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Veröffentlicht am 10.01.2025

Hab leider mehr erwartet

The Darkest Gold – Die Befreite
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Lange habe ich auf den Abschluss der The Darkest Gold-Reihe gewartet. Die Vorfreude war riesig, die Erwartungen hoch – aber am Ende bin ich leider nicht ganz überzeugt.

Vielleicht war es ein Fehler von ...

Lange habe ich auf den Abschluss der The Darkest Gold-Reihe gewartet. Die Vorfreude war riesig, die Erwartungen hoch – aber am Ende bin ich leider nicht ganz überzeugt.

Vielleicht war es ein Fehler von mir, nicht nochmal Band 5 (oder wenigstens ein paar der vorherigen Kapitel) zu lesen, bevor ich mit Band 6 gestartet bin. Denn ganz ehrlich: Ich hatte Probleme, mich wieder in die Geschichte einzufinden. Ein kurzer Rückblick am Anfang hätte hier wirklich geholfen. So hat es mich fast 250 Seiten gekostet, bis ich endlich wieder im Geschehen war und die Spannung langsam Fahrt aufgenommen hat. Bis dahin zog sich die Handlung leider ziemlich und fühlte sich für mich oft wie ein unnötig zäher Aufbau an.

Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen erschwert hat, waren die vielen Perspektivenwechsel. Klar, das war schon immer ein Stilmittel der Reihe, aber dieses Mal war es für mich einfach zu viel. Oft haben sie mich eher aus der Geschichte gerissen, als dass sie Spannung aufgebaut hätten. Und dann waren da noch die zahlreichen Spice-Szenen, die sich irgendwann nur noch wiederholt haben. Ich mag Spice in Fantasy-Romanen, aber hier hat es sich irgendwann einfach überflüssig angefühlt – so sehr, dass ich sie übersprungen habe, um wieder zur Handlung zurückzukommen.

Auch bei den Charakteren bin ich diesmal nicht wirklich warm geworden. Auren war mir in den vorherigen Bänden oft sympathisch, aber hier hat sich vieles einfach nur wiederholt, ohne dass sie sich groß weiterentwickelt hat. Besonders enttäuschend fand ich, dass die Nebencharaktere, die ich so ins Herz geschlossen hatte, kaum noch eine Rolle gespielt haben. Ihre Geschichten fühlten sich plötzlich unwichtig an, was ich sehr schade fand, da sie der Reihe immer viel Tiefe gegeben haben.

Und dann das Ende … Das war für mich der schwierigste Punkt. Es hat sich irgendwie unpassend angefühlt und nicht so richtig mit dem Rest der Reihe harmoniert. Ich hatte mir ein fulminantes, emotionales Finale gewünscht, das mich begeistert zurücklässt, aber stattdessen war ich eher enttäuscht und ein bisschen verwirrt.

Trotz allem gab es auch einige gute Momente in The Darkest Gold – Die Befreite. Die Welt von Orea und die düstere, magische Atmosphäre konnten mich wieder in ihren Bann ziehen, und wenn die Handlung einmal Fahrt aufgenommen hat, war sie wirklich spannend. Ich hatte einige Szenen, bei denen ich komplett gefesselt war und die mir wieder gezeigt haben, warum ich die Reihe überhaupt angefangen habe.

Am Ende ist Band 6 für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Vielleicht hätte ich mehr Spaß daran gehabt, wenn ich die Geschichte lückenlos im Kopf gehabt hätte. So bleibt es für mich ein solider Abschluss mit Schwächen, aber auch mit Momenten, die ich nicht missen möchte.

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Veröffentlicht am 29.11.2024

War ganz spannend

The Monet Family – Shine Bright, Little Princess
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Nach Band 1, bei dem ich ehrlich gesagt oft an die Wattpad-Geschichten (als ich 12 oder so war) denken musste, war ich gespannt, ob Band 2 sich etwas „erwachsener“ anfühlen würde. Und ich muss zugeben, ...

Nach Band 1, bei dem ich ehrlich gesagt oft an die Wattpad-Geschichten (als ich 12 oder so war) denken musste, war ich gespannt, ob Band 2 sich etwas „erwachsener“ anfühlen würde. Und ich muss zugeben, dass es hier definitiv eine Steigerung gab.

Hailie hat sich in diesem Band weiterentwickelt, und das hat mir gut gefallen. Klar, sie ist immer noch erst 15, und das merkt man an vielen Stellen – sei es an ihrer manchmal naiven Sichtweise oder daran, wie impulsiv sie handelt. Aber genau das macht sie irgendwie authentisch, und es ist schön zu sehen, wie sie in ihrer neuen Welt langsam ihren Platz findet.

Die Brüder haben mich diesmal besonders überzeugt. In Band 1 waren sie oft schwierig zu greifen, aber hier merkt man, wie sich der Zusammenhalt in der Familie entwickelt hat. 🫶 Die Dynamik zwischen Hailie und ihren Brüdern ist so viel wärmer geworden, und ich mochte es, wie sie nach und nach ihre Schutzmauern fallen lassen.

Die Handlung war insgesamt stärker als im ersten Band. Ja, es gab immer noch ein paar Längen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt, aber sie haben mich nicht so sehr gestört wie beim Vorgänger.
Und gerade zum Ende hin wurde es nochmal so richtig spannend, mit ein paar Wendungen, die mich komplett überrascht haben. 😱

Der Schluss hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, wie es in Band 3 weitergeht – ich habe so viele Fragen und kann es kaum erwarten, Antworten zu bekommen!

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Band 1 mochte ich bisschen mehr

Collided
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Als riesiger Formel-1-Fan und nachdem ich Throttled verschlungen habe, war ich super gespannt auf Sophies und Liams Geschichte in Collided.
Sophie fand ich schon im ersten Band total sympathisch, und ...

Als riesiger Formel-1-Fan und nachdem ich Throttled verschlungen habe, war ich super gespannt auf Sophies und Liams Geschichte in Collided.
Sophie fand ich schon im ersten Band total sympathisch, und Liams düstere, gebrochene Seite hat mich direkt neugierig gemacht. Aber obwohl ich die Geschichte insgesamt wirklich mochte, hat sie für mich nicht ganz den Funken gezündet, den ich mir erhofft hatte.

Die Charaktere waren wieder toll geschrieben, und besonders der Beginn aus Liam’s Sicht hat mein Herz schon am Anfang direkt zerrissen. 🥺
Sein innerer Konflikt und die Last, die er auf seinen Schultern trägt, wurden so intensiv beschrieben, dass ich richtig mit ihm mitgefühlt habe. Sophie hat mir ebenfalls gut gefallen – ihre direkte, aber verletzliche Art hat perfekt zu Liam gepasst. Die Chemie zwischen den beiden war auf jeden Fall da, keine Frage! Ich muss aber zugeben, dass sich das meiste Drama hier rund um die Beziehung abgespielt hat, davon hätte es gern auch noch mehr außerhalb geben können, was am Ende dann ja zugetroffen hat.

Und dann der Spice … 😅 Ja, ich verstehe, dass das zu Laurens Büchern dazugehört, aber diesmal war es mir einfach zu viel. Nach einer Weile habe ich die Szenen ehrlich gesagt übersprungen, weil sie sich irgendwie wiederholt haben und mich nicht mehr wirklich interessiert haben.

Das Ende hingegen hat mich wieder komplett abgeholt! 🙌 Ein paar Wendungen habe ich geahnt, aber Lauren Asher hat es trotzdem geschafft, mich zu überraschen und mit einem richtig guten Abschluss zu begeistern. Es hat sich angefühlt, als würde sich alles perfekt zusammenfügen, und ich war mit einem zufriedenen Lächeln fertig.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Schwächer als Band 1

Powerless - Die Flucht
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Nach dem großartigen Auftakt der Reihe war meine Vorfreude auf Powerless – Die Flucht von Lauren Roberts riesig! Ich hatte den ersten Band so regelrecht verschlungen, dass ich hohe Erwartungen an Teil ...

