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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2018

Schwächer als Band 1

Auf ewig mein
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Kaum haben Sebastiano, Anna und die Time School ihre Probleme mit Mr. Fitzjohn beseitigt, steht auch schon ein neues Problem an: Signor Moretti fordert die Freunde zu einem Spiel auf. Doch es ist nicht ...

Kaum haben Sebastiano, Anna und die Time School ihre Probleme mit Mr. Fitzjohn beseitigt, steht auch schon ein neues Problem an: Signor Moretti fordert die Freunde zu einem Spiel auf. Doch es ist nicht irgendein Spiel, denn es geht um Leben und Tod.

Auch bei Band 2 der Time School Reihe finde ich das Cover wieder wunderschön. Gedeckte Farben, ein träumerischer Hintergrund und historische Anspielungen - sehr gelungen.

Mir hat ja bereits der erste Teil der Time-School Reihe sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich gleich doppelt auf den zweiten Teil gefreut!
Ich habe auch direkt sehr gut in die Geschichte gefunden, denn der Schreibstil ist wie immer super - man kommt leicht durch die Seiten, er ist nicht zu anspruchsvoll, lässt das Buch aber auch nicht langweilig werden.
Die Begegnung mit Goethe am Anfang hat mir gut gefallen, ein amüsanter und leichter Einstieg.
Und ich LIEBE es einfach, dass Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt" aufgegriffen wurde. Er ist einer meiner Absoluten Lieblingsautoren und diesen Roman habe ich geradezu verschlungen, sodass mein Herz gleich einen kleinen Sprung gemacht hat, als ich wusste, dass es sich bei diesem Buch einfach um eine sehr viel modernere Version dessen handelt.
Mir hat dabei allerdings ein wenig die Action gefehlt.
An vielen Punkten ging es einfach zu glatt, zu reibungslos.
Natürlich wurden hier und da ein paar Hindernisse eingestreut, aber auch diese haben keine größeren Probleme verursacht, sondern wurden schnell beseitigt.
Lediglich gegen Ende hin hat die ganze Geschichte an Fahrt aufgenommen und es ist endlich mal richtig viel auf einmal passiert - allerdings nicht zu viel, um den Leser zu verwirren.
Die Charaktere haben mir auch wieder sehr gut gefallen, vor allem der liebe Barnaby; ihn konnte ich richtig ins Herz schließen.
Bei Anna sieht die Sache da schon ein wenig anders aus. Mit ihr konnte ich bis zum Schluss nicht richtig warm werden, auch wenn sie gegen Ende durch ihren Einsatz doch noch ein paar Sympathiepunkte sammeln konnte.
Und auch Sebastiano fand ich eher so la la.
Er erschien mir in diesem Band einfach nicht der furchtlose Held und Beschützer, sondern eher wie eine Marionette, ein Schatten seiner selbst.
Allerdings habe ich das Gefühl. dass das Schlimmste für die Freunde noch nicht ausgestanden ist und freue mich daher schon auf den nächsten Band.

Fazit: Dieser Band ist nicht ganz so Actionreich wie sein Vorgänger, überzeugt aber dennoch durch einen wunderbaren Schreibstil und eine unterhaltsame Geschichte. 3,5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Humor
  • Lesespaß
  • Spannungsbogen
Veröffentlicht am 21.01.2018

Tolle Idee mit ein paar Schwachstellen

Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe
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Julia ist gut in ihrem Job - wenn nicht sogar die Beste. Ihre Gabe ermöglicht es ihr unbemerkt durch die Welt zu gehen und so für sich und ihre Freunde den Lebensunterhalt zu verdienen. Der Auftrag eines ...

Julia ist gut in ihrem Job - wenn nicht sogar die Beste. Ihre Gabe ermöglicht es ihr unbemerkt durch die Welt zu gehen und so für sich und ihre Freunde den Lebensunterhalt zu verdienen. Der Auftrag eines mysteriösen Kunden im Haus der geheimnisvollen Frau Och treibt aber auch die unerschrockene Schattendiebin an ihre Grenzen und stürzt sie und ihre Freunde in ein unerwartetes Abenteuer.

Wunderschönes Cover. Das Magenta finde ich sehr passend und auch die Muster sind sehr schön gestaltet und haben etwas mysteriöses an sich. Selbst wenn man den Schutzumschlag abnimmt, kommt ein tolles Buchcover zum Vorschein.

