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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Wer die ersten beiden Teile mochte, wird auch den Abschluss lieben...

Raiders
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Meinung:
Band drei startet genau da, wo der Vorgänger aufgehört hat, nämlich damit, dass Henry seinen „Traumfreund“ Finn unbedingt finden und ihn retten will. Diese Entwicklung hat mich durchaus etwas ...

Meinung:
Band drei startet genau da, wo der Vorgänger aufgehört hat, nämlich damit, dass Henry seinen „Traumfreund“ Finn unbedingt finden und ihn retten will. Diese Entwicklung hat mich durchaus etwas überrascht, aber ich fand sie sehr stimmig. Also auch die Gründe, weshalb die beiden diese besondere Verbindung haben und auch, was da noch so dran hängt.

An sich gibt es auch in diesem Band wieder sehr viel Fokus auf die Charaktere und ihre persönlichen Entwicklungen. Erneut haben mich die Figuren und ihre Dynamik untereinander wirklich beeindruckt und tief berührt. Auch dieses Mal ist es so, dass große Ganze drum rum etwas kürzer kommt, als die Familienzeiten, aber dafür fand ich die Szenen, die man von den Einsätzen erhalten hat, auch wirklich gut erarbeitet, teilweise schockierend und eindrucksvoll dargestellt.

Die titelgebenden Raiders waren ja schon in den Vorgängerbänden keine Heiligen, trotzdem fand ich es nochmal krass, wie weit sie gehen und wie skrupellos sie agieren. Ich fand es toll, dass die Hunters von verschiedenen Seiten um Hilfe gefragt wurden und sie sich so einen hohen Stellenwert erarbeitet haben.

So fand ich auch das Ende stimmig und passend. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie es mit den Figuren weitergehen könnte und auch bzgl. Worldbuilding gibt es einige stimmige Ausblicke und Entwicklungen. Natürlich würde ich gern noch mehr davon lesen, aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass die Autorin irgendwann nochmal ein Sequel zur Reihe schreibt, wie jetzt auch bei den Totenbändigern.

Zum Schreibstil kann man erneut nur sagen, dass dieser einfach toll ist. Flüssig, lebendig und einfach total berührend, mitreißend und authentisch.

Fazit:
Wer die ersten beiden Teile mochte, wird auch den Abschluss lieben. Auch wenn es wieder mehr Fokus auf die Figuren und ihre persönlichen Entwicklungen gab und der Friede-Freude-Eierkuchen-Anteil insgesamt manchmal etwas hoch ist, fand ich es doch einfach passend und höchst zufriedenstellend. Die Autorin zeigt realistisch auf, wie gut wir doch zusammenleben könnten, wenn wir alle Rücksicht aufeinander nehmen und nicht so sehr auf uns selbst bezogen sind. Die spannenden und gefährlichen Szenen haben mir im Kontrast gut gefallen und mich dazwischen auch manchmal echt schockiert, aber auch hier überwiegt das Positive und besonders mochte ich die Entwicklungen für die Zukunft und das stimmige Ende. Somit vergebe ich knapp, aber verdient, die vollen 5 Sterne und eine große Leseempfehlung für die Reihe.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Spannend, kurzweilig und wendungsreich

Die Villa
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Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, dass vor allem die vielen positiven Rezensionen meine Neugier auf „Die Villa“ geweckt haben, aber auch das Cover finde ich mit seinen kräftigen Farben wirklich sehr ansprechend ...

Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, dass vor allem die vielen positiven Rezensionen meine Neugier auf „Die Villa“ geweckt haben, aber auch das Cover finde ich mit seinen kräftigen Farben wirklich sehr ansprechend und auch der Klappentext klingt interessant.

Den Start ins Buch fand ich soweit ganz gut und das spanische Setting gut beschrieben. Die Geschichte ist von Beginn an interessant und mit Spannungen versehen, da Protagonistin Dani die anderen „Freundinnen“ mit falschen Versprechungen zurück nach Mabella, an den Ort des Geschehens, lockt. Nicht die feine Art, aber doch auch irgendwie verständlich, dass Dani mit den Erinnerungslücken zu Kämpfen hat und diese schließen möchte. Einzig über den ungewöhnlichen und etwas sperrigen Namen Aoife bin ich zu Beginn ständig gestolpert. Da hat es mir wirklich geholfen, den Namen mal zu googlen.

An sich wird von Anfang an klar, dass sich die Figuren nicht ganz grün sind und alle auch Geheimnisse haben. Diese werden nach und nach aufgedeckt, da es zwischen der aktuellen Handlung, auch immer wieder Rückblenden von damals gibt, und das auch von allen Charakteren, sodass man mit der Zeit ein durchaus stimmiges Gesamtbild bekommt.

