Finale auf Golden Bay
Golden Bay − How it EndsFinale! Der Teil der Reihe hat mir am besten gefallen, weshalb ich meine Bewertung zu Teil 1 eigentlich ändern müsste.
Anfangs sitzt Holden noch hinter Gittern, aber sein Schwager Peter holt ihn sofort ...
Finale! Der Teil der Reihe hat mir am besten gefallen, weshalb ich meine Bewertung zu Teil 1 eigentlich ändern müsste.
Anfangs sitzt Holden noch hinter Gittern, aber sein Schwager Peter holt ihn sofort aus dem Gefängnis. Doch dann passieren nach und nach Dinge, die Holden dazu veranlassen mit dem Gedanken zu spielen, Golden Bay erneut zu verlassen. Seine Schwester, Ember und er selbst geraten in große Gefahr und er verdächtigt den Falschen.
In diesem Teil gibt es ein bisschen mehr Spannung, Twists und und mehr Emotionen. Ember erfährt endlich warum Holden sie vor 5 Jahren sitzen gelassen hat. Sie hat einen großen Streit mit ihrem Dad.
Auch ist in dem Teil der Todestag von Embers Mutter und Holden steht ihr zur Seite, weshalb sich die zwei wieder näher kommen. Als Ember herausfindet, wer Holden geschlagen hat, erzählt er ihr auch endlich die Wahrheit über sein Verschwinden. Ember schafft es das Haus zu renovieren und zu verkaufen. Beck und Shae streiten nach wie vor.
Die Inselvibes bleiben auch in diesem Teil erhalten und sorgen für eine cozy Stimmung. Ich dachte, das Buch würde mit der Hochzeit des befreundeten Paares enden, aber dem ist nicht so. Dennoch waren die Freunde wieder sehr präsent, auch wenn man nicht erfährt wie lange Shae auf der Insel bleiben wird. Das Cliquen-Gefüge hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Endlich hörte auch dieses ewige Hin und Her zwischen Holden und Ember endlich auf. Das war schon schwer zu ertragen. Was mich auch gestört hat, waren die übertriebenen spicy Szenen. Etwas weniger davon hätte ich begrüßt und es war mir stellenweise auch zu drüber dargestellt. Enttäuschend war die Auflösung des Buches. Jeder Idiot hätte sich das zusammenreimen können. Leider blieb jeglche Überraschung aus.
Was an allen drei Büchern besonders ist: Am Ende wird die Danksagung aus der Sicht der Protagonisten gesprochen und in diesem Teil reden sie sogar quasi mit Bianca. Das war wirklich witzig und schön zu hören. Das kannte ich so noch gar nicht und würde es definitiv als ein kleines Highlight werten.
Allgemein gesagt ist die Golden Bay-Trilogie eine nette NA-Reihe mit guten Freundschaften und wohlfühlenden Inselvibes. Allerdings hat es sich für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge gezogen und das ewige Auf und Ab ging mir auch schon auf die Nerven. Nett für zwischendurch, aber auch keine bahnbrechende Neuheit im NA-Bereich.