Something old, someone new hat das klassische Cover eines Romans, der auf Unterhaltung ausgelegt ist.
Shea Anderson hat bestimmte Regeln in ihrem Leben, an die sie sich zu halten gedenkt. Eine davon lautet ...
Something old, someone new hat das klassische Cover eines Romans, der auf Unterhaltung ausgelegt ist.
Shea Anderson hat bestimmte Regeln in ihrem Leben, an die sie sich zu halten gedenkt. Eine davon lautet ganz klar: Zur Verlobung braucht es einen neuen Ring und ja keinen gebrauchten. Der Heiratsantrag ihres Freundes scheint dann auch perfekt - bis auf den Ring, der ganz klar vintage ist.
Shea kann so auf keinen Fall heiraten, wer weiß, was hinter der Geschichte des Ringes steckt und ob es schlechtes Karma gibt. Also macht die sich auf die Suche nach der Geschichte des Ringes und wird dabei um die halbe Welt geführt.
Zu verfolgen, was hinter der Geschichte des Ringes steckt, war spannend. Ansonsten hat mich die Geschichte leider nicht so mitreißend können. Shea war ein sympathischer Charakter, der Rest der Figuren aber nur oberflächlich ausgearbeitet. Die Handlung nimmt auch erst nur langsam Fahrt auf, war dann aber ganz unterhaltsam. Für mich ein Buch, das man schön mal Zwischendurch lesen kann.
Durch den Titel "Dancing Queen" und die recht farbenfrohe Gestaltung des Buches habe ich geglaubt, eine in den Grundtönen positive Geschichte zu lesen, die auch die ein oder andere berührende Stelle hat. ...
Durch den Titel "Dancing Queen" und die recht farbenfrohe Gestaltung des Buches habe ich geglaubt, eine in den Grundtönen positive Geschichte zu lesen, die auch die ein oder andere berührende Stelle hat. Das Buch war dann aber doch anders als erwartet.
Zu Beginn der Handlung scheint Paulina einen Autounfall erlitten zu haben und erscheint verwirrt und desorientiert. Wie es dazu gekommen ist, weiß sie in dem Moment nicht mehr. Bei ihr ist eine fünfzehnjährige Teenagerin, doch ihre Erinnerungen sind nur noch bruchstückhaft vorhanden. Wie ist sie in diese Lage gekommen?
Das Buch springt in die Vergangenheit und zeigt Paulinas Leben an Felipes Seite. Das Setting in Buenos Aires hat mir sehr gefallen und dem Sprachstil merkt man die spanischen Originalsprache an. Die Handlung fokussiert sich auf die Figuren, es passiert oft nicht viel. Und irgendwann hat sich auch gezeigt, dass das Buch doch deprimierender ist als gedacht.
Es ist auch ziemlich kurz. Dafür wurden die Figuren gut ausgearbeitet und die Handlung beinhaltet auch wichtige oder interessante Aspekte. Insgesamt hat es mich aber einfach nicht ganz überzeugen können.
"Degrees of Engagement" ist wirklich wunderschön gestaltet. Das Cover spiegelt gut den Inhalt der Geschichte wieder.
Bianca Dimitriou feiert die Verleihung ihres Doktortitels - doch ihre liebsten Menschen ...
"Degrees of Engagement" ist wirklich wunderschön gestaltet. Das Cover spiegelt gut den Inhalt der Geschichte wieder.
Bianca Dimitriou feiert die Verleihung ihres Doktortitels - doch ihre liebsten Menschen in ihrem Umfeld sagen alle für diese für sie wichtige Veranstaltung ab.
Und so beschließt sie, dass eine Fake-Verlobung mit ihrem Kommilitonen Xavier der perfekte Racheplan ist. Hiermit kann sie beweisen, dass Hochzeiten oder Babypartys ihren Freunden wichtiger sind, als dieser bisherige Höhepunkt ihrer Karriere. Der Racheplan scheint aufzugehen - doch Bianca stellt fest, dass sie Xavier vielleicht doch lieber mag, als sie anfangs gedacht hatte.
Bianca findet in ihrer Karriere im STEM-Bereich ihre Erfüllung. Ich liebe es, über Frauen in diesen Berufsfeldern zu lesen. Die Liebesgeschichte hat mich dafür nicht ganz so überzeugt. Die Kommunikation zwischen Bianca und Xavier hätte besser dargestellt werden können und manchmal war die Handlung etwas langatmig.
Durch wichtige Themen, sympathische Figuren und einen flüssigen Schreibstil war "Degrees of Engagement" trotzdem eine schöne Lektüre.
"Serpent Queen - In Power She Rises" hat mich durch Cover und Klappentext angesprochen. Auch die Leseprobe begann vielversprechend.