Natürlich gibt es auch einige Zickereien und wirklich unschönen Aktionen, weshalb mir die Figuren kaum sympathisch waren. Dennoch habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt und konnte am Ende, vor allem zu Dani, einen verständnisvollen Bezug aufbauen.

Der Plot ist wirklich extrem spannend, da sich von Anfang an viele Möglichkeiten ergeben, was sich damals zugetragen haben könnte und die Figuren wirklich fast alle Dreck am Stecken haben. Ich mochte die Wendungen und fand die Auflösung auch wirklich unerwartet und doch schockierend.

Den Schreibstil von Jess Ryder fand ich wirklich gut. Immer mitreißend, sehr anschaulich und die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Fazit:
Ein wirklich spannender Pychothriller, der mir gut gefallen hat. Er war sehr kurzweilig, der Plot mit viel Tiefe und einigen Wendungen versehen und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Einzig die Charaktere leisten sich einige unschöne Aktionen, weshalb es mit der Zeit immer weniger Sympathien gab, aber das passt ja auch zu einem Thriller mit Geheimnissen und Intrigen. Und dennoch hat des die Autorin am Ende geschafft, dass ich mit der Auflösung sehr zufrieden war und auch mit Protagonistin Dani mitfühlen konnte. Somit vergebe ich gerne die vollen 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Sehr unterhaltsam und wendungsreich

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Kurzbeschreibung:
Seit Jahrhunderten laufen die Jagdspiele im Reich der fünf Fürstentümer nach demselben Muster ab: Die Adligen sind die Jäger, die Bürgerlichen die Gejagten. Doch als Laelia de Bleu ihr ...

Kurzbeschreibung:
Seit Jahrhunderten laufen die Jagdspiele im Reich der fünf Fürstentümer nach demselben Muster ab: Die Adligen sind die Jäger, die Bürgerlichen die Gejagten. Doch als Laelia de Bleu ihr Los zieht, geschieht das Unfassbare: Die Fürstentochter ist eine Gejagte – und ihre große Liebe, Laurent de Vert, ihr Jäger. Ihr gemeinsames Schicksal scheint besiegelt. Denn am Ende der Jagd wird einer von ihnen dem anderen lebenslag untertan.

Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich sofort gepackt, denn nicht nur, dass ich solche Jagdspiele immer wieder schockierend und erschreckend finde. Ich fand auch den Gedanken total faszinierend, dass es nun eine Adelige selbst trifft und sie gezwungen ist, die Seiten zu wechseln. Und dazu kommt dann noch der Aspekt, dass ihr Jäger, ihre große Liebe ist. Gleichzeitig finde ich auch das Magiesystem in dieser fiktiven Welt sehr interessant.

Denn, jede Fürstenfamilie hat ihre eigene Farbe und damit ihre eigene Magie. Alle können Menschen „zeichnen“ und sie damit unterwerfen, aber jede Familie hat ihren eigenen Fokus. So beherrscht eine Familie eher den Körper, andere die Erinnerungen und wieder andere den Tod. Sehr spannend, jedoch bleiben die Hintergründe dazu noch etwas im dunkeln. Denn es wird nicht wirklich genauer darauf eingegangen, wie dies möglich ist, oder wie sich die Unterschiede so wirklich zeigen. Dazu hätte ich gern noch etwas mehr erfahren, aber auch so ist es glaubhaft, dass die Bürgerlichen keine Lust darauf haben, Diener der Adeligen zu werden und sich selbst aufzugeben.

Den Aufbau der Geschichte fand ich gut gelungen. Zunächst lernt man Protagonistin Lia in ihrem normalen Leben kennen. Erst als Kind, wo sie fast ihre Cousine unerlaubt gezeichnet hätte und dann als Jugendliche, kurz vor ihren eigenen Spielen. Es wird deutlich in welchem Prunk die Adeligen leben und auch wenn es nur einen kurzen Einblick gibt, verdeutlicht dieser doch auch krass die privilegierte Stellung der Adeligen.

Als die Auslosung dann so extrem schief geht, ging es mir etwas zu schnell damit, wie leicht sich alle damit abfinden, dass Lia nun eine Gejagte ist. Es wird oft auf die Prinzipien der Fürstentümer verwiesen, die besagen, dass das Los Gesetz ist, aber trotzdem hätte ich mehr Widerstand und vor allem auch mehr Suche nach einem Schuldigen erwartet. Dennoch fand ich gut, dass sich mit der Zeit alles auflöst und ich diese Auflösung so auch nicht erwartet hatte. Und dies trifft auf mehrere Entwicklungen in der Handlung zu, weshalb ich davon wirklich gut unterhalten wurde.

