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Veröffentlicht am 11.02.2025

Ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben!

The Stars are Dying
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Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich ...

Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich in den nächsten hundert Jahren Schutz vor den Angriffen der Vampire zu bringen.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Cassia reist Astraea nach Vesitire, dem Königreich der Mitte, in dem das Libertatem stattfindet und gerät plötzlich selbst als Auserwählte in das Spiel. Fünf gefährliche Prüfungen liegen nun vor ihr.
Gut, dass sie den geheimnisvollen Nyte an ihrer Seite hat, der ihr beisteht.

"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist der erste Band der Nytefall-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Astraea erzählt wird.
Es gibt am Ende noch zwei Bonuskapitel. Das eine wird aus der Sicht von Rosalind und das andere aus der von Nyte erzählt.

Astraea lebt behütet im Herrenhaus von Hektor Goldfell, der sie zu ihrer Sicherheit im Haus hält. Astraea ist aber neugierig auf die Welt außerhalb und ihr gelingt es, das Haus zu verlassen und freundet sich so mit Cassia an, der sie begegnet.
Doch Astraea ist auch einsam und immer mehr sehnt sie sich nach einem Leben außerhalb von Hektors Herrenhaus. Besonders nachdem sie dem mysteriösen Nyte begegnet, der in Gedanken mit ihr sprechen kann und ihr hilft, wenn sie sich in eine gefährliche Situation begibt.
An ihr Leben, bevor Hektor sie gefunden hat, kann Astraea sich nicht erinnern, doch ihren Erinnerungen kommt sie im Verlauf des Libertatems immer näher.
Astraea ist zum Teil ein wenig naiv, was aber auf ihre geringe Erfahrung zurückzuführen ist. Sie ist fürsorglich und kümmert sich um andere. Sie ist auch neugierig, stur und bringt sich nicht nur einmal in Gefahr.
Insgesamt mochte ich sie echt gerne!

Die Geschichte ließ sich eigentlich gut lesen, aber es hat sich besonders am Anfang für meinen Geschmack schon sehr gezogen, weil die Handlung sehr langsam Fahrt aufgenommen hat und die Liebesgeschichte auch eher Slow Burn war, was mich ehrlich gesagt überrascht hat.
Ich muss auch sagen, dass ich der Geschichte manchmal nicht komplett folgen konnte, ich entweder so unaufmerksam gelesen habe oder die Beschreibungen einfach ungenau waren.
Jedenfalls haben mich manche Kleinigkeiten überrascht und ich bin mit dem Schreibstil auch nicht ganz warm geworden.

In dem Reich von Solanis gibt es sechs Königreiche. Vesitire, das Reich in der Mitte herrscht über die fünf umliegenden Königreiche, kontrolliert die Grenzen. Der König von Vesitire richtet alle hundert Jahre das Libertatem aus, in dem fünf Auserwählte der Königreiche gegeneinander antreten. Der Sieger darf sich der Goldenen Garde des Königs anschließen, wird unsterblich und das siegreiche Königreich wird die nächsten hundert Jahre vor Vampirangriffen geschützt.
Es gibt drei Arten von Vampiren: die Seelenlosen, die sich von Seelen ernähren, die Schattenlosen, die sich von Blut ernähren und die Nachtwandler, die bei Tageslicht nicht rausgehen können.
Außerdem treffen wir auf Fae und dann gibt es noch die Celestials, die nach dem Ende des Krieges mit den Vampiren hinter einen Schleier geflüchtet sind und das Reich so verlassen haben.
Mir wurde hier ehrlich gesagt zu wenig erklärt, auch was die Geschichte der Sternenmaid und Nightsdeath angeht, zwei wichtigen Personen in der Geschichte der Welt und ich hatte auch damit gerechnet, dass die Vampire eine viel größere Rolle in der Geschichte spielen würden.
Was die Welt angeht, habe ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

