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Kathi084

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Veröffentlicht am 09.10.2023

Experiment oder die letzte Rettung der Menschheit?

Ein Fluss so rot und schwarz
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Sie sind zu sechst, als sie aufwachen. Oder eigentlich zu siebst, doch einer von ihnen ist bereits tot. Sie sind auf einem Boot, doch mehr wissen sie nicht. Keine Namen, keine Erinnerungen. Das ...

Sie sind zu sechst, als sie aufwachen. Oder eigentlich zu siebst, doch einer von ihnen ist bereits tot. Sie sind auf einem Boot, doch mehr wissen sie nicht. Keine Namen, keine Erinnerungen. Das Boot lässt sich nicht steuern, es gibt keine Karten oder GPS-Anzeigen. Doch schnell wird klar, dass sie offenbar gezielt ausgewählt wurden. Denn jeder von ihnen ist Spezialist auf einem Gebiet. Ob Soldat, Polizist, Ärztin oder Historiker, sie alle scheinen wichtig zu sein. Doch wofür? Was machen sie auf diesem Boot und wohin fahren sie?



Ich habe bisher alle Bücher von Anthony Ryan gelesen und war deshalb sehr neugierig auf seinen neuen Roman, der mal nicht im Fantasybereich spielt. Und ich bin nicht enttäuscht. Wie immer zeichnet sich das Buch durch den tollen Schreib- und Erzählstil aus, der einen sofort mitreißt. Und da das Buch quasi mittendrin einsetzt und man genauso wenig weiß, wie die Protagonisten, macht es besonders spannend. Ich finde es auch toll, dass man wirklich eine ganze Weil nicht weiß, worauf das ganze hier hinausläuft. Das Ende ist dann zwar wenig überraschend, aber auch irgendwie wieder logisch. Vielleicht hätte ich mir noch ein bisschen mehr Inhalt gewünscht, aber das ist nur meiner persönliche Vorliebe, denn um die Story zu verstehen braucht man nicht mehr Wissen. Alles in allem wieder ein sehr gutes Buch von Anthony Ryan und vielleicht bleibt das ja nicht sein einziger Ausflug in ein anderes Genre.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Die Götter des Waldes

Wächter des Wyrdwood
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Cahan will eigentlich nichts weiter, als in Ruhe gelassen zu werden. Er ist zufrieden, mit seinem abgelegenen Hof und seinen Kronsköpfen. Als Clanloser ist er sowieso ein Ausgestoßener und hält sich so ...

Cahan will eigentlich nichts weiter, als in Ruhe gelassen zu werden. Er ist zufrieden, mit seinem abgelegenen Hof und seinen Kronsköpfen. Als Clanloser ist er sowieso ein Ausgestoßener und hält sich so am liebsten von anderen Menschen fern. Doch Cahan verbirgt ein Geheimnis und das scheint ihn immer mehr einzuholen. Erst wird er überfallen, dann tauchen seltsame Kriegerinnen auf und zu allem Überfluss wird er schließlich auch noch Gefangen genommen. Doch dort trifft er auf Venn, einen Trion, und diese Begegnung ändert alles. Und so entschließt er sich bei der Suche nach einem vermissten Kind zu suchen - und das obwohl das Kind vom Wald selbst gerufen wurde...


Ich bin sehr unentschlossen mit meiner Meinung. Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist toll, auch wenn ich ein paar Seiten gebraucht habe um mich einzufinden. Die Welt, die RJ Barker hier konstruiert hat, ist außergewöhnlich. Es gibt Lebewesen, die man so noch nie irgendwo gelesen hat und ein komplexes Göttersystem, für das man einige Zeit braucht, um es zumindest annähernd zu verstehen. Die Beschreibung der Wälder und ihre unterschiede und Gefahren, haben mich sehr beeindruckt und ich konnte mir das alles richtig vorstellen. Auch die Trions, das dritte Geschlecht der Welt, hat mir als Idee gut gefallen und Venn fand ich einen ganz tollen Charakter. Was mir nicht gefallen hat, waren die fehlenden Erklärungen zu der Welt und vor allem zum Herrscher- und Magiesystem. Die Begriffe wie Rai oder Cotta-Rai sind auch nach dem Lesen des ersten Teils nicht wirklich greifbar und ich habe nur wilde Vermutungen und Spekulationen was die beiden Titel - wenn es denn Titel sind - bedeuten könnten. Ein Glossar hätte dem Buch mehr als gut getan. Und mir hat soetwas gefehlt, wie das große Böse, gegen das gekämpft wird. Das kommt mir alles nicht deutlich genug raus. Das alles hat das Lesen zum Teil anstrengend gemacht, was ich sehr sehr schade finde. Trotzdem bin ich neugierig auf Band 2 und werde diesen auch bestimmt lesen. Und vielleicht lösen sich dann ja noch einige der momentan herrschenden Verwirrungen bei mir auf.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Die Suche nach der Drachenschatulle

Invictum
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"Invictum – Das zweite Rätsel" von Danielle Trussoni bietet eine solide Fortsetzung ihrer Fantasy-Reihe, bleibt jedoch hinter den Erwartungen nach fem ersten Bande zurück. Die Geschichte knüpft ...


