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Veröffentlicht am 05.12.2024

Ein wunderbares Weihnachtsbuch voller Humor und Herz!

Vom Himmel hoch und rein ins Chaos. Wie Oscar und Molly das Weihnachtsfest retteten …
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Der 11-jährige Oscar kann Weihnachten kaum erwarten, denn dieses Jahr geht es zu seinen Großeltern väterlicherseits, um in deren riesengroßen Anwesen mit der ganzen Familie Weihnachten zu feiern. Während ...

Der 11-jährige Oscar kann Weihnachten kaum erwarten, denn dieses Jahr geht es zu seinen Großeltern väterlicherseits, um in deren riesengroßen Anwesen mit der ganzen Familie Weihnachten zu feiern. Während sich Oscar und seine kleine Schwester Molly riesig über die Einladung freuen, hält sich die Begeisterung ihrer Mutter sehr in Grenzen. Ihr graut es vor Omas berühmten Krippenspiel, welches sie jedes Jahr veranstaltet. Bereits kurz nach ihrer Ankunft beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Erzengel Gabriel hat es irgendwie geschafft, sich selbst, Maria, Josef, die Heiligen drei Könige und einen Hirten ins 21. Jahrhundert zu katapultieren – aus Versehen, versteht sich. Nun stecken sie alle in der Zukunft fest, irgendwo verstreut in Hampshire. Oscar, Molly und Gabriel müssen die Verlorenen schleunigst wiederfinden und zurück nach Bethlehem befördern. Ansonsten wäre Weihnachten für immer verloren! Ob ihre Rettungsmission wohl gelingen wird?

Ein neues Buch von Jenny Pearson und dann ist es auch noch ein Weihnachtsbuch? Da stellte sich mir gar nicht erst die Frage, ob ich es lesen möchte. Bereits ihre Einzelbände „Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates“ und „Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ waren Highlights für mich und mit dem hier vorliegenden Werk ist nun ein weiteres dazu gekommen.

Wer gerade auf der Suche nach einer schönen Weihnachtslektüre ist, die einen nicht nur bestens unterhält und mitreißt, sondern auch berührt und nachdenklich stimmt, ist hier genau richtig.
Jenny Pearson schafft es einmal mehr, tiefere Themen mit einem herrlich schrägen Humor zu vereinen. Mit viel Witz, Charme und Herz lässt sie Oscar die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen. Schon nach wenigen Seiten ist man am Schmunzeln und hat Oscar und seine Familie fest ins Herz geschlossen. Vor allem die kleine süße, aufgeweckte Molly ist einfach zum Gernhaben und zaubert einem immerzu ein Lächeln ins Gesicht. Die weiteren vielfältigen Charaktere sind jedoch nicht minder gelungen, kommen – typisch Jenny Pearson – überaus liebenswert-schrullig daher und sorgen immer wieder für die urkomischsten Situationen. Es macht richtig Freude, sie alle zu begleiten und gemeinsam mit ihnen ein völlig verrücktes Weihnachtsfest zu erleben.
Zum Ende hin wird es dann auch noch emotional und ein bisschen traurig, was dem Ganzen aber keinem Abbruch tut, im Gegenteil. Denn Jenny Pearson zeigt dadurch, wie wichtig es ist, gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und seine Familie zu schätzen – ganz egal wie verschieden alle auch sein mögen. Sie erinnert daran, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt – dass es nicht um die Geschenke geht, sondern um das Zusammensein mit seinen Liebsten. Die zahlreichen humorvollen schwarz-weiß Illustrationen von Katie Kear sind das Sahnehäubchen obendrauf und setzen das Erzählte perfekt in Szene.

Fazit: „Vom Himmel hoch und rein ins Chaos. Wie Oscar und Molly das Weihnachtsfest retteten…“ ist eine lustig-turbulente und warmherzige Geschichte über die wahre Magie von Weihnachten und den Wert von Familie. Ein wunderbares Weihnachtsbuch für alle ab 10 Jahren, das jede Menge gute Laune und Festtagsstimmung garantiert. Ich kann auch dieses Werk von Jenny Pearson nur empfehlen, mir hat es großen Spaß gemacht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Ein echtes Schätzchen unter den Weihnachtsbüchern!

Lunas Weihnachtszauber
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Luna mag den Winter gar nicht. Kalt, frostig und grau ist der, genauso unfreundlich wie Herr Meier aus dem Kiosk gegenüber, der immer nur am Meckern und Schimpfen ist. Ihr Papa aber mag den Winter trotzdem, ...