Auf den letzten zweihundert Seiten ist die Geschichte endlich richtig in Fahrt gekommen, denn auch von dem Verlauf des Libertatem hatte ich mir ein wenig mehr Spannung versprochen, mehr Konfrontationen zwischen den Auserwählten oder generell ein größeres Spektakel. Aber dann sind ein paar Masken gefallen und wahre Identitäten und Pläne sind ans Tageslicht gekommen.
Aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass man noch mehr Spannung aus der Handlung hätte herausholen können!
Am Ende hatte ich gefühlt mehr Fragen als zu Beginn und auch aus Nyte und Astraea bin ich nicht wirklich schlau geworden. Ich konnte Astraea verstehen, was ihre Zweifel gegenüber Nyte anging, aber es war ein Hin und Her und auch bei Nyte wusste man nie, woran man ist.
Einerseits bin ich gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, weil ihre Geschichte mich schon sehr interessiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:
"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist ein Auftakt, von dem ich mir mehr versprochen hatte.
Ich fand, dass die Geschichte sich anfangs sehr gezogen hat und zum Schluss war es mir leider zu viel Hin und Her bei Nyte und Astraea. Ich war auch überrascht, dass es eher eine Slow Burn Geschichte war.
Außerdem hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil und das Gefühl bei der Welt nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Ich mochte aber die Grundidee und bin eigentlich gespannt, wie es mit Nyte und Astraea weitergehen wird.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Hat mir besser gefallen als der Auftakt!

Infinity Falling - Change My Mind
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Holly Triano und Ruben Belton sind wie Feuer und Wasser.
Während Holly Aven Amenta vertritt, ist Ruben der Manager von Hayes Chamberlain. Die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch im echten ...

Holly Triano und Ruben Belton sind wie Feuer und Wasser.
Während Holly Aven Amenta vertritt, ist Ruben der Manager von Hayes Chamberlain. Die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch im echten Leben ein Paar, sodass Ruben und Holly gezwungenermaßen viel Zeit miteinander verbringen müssen. Sie sind selten einer Meinung und in letzter Zeit baut sich eine Spannung der anderen Art zwischen ihnen auf.
Wie lange wird es dauern, bis sie dieser nachgeben?

"Change My Mind" von Sarah Sprinz ist der zweite Band der Infinity Falling Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechsundzwanzig Jahre alten Holly Triano und des gleichaltrigen Ruben Belton erzählt wird.

Ruben und Holly haben mir im ersten Band ja schon fast besser gefallen als Aven und Hayes, mit denen ich mich etwas schwergetan habe. Ich fand ihre Dynamik schon da interessant und habe mich sehr auf ihre Geschichte gefreut!
Auch die Themen im ersten Band konnten mich nicht komplett überzeugen, weil es mir zu bedrückend war, aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache.
Im zweiten Band geht es mit Holly und Ruben zurück nach Hollywood und auch zurück nach Vancouver, wo die Fortsetzung von Infinity Falling gedreht wird.
Natürlich lernen wir in diesem Band auch wieder die Schattenseiten der Filmindustrie kennen. Machtmissbrauch, Drogenmissbrauch und natürlich auch die irren Arbeitszeiten sind nur drei von vielen weiteren Themen, die im zweiten Band behandelt werden. Diese haben mir sehr gut gefallen haben und ich fand es auch nicht ganz so bedrückend wie im Auftakt.

Ruben mochte ich richtig gerne! Wie Holly ist er ein pflichtbewusster Manager, der für Hayes immer ein offenes Ohr hat. Aber Ruben hat in Hollywood nicht nur eine schlechte Erfahrung gemacht, die ihn noch immer belasten und was vieles erklärt, sodass man ihn und seine Handlungen besser verstanden hat. Er ist sehr fürsorglich und hat ein gutes Herz.
Mit Holly hatte ich dann ehrlicherweise so meine Probleme.
Sie hat immer gegen Ruben geschossen, hatte so viele Vorurteile und hat lange nicht über den Tellerrand hinausgeblickt oder mal vernünftig nach Rubens Beweggründen gefragt. Sie hat sich oft angegriffen gefühlt und vorschnell geurteilt.
Ich habe sie dafür bewundert, dass sie sich in Hollywood einen Namen gemacht hat, dass sie den Personen, natürlich hauptsächlich Männer, die sie nicht ernst nehmen, mutig und bestimmt die Stirn bietet. Sie war mir aber einfach zu anstrengend.
Als sie und Ruben der Anziehungskraft zwischen ihnen endlich nachgeben, war sie es, die unnötig viele Regeln zwischen ihnen aufgestellt hat und über alles bestimmen wollte, während er sehr einfühlsam war. Ruben hat mich wirklich positiv überrascht!