"Invictum – Das zweite Rätsel" von Danielle Trussoni bietet eine solide Fortsetzung ihrer Fantasy-Reihe, bleibt jedoch hinter den Erwartungen nach fem ersten Bande zurück. Die Geschichte knüpft an den ersten Band an und führt den Protagonisten Mike Brink diesmal nach Japan zum Rätsel der geheimnisvollen Drachenschatulle.
Als Leser lernt man Japan und dessen ,,Besonderheiten" teils auf eine Harte Tour besser kennen- viele Begriffe sind einfach nicht geläufig und müssen dann erst übersetzt und durch Google erklärt werden , was den Lesefluss in vielen Kapiteln stark einschränkt.

Trussonis Schreibstil ist flüssig, und Mike Brink ein liebenswürdiger Chatakter. Man kann mit ihm mitfiebern und spürt den Thrill beim Lösen der tödlichen Rätselspiele wie schon im ersten Teil. Oft etwas weit hergeholt, nicht nachvollziehbar und ein bisschen viel Fantasie Anteil. Dennoch stellenweise sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen.

Insgesamt eine nette Geschichte mit tollen Chatakteren, dafür jedoch einem herausragenden Schreibstil.

Für Leser, die bereits den ersten Band mochten und wissen wollen, wie es weitergeht, mag das Buch unterhaltsam sein. Neueinsteiger oder Leser, die auf eine besonders packende und originelle Fortsetzung hoffen, könnten jedoch enttäuscht werden. "Invictum – Das zweite Rätsel" ist kein schlechtes Buch, bleibt aber insgesamt durchschnittlich.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Raven-Killer

Racheritual
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Baxter und sein Partner Terry gelingt es nach langen Ermittlungen endlich, den Raven-Killer zu fangen. Ein Serienmörder, der San Francisco unsicher macht und auf grausame Art und Weise mordet. ...

Baxter und sein Partner Terry gelingt es nach langen Ermittlungen endlich, den Raven-Killer zu fangen. Ein Serienmörder, der San Francisco unsicher macht und auf grausame Art und Weise mordet. Das alles tut er im Namen von Odin. Denn er - und seine Gruppe - hält sich für die einzig wahren Nachfahren der Wikinger. Jahre nachdem der Raven-Killer gefasst wird, hat Baxter sein Leben geändert und dem Polizeidienst den Rücken gekehrt. Doch plötzlich holt ihn der Fall wieder ein und er steht dem Killer erneut gegenüber.

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich Ethan Cross eigentlich sehr gern lesen. Ich mag seine Art zu schreiben und seine unkonventionellen Storys sehr gern. Sei es die Ackermann-Reihe oder den Einzelband Spectrum. Leider bin ich von dem Start der neuen Reihe mehr als enttäuscht. Von Anfang an hat man das Gefühl, als würde man einfach in die Story geworfen werden und es würden Dinge fehlen. Mir fehlt eine Einleitung, ein Einstieg. Und das Gefühl ändert sich leider auch im Verlauf der Story nicht. Es wird eher noch schlimmer, wenn zum Beispiel Corin auf der Bildfläche erscheint. Das wirkt stellenweise fast unfertig auf mich. Außerdem sind mir alle Charaktere extrem unsympathisch und das "gewollt" lustige kommt hier überhaupt nicht gut rüber. Baxter mit seiner Art ging mir gehörig auf die Nerven und die ganze Podcast-Szene habe ich übersprungen, weil ich das nicht lesen konnte. Außerdem hatte das auch so gar nichts mit dem Fall zu tun.
Die Idee an sich - und auch einige Nebenschauplätze wie Corins Geschichte - ist nicht unspannend, aber die Umsetzung hat meiner Meinung nach nicht geklappt. Mir fehlt die Spannung und Action, die man aus den anderen Büchern gewohnt ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Teil 2 eine Chance geben werde.

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