Luna mag den Winter gar nicht. Kalt, frostig und grau ist der, genauso unfreundlich wie Herr Meier aus dem Kiosk gegenüber, der immer nur am Meckern und Schimpfen ist. Ihr Papa aber mag den Winter trotzdem, schließlich bringt er ihnen auch die wunderschöne Weihnachtszeit. Luna liebt Weihnachten! Bei ihr zu Hause ist alles weihnachtlich-bunt dekoriert und herrlich gemütlich-warm. Ihr bester Freund Toni ist ganz begeistert von dieser vielen tollen Weihnachtsstimmung. Da hat er auf einmal eine gute Idee: Wie wäre es, wenn Luna etwas von ihrem Weihnachtszauber abgeben würde? Vielleicht wissen die Leute da draußen ja gar nicht, wie man das Wintergrau vertreibt und in Weihnachtslaune kommt? Luna ist sofort Feuer und Flamme. Zusammen mit ihrem Papa bekleben sie alte Schuhkartons und befüllen sie mit lauter weihnachtlichen Dingen wie Plätzchen, Zimtstangen und selbst gebastelten Sternen. Mit den fertigen Boxen gehen sie nach draußen, doch dort will niemand ihre „Weihnachtszauber zum Mitnehmen“ haben. Alle laufen nur vorbei und beachten sie gar nicht. Doch davon lassen sich Luna und Toni nicht unterkriegen! Wenn die Leute den Weihnachtszauber nicht mitnehmen möchten, müssen sie ihn eben zu ihnen bringen. Mit einem Bollerwagen voller Kisten ziehen sie los und beschenken diejenigen, die den Weihnachtszauber ihrer Meinung nach wirklich gebrauchen können: Die alte Frau Schönfeld, die ganz allein in ihrer großen Villa lebt, ein Obdachloser aus dem Park und die Kinder, die im Krankenhaus liegen. Sogar der unfreundliche Herr Meier bekommt eine, die allerletzte. Und siehe da, plötzlich erscheint auch in seinem sonst so grimmigen Gesicht ein breites Strahlen.

Katja Frixe ist für mich schon längst ein Garant für großartige Kinderbücher und das hier vorliegende Buch bildet da keine Ausnahme. Die deutsche Autorin hat sich mal wieder selbst übertroffen. „Lunas Weihnachtszauber“ ist eine liebevolle Erinnerung daran, worin der wahre Zauber von Weihnachten wirklich liegt und dass es nichts Schöneres gibt, als anderen eine Freude zu bereiten und die Magie des Schenkens zu spüren. Schon die kleinsten Gesten können Großes bewirken und sogar aus dem grimmigsten Miesepeter einen freundlichen Menschen machen. Genau das erkennen auch Luna, ihr Papa und ihr bester Freund Toni. Es ist einfach wundervoll zu sehen, mit viel Enthusiasmus und Tatendrang die drei ihre Weihnachtszauberkisten in die Nachbarschaft hinaustragen und dabei auch an diejenigen denken, die oft leicht übersehen werden. Überall bringen sie die Gesichter zum Strahlen und zaubern zugleich auch uns Leser*innen ein breites Lächeln ins Gesicht. Ihre Begeisterung und Weihnachtslaune wirken richtig ansteckend und regen dazu an, selbst kreativ zu werden und etwas Besonderes zu verschenken, das von Herzen kommt.

Jede einzelne Seite in diesem Buch sprüht nur so vor Herzenswärme und wohligem Weihnachtsgefühl, was durch die zauberhaften Illustrationen von Laura Rosendorfer verstärkt wird. Fröhlich, kunterbunt und mit viel Liebe zum Detail entführen sie uns in Lunas festlich geschmücktes Haus und die verschneite Stadt und setzen das Erzählte perfekt in Szene. Sie laden zum Entdecken, Verweilen und Wohlfühlen ein und gemeinsam mit dem einfühlsamen Text und der wertvollen Botschaft machen sie dieses Bilderbuch zur perfekten Adventsvorlesegeschichte für Kinder ab 4 Jahren.

Fazit: Katja Frixe und Laura Rosendorfer haben uns ein wunderbares Bilderbuch gezaubert, das daran erinnert, was Weihnachten wirklich ausmacht. „Lunas Weihnachtszauber“ ist eine herzerwärmende, berührende und inspirierende Geschichte über die Magie von Weihnachten und die Kraft der Nächstenliebe. Ein echtes Schätzchen unter den Weihnachtsbüchern! Ich bin ganz verliebt in dieses Buch, ich kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.12.2024

Eine tierisch schöne Winter-Vorlesegeschichte voller Humor und Herz!

