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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2025

Nicht so ganz mein Fall

Divisio
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Die 19-jährige Raya leidet an Dysnarkolose. Um ihren Schlaf-/Wachrhythmus unter Kontrolle zu halten, schläft sie seit der Kindheit jede Nacht im Hamburger HIOBS Institut. Als sie nach einem verstörenden ...

Die 19-jährige Raya leidet an Dysnarkolose. Um ihren Schlaf-/Wachrhythmus unter Kontrolle zu halten, schläft sie seit der Kindheit jede Nacht im Hamburger HIOBS Institut. Als sie nach einem verstörenden Albtraum, in dem sie einen Mann ermordet, eines Morgens aufwacht, stellt sie fest, dass sie verschlafen haben muss, was eigentlich nicht sein darf, da Nanobots in ihrem Gehirn ihren Schlafzyklus regeln. Außerdem hat sie diesen Tag ein wichtiges Bewerbungsgespräch, wie konnte sie da verschlafen? Auf dem Weg zu ihrem Termin erfährt sie aus den Nachrichten von einem Mord in der Nacht. Und der Tote sieht aus wie der Mann aus ihrem Albtraum!

Die Handlung spielt im Jahre 2054 in Hamburg. Es gibt in diesem Roman daher einige interessante Zukunftstechnologien, wie z.B. Nanobots im Gehirn oder smarte Kontaktlinsen. Ganz witzig fand ich als Hamburger, dass die U- und S-Bahnen noch fahren und mir bekannte Haltestellen, Straßen und Plätze auch 2054 noch existieren. Die Grundidee fand ich spannend und der Schreibstil liest sich flüssig, aber es gab auch einige Längen, die meinen Lesefluss ein wenig störten. Es ist ein Science-Fiction Roman und deshalb sollte man mit der Glaubwürdigkeit eigentlich kein Problem haben. Ich habe dennoch einige Punkte gehabt, die ich fragwürdig fand, z.B. das mit dem morgens schlafen gehen (mehr will ich nicht sagen, um nicht zu spoilern). Mir hat auch am Ende etwas nicht so gut gefallen. Vielleicht ist da eine Fortsetzung angedacht, aber die werde ich wohl nicht lesen.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

hat mir nicht besonders gefallen

Killer Potential
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Evie Gordon verdingt sich als Tutorin und gibt in Beverly Hills Nachhilfestunden. An einem Tag jedoch ist alles anders, als sie bei dem Haus einer Schülerin eintrifft. Die Tür ist offen, innen findet sie ...

Evie Gordon verdingt sich als Tutorin und gibt in Beverly Hills Nachhilfestunden. An einem Tag jedoch ist alles anders, als sie bei dem Haus einer Schülerin eintrifft. Die Tür ist offen, innen findet sie die Eltern ermordet! Eine eingesperrte Frau macht auf sich aufmerksam, gefesselt und verwahrlost findet Evie sie in einem geheimen Raum. Sie befreit die Frau und macht sich mit ihr auf die Flucht, als ihre Schülerin plötzlich nach Hause kommt und sie sie niederschlagen musste. Zu allem Unglück wurden die beiden Frauen auch noch vom Freund der Tochter gesehen. Fortan gelten beide als die Mörderinnen, haben ständig die Verfolger im Nacken, aufgehetzt durch die Medien. Evie will herausfinden, wer der wirkliche Mörder ist, um sich zu rehabilitieren.

So weit so gut. Es hätte ein spannender Thriller werden können. Potential war da, es lag auch z.B. darin, dass die Fremde, die Evie befreit hat, nicht spricht. Was ist mit ihr passiert? Warum war sie so verwahrlost? Und wer hat das Ehepaar ermordet? Im Verlauf fand ich die Handlung leider enttäuschend. Es ist mehr die Geschichte der Flucht und der sich dabei ergebenden Freundschaft zwischen den Frauen. Zu oft waren außerdem die Gedanken von Evie und die Rückblenden in ihre Vergangenheit auch zu langweilig und ausschweifend für meinen Geschmack. Nicht erwartet hatte ich zudem auch noch eine Liebesgeschichte. Fazit: Mich hat das Buch enttäuscht, es wird schnell vergessen sein. Weitere Werke der Autorin brauche ich nicht.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Nichts für Alkoholiker

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am ...

Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am Lake Green zurück. Während sie einsam auf ihrer Veranda sitzt, beobachtet sie durch ein Fernglas die gegenüberliegende Seeseite und das Haus von Katherine und Tom Royce. Zum Glück beobachtet sie auch, dass Katherine eines Tages im See zu ertrinken droht. Eine Freundschaft entsteht, so dass Casey alarmiert ist, als Katherine plötzlich verschwunden ist.
Das Buch ist definitiv nichts für Menschen mit Alkoholproblem. Es geht ständig um den nächsten Drink. Die Story entwickelt sich sehr langsam. Der Twist, der etwas Fahrt ins Geschehen brachte, ist jedoch sehr unrealistisch. Wenn man das aber einfach mal so hinnimmt, war der Schluss ganz gut gelungen. Dennoch ist mir das Buch nur drei Sterne wert, weil es mir einfach zu viel um Alkoholexzesse ging.

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Veröffentlicht am 14.12.2024

nicht so gut gelungen

Gegenspieler
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Karl Müller, in Partner der Anwaltskanzlei von Sophie Mahlers Vater, wird tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Nur sollte er vor einem Untersuchungsausschuss zur TaxEx Steueraffaire aussagen und freute ...


Karl Müller, in Partner der Anwaltskanzlei von Sophie Mahlers Vater, wird tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Nur sollte er vor einem Untersuchungsausschuss zur TaxEx Steueraffaire aussagen und freute sich darauf. Max Bischoff wird von Sophies Vater beauftragt, die Wahrheit herauszufinden, ihm zur Seite gestellt das Anwaltsteam Sophie und Anton Pirlo. Es ist tatsächlich Mord gewesen und bei dem einen bleibt es nicht. Verdächtigt ausgerechnet Sophies Vater...

Ich habe die Bücher mit Max Bischoff gern gelesen, auch die Reihe um Anton Pirlo. Insofern war ich sehr gespannt auf die Zusammenarbeit der beiden Autoren. Das Cover kann sich schon mal sehen lassen, gut gemacht. Leider hat mir der Inhalt nicht gefallen. Man merkt sehr deutlich die unterschiedlichen Schreibstile. Jeder schreibt anscheinend den Part seiner Figur. Dabei hat mir Ingo Botts Part deutlich besser gefallen. Erst nach einer ganzen Weile passten die Schreibstile besser zusammen. Was aber blieb waren die vielen zu langen Dialoge. Das war doch ermüdend zu lesen. Zu viel Gewicht wurde auf die Reibereien zwischen Pirlo und Bischoff gelegt, Sophie dazwischen, die sich um ihre Mutter und deren alkoholische Abstürze kümmern muss. Ich fand das Buch leider nicht so gut gelungen und lese zukünftig lieber wieder separate Bücher der Autoren, sofern es denn welche geben wird. Auf eine Fortsetzung dieser Reihe verzichte ich gern.

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Veröffentlicht am 01.12.2024

leider nicht so spannend wie der erste Band

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Maya Topelius gönnt sich auf einer abgelegenen Schäreninsel eine Auszeit im Yogaretreat ihrer Freundin Emily. Das Retreat ist bei den Inselbewohnern nicht gerade willkommen. Und zu Mayas Unmut nimmt auch ...

Maya Topelius gönnt sich auf einer abgelegenen Schäreninsel eine Auszeit im Yogaretreat ihrer Freundin Emily. Das Retreat ist bei den Inselbewohnern nicht gerade willkommen. Und zu Mayas Unmut nimmt auch noch ihr Exfreund Jonas daran teil. Als am nächsten Morgen eine Leiche gefunden wird, ist es mit Mayas Erholung vorbei. Verdeckt ermittelt sie, aber es bleibt nicht bei der einen Leiche.

Der erste Band hatte mir wirklich sehr gut gefallen. Umso enttäuschender fand ich diesen Band. Irgendwie ist alles schon mal da gewesen. Abgelegene Insel, Sturm der aufkommt, man kann nicht weg und ein Mörder mitten unter den Teilnehmern... Es war mir auch zu viel Esoterik und Yogagfühlsduselei, dazu auch noch Unstimmigkeiten zwischen den Kindheitsfreundinnen. Das nahm mir einen zu großen Part ein. Ich fand das Buch leider nicht spannend und überlege, ob ich den dritten Band überhaupt noch lese.

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