Cahira ist die erste weibliche Ferum. Sie wird dem Kronprinzen zugeteilt, ...
"Serpent Queen - In Power She Rises" hat mich durch Cover und Klappentext angesprochen. Auch die Leseprobe begann vielversprechend.
Cahira ist die erste weibliche Ferum. Sie wird dem Kronprinzen zugeteilt, bei einem Anschlag auf die Königsfamilie werden jedoch das Königspaar und der Kronprinz Atlas verletzt.
Zur Strafe wird Cahira in die Schlangengrube geworfen und überlebt dies wider Erwarten. Auf ihrem Körper befindet sich eine Schlange und sie ist auserkoren, die nächste Schlangenkönigin des verfluchten Königreiches zu werden.
Insgesamt gibt es vier Königreiche und das Worlbuilding ist relativ spärlich. Cahira wird als starke Protagonistin beschrieben, muss aber oft gerettet werden. Auch die Enemies-to-Lovers-Geschichte hat nicht ganz überzeugt.
Die Idee des Buches fand ich wirklich cool, gerade der Anfang hat mir gefallen, aber die Umsetzung insgesamt war dann einfach leider nicht meins. Für Einsteiger ins Fantasy-Genre ist das Buch aber vielleicht was.
Prinzessin Annika und Soldat Lennox führen Leben, die nicht gegensätzlicher sein könnten: Annika ist als Prinzessin in Wohlstand mit vielen Annehmlichkeiten groß geworden. Lennox lebt in Armut und muss ...
Prinzessin Annika und Soldat Lennox führen Leben, die nicht gegensätzlicher sein könnten: Annika ist als Prinzessin in Wohlstand mit vielen Annehmlichkeiten groß geworden. Lennox lebt in Armut und muss sich als Soldat unter dem grausamen Oberhaupt Kawan immer wieder beweisen. Dieser träumt davon, als neuer König das Königreich Kadier zu beherrschen, in dem Annika Prinzessin ist. Seinen Gefolgsleuten erzählt er, dass ihrem Clan die Herrschaft über das Reich unrechtmäßig von den Vorfahren der Königsfamilie entrissen wurde.
Und so versucht Lennox mit seinem Clan, Kadier zurückzuerorbern, während er gleichzeitig immer mehr unter den Schikanen von Kawan leidet.
Als ich erfahren habe, dass ein neues Buch von Kiera Cass erscheint, war ich hyped! Ich mochte Selection echt gerne und war so neugierig auf die neue Geschichte aus der Feder von Kiera Cass.
Annika ist eine mutige, starke Protagonistin, die darum kämpft, nicht nur schmückendes Beiwerk zu sein, sondern sich auch um eine gute Bildung bemüht, sowie den Schwertkampf erlernt und Schlösser knackt. Als Zweitgeborene neben ihrem Bruder Escalus hat sie keinen Herrschaftsanspruch, ist aber beim Volk äußerst beliebt.
Lennox hingegen gibt sich bewusst unnahbar und kaltherzig, damit niemand es mehr wagt, ihn herauszufordern oder gar zu quälen. Innerlich zerreißt ihn diese Haltung des beständigen Misstrauens aber.
Als Annika und Lennox das erste Mal aufeinandertreffen, entführt er sie. Eigentlich ist sie dem Tode geweiht - doch ihr gelingt die Flucht und bei der Verfolgung lässt Lennox sie gehen. Zwischen den beiden entwickeln sich zarte gefühlsmäßige Bande. Doch sie sind Feinde und weitere Begegnungen können eigentlich nur mit dem Tod eines der beiden enden ...
Die Prämisse des Buches klang gut für mich: Zwei verfeindete Clans und eine Prinzessin und ein Soldat, bei denen aus dieser Feindschaft Liebe wird.
Die Liebesgeschichte fühlte sich dann leider für mich etwas konstruiert an: Es ging ab einem gewissen Punkt zu schnell und hat sich nicht nachvollziehbar entwickelt.
Dieses Problem hatte ich auch mit bestimmten Punkten in der Handlung. Sie sind passiert, weil es zum vorhergesehenen Handlungsplot der Autorin gepasst hat und nicht, weil es sich organisch in die Handlung eingefügt hat.
Zudem wurde Annika als sanftmütig und großherzig beschrieben. Es fällt ihr nicht schwer, den Menschen in ihrem Umfeld zu vergeben. Ich hätte mir in bestimmten Situationen aber gewünscht, dass sie weniger nachgiebig ist.
Der Schreibstil von Kiera Cass war dafür wieder gewohnt eingängig und flüssig und die märchenhafte Anmutung der Erzählung hat mir auch gefallen.