Die Handlung ließ sich gut lesen, aber fand ich zum Teil etwas langatmig.
Der Fokus lag natürlich weniger auf den Dreharbeiten zum zweiten Teil von Infinity Falling und verständlicherweise mehr auf den Blick hinter die Kulissen zu Ruben und Holly.
Holly hat eine schwierige Familiensituation, die immer wieder Thema ist, die aber für mich nicht wirklich zu einem befriedigenden Abschluss gebracht wurde. Da aber auch die Essstörung von Hayes immer wieder thematisiert wurde, was ich übrigens sehr stark fand, da er noch lange nicht geheilt ist, hoffe ich, dass auch die Themen von Ruben und Holly im dritten Band noch weiter verfolgt werden.
Denn auch bei Ruben passiert auf den letzten fünfzig Seiten noch etwas sehr Wichtiges und auch hier gibt es noch keinen richtigen Abschluss, was ich schade finde, auch weil das Buch schon sehr umfangreich war und es dann doch Themen gab, die mir zu offen geblieben sind.
Aber wie gesagt, hier hoffe ich auf den dritten Band und freue mich auch schon sehr auf Megan und Cole!

Fazit:
"Change My Mind" von Sarah Sprinz hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der Auftakt, aber so richtig wollte der Funke auch im zweiten Band nicht überspringen.
Ich fand Holly sehr anstrengend, während Ruben mich positiv überraschen konnte!
Die Handlung fand ich stellenweise langatmig und ich fand es schade, dass hier dann noch ein paar Themen offengeblieben sind. Aber da auch Themen aus dem ersten Band weiter verfolgt wurden, was ich sehr stark fand, hoffe ich, dass diese Themen im dritten Band noch weiter verfolgt werden.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Konnte mich nicht komplett mitreißen!

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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Brynn Leary hat sich auf ein Vollstipendium am Lakestone Campus of Seattle beworben, doch als die Absage kommt, will sie nicht aufgeben. Ihre Hoffnung ist ein Wettbewerb, bei dem pro Fachbereich noch jeweils ...

Brynn Leary hat sich auf ein Vollstipendium am Lakestone Campus of Seattle beworben, doch als die Absage kommt, will sie nicht aufgeben. Ihre Hoffnung ist ein Wettbewerb, bei dem pro Fachbereich noch jeweils ein Vollstipendium vergeben wird und so packt sie ihre Sachen und reist nach Seattle, um sich dort vorzubereiten.
Kace Holloway liebt die Musik, doch diesen Traum verfolgt er nicht, zu groß sind seine anderen Verpflichtungen. Als sein großes Musiktalent entdeckt wird, erhält er eine Einladung, um sich am Lakestone vorzustellen und als sich plötzlich seine Lebensumstände ändern, nimmt er diese Möglichkeit an.

"What We Lost" von Alexandra Flint ist der zweite Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Brynn Leary und des dreiundzwanzig Jahre alten Kace Holloway erzählt wird.

Brynn war schon immer von den Sternen und dem Universum fasziniert und ihr großer Traum ist es, Astrophysik am Lakestone Campus of Seattle zu studieren, um anschließend zur NASA zu gehen und den Kosmos zu erforschen. Doch ihre Eltern halten nichts von dieser Idee, möchten sie doch, dass ihre vier Kinder die Pension, das Leary's Inn in Oxford übernehmen und weiterführen.
Aber Brynn will für ihre Träume kämpfen und reist auch ohne Zusage nach Seattle, um an einem Wettbewerb teilzunehmen, um so doch noch einen Platz am LSC zu bekommen.
Brynn liebt die Mathematik, rechnet gerne Wahrscheinlichkeiten aus und hat eine Schwäche für Wetten und Glücksspiele. Sie ist ehrgeizig und ungeduldig, eine gute Freundin und fürsorglich, sodass ich sie schnell ins Herz geschlossen habe.

