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Veröffentlicht am 08.12.2024

Kann Cahira die Schlüssel finden?

Serpent Queen 1. In Power She Rises
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Zum Inhalt:
Cahira Cade kann es kaum erwarten, dass ihr Traum, zu den Ferum, der königlichen Garde, zu gehören, endlich in Erfüllung geht. Ihr erster Auftrag besteht darin, den Prinzen um jeden Preis ...

Zum Inhalt:
Cahira Cade kann es kaum erwarten, dass ihr Traum, zu den Ferum, der königlichen Garde, zu gehören, endlich in Erfüllung geht. Ihr erster Auftrag besteht darin, den Prinzen um jeden Preis zu beschützen. Doch dann kommt alles anders, als bei Festlichkeiten ein Attentat auf die königliche Familie verübt wird. Der Thronfolger Atlas, schwer von dem Verlust seiner Eltern getroffen, macht Cahira für alles verantwortlich und lässt sie in eine Schlangengrube werfen. Doch Cahira überlebt und entdeckt, dass sich eine lebendige Schlange auf ihrer Haut befindet, die ungeahnte Kräfte hat. Denn die Schlange ist ein Seelentier, die man in Silvestria und den anderen Königreichen für Legenden hält.

Meine Meinung:
Cahira Cade ist eine tolle und interessante Protagonistin, die mir gleich sympathisch war. Sie hat es als Frau in der königlichen Garde, den Ferum nicht leicht, lässt sich davon aber nicht unterkriegen, was mir an ihr sehr gefallen. Außerdem mochte ich an ihr, dass sie sagt, was sie denkt und sogar nicht zurückschreckt, ihre Meinung dem König und Prinz Atlas gegenüber zu äußern. Sie ist eine starke junge Frau, die dies aber nicht sieht. Denn auf der anderen Seite plagen sie im Laufe der Handlung immer wieder Selbstzweifel. Ich konnte ihre Gründe, wieso es ihr so wichtig ist, zu den Ferum zu gehören, die Königreiche zu vereinen und eine gerechte Welt für alle Menschen zu schaffen, ebenso wie ihren Wunsch, sich zu rächen, nachvollziehen. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die einige Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat.

Was ich von Prinz Atlas halten sollte, wusste ich nicht so recht. Zu Anfang ist er sehr arrogant, ungehobelt und verhält sich Cahira gegenüber einfach nur unmöglich. Umso mehr ich über ihn erfahren habe, desto unsicher war ich mir jedoch, ob dies alles nur eine Art Schutzmauer ist. Denn er wirkte an einigen Stellen doch recht verloren, fast schon hilflos und man merkt ihm an, dass er dankbar ist Cahira an seiner Seite zu haben. Andererseits gibt es aber auch viele Situationen, in der ich mir dann nicht so sicher war, ob er doch ein falsches Spiel spielt.

Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend. Was schon allein daran liegt, dass Cahira und Atlas von einer ausweglosen und gefährlichen Situation in die nächste geraten, die ihnen einiges abverlangen. Ich war mir an einigen Stellen wirklich nicht sicher, ob sie da unbeschadet wieder herauskommen. Zudem wusste ich bei einigen Personen nicht so recht, welches Spiel sie spielen und ob sie Cahira und Atlas wohlgesonnen sind oder nicht. Dies hat ebenso wie einige Wendungen die Spannung zusätzlich angeheizt.

Viele Male habe ich über die Sprüche und Anmerkungen von Natrix geschmunzelt, der wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt und irgendwie fast jeden Gedanken von Cahira ungefragt kommentiert. Natrix unterstützt Cahira aber auch immer wieder und spricht ihr Mut zu, wenn sie es braucht, was mir gefallen hat.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die gerade zu Ferum ernannte Cahira Cade dabei begleiten, wie sie versucht, die drei Schlüssel zu finden, um das vierte Königreich Veneria wieder auferstehen zu lassen. Ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet, auf dem sie zusammen mit dem Thronfolger vom Königreich Silvestria Atlas in viele gefährliche und ausweglose Situationen gerät. Dies einige Wendungen und weil man nie weiß, wem man wirklich vertrauen kann, hat für ordentlich Spannung gesorgt, durch die die Seiten nur so dahinflogen. Ich bin gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 06.12.2024

Findet Alfred die kleine Winterschwester?