Mir hat gleich zu Beginn die Atmosphäre in dem Buch gefallen. Dieses mittelalterliche gefällt mir im Zusammenhang mit ein bisschen Fantasy immer sehr gut.
Ich hatte allerdings ein Problem damit die Elektrotaxen und andere moderne Gegenstände in die Geschichte einzufügen, denn sie wollten nicht so recht hineinpassen.
Da sie aber nicht so eine tragende Rolle gespielt haben, war das schon in Ordnung.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Einen Favoriten habe ich dabei allerdings nicht. Jeder hat für sich genommen Eigenschaften mitgebracht, die dieses Buch zu einer wirklich schönen Idee gemacht haben.
Bei Julia, aka. Ella, hat mich allerdings ihre Naivität häufig auf die Palme gebracht.
Ich weiß nicht warum Autoren so häufig dazu neigen Mädchen meist als naiv, emotional und unbeholfen bzw. Leidende darzustellen. Mich persönlich stört das ein wenig. Gerade bei den Szenen mit Wyn habe ich öfter mit den Augen rollen müssen.
Glücklicherweise wurden solche Passagen zur Genüge mit mutigen Szenen von Julia wieder kompensiert.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: fesselnd und flüssig, sodass einem das Lesen leicht fällt, aber auch viel Freude bereitet. Leider hat es mir häufiger an einer Spannungskurve gefehlt.
Es ist sehr viel passiert, auch sehr viel, was wirklich spannend ist, aber die Dinge gingen mir für meinen Geschmack ein wenig zu schnell. Es ging oft Schlag auf Schlag, irgendwie räumlich und zeitlich getrennt, und auch sehr nüchtern.
Diese "Schlüsselszenen" konnten mich ehrlich gesagt nicht an das Buch fesseln, eher die Geschichte als Ganzes.

Fazit:
Eine interessante Idee, die im Großen und Ganzen auch gut umgesetzt wurde, aber dennoch einige Schwachstellen aufweist.
Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung, daher 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Viel besser als der erste Teil

Die Wellington-Saga - Verführung
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Sebastian del Campo, Profi Polospieler und Playboy führt ein wildes Leben. Als er die Regisseurin Kat kennenlernt kommt es für ihn das erste mal in Frage einen Gang runterzuschalten und sein Verhalten ...

Sebastian del Campo, Profi Polospieler und Playboy führt ein wildes Leben. Als er die Regisseurin Kat kennenlernt kommt es für ihn das erste mal in Frage einen Gang runterzuschalten und sein Verhalten zu überdenken. Doch er scheint seine Vergangenheit nicht hinter sich lassen zu können und droht alles zu verlieren.

Auch hier gefällt mir das Cover gut. Es ist nicht zu aufdringlich und bringt einen Hauch Eleganz ins Bücherregal.

Da ich vom ersten Teil bereits ein wenig enttäuscht war, habe ich hin und her überlegt, ob ich den zweiten Teil noch lese.
Und weil ich es überhaupt nicht mag eine Reihe zu beginnen, dann aber nicht zu beenden, habe ich mich doch dazu entschieden.
Die Geschichte hat mir viel besser gefallen, als im ersten Teil.
Zwar überzeugt sie auch hier nicht mit Tiefgang und bedeutungsvollen Dialogen, aber wenigstens gibt es hier mehr Handlung und mehr Drama, sodass es nicht langweilig wurde.
Die Charaktere haben mir auch besser gefallen. Nicht zuletzt, weil Sebastian und Kat beide so ihre Ecken und Kanten haben und nicht so gestellt perfekt, wie Alejandro und Georgia.
Mir hat hier auch gefallen, dass sich nicht das ganze Buch ausschließlich um Polo dreht und sich der Handlungsort auch mal geändert hat.
Auch die sexuelle Komponente ist viel präsenter und rundet das Ganze noch mal ein wenig mehr ab.
Zwar hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Action gewünscht und auch ein wenig kompliziertere Probleme, nicht solche, die sich innerhalb von zwei Seiten lösen lassen, dennoch war das Buch angenehm zu lesen.
Das schwächste daran war leider der Schreibstil. Oft kam es mir vor, als hätte das Buch ein Teenager geschrieben, der seiner Fantasie ein wenig freien Lauf lässt.
Die vielen Einschübe auf Spanisch sind zwar nett gedacht, die Übersetzungen fand ich allerdings störend. Auch ohne Spanischkenntnisse ist es nicht sonderlich schwer die paar Wörter zu verstehen. Und mal ernsthaft: "Wie geht es dir Hijo, mein Sohn?" - wer spricht denn so?
Ich bin nun auf jeden Fall motiviert auch den dritten Teil zu lesen und bin gespannt, was Antonia widerfahren wird.

Fazit: Deutlich besser als der erste Teil und auf jeden Fall eine nette Lektüre für einen entspannten Nachmittag auf der Couch.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Mir fehlt der Tiefgang

The One I Stood Beside
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Sadie liebt ihr beschauliches Leben in Willowbrooks. Als ihr Vater aber plötzlich verstirbt und sie erfährt, dass ihre Farm kurz vor dem Ruin steht, weiß sie sich nicht mehr zu helfen. Glücklicherweise ...

Sadie liebt ihr beschauliches Leben in Willowbrooks. Als ihr Vater aber plötzlich verstirbt und sie erfährt, dass ihre Farm kurz vor dem Ruin steht, weiß sie sich nicht mehr zu helfen. Glücklicherweise hat sie ihren besten Freund Jude an ihrer Seite, der ihr kurzerhand eine Ehe vorschlägt, um die Farm zu retten. Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen passiert jedoch etwas mit den beiden und schnell merken sie, dass einiges mehr auf dem Spiel steht.