Kace hat sein großes Musiktalent von seiner Mutter geerbt, doch geht diesem nur als Hobby nach, da er nicht nur für seine kranke Mutter, sondern auch für seine zwei Jahre alten Tochter Beatrix sorgen muss.
Doch sein Musiktalent bringt ihm die Möglichkeit, am Lakestone Campus of Seattle zu studieren und als seine Lebensumstände sich plötzlich ändern, bricht er seine Zelte in Dublin ab, um in Seattle neu anzufangen.
Kace wirkt auf den ersten Blick eher unnahbar, aber er hat schon viel durchgemacht und so lässt er andere Menschen nicht leichtfertig an sich heran. Er hat eine Mauer hochgezogen, um sich und auch Trix zu schützen. Er hat eine dunkle Vergangenheit, ist mittlerweile aber verantwortungsbewusst und ein liebevoller Vater. Auch Kace mochte ich gerne!

Brynn haben wir schon kurz im ersten Band kennenlernen dürfen, während wir Kace neu kennengelernt haben. Mit Harlow, Lucie, Zack, Mason, Ethan, Chloe und Sue haben wir viele Charaktere aus dem ersten Band wiedergesehen, wobei Brynn sich schnell mit Harlow und Lucie angefreundet hat, sowie mit ihren Mitbewohnerinnen Polina und Bea. Mason und Kace sind ebenfalls schnell Freunde geworden, sodass die beiden Teil eines großen Freundeskreises waren. Mir waren es stellenweise teilweise schon zu viele unterschiedliche Charaktere, hier bin ich oft ein wenig durcheinander gekommen.

Die Handlung konnte mich nicht komplett fesseln. Es war eher ruhig und ging in Richtung Wohlfühlgeschichte, wobei ich mich darauf komischerweise nicht wirklich einlassen konnte.
Es hat mich überrascht, dass Brynn drei Monate vor Beginn des Wettbewerbs schon nach Seattle aufbricht, denn ich hatte irgendwie gehofft, dass dieser vielleicht eine größere Rolle spielen würde, wozu es nicht gekommen ist, und man dann ihr Studium begleiten würde.
So haben wir dann ihre Vorbereitungen auf den Wettbewerb begleitet, die mir ehrlich gesagt zu reibungslos abliefen. Sie findet nicht nur direkt eine bezahlbare Wohnung in der Nähe des Campus, sondern auch noch sofort einen Job im Lakestone Cafè auf dem Campus. Dank ihrer Freunde bekommt sie Zugang zur Universität und selbst als sie an Orten erwischt wird, an denen sie nicht sein darf, hat es keine großartigen Konsequenzen gegeben. Das war für meinen Geschmack etwas zu leicht.
Kace und Brynn haben oft impulsiv gehandelt, was ich irgendwo nachvollziehen konnte, aber gefühlt sind sie mit allem durchgekommen, was mich dann zum Ende hin gestört hat, besonders weil beide ganz genau wussten, dass sie ungeduldig und vorschnell gehandelt haben.
Mir hat dann irgendwie auch der große Knall am Ende gefehlt, den es im ersten Band ja beispielsweise durch Harlows leicht kriminelle Machenschaften gegeben hat.
Die Beziehung von Kace und Brynn hat mir aber gut gefallen. Sie begegnen sich oft zufällig auf dem Campus und verfallen einander immer mehr, wobei sie sich langsam angenähert haben. Vertrauen spielte eine große Rolle und eigentlich auch die Kommunikation, doch am Ende haben sie das einmal kurz vergessen, aber zu viel Drama war es nicht.

Fazit:
"What We Lost" von Alexandra Flint ist ein guter zweiter Band, den ich jedoch schwächer fand als den Auftakt.
Ich mochte Brynn und Kace echt gerne und ihre Beziehung hat mir gut gefallen. Mich hat es aber ein wenig gestört, dass vieles zu reibungslos ablief und die beiden gefühlt mit jedem Fehltritt durchgekommen sind.
Ich konnte mich nicht ganz auf die Wohlfühlatmosphäre einlassen und mir hat es schlussendlich auch ein wenig an Spannung gefehlt.
Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe sehr gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Die Geschichte kommt erst zum Ende hin ins Rollen!

