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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2025

Nichts für Alkoholiker

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am ...

Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am Lake Green zurück. Während sie einsam auf ihrer Veranda sitzt, beobachtet sie durch ein Fernglas die gegenüberliegende Seeseite und das Haus von Katherine und Tom Royce. Zum Glück beobachtet sie auch, dass Katherine eines Tages im See zu ertrinken droht. Eine Freundschaft entsteht, so dass Casey alarmiert ist, als Katherine plötzlich verschwunden ist.
Das Buch ist definitiv nichts für Menschen mit Alkoholproblem. Es geht ständig um den nächsten Drink. Die Story entwickelt sich sehr langsam. Der Twist, der etwas Fahrt ins Geschehen brachte, ist jedoch sehr unrealistisch. Wenn man das aber einfach mal so hinnimmt, war der Schluss ganz gut gelungen. Dennoch ist mir das Buch nur drei Sterne wert, weil es mir einfach zu viel um Alkoholexzesse ging.

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Veröffentlicht am 14.12.2024

nicht so gut gelungen

Gegenspieler
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Karl Müller, in Partner der Anwaltskanzlei von Sophie Mahlers Vater, wird tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Nur sollte er vor einem Untersuchungsausschuss zur TaxEx Steueraffaire aussagen und freute ...


Karl Müller, in Partner der Anwaltskanzlei von Sophie Mahlers Vater, wird tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Nur sollte er vor einem Untersuchungsausschuss zur TaxEx Steueraffaire aussagen und freute sich darauf. Max Bischoff wird von Sophies Vater beauftragt, die Wahrheit herauszufinden, ihm zur Seite gestellt das Anwaltsteam Sophie und Anton Pirlo. Es ist tatsächlich Mord gewesen und bei dem einen bleibt es nicht. Verdächtigt ausgerechnet Sophies Vater...

Ich habe die Bücher mit Max Bischoff gern gelesen, auch die Reihe um Anton Pirlo. Insofern war ich sehr gespannt auf die Zusammenarbeit der beiden Autoren. Das Cover kann sich schon mal sehen lassen, gut gemacht. Leider hat mir der Inhalt nicht gefallen. Man merkt sehr deutlich die unterschiedlichen Schreibstile. Jeder schreibt anscheinend den Part seiner Figur. Dabei hat mir Ingo Botts Part deutlich besser gefallen. Erst nach einer ganzen Weile passten die Schreibstile besser zusammen. Was aber blieb waren die vielen zu langen Dialoge. Das war doch ermüdend zu lesen. Zu viel Gewicht wurde auf die Reibereien zwischen Pirlo und Bischoff gelegt, Sophie dazwischen, die sich um ihre Mutter und deren alkoholische Abstürze kümmern muss. Ich fand das Buch leider nicht so gut gelungen und lese zukünftig lieber wieder separate Bücher der Autoren, sofern es denn welche geben wird. Auf eine Fortsetzung dieser Reihe verzichte ich gern.

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Veröffentlicht am 01.12.2024

leider nicht so spannend wie der erste Band

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Maya Topelius gönnt sich auf einer abgelegenen Schäreninsel eine Auszeit im Yogaretreat ihrer Freundin Emily. Das Retreat ist bei den Inselbewohnern nicht gerade willkommen. Und zu Mayas Unmut nimmt auch ...

Maya Topelius gönnt sich auf einer abgelegenen Schäreninsel eine Auszeit im Yogaretreat ihrer Freundin Emily. Das Retreat ist bei den Inselbewohnern nicht gerade willkommen. Und zu Mayas Unmut nimmt auch noch ihr Exfreund Jonas daran teil. Als am nächsten Morgen eine Leiche gefunden wird, ist es mit Mayas Erholung vorbei. Verdeckt ermittelt sie, aber es bleibt nicht bei der einen Leiche.

