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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2024

Nettes Zauberabenteuer

Der Rückwärtsdieb - Mehr als nur ein Trick!
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Lenny ist ein begeisterter Zauberer. Seine Eltern führen ein Antiquariat und haben ein wertvolles uraltes Zauberbuch. Lenny entwendet es, um darin zu lesen. Doch er wird kurz danach selbst bestohlen. Zusammen ...

Lenny ist ein begeisterter Zauberer. Seine Eltern führen ein Antiquariat und haben ein wertvolles uraltes Zauberbuch. Lenny entwendet es, um darin zu lesen. Doch er wird kurz danach selbst bestohlen. Zusammen mit seiner Schwester und einigen Freunden versucht er, das Buch wiederzubekommen. Und damit beginnt ein großes Abenteuer.

Das Buch erzählt eine nette Abenteuergeschichte, bei der es um Hilfe und auch Ehrlichkeit geht. Das ganze ist abenteuerlich aufgemacht und in dem Buch bestechen vor allem die wunderschönen kleinen Zeichnungen. Auch ein wenig Magie ist dabei, allerdings fand ich persönlich das Ende nicht mehr ganz so gut. Irgendwie war mir die Auflösung etwas zu zahm. Doch alles in allem kann ich immer noch eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Heftig

Das zweite Kind
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Nachts in der Toskana wird ein kleiner nackter Junge gefunden. Er erzählt der Polizei, dass er entführt wurde. Aber er wäre nicht allein gewesen. Als kurz darauf in Bologna erneut ein Junge entführt wird, ...

Nachts in der Toskana wird ein kleiner nackter Junge gefunden. Er erzählt der Polizei, dass er entführt wurde. Aber er wäre nicht allein gewesen. Als kurz darauf in Bologna erneut ein Junge entführt wird, stellen die Ermittler schnell fest, dass sich beide wie Zwillinge gleichen. Valentina wird als leitende Ermittlerin mit dem Fall beauftragt und stellt schnell fest, dass vielmehr dahinter steckt und dass sie von ihren Kollegen auch nicht immer wirklich unterstützt wird

Das Buch ist heftig. Es hat eine über weite Strecken sehr große Spannung und berichtet über einen sehr grausamen Fall. Für mich hätte es ab und zu einige Straffungen haben können, denn immer mal wieder gab es Teile, auf die ich mich nicht komplett konzentrieren konnte und die ich auch etwas langatmig fand. Doch danach folgten wieder große Teile, die einfach nur gut zu lesen und sehr spannend waren. Immer, wenn man dachte, der Fall ist aufgeklärt, ergab sich eine neue Wendung und es ging rasant weiter. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Guter Einstieg

Die Nährstoffgeschichte. Begeistert Kinder für gemüsiale Superkräfte!
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Das Buch ist ein guter Einstieg in Sachen gesunde Ernährung für Kinder (und natürlich auch Erwachsene). Eingeteilt in vier Leseteile (der 5. enthält eine Urkunde) lernt man vieles Schritt für Schritt, ...

Das Buch ist ein guter Einstieg in Sachen gesunde Ernährung für Kinder (und natürlich auch Erwachsene). Eingeteilt in vier Leseteile (der 5. enthält eine Urkunde) lernt man vieles Schritt für Schritt, was ungesunde Lebensmittel anrichten können, wie sie entstehen bzw. hergestellt werden und wie man als Verbraucher getäuscht wird. Aber ebenso wie man solche Lebensmittel erkennt und wie man sich richtig ernähren kann. Absolutes Highlight des Buches sind für mich die wunderbaren Zeichnungen, auf denen man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Weniger gut fand ich die relativ kleine Schrift, die gerade für Erstleser ziemlich schwierig ist. In dem Zusammenhang bitte bei einer eventuellen Überarbeitung des Buches z. B. die Seiten 26 und 27 ansehen, da haben sich durch die Umformatierungen einige Fehler eingeschlichen, was die Worttrennung angeht.