Es niest ein Rentier vor der Tür
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Es ist der erste Weihnachtsfeiertag und Frieda langweilt sich sehr. Gestern hat sie einen Arztkoffer geschenkt bekommen, doch niemand hat Zeit, ihr Patient zu sein. Papa ist mit Staubsaugen beschäftigt, ...

Es ist der erste Weihnachtsfeiertag und Frieda langweilt sich sehr. Gestern hat sie einen Arztkoffer geschenkt bekommen, doch niemand hat Zeit, ihr Patient zu sein. Papa ist mit Staubsaugen beschäftigt, Mama bereitet in der Küche das Essen vor (und verbrennt sich dabei ständig die Finger) und ihr Bruder Anton zockt die ganze Zeit nur am Computer. Da klingelt es plötzlich an der Haustür. Nanu, sind das etwa schon Tante Margarete und Onkel Heinrich? Wollten die nicht eigentlich erst später zu Besuch kommen? Frieda wittert sofort ihre Chance. Die beiden sind schließlich nicht mehr die Jüngsten, sie haben bestimmt schon schlimme Krankheiten wie Rückenhexe. Doch als Frieda – bewaffnet mit ihrem Arztkoffer – die Tür öffnet, steht ein sprechendes Rentier mit roter Triefnase vor ihr. Um seinen Hals hängt ein Brief, in dem der Weihnachtsmann Frieda um Hilfe bittet. Sein Rentier Flinn hat sich arg erkältet und braucht dringend medizinische Versorgung. Frieda ist sofort Feuer und Flamme, die Begeisterung ihrer Eltern hält sich dagegen in Grenzen. So ein Rentier braucht viel Platz, es harrt und zudem sind Haustiere in ihrem Haus nicht erlaubt. Und es stellt sich auch noch heraus, dass ihr Klo den gigantischen Mengen an Rentierkacke nicht gewachsen ist. Doch gemeinsam mit ihrer Familie wird es Frieda ganz bestimmt schaffen, Flinn wieder gesund zu machen (und vor Tante Margarete und Onkel Heinrich zu verstecken). Ein unvergessliches Nachweihnachtsabenteuer beginnt...

Dies war mal wieder so ein Buch, bei dem ich schon vor dem Lesen wusste, dass es mein Herz im Sturm erobern wird. Bereits das Cover ist einfach zum Verlieben und Titel und Klappentext klingen nicht minder bezaubernd. Das Buch hält auch, was der erste Eindruck verspricht. Smilla Blau beschert uns mit ihrem Kinderbuchdebüt eine wundervolle Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art. Hier ist es mal ein Helfer des Weihnachtsmannes, der in den Mittelpunkt rückt und im Gegensatz zu vielen anderen Weihnachtsbüchern beginnt unser Abenteuer nach Heiligabend. Vom ersten Weihnachtsfeiertag bis zum zweiten Januar begleitet man Frieda und ihre Familie und erlebt dabei allerhand verrückte und urkomische Situationen. Nicht nur Kinder werden an diesem Buch ihre helle Freude haben – auch Erwachsene kommen beim (Vor-) Lesen ganz auf ihre Kosten.

Von einer ruhigen und besinnlichen Nachweihnachtszeit kann im Hause Winterwald wahrlich keine Rede sein: Mit dem Einzug von Rentier Flinn zieht auch das Chaos bei ihnen ein. Es ist einfach köstlich zu sehen, wie dieser ungewöhnliche Gast das Leben der vierköpfigen Familie gehörig auf den Kopf stellt. Vor allem bei der Kloszene amüsiert man sich prächtig. Ein Rentier gesund zu pflegen und geheimzuhalten ist alles andere als ein Kinderspiel, das merkt auch Frieda ziemlich schnell. Gemeinsam mit ihrem Bruder und ihren Eltern stellt sie sich aber sämtlichen Herausforderungen und zeigt uns dabei, was in der Weihnachtszeit wirklich zählt: Zusammenhalt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Mit der Familie Winterwald hat Smilla Blau vier reizende Figuren erschaffen, die man einfach gernhaben muss, allen voran die kleine süße Frieda mit ihrem Arztköfferchen. Aber auch Rentier Flinn ist ein zauberhafter Charakter, der sich mit seiner ulkigen nuschelig-verschnupften Sprache (und seiner guten Verdauung) sofort in das Leserherz schleicht.