Die Winterschwestern
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Zum Inhalt:
Der Wikingerjunge Alfred spielt den Erwachsenen gerne Streiche. Deswegen wird er eines Tages von ihnen beschuldigt, für das Verschwinden einiger lieb gewonnener Gegenstände verantwortlich ...

Zum Inhalt:
Der Wikingerjunge Alfred spielt den Erwachsenen gerne Streiche. Deswegen wird er eines Tages von ihnen beschuldigt, für das Verschwinden einiger lieb gewonnener Gegenstände verantwortlich zu sein. Doch Alfred war es nicht, sondern die Trolle, die sich ansonsten nur am Holz zu schaffen machen. So zieht Alfreds Onkel Ragnar los, um die Trolle zu suchen und die verschwundenen Gegenstände wiederzubeschaffen. Als die Seherin des Stammes Alfred zuflüstert, dass sein Onkel verschwinden wird, wenn er alleine geht, folgt Alfred diesem unauffällig. Doch trotz aller Vorsicht verliert Alfred seinen Onkel im Schneesturm dennoch. Denn er wurde von der großen Winterschwester entführt. Nun kann ihm nur noch die kleine Winterschwester helfen. Doch die ist bereits seit Jahren spurlos verschwunden.

Meine Meinung:
Wir lernen den Wikingerjungen Alfred, der den Erwachsenen für sein Leben gern Streiche spielt, die nicht bei allem immer so gut ankommen kennen. Ich habe Alfred gleich gemocht. Zwar ist er ein richtiger Lausbube, aber er hat sein Herz dennoch am rechten Fleck und man merkt ihm an, wie viel ihm seine Familie bedeutet. So wundert es nicht, als er alles dafür tun, um seinen Onkel Ragnar zu befreien, als der von der großen Winterschwester entführt wird. Alfred ist ein vielschichtiger Protagonist, der seine Stärken und Schwächen hat. Zudem sind meiner Meinung nach seine Handlung, Reaktionen und seine Denkweise seinem Alter entsprechend. So merkt man an einigen Stellen, wie überfordert er mit der Situation ist, wie verloren er sich fühlt, verzweifelt und eigentlich Hilfe braucht. Dennoch versucht Alfred sich immer wieder selbst Mut zu machen und nicht aufzugeben, was mir an ihm sehr gut gefallen hat.

Auf seinem Abenteuer begegnet Alfred vielen kleineren und größeren Problemen, die auf den ersten Blick unlösbar erscheinen und ihm läuft wegen des Zaubers einer mysteriösen Füchsin regelrecht die Zeit davon. So war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob Alfred es wirklich schafft, seinen Onkel zu befreien und wieder in sein Dorf zurückzukehren. So war ich gespannt, wie er dies schafft, was er alles auf seinem Abenteuer erlebt und habe deswegen die ganze Zeit mit ihm mitgefiebert.

Ich fand es interessant, ein wenig über die nordische Mythologie zu erfahren. Zudem werden in der Geschichte Themen wie Zusammenhalt, Familie, Verständnis füreinander, Traurigkeit und das diese vollkommen in Ordnung ist, angesprochen. Ebenso, dass es wichtig ist, füreinander da zu sein und die Geschichte regt zum Nachdenken darüber an, wann bei einem Streich die Grenze womöglich überschritten ist.