Im Buch selbst fand ich den Leseteil 4 am ansprechendsten. Die Vorstellung der verschiedenen Vitamine, Nährstoffe u. ä. ist sehr witzig und gleichzeitig sehr informativ. Ebenfalls sehr gut sind die Ergänzungen, die man im Internet findet.

Alles in allem ist ein informatives Buch über wichtige Entscheidungen die Lebensmittel betreffend.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Gute Fortsetzung

Der Spieler
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Kommissar Dühnfort arbeitet nicht mehr direkt als Ermittler, sondern in einer Abteilung für Fallanalyse. Von einer alten Bekannten, einer norwegischen Kollegin, erhält er die Bitte um Hilfe. Ein deutsches ...

Kommissar Dühnfort arbeitet nicht mehr direkt als Ermittler, sondern in einer Abteilung für Fallanalyse. Von einer alten Bekannten, einer norwegischen Kollegin, erhält er die Bitte um Hilfe. Ein deutsches Rentnerehepaar ist in Norwegen verunglückt. Doch die Norwegische Kollegin glaubt nicht an einen Unfall und braucht Unterstützung. Dühnfort bestätigt diese These und erkennt bei einem weiteren angeblichen Unfall, dass beides wohl kein Zufall sein kann. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf weitere Gemeinsamkeiten bei anderen Fällen. Er glaubt an einen Serientäter, doch lange steht er damit allein da.

Endlich gibt es eine Fortsetzung dieser Reihe. Als Leser hat man lange darauf gewartet. Und die Fortsetzung ist gut gelungen. Der Fall ist interessant und sehr vielschichtig und es werden eine Menge Probleme angesprochen Das gleiche gilt allerdings auch für das Privatleben von Kommissar Dühnfort. In diesem Fall war es mir allerdings ein wenig zu viel. Und ich hatte das Gefühl, der Fall kommt im Buch etwas zu kurz. Trotz der parallel laufenden Erzählstränge der Opfer. So fehlte mir für einen Krimi zeitweise etwas die Spannung. Trotzdem ist es ein gut lesbares Buch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche. Ich hoffe, dass man auf die Fortsetzung nicht wieder solange warten muss

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Gelungen

Im Nordwind
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Hamburg 1913. Erzählt wird die Geschichte von Alice, die in einem Elendsviertel mit ihrem Mann Henk und ihre Tochter Rosa lebt. Ihr Mann trinkt und misshandelt sie. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus ...

Hamburg 1913. Erzählt wird die Geschichte von Alice, die in einem Elendsviertel mit ihrem Mann Henk und ihre Tochter Rosa lebt. Ihr Mann trinkt und misshandelt sie. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus und will die Scheidung einreichen. Doch das ist riskant, denn damit wird sie vermutlich das Recht auf ihre Tochter verlieren. Sie sucht sich einen Anwalt. John lebt in einer reichen Familie, die eine Bank besitzt und auch eine Brauerei. Doch auch in dieser Familie gibt es Probleme. Der Vater und gleichzeitig Geschäftsführer der Firmen erkrankt schwer. Sein Vater und sein Sohn glauben, dass bald ein Krieg ausbricht. Damit sind sie in der Familie die einzigen. Und auch in den Ehen gibt es große Probleme

Das Buch ist für mich sehr gut gelungen. Zum einen erzählt es eine historische Geschichte aus der Sicht der unteren Klassen, aber auch der reichen. Zum anderen erzählt es sehr differenziert. Alices Mann ist zwar ein Alkoholiker und Schläger, aber der Autorin gelingt es, die Gründe dafür aufzuzeigen, so dass man einen nicht nur einseitigen Menschen geboten bekommt. Trotzdem haben die Frauen damals so gut wie keine Rechte gehabt und auch das kommt in dem Buch sehr gut rüber. Ebenfalls die Einschränkungen, die die gehobenen Schichten haben. Dies und noch mehr wird angesprochen. Das Ende des ersten Teils lässt sehr vieles offen und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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