Auch wenn der Großteil der Handlung sich eher damit beschäftigt, zu verdeutlichen, wie hart und ungerecht die Spiele für die Bürgerlichen wirklich sind und wie sehr Lia dies am eigenen Leib erfahren muss. Sie entwickelt sich auf jeden Fall glaubhaft weiter und auch wenn es manchmal schon etwas viel Mitleid und Selbsthass war, konnte ich ihre inneren Konflikte wirklich gut nachvollziehen und habe sie gerne als Protagonistin begleitet.

Natürlich gibt es auch wieder eine Liebesgeschichte, jedoch fand ich es angenehm, dass der Fokus darauf kleiner war, als erwartet. Auch Freundschaft spielt eine große Rolle, was ich persönlich ja immer lieber lese. Und auch die Umgebungsbeschreibungen auf der Insel fand ich wirklich fantasievoll und besonders.

Die Auseinandersetzung am Ende zwar zum Teil erwartbar, zum Teil endet sie mit einem gemeinen Cliffhanger und ich bin echt gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:
Dieser Auftakt hat mich wirklich gut unterhalten. Es gibt nicht nur eine spannende Ausgangslage, sondern es gibt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte und die mich richtig mitgerissen haben. Auch wenn das Magiesystem und durch den Fokus auf die Insel, auch das normale Leben in den Fürstentümern etwas kurz kommt, fand ich es für einen Auftakt erstmal ausreichend und mochte Protagonistin Lia und ihre Entwicklung echt gerne und ich bin nicht nur wegen des gemeinen Cliffhangers gespannt, was der zweite Teil noch so zu bieten hat. Ich vergebe gerne die vollen 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Hat mir richtig gut gefallen, auch wenn das Ende noch umfassender hätte sein können

Scandor
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Meinung:
Die Kurzbeschreibung und die Grundidee fand ich total spannend. Jeder lügt ja im Laufe des Tages mehrmals und das auch aus unterschiedlichen Gründen. Oftmals auch, um nett zu sein und um niemanden ...

Meinung:
Die Kurzbeschreibung und die Grundidee fand ich total spannend. Jeder lügt ja im Laufe des Tages mehrmals und das auch aus unterschiedlichen Gründen. Oftmals auch, um nett zu sein und um niemanden zu verletzten. Und die Geschichte zeigt sehr schnell, wie krass es ist, wenn man auch diese kleinen Ausflüchte und Notlügen nicht mehr verwenden darf.

Es hat mir super gefallen, wie die Brisanz dahinter, aber auch der große Druck, den dies auslöst, dargestellt wird. Dies fand ich super realistisch und auch, dass man dadurch große Probleme im Alltag bekommen kann.

Die Idee, mit den größten Ängsten als Preis, wenn man rausfliegt, ist natürlich auch ein grandioser Schachzug, da die Protagonisten so nicht einfach aufgeben können, selbst wenn ihnen die Sache zu viel wird und der Druck damit ins unermessliche steigt.

Aber auch die persönliche Geschichte der beiden Protagonisten Tessa und Philipp fand ich interessant. Beide haben aus völlig unterschiedlichen Gründen Probleme mit ihren Eltern und ein Preisgeld von fünf Millionen könnten sie natürlich auch gut brauchen. Die Tatsache, dass der Wettbewerb auch nur so wenigen Leuten zur Verfügung steht und so geheimnisvoll ist, ist natürlich nochmal eine zusätzliche Verlockung.

Ich mochte, wie die Geschichte erzählt wurde. Also zum Großteil abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten, mit ihren ganz persönlichen Geschichten und Problemen mit ihrem Leben und dem Wettbewerb, aber dazwischen gab es auch kurze Szenen einiger ausgeschiedener Teilnehmer, in denen dargestellt wurde, woran sie gescheitert sind.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mysteriöser wird es. Es gibt immer mehr Hinweise, dass mehr hinter allem steckt und vieles zusammenhängen könnte. Diese Hinweise fand ich toll platziert und am Ende toll verbunden. Jedoch ist die Auflösung am Ende, zumindest zum Teil, anders, als man das nach dem großen Aufwand erwarten könnte. Da ich das aber vorab in vielen Rezensionen als Kritikpunkt gelesen hatte, hatte ich mich schon darauf eingestellt und fand es jetzt im Nachhinein gar nicht so enttäuschend, wie erwartet. Aber prinzipiell finde ich es schon schade, dass man nicht noch erfährt, wie es mit der Scandor-Technologie weitergehen könnte, oder auch, wie man diese neue, große Genauigkeit in der Wahrheitsfeststellung wirklich erreichen konnte.

Sprecher Jens Wawrczeck ist ja bereits bekannt, da er die meisten Jugendromane von Ursula Poznanski vertont hat. Anfangs hat mich diese große Bekanntheit eher in eine früher Geschichte versetzt, aber dies hat sich schnell gegeben und ich konnte ihm wieder gut lauschen.