Fazit:
Eine schöne und winterliche Geschichte, in der wir den Wikingerjungen Alfred dabei begleiten, wie er versucht, seinen Onkel Ragnar zu befreien, als dieser von der großen Winterschwester entführt wird. Ich habe Alfred gern auf seinem Abenteuer begleitet, das von Anfang bis Ende spannend war und fand es schön, mehr über die nordische Mythologie zu erfahren. Zudem hat mir der Umgang mit den Themen Zusammenhalt, Familie, Verständnis füreinander, Traurigkeit und Streichen gefallen.

Veröffentlicht am 06.12.2024

Welches Geheimnis verbirgt das Hotel Ambrosia?

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Zum Inhalt:
Die 17-jährige Robyn liebt es, sich True Crime Podcasts anzuhören und selbst in alten Kriminalfällen zu recherchieren. Deswegen ist sie auch so fasziniert vom Hotel Ambrosia, das eine düstere ...

Zum Inhalt:
Die 17-jährige Robyn liebt es, sich True Crime Podcasts anzuhören und selbst in alten Kriminalfällen zu recherchieren. Deswegen ist sie auch so fasziniert vom Hotel Ambrosia, das eine düstere Geschichte umgibt. So beobachtet sie von ihrem Fenster aus die Langzeitgäste und das Personal, um herauszufinden, wer ein Geheimnis hat und womöglich sogar etwas mit einem Cold Case zu tun hat. Dabei beobachtet sie, wie eine Freundin Opfer einer Entführung wird. Da Robyn aufgrund einer Krankheit nicht aus dem Haus kann, schickt sie A.J., den sie erst kennengelernt hat, ins Hotel Ambrosia, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei entdecken Robyn und A.J. Unglaubliches und geraten deswegen in große Gefahr.

Meine Meinung:
Robyn ist eine sympathische Protagonistin, die schwer an den Einschränkungen, die ihre Krankheit mit sich bringt, zu knabbern hat. Man merkt ihr an, wie sehr sie True Crime liebt und in den Ermittlungen im Hotel Ambrosia aufgeht. Mit Robyn ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken, Kanten, Stärken, Schwächen und Fehler hat. Ich mochte besonders Robyn Kampfgeist und ihre Entschlossenheit. Erschreckend fand ich jedoch, mit welcher Selbstverständlichkeit sie A.J. in gefährliche Situationen manövriert. Sie wirkte teilweise richtige besessen von Michelles Verschwinden und allem rund um das Hotel Ambrosia.

Die Handlung ist durchweg spannend. Was nicht nur an den ganzen Personen liegt, bei denen man nie weiß, wer sie wirklich sind, was für ein Spiel sie spielen und ob sie Robyn wohlgesonnen sind. Viel mehr war ich mir stellenweise nicht sicher, ob alles, was Robyn sieht, wirklich echt ist, ob sie einiges vielleicht nur träumt oder sich einbildet. So war ich an vielen Stellen überrascht, wer hinter einer Person wirklich steckte und was sie zu verbergen hat. Ich habe Robyn und A.J. gerne auf die Spurensuche im Hotel Ambrosia begleitet und war total gespannt, was sie alles herausfinden. Dadurch, dass A.J. dabei viele Male in eine brenzlige Situation geriet, hat die Spannung zusätzlich angeheizt. Zumal ich mir bei ihm lange nicht sicher war, ob man ihm vertrauen kann oder nicht. Was daran lag, dass man nur immer Bruchstücke an Informationen über ihn bekam. Ähnlich ging es mir irgendwann mit Nelly, die auf den ersten Blick wie eine total fürsorgliche, aufopferungsvolle und engagierte Person wirkt, die Robyn in jeder Hinsicht unterstützt. Dennoch war ich mir irgendwann nicht mehr so sicher, ob sie wirklich nur gute Absichten hat.

Die Autorin hat es geschafft, die spannungsgeladene Atmosphäre von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten, ebenso schwingt die ganze Zeit eine gewisse Dringlichkeit mit, die ich durch die Seiten hindurch spüren konnte. Zudem ist es ihr gelungen, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass ich sie regelrecht vor Augen hatte und mich fühlte, als wenn ich selbst durch das Hotel Ambrosia schleichen würde.

