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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2025

Mal wieder sehr spannend

Aschesommer
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In Benjamn Cors neustem Thriller „Aschesommer“ ermitteln wieder die sympathischen Ermittler Jakob Krogh und Mila Weiss von der Gruppe 4, der Sondergruppe für Serienstraftaten. Der jetzige Roman beginnt ...

In Benjamn Cors neustem Thriller „Aschesommer“ ermitteln wieder die sympathischen Ermittler Jakob Krogh und Mila Weiss von der Gruppe 4, der Sondergruppe für Serienstraftaten. Der jetzige Roman beginnt mit einem düstern Prolog aus Sicht eines Serientäters und ist durchgehend sehr spannend geschrieben. Jakob Krogh und Mila Weiss werden zu einem Tatort geführt, wo sie in der Kühlkammer eines verlassenen Bauernhofes ein ermordetes Paar finden. Das Paar scheint jedoch erst der Anfang einer Mordserie zu sein, denn der Täter hat verkündet: Das Sterben hat begonnen. Mila und Jakob starten ihre Ermittlungen. Ihr Anfangsverdacht führt sie zu einem möglichen Täter, der sich jedoch zum Zeitpunkt des Mordes in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt befindet. Im Verlauf dieses packenden Kriminalfalls werden durch den Autor immer wieder falsche Spuren gesetzt, so dass die Spannung dadurch mehr und mehr steigt. Gut hat mir mal wieder gefallen, dass es Einblicke in das private Leben der beiden Ermittler gibt und ich einiges über deren Sorgen und Probleme erfahren habe. Das gibt der ganzen Handlung eine besondere persönliche Note.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Irische Familie

Der Junge aus dem Meer
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Der Roman „Der Junge aus dem Meer“ ist ein gefühlvoll geschriebener Roman mit einer großen Portion Irlandfeeling und einer Dorfgemeinschaft, in der jeder für jeden dasteht. Hauptfiguren dieser Geschichte ...

Der Roman „Der Junge aus dem Meer“ ist ein gefühlvoll geschriebener Roman mit einer großen Portion Irlandfeeling und einer Dorfgemeinschaft, in der jeder für jeden dasteht. Hauptfiguren dieser Geschichte sind der Junge Brendan, der von seiner leiblichen Mutter ausgesetzt am Meer aufgefunden wurde, seine Adoptiveltern Christine und der Fischer Ambrose, sowie sein älterer Stiefbruder Declan. Christine und Ambrose haben den kleinen Brendan sofort als ihren Sohn angenommen und ziehen ihn, trotz familiärer Streitereien mit der Schwester von Christine, liebevoll auf. Brendan jedoch, sieht ihn von Anfang an als Konkurrenten und leugnet sogar vor seiner Lehrerin, dass er einen Bruder hat. Der Autor begleitet Brendan und seine Familie über Jahre und erzählt schlicht, aber mit Herz von dem Aufwachsen des Jungen, von den Dorfnachbarn, den Zusammenhalt in der irischen Gemeinde und beschreibt auch ausführlich die schwere Arbeit des Stiefvaters von Brendan, der ihn mit viel Herzenswärme aufzieht. Der Roman ist sehr lesenswert und erhält von mir daher die höchste Bewertungszahl.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Tragische Liebe

Die Tage nach dem Pflaumenregen
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In dem Roman „Die Tage nach dem Pflaumenregen“ von Karissa Chen, der seinen Beginn in China hat, sind das Mädchen Suchi und der Junge Haiwen die Protagonisten. Die beiden verlieben sich 1938 vor Beginn ...