Nach dem großartigen Auftakt der Reihe war meine Vorfreude auf Powerless – Die Flucht von Lauren Roberts riesig! Ich hatte den ersten Band so regelrecht verschlungen, dass ich hohe Erwartungen an Teil 2 hatte. Und auch wenn mir der zweite Band grundsätzlich gefallen hat, konnte er für mich leider nicht ganz an die Spannung und Intensität des ersten Teils anknüpfen.

Besonders der Anfang hat mich sofort wieder gepackt. Die Flucht aus Ilya in die Rebellenstadt Dor und die Verfolgung durch Prinz Kai – das war einfach so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte! Die Bedrohung und die ständige Gefahr waren überall zu spüren, und ich habe richtig mit Paedyn mitgefiebert, ob sie es schafft, zu entkommen.

Allerdings muss ich sagen, dass mich die Kampfszenen dieses Mal nicht so gepackt haben. Oft wirkten sie auf mich eher stumpf und emotionslos, als würden sie einfach nur abgearbeitet, ohne dass richtig Spannung oder Tiefe dahinter ist. Während die Flucht anfangs noch mega packend war, hatte ich irgendwann das Gefühl, dass sich manche Szenen wiederholen. Es war gut, aber nach einer Zeit wurde es etwas eintönig.

Zum Glück wurde es gegen Ende nochmal richtig spannend! Die letzten Kapitel haben mir dann wieder das Gefühl gegeben, dass die Geschichte auf ein episches Finale zusteuert, und ich war total gefesselt. Das Ende hat mich regelrecht sprachlos zurückgelassen, und jetzt kann ich den letzten Band kaum noch erwarten – ich bin so gespannt, wie es ausgehen wird und was das große Finale für uns bereithält.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

Bisschen wenig Handlung

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Als absolutes Herbstgirl hat mich Meet Me in Autumn natürlich sofort wegen des süßen Covers und dem cozy Klappentext angesprochen. Ich meine, Pumpkin Spice, ein Café in einer kleinen Stadt und das alles ...

Als absolutes Herbstgirl hat mich Meet Me in Autumn natürlich sofort wegen des süßen Covers und dem cozy Klappentext angesprochen. Ich meine, Pumpkin Spice, ein Café in einer kleinen Stadt und das alles in meiner Lieblingsjahreszeit? Das klang nach dem perfekten Buch für kuschelige Herbstabende.

Grundsätzlich hat mich das Buch auch ganz gut unterhalten – aber ich muss zugeben, es war nichts, das mich wirklich umgehauen hat. Die Handlung war ziemlich dünn und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich kaum noch an konkrete Details erinnern. Es plätscherte alles recht gemütlich vor sich hin, ohne dass wirklich etwas Spannendes passierte. Trotzdem gab es hin und wieder ein paar Momente, wo man ein bisschen miträtseln konnte, was für mich zumindest etwas Spannung in die Geschichte gebracht hat.

Die Stimmung des Buches war aber definitiv ein Highlight! Es hat so ein richtig gemütliches Gilmore Girls-Feeling, und das alleine war schon ein Pluspunkt. Dream Harbor könnte glatt Stars Hollow sein, und die Atmosphäre hat mir richtig Lust auf Pumpkin Spice Lattes und bunte Herbstspaziergänge gemacht.

Was die Charaktere angeht, fand ich sie zwar sympathisch, aber leider fehlte ihnen der Tiefgang. Ich hatte das Gefühl, dass man sie kaum wirklich kennengelernt hat, und viele ihrer Handlungen blieben für mich etwas oberflächlich. Vor allem Logan, der grumpy Farmer, hätte noch viel mehr Potenzial gehabt. Aber hey, die Dynamik zwischen ihm und Jeanie war trotzdem ganz nett (auch wenn es zwischen ihnen seeehr überstürzt und unrealistisch war meiner Meinung nach) und es war schön zu sehen, wie sie ihm aus seiner Routine reißt.

Alles in allem war es eine nette Lektüre für zwischendurch, aber eben auch nicht mehr. Wenn ihr etwas Leichtes und Herbstliches sucht, das euch für ein paar Stunden in diese cozy Vibes entführt, dann ist Meet Me in Autumn genau das Richtige. Aber erwartet keine tiefgründige Handlung oder große Überraschungen.

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