Fazit:
Ein durchweg spannender Krimi, in dem uns die Autorin mit auf ein Verwirrspiel nimmt, bei dem man nicht weiß, was real ist und was nicht und welche Person ein falsches Spiel spielt. Ich habe Robyn und A.J. gerne auf ihre Spurensuche im Hotel Ambrosia begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden werden. Zudem konnte mich die Autorin mit vielen Wendungen überraschen, da ich damit nie gerechnet hätte.

Veröffentlicht am 27.11.2024

Können Jayden, Lenny und Erik den Plan von MOEBIUS stoppen?

Last Line of Defense, Band 2: Die Bedrohung. Die Action-Thriller-Reihe von Nr. 1 SPIEGEL-Bestsellerautor Andreas Gruber!
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Zum Inhalt:
Jayden D. Knoxville, Leonarda Zarakis, Lenny genannt und Erik Tuomi werden auf eine neue Mission geschickt, als Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, für eine zwielichtige ...

Zum Inhalt:
Jayden D. Knoxville, Leonarda Zarakis, Lenny genannt und Erik Tuomi werden auf eine neue Mission geschickt, als Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, für eine zwielichtige Aktion angeworben werden. So begeben sich die drei von Team Omega auf Hell Island, um herauszufinden, was dort vor sich geht und ob die Verbrecherorganisation MOEBIUS hinter allem steckt. Dabei stoßen sie auf ein geheimes Lager, dessen Ausmaß sie sich nie im Traum hätten vorstellen können. Fortan werden Jayden, Lenny, Erik und die anderen Jugendlichen für etwas ausgebildet, was in den Städten von Großbritannien stattfinden soll. Können die drei von Team Omega herausfinden, was MOEBIUS plant und es rechtzeitig verhindern?

Meine Meinung:
Wir steigen gleich mitten im Geschehen dieser rasanten Geschichte ein, in der ein Agent aus Team Alpha herausfinden soll, was auf Hell Island vor sich geht und dann der Kontakt zu ihm aufbricht. Anschließend begleiten wir Jayden, Lenny und Erik auf Hell Island und erleben mit, wie sie versuchen herauszufinden, was die Verbrecherorganisation MOEBIUS plant und wie sie den Plan vereiteln können.

Mit Jayden, Lenny und Erik sind dem Autor drei sympathische Figuren gelungen, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften ebenso wie Stärken, Schwächen und die ein oder andere liebenswerte Eigenheit haben. Zudem sind alle drei in verschiedenen Dingen besonders gut, wodurch sie sich als Team hervorragend ergänzen. Ich habe sie alle drei in mein Herz geschlossen und viele Male über Eriks Scherze und Lennys flotte Sprüche gelacht.

Die Mission, auf die sie sich begeben, bringt viele Probleme mit sich, verlangt einiges an Improvisationstalent und Köpfen von ihnen und sie geraten währenddessen immer wieder in brenzlige Situationen. Dadurch ist die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Zumal es so scheint, dass nachdem sie gerade erst ein Problem gelöst hätten, das nächste schon auf sie wartet. So habe ich mit Jayden, Lenny und Erik die ganze Zeit mitgefiebert, gelitten, einige Male mit ihnen geschimpft, wenn mal etwas nicht klappte und habe ihnen die ganze Zeit die Daumen gedrückt. Außerdem fand ich es interessant, mehr über die Verbrecherorganisation MOEBIUS zu erfahren und wie groß und gut organisiert diese zu sein scheint.

Fazit:
Eine spannende, rasante und actionreiche Geschichte, in der Jayden D. Knoxville, Leonarda Zarakis, Lenny genannt und Erik Tuomi undercover auf Hell Island eingeschleust werden, um herauszufinden, was dort vor sich geht und ob die Verbrecherorganisation MOEBIUS mit allem etwas zu tun hat. Ich habe Jayden, Lenny und Erik gern auf ihrer geheimen Mission begleitet, die von Anfang bis Ende spannend war. Was daran lag, dass die drei während ihrer Mission auf eine Menge Probleme stoßen, in allerhand brenzlige Situationen geraten und einige Male improvisieren müssen, um nicht aufzufliegen. So habe ich die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert und bin nun gespannt, wie es für sie weitergeht und was sie auf ihrer nächsten Mission erwartet.