In dem Roman „Die Tage nach dem Pflaumenregen“ von Karissa Chen, der seinen Beginn in China hat, sind das Mädchen Suchi und der Junge Haiwen die Protagonisten. Die beiden verlieben sich 1938 vor Beginn des zweiten Weltkrieges ineinander, müssen sich aber kurz darauf wieder trennen. Ein von der Regierung erhobenes Gesetz besagt, dass sich aus jeder Familie ein Mann zum Militärdienst eingezogen wird. Eigentlich sollte dies Haiwens Bruder sein, aber Haiwen meldet sich freiwillig zum Dienst und hinterlässt Suchi zur Erinnerung seine Geige. Der Kontakt zwischen den beiden erlischt und Suchi wird zusammen mit ihrer Schwester von ihren Eltern nach Hongkong geschickt, wo die beiden jungen Frauen ganz allein auf sich gestellt sind. Als alte Frau trifft sie Haiwen durch Zufall in Amerika wieder. Die Erzählweise des Romans ist besonders. Einerseits wird die Geschichte aus der Sicht von Suchi ab dem Jahre 1938 erzählt, andererseits aus Haiwens Perspektive ausgehend von dem Treffen der beiden in Amerika. Aufgrund der politischen Lage war es den beiden ehemals Liebenden nicht möglich, wieder zusammenzukommen. Die Geschichte der beiden tragisch Liebenden hat mir gut gefallen und ich habe in diesem Roman viel über die damaligen politischen Verhältnisse in China und über die Folgen für die Bevölkerung erfahren.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Beeindruckend

Für immer
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Maja Lunde, bekannt mit ihren Romanen über die Folgen des Klimawandels und der daraufhin resultierenden Katstrophen für die Welt hat mit ihrem neuen Buch "Für immer" ein neues Thema aufgegriffen. In ihrem ...

Maja Lunde, bekannt mit ihren Romanen über die Folgen des Klimawandels und der daraufhin resultierenden Katstrophen für die Welt hat mit ihrem neuen Buch "Für immer" ein neues Thema aufgegriffen. In ihrem jetzt erschienenen Roman ist ihr Thema die Zeit und was passiert, wenn die Zeit auf einmal stehen bleibt. Maja Lunde beschreibt sehr feinfühlig wie sich das Leben ihrer Buchfiguren von heute auf morgen verändert, wie sie sich anfangs freuen und dann doch nach und nach Bedenken entstehen. Die Rentnerin Margo kann ihr Glück nicht fassen und schmiedet sofort Urlaubspläne, während ihr Ehemann große Bedenken äußert. Die Protagonistin Jenny ist erkrankt und freut sich über die geschenkte Zeit. Andere sind jedoch nicht allzu glücklich über die Situation. Schwangere sind länger schwanger als gewollt und machen sich große Sorgen um ihr ungeborenes Kind. Auch die Situation der Menschen untereinander wird immer angespannter Maja Lunde hat mit ihrem Buch ein interessantes Thema aufgegriffen, das mir viel Zeit zum Nachdenken gegeben hat.

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Veröffentlicht am 29.11.2024

Ein wunderbarer Roman

Über allen Bergen
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Valentine Gobys Buch "Über allen Bergen" ist ein wunderbarer, unvergesslich schöner Roman, nicht nur für Leserinnen und Leser die die Natur und die Berge lieben, denn diese werden von der Autorin sehr ...

Valentine Gobys Buch "Über allen Bergen" ist ein wunderbarer, unvergesslich schöner Roman, nicht nur für Leserinnen und Leser die die Natur und die Berge lieben, denn diese werden von der Autorin sehr bildhaft und detailliert beschrieben. Der Protagonist der Geschichte ist der 12jährige jüdische Junge Vadim, der während des zweiten Weltkrieges in Paris lebt und von seiner Mutter, aufgrund seiner Asthamerkrankung und der Verfolgung der Juden durch die deutsche Besatzung, in ein kleines Bergdorf in den französischen Bergen geschickt wird. Damit seine jüdischer Herkunft nicht aufgrund seines Namens erkannt wird, nennt er sich Vincent. Vincent lebt in dem Bergdorf bei einer Bauernfamilie, die sehr um ihn kümmert. Doch auch dort macht sich der zweite Weltkrieg im Laufe der Zeit bemerkbar. Der Roman ist in einem wunderbaren Schreibstil verfasst. Ich habe die ganze Zeit das Leben in dem kleinen Dorf und die Veränderungen in der Natur vor mir gesehen.

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