Der erste Band hatte mir wirklich sehr gut gefallen. Umso enttäuschender fand ich diesen Band. Irgendwie ist alles schon mal da gewesen. Abgelegene Insel, Sturm der aufkommt, man kann nicht weg und ein Mörder mitten unter den Teilnehmern... Es war mir auch zu viel Esoterik und Yogagfühlsduselei, dazu auch noch Unstimmigkeiten zwischen den Kindheitsfreundinnen. Das nahm mir einen zu großen Part ein. Ich fand das Buch leider nicht spannend und überlege, ob ich den dritten Band überhaupt noch lese.

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Veröffentlicht am 13.07.2024

Ich fand es langweilig

Der falsche Vogel
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Freya Lockwood erhält einen Anruf ihrer Tante Carole. Freyas Mentor und Caroles guter Freund Arthur Crockleford ist verstorben, angeblich ein Treppensturz in seinem Antiquitätengeschäft. Aber Carole hält ...

Freya Lockwood erhält einen Anruf ihrer Tante Carole. Freyas Mentor und Caroles guter Freund Arthur Crockleford ist verstorben, angeblich ein Treppensturz in seinem Antiquitätengeschäft. Aber Carole hält es für Mord und bittet Freya, ihr bei der Aufklärung zu helfen. Arthur hatte zudem seinen Tod vorausgesehen und einige Hinweise hinterlassen. Freya hatte seit 20 Jahren keinen Kontakt mit Arthur mehr, da aber ihr Ex-Mann gerade ihr Haus verkauft, ist es für Freya eine gute Ablenkung von ihren privaten Problemen.
Das Buch hat mich leider nicht überzeugen können. Miss Marples wahre Erbin? Keinesfalls. Der Schreibstil ist mir zu geschwätzig, es nervte, dass man sehr lange nur Andeutungen über das Zerwürfnis zwischen Freya und Arthur vor 20 Jahren erhielt. Die Handlung hat mich nicht gefesselt und die Protagonisten konnten mich leider auch nicht überzeugen und waren mir nicht sympathisch. Ich habe mich durch die Seiten regelrecht durchgemüht. Mein Fall ist das Team Freya/Carole leider nicht, ich werde daher keine Fortsetzung lesen.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

für mich leider enttäuschend

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Als Kind wurde Kim Ribbing von dem Psychiater Martin Rudbeck mit fragwürdigen Methoden "behandelt", was Narben auf Kims Körper und Seele hinterlassen hat. Nun entführt er Martin und hält ihn im Keller ...

Als Kind wurde Kim Ribbing von dem Psychiater Martin Rudbeck mit fragwürdigen Methoden "behandelt", was Narben auf Kims Körper und Seele hinterlassen hat. Nun entführt er Martin und hält ihn im Keller seines Hauses gefangen, um sich zu rächen. Der Plan war raffiniert, aber mit Astrid Helander, der Überlebenden aus dem ersten Band, hat Kim nicht gerechnet. Parallel hadert Julia Malmros mit der Verfilmung ihrer Kriminalromane und der Aussage, sie schreibe "märchenhaft", also nicht realitätsbezogen. Sie beschäftigt sich daher mit den rechtsextremen "Wahren Schweden", um eine realitätsbezogenere Handlung zu erschaffen.

Ich hatte schon den ersten Band der Trilogie gelesen, den ich sehr spannend fand. Meine Empfehlung ist, "Refugium" ebenfalls zu lesen, um die Charaktere und das Verhältnis zueinander besser verstehen zu können.
Leider hat mich dieser Band etwas enttäuscht. Die Handlung schließt sich nahtlos an den Vorgängerband an. Der Schreibstil liest sich zwar flüssig, aber gepackt hat mich die Handlung leider nicht. Eine krude Geschichte, zu konstruiert und mit kaum spannenden Passagen, dafür aber recht viel privates Geplänkel. Für mich leider enttäuschend. Ich weiß nicht, ob ich Band drei noch lesen möchte.

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