Tiefgründige Geschichte
Before we were innocentEin intensiver Roman über Freundschaft, Schuld und die Frage, wie sehr uns ein einziger Sommer für den Rest des Lebens prägen kann.
Zum Cover: Die äußere Gestaltung entspricht leider nicht wirklich meinem ...
Ein intensiver Roman über Freundschaft, Schuld und die Frage, wie sehr uns ein einziger Sommer für den Rest des Lebens prägen kann.
Zum Cover: Die äußere Gestaltung entspricht leider nicht wirklich meinem Geschmack und ich finde auch, dass der Roman nicht wirklich heraussticht, aber natürlich passt das Cover zum Inhalt und macht wegen der schwarz-weiß-Gestaltung doch auch ein wenig neugierig.
Zum Inhalt: Es handelt sich hierbei um eine tiefgründige Geschichte über drei junge Frauen und ein Ereignis handelt, das alles verändert. Die Charaktere Bess, Joni und Evangeline verbringen nach der Schule einen Sommer in Griechenland, aber nur zwei von ihnen kehren zurück. Zehn Jahre später holt die Vergangenheit Bess wieder ein, als Joni plötzlich vor ihrer Tür steht.
Die Autorin Ella Berman erzählt hier auf zwei Zeitebenen, die sie klug miteinander verwebt. Ich habe beide Zeitstränge gerne gelesen und die Charaktere dadurch im Laufe der Geschichte immer besser verstanden. Besonders beeindruckt hat mich, wie realistisch und vielschichtig die Beziehungen der Freundinnen dargestellt werden. Sowohl die guten als auch die schlechten Seiten der Freundschaft werden authentisch aufgezeigt, was die Charaktere noch lebendiger wirken lässt.
Ich möchte ungern noch tiefer auf den Inhalt eingehen, denn mir hat dieser mitunter gerade deshalb so gut gefallen, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde.
Ich habe nicht damit gerechnet, aber dieser Roman gehört definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter!