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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2025

Kann man, muss man aber nicht

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Mich hat das Cover und der Titel sehr gereizt, auch wenn ich bereits ahnte, dass es eher etwas für junge Erwachsene ist.



Der Thriller ist nicht schlecht, konnte mich aber vom Inhalt und seiner Logik ...

Mich hat das Cover und der Titel sehr gereizt, auch wenn ich bereits ahnte, dass es eher etwas für junge Erwachsene ist.



Der Thriller ist nicht schlecht, konnte mich aber vom Inhalt und seiner Logik nicht überzeugen. Das Erzähltempo ist allerdings sehr gut, schnell, und es passiert immer was. Die Geschichte wird hier von hinten erzählt, und das auch noch aus unterschiedlichen Perspektiven, was die Spannung recht hoch hält und mir recht gut gefallen hat.



Die Story selbst ist nicht neu, allerdings ist sie hier sehr verworren, und mir fehlte so ein bisschen das Verständnis, was dahintersteckte.



Die vier Mädels sind schlussendlich nicht wirklich befreundet, es handelt sich eher um Prestige nach außen hin. Jede hat ihre Geheimnisse, die sie nicht mit den anderen ehrlich teilen möchte.



Die Kulisse ist unspektakulär und wird nicht wirklich zum Fokus. Hier stehen wirklich der Umstand und die Geschichte der Mädels im Fokus. Die Reise ist eher schmückendes Beiwerk.

Was den Schluss betrifft, war ich recht enttäuscht, so richtig stimmig fand ich es nicht und offen war es zudem auch noch. In diesem Fall hätte ich mir einen sauberen Abschluss gewünscht, denn die Spannung ging hier sehr unter.

Von daher, kann man dieses Buch aufgrund seines leichten und flotten Stils durchaus lesen, man verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Netter Krimi für zwischendurch

Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo
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Ein sehr gemütlicher Krimi in einer tolle Kulisse, der mir gut gefallen hat.
Der Start ins Buch war sehr mysteriös und anfänglich wusste ich nichts damit anzufangen. Jedoch kam dann bald Licht ins Dunkel. ...

Ein sehr gemütlicher Krimi in einer tolle Kulisse, der mir gut gefallen hat.
Der Start ins Buch war sehr mysteriös und anfänglich wusste ich nichts damit anzufangen. Jedoch kam dann bald Licht ins Dunkel.
Die Protagonisten waren allesamt sehr sympathisch, vielleicht etwas naiv aber das liegt im Auge des Betrachters. Der Fortlauf des Falls war für mich etwas zäh und hätte durchaus etwas mehr Tempo vertragen können. Dadurch zog sich die Handlung zu sehr in die Länge. Auch die Ermittlungen hatte noch Luft nach oben, waren doch einige offensichtliche Sachen ignoriert worden.
Die Atmosphäre hingegen, sowie die Beschreibungen der Umgebung waren klasse eingefangen.
Der Schreibstil war leicht zu lesen, hätte aber etwas mehr Pfiff vertragen können.
Alles in allem ein solider Krimi mit Luft nach oben, den man durchaus zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Tolles Setting, vorhersehbarer Inhalt

One Perfect Couple
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Während alle so begeistert von diesem Buch sind, muss ich leider sagen, dass mich dieser Thriller nicht überzeugen konnte. Warum? Der Start ins Buch war sehr zäh, und es passierte zunächst gar nichts, ...

Während alle so begeistert von diesem Buch sind, muss ich leider sagen, dass mich dieser Thriller nicht überzeugen konnte. Warum? Der Start ins Buch war sehr zäh, und es passierte zunächst gar nichts, außer dass man bereits durch kurze Kommentare wusste, was passieren würde. Dies wiederholte sich im zweiten Teil, was ich als zäh und Seitenfüllend empfand. Der Schauplatz hingegen ist fantastisch, und auch der Schreibstil ging flott von der Hand. Die Spannung bekam erst im zweiten Teil richtig Fahrt, und der Nervenkitzel wurde deutlich erhöht. Allerdings empfand ich den Fortlauf auch hier als vorhersehbar, und man hatte eine Tendenz, wie das Ganze enden würde. Die Tragik nahm zum Ende hin noch zu, was sehr lesenswert war. Die Charaktere waren bunt gemischt und gut ausgearbeitet, sodass ich als Leser ein gutes Bild von allen hatte. Rundum ein Buch, das man definitiv lesen kann, aber keine großen Überraschungen bereithält.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Kurzweiliger Krimi mit Charme

Der Krimidinnermord
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Ich bin Fan dieser Cosy Crime Reihe rund um Agatha Christies Haushälterin Phyllida. Leider konnte mich dieser nicht ganz so packen, wie seine beiden Vorgänger .