The Beautiful
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Als Marceline Rousseau aus Paris fliehen muss, kommt das Angebot des Ursulinenkonvents gerade richtig.
Die katholische Kirche finanziert ihre Reise nach New Orleans und als Gegenleistung erwartet man von ...

Als Marceline Rousseau aus Paris fliehen muss, kommt das Angebot des Ursulinenkonvents gerade richtig.
Die katholische Kirche finanziert ihre Reise nach New Orleans und als Gegenleistung erwartet man von ihr und sechs anderen jungen Frauen, dass sie im Krankenhaus aushelfen, oder die Mädchen unterrichten, die dort zur Schule gehen.
Doch Celine ist für beide Stellen nicht geeignet und so landet sie gemeinsam mit Pippa und Anabel auf einem Markt, wo sie ihre Waren anbieten können, um Geld zu verdienen. Hier lernt sie Odette kennen, die sie in eine dunkle und gefährliche Welt hineinzieht, denn eine Mordserie beginnt und der Mörder scheint ein Interesse an Celine entwickelt zu haben.

"The Beautiful - Tödliche Dämmerung" von Renée Ahdieh ist der erste Band der vierteiligen Der Hof der Löwen Reihe und wird zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive der siebzehn Jahre alten Marceline Rousseau erzählt. Hin und wieder durften wir auch aus der personalen Erzählperspektive des neunzehn Jahre alten Sébastien Saint Germain lesen, sowie aus der Ich-Perspektive des geheimnisvollen Mörders.

Die Geschichte spielt im Jahr 1872 in der Crescent City, wie New Orleans auch genannt wird.
Sieben junge Mädchen reisen aus Europa in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, um ein neues Leben zu beginnen.
Celine hat in Paris als Schneiderin gearbeitet, bis ein Ereignis sie zwang die Stadt zu verlassen.
Sie ist eine aufgeweckt junge Dame, die neugierig und stur ist. Sie versteht es mit Worten umzugehen und behauptet sich keck gegenüber Männern, was mir gefallen hat.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich allerdings kaum fesseln. Ich hatte ehrlich gesagt mit älteren Protagonisten gerechnet und fand auch, dass die Geschichte lange gebraucht hat, um spannend zu werden. Von der uralten Fehde zweier verfeindeter Clans, die auf dem Buchrücken angepriesen wird, bekommt man im ersten Band nur wenig mit und man erfährt auch sehr spät, um welche übernatürlichen Wesen es hier überhaupt geht, obwohl auch diese Info bereits auf dem Einband zu finden ist.
Die Mordserie, die sich in New Orleans ereignet, bringt dann Spannung in die Geschichte, auch weil der Mörder besonderes Interesse an Celine zu haben scheint.

Mit Bastien lernt Celine einen charmanten und geheimnisvollen jungen Mann kennen, doch sie wissen, dass sie nicht gut füreinander sind. Er braucht eine Frau von Wohlstand und Ansehen, die einen festen Platz in der Gesellschaft hat, während sie einen anständigen jungen Gentleman braucht. Doch sie begegnen sich immer wieder und kommen nicht gegen ihre Gefühle an.
Mit Bastien kommen auch Odette und andere Mitglieder des Cour des Lions in Celines Leben, die verborgene Talente zu besitzen scheinen. Doch auch hier erfährt man recht spät, worum es sich handelt.
Ich hatte zum Schluss das Gefühl, dass die Geschichte nun langsam in Fahrt kommt, dass die Weichen gestellt wurden und es im zweiten Band dann hoffentlich so richtig losgehen wird, denn besonders die letzten gut hundertfünfzig Seiten haben mir sehr gut gefallen. Es hat lange gedauert, bis die Geschichte mich fesseln konnte, aber ich bin nun sehr gespannt, wie es mit Celine und Bastien weitergehen wird!

Fazit:
"The Beautiful - Tödliche Dämmerung" von Renée Ahdieh ist ein guter Auftakt der Hof der Löwen Reihe, der jedoch sehr lange gebraucht hat, bis er mich fesseln konnte.
Ich hatte mit älteren Protagonisten gerechnet und mochte es ehrlich gesagt nicht ganz so gerne, dass man erst relativ spät erfahren hat, mit welchen Kreaturen man es hier zu tun hat.
Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte sich nur langsam entwickelt hat und erst auf den letzten hundert Seiten so richtig ins Rollen kam, sodass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
Vom ersten Band hatte ich mir aber dennoch mehr versprochen, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Für mich leider der schwächste Band der Reihe!

