelesen, vielen Dank.
Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman ...
Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman leider nicht ganz gefesselt, das liegt aber an der Thematik selber und wie sie sich entwickelt hat, das ist einfach nicht mein persönlicher Geschmack. Dennoch hat die Autorin die Geschichte um den Polizeichef Wiking Stormberg interessant und sprachlich im Stiel eines Skandinavischen Krimis gut umgesetzt, auch die Übersetzung ist gelungen, eine gute Übersetzung hat großen Einfluss auf ein Buch, also an dieser Stelle einmal einen großen Dank an alle Übersetzer, ohne die wir einige gute Bücher nicht Lesen könnten, das mal nebenbei. Zurück zum Buch, die Protagonisten bauen aufeinander auf und die Autorin webt immer wieder geschickt Spannungsfäden ein. Zwischendurch hatte ich beim Lesen den Eindruck nahezu alle Personen sind nicht das, was sie vorgeben zu sein und nichts geschieht durch Zufall. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand verschwindet, man sagt ja immer die Ungewissheit ist schlimmer zu ertragen als wenn man einen geliebten Menschen verliert, weil er gestorben ist. Polizeichef Stormberg lässt es auch viele Jahre später nicht zur Ruhe kommen, dass seine Frau im Moor einfach verschwunden ist, er bleibt mit zwei kleinen Kindern zurück und fragt sich zeit seines Lebens was wohl geschehen ist. Dann taucht ein geheimnisvoller Brief auf, der an den Sohn gerichtet ist, aber kann er tatsächlich von seiner verschwundenen Frau sein, warum will sie seinen Sohn warnen und vor was. Das Buch wirft viele Fragen auf, kann es tatsächlich sein, dass seine Frau noch lebt, aber wo war sie den dann die ganze Zeit, warum hat sie ihre Familie einfach im Stich gelassen und wie geht es nun weiter? Die Leseprobe war sehr spannend und ich wollte unbedingt Lesen, wie sich das Buch entwickelt, eine interessante Entwicklung mit einem unerwarteten Ende, was sicherlich neugierig auf das nächste Buch der Trilogie macht, aber da werden wir wohl noch etwas warten müssen, was ich gerne mache. Liebe Grüße