Der Start ins Buch ist sehr angenehm zu ...

Ich bin Fan dieser Cosy Crime Reihe rund um Agatha Christies Haushälterin Phyllida. Leider konnte mich dieser nicht ganz so packen, wie seine beiden Vorgänger .

Der Start ins Buch ist sehr angenehm zu lesen und ich musste bereits das ein oder andere mal schmunzeln. Die kleinen frotzeleien zwischen Phyllida und Mr. Dobble sind einfach herrlich. Mit viel Charme und starker Hand managt sie ihren Haushalt und hat selbst etwas für ihre Hausmädchen und ihre Probleme übrig. Soweit so gut.
Die Hauptkulisse ist diesmal aber ein anderes Anwesen zu dessen Krimidinner die eigentlichen Hausherren geladen wurde. Vertretend geht Phyillida hin, was schon recht weit hergeholt ist. Schnell übernimmt sie dort auch das Regiment, was ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist. Die gesamte Handlung ist mitunter sehr wirr, da viele verschiedene Personen hier aufeinandertreffen und somit der Kreis der Verdächtigen an sich groß ist.
Es ließ sich aber schon nach wenigen Seiten nach dem Toten erahnen, wer es getan hat. Dieser Verdacht hielt sich bis Ende, obwohl ich die Hoffnung hatte, dass es einen gewissen „Aha“ Moment gibt und das Offensichtliche doch falsch ist.
Viel war diesmal dem Zufall überlassen und auch die Polizei war hier eher schmückendes Beiwerk, als dass sie zum lösen des Falls beigetragen hätte.
Der Schreibstil selbst hat mir wieder mal gut gefallen und das Lesen fiel mir leicht. Auch die Charaktere sind wieder toll dargestellt und meine Lieblinge glänzten auch wieder, allen voran Bradford und seine liebenswerte Hündin.
Das Finale war dann recht spannend und nervenaufreibend umgesetzt und hat mir trotz einiger Kritikpunkte gut gefallen.
Nachdem ich Fan dieser Reihe bin, freue ich mich dennoch auf eine Fortsetzung.

Rundum ein angenehmer Krimi für zwischendurch und empfehle ich gerne weiter, für alle die Phyllida bereits kennen.

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Veröffentlicht am 29.11.2024

Leichter Krimi mit Schwächen

Der Weihnachtsmordclub
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Ein sehr leichter weihnachtlicher Krimi, den man sehr gut anhören kann, welcher aber auch einige Schwächen aufweist..
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Sprecherin sehr gut zur Geschichte passte ...

Ein sehr leichter weihnachtlicher Krimi, den man sehr gut anhören kann, welcher aber auch einige Schwächen aufweist..
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Sprecherin sehr gut zur Geschichte passte und sie die einzelnen Charaktere perfekt gesprochen hat, sodass ich mir jede einzelne Figur sehr gut vorstellen konnte.
Die Geschichte selbst hat ein tolles weihnachtliches Flair, was wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Der Beginn der Geschichte war gut gemacht, allerdings zog sich das ganze ein bisschen zu sehr in die Länge, bis es endlich losging mit ermitteln. Auch muss ich sagen, dass ich es sehr unglaubhaft fand, dass keine Polizei und Rettungswagen gerufen wurde, als die Tote in Erscheinung trat. Genauso apart war es, dass die Leiche scheinbar einige Tage im Gemeindehaus unter einem Laken gelegen hat. Dies fand ich sehr unstimmig und machte die Geschichte etwas kaputt. Der Fall selbst war verzwickt und doch spannend. Auch die Aufklärung war super dargestellt und hat mir gut gefallen.
Alles in allem ein guter Krimi, den man sich anhören kann, mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

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