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Veröffentlicht am 26.12.2024

Rauhnächte

Winter
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Winter: Mond und Sterne Taschenbuch ist ein tolles und märchenhaftes Fantasy Buch von der Autorin Nicole Stoye.

Von dem 24.12 auf den 25.12 beginnen die Rauhnächte, die zwölf magischen Nächte zwischen ...

Winter: Mond und Sterne Taschenbuch ist ein tolles und märchenhaftes Fantasy Buch von der Autorin Nicole Stoye.

Von dem 24.12 auf den 25.12 beginnen die Rauhnächte, die zwölf magischen Nächte zwischen den Jahren. Wir begleiten die zwei mächtigen Hexenschwestern Hulda und Bertha. Innen wird offenbart, dass der Rattenkönig zurückkehren wird und dass durch das Ausbleiben des Sommers es zu einer fürchterlichen Hungersnot kommen wird. Zu den Feierlichkeiten der Wintersonnenwende trifft Bertha auf den Zwerg Smitt der ihr von einem fremden Herrscher erzählt und der die Rettung gegen den Rattenkönig sein könnte. So beschließt Bertha mit der Wilden Jagd zu reisen, um den Herrscher im weit entfernten Land um Hilfe zu ersuchen. Doch auch Hulda ahnt, dass ihre Schwester auf der Reise womöglich Hilfe benötigt und so reist sie ihrer Schwester hinterher quer durch Land auf der Suche nach ihrer Schwester und eine Möglichkeit den Rattenkönig aufzuhalten.

Das Lesealter ist ab 12 Jahren angegeben, was ich als angebracht empfinde und auch das Buch mit insgesamt 212 Seiten hat eine entsprechende Länge.

Zunächst fällt einem der tolle märchenhafte Schreibstil auf und durch die tollen Beschreibungen der Autorin kann man sich die Welt wirklich super vorstellen. Zwischendurch bin ich etwas über die Sichten der Charaktere gestolpert, da auch innerhalb eines Kapitels die Sicht sich plötzlich änderte. Allerdings kam ich doch recht schnell damit zurecht. Das Buch hat insgesamt sehr wenig Seiten und doch passiert sehr viel. Ich denke, ich hätte es besser gefunden, wenn die Handlung noch etwas weiter in die Länge gezogen worden wäre. Gerade das Ende kam sehr plötzlich und ich hätte mir noch ein wenig mehr Erklärungen gewünscht. Dennoch sind die Reisen von Bertha und auch von Hulda sehr spannend beschrieben und wirklich magisch.

Insgesamt ein tolles märchenhaftes Buch, welches die Rauhnächte und allerhand magische Kreaturen gut beschreibt. Eine kurzweilige Geschichte die spannend aufgebaut ist und sicher viele begeistern wird. Daher eine Leseempfehlung von mir.



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Veröffentlicht am 25.12.2024

magische Worte

Die Goldene Schreibmaschine
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Das Buch „Die Goldene Schreibmaschine“ ist von Carsten Henn geschrieben und richtet sich an das Lesealter für Kinder ab 10 Jahren.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt die Protagonistin ...

Das Buch „Die Goldene Schreibmaschine“ ist von Carsten Henn geschrieben und richtet sich an das Lesealter für Kinder ab 10 Jahren.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt die Protagonistin Emily, die inmitten einer Bibliothek auf einer goldenen Schreibmaschine tippt, was auf die zentrale Rolle des Schreibens im Buch hinweist.

Emily Paper ist eine Schülerin, die in der Anna Amalia Bibliothek einen Schlüssel in Form eines Füllers findet. Mit diesem Schlüssel entdeckt sie dort auch einen geheimen Raum, in dem eine Schreibmaschine auf einem Tisch steht, dort nimmt sie sofort platz. Sie findet heraus, dass diese Schreibmaschine die Fähigkeit hat Geschichten in einem Buch zu verändern. Doch auch ihr Lehrer hat es seit Jahren auf die goldene Schreibmaschine abgesehen und so muss sie diese Verteidigen.
Der Schreibstil ist flüssig und kindgerecht zu lesen. Die Hauptthemen in dem Buch handeln von Freundschaft, Zusammenhalt, Macht und Mut.
Die Beziehungen zwischen den Charaktere sind gut ausgearbeitet und zeigen, wie wichtig es ist füreinander da zu sein. Auch die Charakterentwicklungen haben mir gut gefallen, gerade Emily wächst mit ihren Aufgaben über sich hinaus. Dabei wirkt sie sehr authentisch und ihre Handlungen und Gedanken sind nachvollziehbar.

Es ist ein tolles Kinder-Jugendbuch, welches mit 256 Seiten schon etwas länger ist, aber dadurch auch super spannend aufgebaut wird. Eine tolle Geschichte von diesem Autor und auf jeden Fall empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

runde Sache- authentisch und ehrlich

Alles büddn wild
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Das Buch „Alles büddn wild-Eine echte Bäuerin über Landwirtschaft, Tradition und Tüddelband“ ist von Annemarie Paulsen geschrieben worden. In ihrem Buch gewährt sie einen fesselnden Einblick in ihr Leben. ...

Das Buch „Alles büddn wild-Eine echte Bäuerin über Landwirtschaft, Tradition und Tüddelband“ ist von Annemarie Paulsen geschrieben worden. In ihrem Buch gewährt sie einen fesselnden Einblick in ihr Leben. Das Cover mit dem Traktor zeigt bereits die teilweise inhaltliche Thematik von ihrem Buch, die Landwirtschaft.