Veröffentlicht am 13.11.2024

Björn und Annabelle nehmen die Ermittlungen auf

Mord im Himmelreich
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Zum Inhalt:
Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus möchte eigentlich nur die morgendliche Ruhe genießen, als er eine Frau um Hilfe rufen hört. Dabei handelt es sich um die Künstlerin Annabelle Schäfer, ...

Zum Inhalt:
Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus möchte eigentlich nur die morgendliche Ruhe genießen, als er eine Frau um Hilfe rufen hört. Dabei handelt es sich um die Künstlerin Annabelle Schäfer, die Björn auf das Paddleboard mitten auf dem See aufmerksam macht, auf dem ein Hund sitzt. So schwimmt Björn los, um den Hund zu retten und stellt dabei fest, dass unter dem Paddleboard eine Leichte geschnallt ist. Da der zuständige Kommissar Fass eher von einem unglücklichen Unfall als Mord ausgeht, machen sich Björn und Annabelle selbst an die Ermittlungen. Denn Björn träumt schon seit Jahren davon einem die Rolle des Tatort-Kommissars zu übernehmen.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen und erleben mit, wie der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus den kleinen Hund Pinguin rettet, der auf einem Paddleboard mitten auf dem See treibt und dabei eine Leiche entdeckt, die unter dem Paddleboard festgemacht wurde. So begeben wir uns zusammen mit Björn und seiner neuen Bekannten, der Künstlerin Annabelle Schäfer auf die Spurensuche. Diese war von Anfang bis Ende spannend. Was schon allein daran lag, dass lange unklar war, wer der Tote ist und somit auch welches Motiv die Person hinter der Tat haben könnte. Ich habe beide gern bei ihren Ermittlungen begleitet, wobei schon hauptsächlich Björn ermittelt, und habe versucht die einzelnen Puzzlestücke zusammenzuführen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen.

Mit Björn ist dem Autor ein vielschichtiger und interessanter Protagonist gelungen, der mir gleich sympathisch war und der seine Ecken, Kanten und kleinen Eigenheiten hat, durch die er authentisch wirkte. Mir hat seine direkte, teilweise auch trockenen Art gefallen und das er sich durch nichts hat aus der Ruhe bringen lassen.

Neben Björn gibt es auch viele wunderbar kauzige Figuren, die alle ihre kleinen und großen Macken haben, die sie zu echten Marken machen und durch die sie auf mich authentisch wirkten. Außerdem sorgen gerade diese Macken dafür, dass viele lustige Situationen entstehen, über die ich mich köstliche amüsiert habe und die die Handlung auflockerten. Ebenso kommt es dadurch, dass gerade Björn alles was Kommissar Fass oder auch andere Personen sagen wörtlich nimmt, zu einigen lustigen Gesprächen, die ebenso amüsant waren.

Die Figuren und Schauplätze wurden vom Autor lebhaft und so detailliert beschrieben, dass ich sie alle nicht nur bildlich vor Augen hatte, sondern mich fühlte, als wenn ich mit Björn über den Campingplatz laufen und den Personen selbst begegnen würde.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir den ehemaligen Schauspieler Björn Kupernikus und die Künstlerin Annabelle Schäfer dabei begleiten, wie sie den Tod des Mannes unter dem Paddleboard aufklären wollen. Ich habe sie gern dabei begleitet, war gespannt, was sie herausfinden werden und habe versucht die einzelnen Puzzleteile zusammenzufügen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Aufgelockert wurde die Handlung immer wieder durch viele humorige Dialoge und Situationen, über die ich mich köstlich amüsiert habe.