Die zahlreichen liebevollen Illustrationen von Susanne Göhlich sind das Sahnehäubchen obendrauf. Lustig, bunt und mit viel Liebe zum Detail ergänzen sie die Erzählung perfekt und unterstreichen deren Situationskomik und winterlich-weihnachtliche Atmosphäre. Sie laden zum Entdecken und Wohlfühlen ein und machen die Geschichte, zusammen mit dem leicht verständlichen Text, zum idealen Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren.

Fazit: „Es niest ein Rentier vor der Tür“ ist eine tierisch schöne, nachweihnachtliche Wintergeschichte mit ganz viel Herz, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert und einen herrlich unterhaltsamen Lesespaß für die ganze Familie garantiert. Ein wunderbar erzähltes und illustriertes Vorlesebuch ab 5 Jahren zum Schmunzeln, Lachen und Mitfiebern. Ich bin begeistert von Smilla Blaus erstem Kinderbuch und kann es kaum erwarten, mehr von ihr zu lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Warmherzig, lustig, wunderbar weihnachtlich. Genauso schön wie der erste Band!

Hella Pfefferkessel und die Hexenweihnacht (Hella Pfefferkessel 2)
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Heiligabend rückt in großen Schritten näher. Die kleine Hexe Hella Pfefferkessel ist ganz fasziniert von diesem Fest und möchte alles darüber wissen. Denn in der Hexenwelt gibt es Weihnachten tatsächlich ...

Heiligabend rückt in großen Schritten näher. Die kleine Hexe Hella Pfefferkessel ist ganz fasziniert von diesem Fest und möchte alles darüber wissen. Denn in der Hexenwelt gibt es Weihnachten tatsächlich gar nicht. Während Hella voller Vorweihnachtsvorfreude ist, macht ihre Menschenfreundin Lia einen ziemlich traurigen Eindruck. Als Hella erfährt, dass Weihnachten für Lia zum schlimmsten Fest geworden ist, seit ihr Papa vor zwei Jahren an diesem Tag gestorben ist, möchte sie ihre beste Freundin unbedingt aufheitern. Da kommt ihr eine verhext gute Idee: Sie wird für Lia ein ganz besonderes Weihnachtsfest ausrichten, die schönste Hexenweihnacht aller Zeiten! Leider ist der Großteil der anderen Hexen nur gegen Hellas Plan. Davon lässt sich die kleine Hexe aber nicht unterkriegen! Ob es ihr wohl gelingen wird, ihr Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der „Hella Pfefferkessel“ – Reihe. Vorkenntnisse sind fürs Verständnis nicht zwingend erforderlich, da alles Relevante kurz erklärt wird, allerdings macht es mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.
Ich bin Hella Pfefferkessel-Fan der ersten Stunde und habe mich dementsprechend sehr auf ein Wiedersehen gefreut. Schon das Cover lässt erahnen, worum sich dieses Mal alles dreht. Nach jeder Menge Herbst- und Halloween-Vibes kommt Hellas zweites Abenteuer herrlich winterlich-weihnachtlich daher und steht dem Vorgänger dabei in nichts nach.

Britta Sabbag beschert ihrer Leserschaft erneut eine bezaubernde Geschichte, die nicht nur großen Spaß macht, sondern auch einigen Stoff zum Nachdenken bietet. Neben einer verhexten Schneeballschlacht, jeder Menge Festtagestrubel sowie lauter leckeren Köstlichkeiten (zumindest meistens) erzählt die deutsche Autorin auch von Trauer, Mitgefühl, Trost und Hilfsbereitschaft. Von Freundschaft, Familie, Akzeptanz und Zusammenhalt. Davon, wie wichtig es ist, offen und aufgeschlossen zu sein, und dass wahre Freunde zu haben die wohl größte Magie ist. So viele wertvolle Botschaften, gekonnt verwebt mit ganz viel wunderbarem Weihnachtszauber. Bereits die ersten Seiten versetzen einen in Winterlaune und laden zum Eintauchen und Wohlfühlen ein. Hella ist und bleibt eine überaus sympathische Protagonistin, die man mit ihrer aufgeweckten und freundlichen Art sofort ins Herz schließt. Aber auch die weiteren Charaktere, egal ob Hexe, Mensch oder Tier, werden erneut so liebevoll beschrieben, dass man sie einfach gernhaben muss. Langeweile kommt mit dieser bunten Truppe garantiert nicht auf! Es ist einfach großartig zu sehen, wie Hella alles dafür gibt, um für Lia ein besonderes Weihnachtsfest zu machen. Währenddessen gibt es wieder reichlich zum Schmunzeln und das Ende erwärmt einem so richtig das Herz und zeigt einmal mehr, dass Zusammensein das schönste Weihnachtsgeschenk ist.