Dieses Buch könnte insgesamt als eine Art Biografie verstanden werden, in dem die Autorin zahlreiche Anekdoten aus ihrer Kindheit und Jugend schildert. Außerdem beleuchtet sie, wie die typischen Geschlechterrollen auf dem Land geprägt sind und welche Herausforderungen damit einhergehen. Ihr authentischer Blick auf das Leben auf einem Bauernhof vermittelt nicht nur die Bedeutung von Traditionen, sondern zeigt auch, wie diese sich im Laufe der Zeit gewandelt haben und an moderne Gegebenheiten angepasst werden müssen. Stellenweise sehr ehrlich und schonungslos erzählt sie aus ihrem Alltag und spricht auch unangenehme Themen an.

Der lockere Umgangston aus ihren Social Media Kanälen lässt sich auch im Schreibstil wiederfinden, dazu auch noch sehr viel Humor und Selbstironie.
Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam und einen tollen Einblick in das Leben der Autorin. Neben dem vielen privaten Einblicke fand ich auch die vielen lehrreichen Stellen sehr interessant.

Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Briefe an Dr. Hesselius

Carmilla
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„Carmilla- Der weibliche Vampir“ ist eine 1872 erschienene Novelle des irischen Autors Sheridan Le Fanu. Diese ursprüngliche Vampirgeschichte ist 26 Jahre vor Bram Stokers Dracula erschienen und hat einige ...

„Carmilla- Der weibliche Vampir“ ist eine 1872 erschienene Novelle des irischen Autors Sheridan Le Fanu. Diese ursprüngliche Vampirgeschichte ist 26 Jahre vor Bram Stokers Dracula erschienen und hat einige interessante Einflüsse auf die Geschichte hinterlassen. Doch auch für sich ist „Carmilla“ ein toller Vampir-Klassiker.

Laura lebt mit ihrem Vater auf dem Landsitz Schloss Karnstein, in der Steiermark. Doch ihr Vater ist krank und sie fühlt sich einsam. Doch eines nachts verunglückt eine Kutsche mit Mutter und Tochter, wobei die Tochter Camilla verletzt scheint und sie nun drei Monate bei der Familie im Schloss bleiben soll. Die beiden jungen Frauen finden Gemeinsamkeiten und bauen eine einige Freundschaft auf. Doch es treten auch Ungereimtheiten auf und Laura beginnt Albträume über eine Katze zu haben, die sie in die Brust beißt und sie wird dabei von Tag und Tag schwächer.

Der Schreibstil ist sprachlich typisch für das 19. Jahrhundert und umfasst viele Briefe die Laura geschrieben hat. So erfahren wir immer mehr aus der Sicht von Laura und die Handlung schreitet in einem Art Bericht voran, den Laura als Brief an Dr. Hesselius schreibt.
Mir sind einige Parallelen aber auch viele Unterschiede zu Dracula aufgefallen, aber dennoch scheint sich durch die Sprache, die Geschichten zu ähneln. Einen großen Unterschied liegt sicherlich in Carmilla, die ein weiblicher Vampir ist. Auch wenn nicht explizit von einem gleichgeschlechtlichen Liebespaar gesprochen wird, sagt die Dynamik etwas ganz anderes und Carmillas romantische Neigung zu Laura werden immer wieder deutlich. Dazu kommt, dass Carmilla nicht nur Nachtaktiv ist, sondern sie kann sich auch tagsüber bewegen auch wenn sie die Nacht bevorzugt.

Letztendlich sollte sich jeder selbst ein Bild von diesem Klassiker machen und ich kann mir vorstellen, dass Dracula- Fans auch dieses Buch interessant finden werden. Immerhin sind dies die ersten Schritte und Grundpfeiler für unsere heutigen Vampir-Romane. Die 144 Seiten sind schnell durchgelesen und ich empfand die Geschichte als großen Mehrwert für mein Wissen über die literarischen Vampire und deren Anfänge.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

sehr unterhaltsam und tolle Illustrationen

Widder Willi will aber!
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„Widder Willi will aber!“ ist ein tolles Bilderbuch für Kinder in der Trotzphase ab 3 Jahren
von Romy Pohl und der Illustratorin Marta Balmaseda, erschienen im Arena Verlag.

Der kleine Widder Willi hat ...

„Widder Willi will aber!“ ist ein tolles Bilderbuch für Kinder in der Trotzphase ab 3 Jahren
von Romy Pohl und der Illustratorin Marta Balmaseda, erschienen im Arena Verlag.

Der kleine Widder Willi hat manchmal Tage, da würde er am liebsten alles bestimmen, was die anderen in der Schafherde machen sollen. Doch dies bringt allerhand Probleme mit sich, da er oft Dinge sofort und dann ganz anders will. Oft kommt dieses Gefühl in ihm auf, wenn seine Hörner wieder wachsen und diese dadurch jucken. Nach einem großen Wutausbruch lernt er den Bock Hörnchen kennen, der ebenso als bockig bezeichnet wird und beide mit den bekannten Redewendung gar nicht viel anfangen können. General spielt der Autor mit Wörtern, wie widerwillig, bockig, Keinbock usw., die so noch gar nicht von den Kleinen Kindern vom Inhalt her völlig verstanden werden können. Erst einmal ist nur ein Gefühl da, dass in der Autonomiephase noch gar nicht reguliert und richtig benannt werden kann. Dennoch findet dieses Buch einen tollen Ansatz zum Reden und zum gemeinsamen Lachen.

„Widder Willi will aber!“ ist ein tolles Bilderbuch das tolle kindgerechte Illustrationen beinhaltet, die einfach aber ausdrucksstark zu lesen sind. Das Buch umfasst 32 Seiten und durch die glatte Oberfläche liegt es sehr gut in der Hand und es macht einen tollen hochwertigen Eindruck.

Wir hatten sehr viel Spaß beim gemeinsamen Lesen und auch für die Großen waren die Wortspiele sehr lustig.

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