Das Cover würde ich als klassisch New Adult beschreiben, es ist ansprechend und schön gestaltet, aber in meinen Augen nicht wirklich ein Eyecatcher.

Ich habe diesen Band unabhängig vom ersten gelesen und hatte absolut keine Probleme in die Geschichte reinzukommen. Das rustikale Willowbrooks hat bei mir direkt Fernweh ausgelöst, Cowboys, Farmen und Maislabyrinthe...gemütlicher kann es kaum werden.
Das war für mich allerdings auch schon das schönste an dem Buch, denn sowohl die Protagonisten, als auch die Geschichte an sich konnten mich nicht wirklich abholen.
Zwar mochte ich Sadie grundsätzlich am Anfang für ihren Ehrgeiz und ihre Verbissenheit, grade gegen Ende fand ich sie aber unfassbar anstrengend und nervig. Jude dagegen fand ich konstant gut, mir hat bei ihm aber auch das gewisse Etwas gefehlt.
Die Storyline war dann zwar schon süß und schlüssig, irgendwie hat sich das alles aber ziemlich emotionslos gelesen, es war wie einstudiert und hatte kaum Tiefgang. Da hat auch die Wendund ab der Mitte des Buches nicht viel ausrichten können, ich kam mir ein bisschen vor wie in einem Low-Budget-Western. Insgesamt hatte die Geschichte für mich auch keinen roten Faden, es ist zwar einiges passiert, wirklich zueinander haben die Ereignisse aber nicht gepasst und so war ich am Ende fast schon froh, dass es vorbei ist.
Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen, ich bin quasi durch die Seiten geflogen.

Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch mit einer guten Idee, die aber, in meinen Augen, noch viel mehr Potenzial nach oben hatte.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2024

Schwierige Charaktere und wirrer Schreibstil

Say you swear
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Arianna ist schon seit sie denken kann in Chase, einen ihrer besten Freunde verliebt. Nach einer gemeinsamen Nacht platzt jedoch ihr Traum vom Happy End und Ari bleibt mit gebrochenem Herzen zurück. Bis ...

Arianna ist schon seit sie denken kann in Chase, einen ihrer besten Freunde verliebt. Nach einer gemeinsamen Nacht platzt jedoch ihr Traum vom Happy End und Ari bleibt mit gebrochenem Herzen zurück. Bis Quarterback Noah es sich zur Aufgabe macht, die Scherben wieder zusammenzusetzen. Zunächst sieht es danach aus, als würde er das schaffen, doch wie so oft hat das Schicksal andere Pläne...

Das Cover gefällt mir sehr gut, die Details mit dem Football finde ich super, grade weil sie auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Im Laufe des Buches wird auch die Titelauswahl klar, insgesamt also alles sehr stimmig.

Der Einstieg in das Buch viel mir leider nicht ganz so leicht wie erhofft. Man wird sehr schnell mit unfassbar vielen Namen und Charakteren konfrontiert und ehrlich gesagt habe ich bis zum Schluss nicht ganz durchblicken können, wer in dem Strandhaus-Setting nun zu wem gehört. Die Schauplätze haben mir an sich ganz gut gefallen, wenn auch mehr Ostküsten- statt California-Vibes aufgekommen sind.

Die Charaktere fand ich durchgehend schwierig. Die Jungs rund um Ari sind ja so unfassbar toxisch, vor allem ihr Bruder, dass es mich teilweise wirklich Kraft gekostet hat weiterzulesen. Wäre das hier ein Dark-Romance Buch gewesen und Mason der Auserwählte Lover, würde ich hier wahrscheinlich anders empfinden, da erwartet man so ein Verhalten ja irgendwo, hier fand ich es einfach nur unpassend und überzogen. Mich hat es auch wahnsinnig gestört, dass Ari und Cam damit so fein sind, obwohl sie eigentlich den Anschein tougher Frauen gemacht haben, die sich nichts so schnell gefallen lassen. Auch Noah, der Ritter in schillernder Rüstung - zwar nicht ganz so schlimm wie Brady, Mason und Chase, aber auf andere Weise einfach nicht gesund. Diese Besessenheit mit Ari hat mir fast schon Angst gemacht. Klar, er liebt sie und möchte eine Zukunft mit ihm, verstehe ich alles, seine Gesten und seine Geduld waren auch echt süß, aber seine Gedanken waren teilweise echt...puh!

Der Verlauf der Geschichte war an sich ganz schön und schlüssig, für meinen Geschmack hat sich aber alles ein wenig zu lang gezogen, das hätten auch locker 150 bis 200 Seiten weniger werden können. Was mir leider gar nicht gefallen hat, war der Schreibstil. Grundsätzlich war alles super gut und flüssig zu lesen, aber die Gedankengänge waren teilweise so wirr und vieles ist so schnell passiert, dass ich oftmals ganze Abschnitte nochmal lesen musste, um ansatzweise zu verstehen, was da grade passiert.

Fazit:
An sich ein nettes Buch mit schöner Lovestory und einer ordentlichen Portion Drama, aber leider hat es für mich doch noch zu viele Schwachpunkte.

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