Larsson Legacy (Crumbling Hearts, Band 3)
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Sie lernen sich auf einem Maskenball kennen und verfallen einander, bis das kalte Erwachen Lovisa Larsson trifft, denn sie hat niemand geringeren als Theodor Skogen geküsst!
Ihre Familien sind verfeindet, ...

Sie lernen sich auf einem Maskenball kennen und verfallen einander, bis das kalte Erwachen Lovisa Larsson trifft, denn sie hat niemand geringeren als Theodor Skogen geküsst!
Ihre Familien sind verfeindet, ihre Unternehmen erbitterte Konkurrenten. Sie beiden arbeiten im Sponsoring und treffen sich nun häufiger und müssen der immensen Anziehungskraft zwischen ihnen widerstehen.

"Larsson Legacy" von Carolin Wahl ist der dritte und letzte Band der Crumbling Hearts Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des vierundzwanzig Jahre alten Theodor Skogen und der gleichaltrigen Lovisa Larsson erzählt wird.

Der Maskenball, auf dem sie sich begegnen spielt ein Jahr vor der eigentlichen Handlung.
Lovisa und Theodor treffen aufeinander und verfallen einander, doch dann erkennt Lovisa Theo und flüchtet. Während Lovisa Theos Identität kennt, weiß Theo nicht, wer sich unter der Maske verborgen hat und bekommt die Begegnung nicht aus dem Kopf.
Die Familien verstehen sich nicht gut, das Familienunternehmen der Familie Larsson Knåd ist der größte Konkurrent von KOSGEN, dem Unternehmen der Familie Skogen.
In der Vergangenheit gab es viele Konflikte und Intrigen, weshalb eine Beziehung von Theo und Lou unter keinem guten Stern stehen würde und so kämpfen sie gegen die Anziehungskraft an, doch können sich auch nicht voneinander fernhalten.

Beide arbeiten im Sponsoring und so laufen sie sich auf diversen Veranstaltungen über den Weg.
Lou fällt auf mit ihren Tattoos. Sie ist stark und selbstbewusst. Früher war sie im Eisschnelllauf aktiv, bis sie ihre Karriere beenden musste.
Theo haben wir bereits in den vorherigen Bänden kennenlernen dürfen. Er ist der jüngste der drei Skogen-Geschwister und seine offene und sehr direkte Art war nicht selten verletzend, was ihn nicht unbedingt sympathisch gemacht hat. Nun lernen wir Theo besser kennen und verstehen warum er so geworden ist.

Ich muss sagen, dass ich diesen dritten Band am schwächsten fand. Theo und Lou sind Konkurrenten und ein wirkliches Kennenlernen gab es lange nicht. Ihre Chemie ist explosiv und sie greifen die Familienfehde erst auf. Theo ist sehr misstrauisch und die beiden streiten viel. Doch als sie ihren Gefühlen nachgeben und sich so natürlich körperlich näher kommen, kommen sie sich auch endlich emotional näher und versuchen den anderen kennenzulernen.
Von der Handlung hatte ich mir doch etwas mehr versprochen, weil ich diese doch ein wenig dünn empfunden habe. Mir hat dann auch ein großer Knall am Ende gefehlt. Zu viel Drama hätte es für mich ja gar nicht sein müssen, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht. Auch weil ein paar Probleme relativ einfach gelöst werden konnten, besonders was die Unternehmen der Familien angeht.

Fazit:
Für mich war "Larsson Legacy" von Carolin Wahl leider der schwächste Band der Crumbling Hearts Reihe.
Ich mochte die Dynamik zwischen Theo und Lovisa, aber das eigentliche Kennenlernen kam erst sehr spät und von der Handlung hätte ich mir etwas mehr versprochen. Besonders am Ende hat mir der große Knall noch gefehlt.
So vergebe ich gute drei Kleeblätter.

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