Zum Vorlesen und erstem Selberlesen für Kinder ab 6 Jahren ist auch dieser Band sehr gut geeignet. Die Geschichte ist in zehn kurze Kapitel unterteilt und leicht verständlich geschrieben und auf jeder Doppelseite gibt es mindestens eine Zeichnung.
Die Illustrationen von Alexandra Helm sind wie gewohnt ganz hinreißend anzusehen. Fröhlich, witzig, leuchtend bunt und mit viel Liebe zum Detail setzen sie das Erzählte perfekt in Szene und schaffen eine magische, winterlich-weihnachtliche Atmosphäre.

Fazit: Britta Sabbag und Alexandra Helm haben ein weiteres entzückendes Vorlesebuch geschaffen, das einen zauberhaften Vorlesegenuss für die Adventszeit garantiert. „Hella Pfefferkessel und die Hexenweihnacht“ ist eine lustig-turbulente Hexen-Weihnachtsgeschichte über die Magie der Freundschaft und die Bedeutung von Weihnachten. Warmherzig erzählt und wunderschön und stimmungsvoll illustriert. Ich bin auch von Hellas zweitem Abenteuer absolut begeistert, über ein weiteres Wiedersehen würde ich mich sehr freuen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Traumhaft schön!

Weihnachten in Hogwarts
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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Weihnachten in Hogwarts – kann es etwas Schöneres und Magischeres geben? Schon allein bei einem Blick auf das traumhafte Cover wird wohl jedem Potterhead und ...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Weihnachten in Hogwarts – kann es etwas Schöneres und Magischeres geben? Schon allein bei einem Blick auf das traumhafte Cover wird wohl jedem Potterhead und Weihnachts-Fan das Herz aufgehen. Um mich jedenfalls war es sofort geschehen und so viel sei schon mal gesagt: Auch das Innenleben hat mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil.

Das Buch erzählt von Harrys erstem Weihnachten in Hogwarts und lässt einen an all den besonderen Momenten teilhaben, die Harrys erstes richtiges Weihnachtsfest so unvergesslich machen. Auf 48 Seiten taucht man in ein prächtig-feierlich geschmücktes Hogwarts ein, macht es sich im kuschelig warmen Griffendor-Gemeinschaftsraum gemütlich und liefert sich mit Harry und den Weasleys eine wilde Schneeballschlacht. Man ist dabei, wenn Hagrid die letzte Tanne in die Große Halle trägt, Harry seinen ersten selbst gestrickten Weasley-Pullover geschenkt bekommt und sich beim Weihnachtsmahl ordentlich den Bauch vollschlägt.
Bei den kurzen Textpassagen handelt es sich um Originalstellen aus dem ersten Harry Potter-Band. Inhaltlich bietet diese Ausgabe somit nichts Neues, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Es ist eine wahre Freude, zu diesem Buch zu greifen und sich von J. K. Rowlings gewohnt bildlicher Sprache einmal mehr in den Bann ziehen zu lassen. Man hat direkt das Gefühl, selbst vor Ort zu sein und meint, die Wärme des prasselnden Kaminfeuers und die eisige Zugluft in den Korridoren spüren zu können. Von der ersten Seite an herrscht eine winterlich-weihnachtliche Wohlfühlstimmung, was durch die Illustrationen nur noch verstärkt wird.

Ziyi Gaos farbenprächtige, großformatige Bilder sind einfach nur ein Traum und das Highlight dieses Vorlesebuches. Mit viel Liebe zum Detail zeigen sie unter anderem das verschneite Schulgelände und die prachtvoll dekorierte Große Halle und schaffen durch die warmen Farben eine heimelige Atmosphäre. Sie fangen den besonderen Zauber von Hogwarts und die festliche Fröhlichkeit perfekt ein und laden zum Verweilen, Entdecken und Staunen ein.

Fazit: Harry Potter und Weihnachten – das ist einfach Magie pur! „Weihnachten in Hogwarts“ ist eine herzerwärmende und wunderbar winterlich-magische Weihnachtsgeschichte ab 6 Jahren, die sich ideal zum Vorlesen in der Adventszeit eignet. Ein Muss für jeden Harry Potter-Fan und die, die es noch werden wollen! Stimmungsvolle Originaltexte aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gepaart mit zahlreichen wunderschönen Illustrationen von Ziyi Gao machen Harrys erstes Weihnachtfest in Hogwarts zu einem einzigartigen Erlebnis. Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen, aus meinem Bücherregal ist es nicht mehr wegzudenken. Von mir gibt es 5 von 5 begeisterten Sternen!

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