Fazit:
Mit „Scandor“ konnte mich die Autorin endlich mal wieder völlig überzeugen. Auch hier wiederholt sich ein bisschen, dass das Ende schwächer ist, als der wirklich starke Rest, aber dieses Mal hat es mich nicht so wirklich gestört, wahrscheinlich, weil ich es vorab schon wusste. Aber Grundidee, Umsetzung und auch Aufbau der mysteriösen Zusammenhänge und Verstrickungen fand ich total genial. Und auch die Protagonisten fand ich gut dargestellt, auf ihre eigene Art sympathisch und einfach aus dem Leben gegriffen. Auch wenn ich es am Ende ein bisschen schade finde, dass die Auflösung nur diesen kleinen Part abdeckt, hat sich doch ein fast rundum zufriedenes und begeistertes Gefühl, über die tolle Geschichte eingestellt. Somit vergebe ich endlich mal wieder die vollen 5 Sterne, für das neue Werk der Autorin.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Grandios, nicht nur für Fans von Sherlock Holmes

Baskerville Hall – Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente (Teil 1)
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Meinung:
Ich persönlich bin ja kein besonders großer Fan von den Originalbüchern von Sherlock Holmes. Was aber einfach auch daran liegt, dass ich mit diesen alten Schreibstilen meist nicht so gut zurecht ...

Meinung:
Ich persönlich bin ja kein besonders großer Fan von den Originalbüchern von Sherlock Holmes. Was aber einfach auch daran liegt, dass ich mit diesen alten Schreibstilen meist nicht so gut zurecht komme. Dementsprechend hat mich die Vorstellung, eine neu erzählte Geschichte über den Autor dieser Werke zu lesen bzw. zu hören erstmal nicht so wirklich angesprochen. Auch, weil die Geschichte ja Ende des 1900 Jahrhunderts spielt.

Auf den 2. Blick klang es aber nach einer spannenden Internatsgeschichte, bei der nicht alles so ist, wie es scheint und das hat meine Neugier dann doch geweckt.

Und ich muss wirklich sagen, dass es eine richtig gute Entscheidung war, sich auf diese besondere Geschichte einzulassen.

Denn einerseits weiß man natürlich, dass die Geschichte erfunden ist, aber andererseits macht es doch irgendwie Spaß, sich vorzustellen, dass der Autor von Sherlock Holmes selbst eine ganz besondere Kindheit gehabt haben könnte.

So ist Arthur ein Junge, der in einer armen Familie mit vielen Schwestern aufwächst und sich eigentlich gezwungen sieht, die Familie über Wasser zu halten. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, eine besondere Schule zu besuchen, sieht er darin auch die Chance, es im Leben zu etwas zu bringen. Und die Schule, sowie die Lehrer und Mitschüler sind wirklich besonders.

Dort gibt es nicht nur einen Dodo und einen zahmen Wolf, sondern auch Professoren mit einem Luftschiff, welches man als Schüler gleich selbst fliegen muss und welche, die Elektrizität erforschen. Und auch einen Geheimbund und mysteriöse Einbrüche gibt es. Geanuso, wie auch sonst einige spannende Erlebnisse und vor allem aber auch Freunde und Gegner und einen Protagonisten, der sehr gut darin ist, Zusammenhänge zu knüpfen und sich sehr für Geheimnisse und Hintergründe interessiert.

Und das Highlight sind natürlich die bekannten Figuren, die in die Geschichte eingewoben wurden. Obwohl ich, wie gesagt, kein großer Sherlock Holms Fan bin, sagen mir natürlich die Namen Dr. Watson und Moriaty auch was und so ist es schon cool, diese Figuren in diese Geschichte verwoben zu sehen. Vor allem, wenn man wohl ein Fan ist, denn dann kann man, laut dem Nachwort, wirklich viele bekannte Figuren entdecken.

Auch der Plot selbst ist sehr unterhaltsam und spannend. Einige Wendungen habe ich wirklich nicht erwartet und obwohl das Ende für einen Auftakt gut abgeschlossen ist, bleiben noch einige Fragen für die Fortsetzung offen.

Sprecher Johann von Bülow hat super zur Geschichte gepasst und seiner Lesung viel Authentizität und Lebendigkeit verliehen.

Fazit:
Ein wirklich toller Auftakt in eine fiktive Abenteuerreihe Ende des 1900 Jahrhunderts. Für Kinder, die mit Sherlock Holmes nichts anfangen können, ist es einfach eine sehr unterhaltsame Geschichte mit vielen besonderen Figuren, Wesen und Gegebenheiten. Für ältere Hörer, die Sherlock Holmes kennen und schätzen, gibt es viele bekannte Figuren neu zu entdecken und gleichzeitig auch viel Spannung und einige Wendungen. Somit vergebe ich verdient die vollen 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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