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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

sehr gut geschrieben

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen
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Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen aus der Feder des Autors John Ironmonger beschäftigt sich mit dem Klimawandel, den Folgen für die Umwelt und den Menschen.

Wie auch schon beim "Wal" beginnt die ...

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen aus der Feder des Autors John Ironmonger beschäftigt sich mit dem Klimawandel, den Folgen für die Umwelt und den Menschen.

Wie auch schon beim "Wal" beginnt die Geschichte des Eisbären in dem kleinen fiktiven Ort St. Piran, dort treffen Tom Horsmith Student der Geowissenschaften und der Politiker Montague Causley aufeinander. Causley ist auf Besuch in seinem Wahlkreis und als Klimawandelleugner bekannt. Die beiden unterschiedlichen Männer geraten aneinander und Tom bezichtigt den Politiker als Lügner. Dieses Wortgefecht endet in einer Wette, deren Ausgang sich 50 Jahre in der Zukunft befindet. Gegenstand der Wette ist Causleys Haus, gebaut am Kiesstrand oberhalb der Klippen. Sollte sich das Haus in besagten 50 Jahren unter Wasser befinden, soll sich der Politiker zum ertrinken in sein Wohnzimmer begeben, sollte es nicht so sein, geht Tom ins Meer und ertrinkt. Sie ahnen nicht, welche Auswirkungen diese Wette, die zu alledem noch viral geht auf ihr weiteres Leben hat.
Nun werde ich als Leserin mitgenommen zu den Treffen, die 10, 25 und 50 Jahre nach der Wette stattfinden und die Veränderung der Welt, die wir mitbekommen, sehr gut schildern.

Der Autor hat tolle Charktere mit Tom und Maontague geschaffen, die einige Ecken und Kanten aufweisen. Die Nebenfiguren sind allerdings auch toll gezeichnet und haben einen großen Anteil am Verlauf der gesamten Geschichte.
Hinzu kommen die guten wissenschaftlichen Ausführungen zum Klimawandel, die durch die exzellente Einarbeitung ins Geschehen niemals trocken wirken.

Ein wichtiges und lesenswertes Buch zu einem Thema, welches uns alle betrifft.

Veröffentlicht am 11.12.2024

einfach nur WOW

The Twenty
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The Twenty ist der zweite Band der Autorin Sam Holland um das Ermittlerteam Adam Bishop und Jamie Hoxton. Leider wurde der erste Band Echomann nicht übersetzt, der dritte Band soll 2025 erscheinen.

Der ...

The Twenty ist der zweite Band der Autorin Sam Holland um das Ermittlerteam Adam Bishop und Jamie Hoxton. Leider wurde der erste Band Echomann nicht übersetzt, der dritte Band soll 2025 erscheinen.

Der Prolog und somit der Einstieg in die Story ist schon sehr bedrückend und spannend. Die gesamte Geschichte um den Serienkiller wird tageweise über die Zeitspanne von 14 Tagen erzählt. Schauplatz der ersten Leichen ist eine Müllhalde und die Identifizierung der Opfer gestaltet sich erst einmal schwierig. Alle sind mit römischen Ziffern gezeichnet und nummeriert.
Doch dann wird ein Zusammenhang gefunden zu dem Frauenmörder Dr. Elijah Cole, dieser sitzt jedoch für immer im Gefängnis. Romilly Cole, seine Tochter und mittlerweile auch Ärztin war als Kind der auslösende Faktor, dass Elijah Cole gefasst wurde. Sie erinnert sich nur an vier Opfer, doch warum zählt der Täter die Opfer mit römischen Zahlen runter? Gibt es andere, nicht bekannte Opfer?

Der Thriller ist berechtigterweise als Thriller ausgewiesen, er hat überraschende Wendungen und tolle Charaktere. Da mir leider Kenntnisse vom ersten Band fehlen, setzte sich das Bild erst nach und nach zusammen, zumal auf den Fall des Echomanns immer mal wieder Bezug genommen wurde. Aber vor allem ist er mehr als spannend. Adam hat eine ganz eigene Geschichte, aus der eine massive Spritzenphobie entstand und auch Rommily hat mit den Taten ihres Vaters noch nicht abgeschlossen.

Mit "The Twenty" bekommen Thriller-Fans spannende Stunde geliefert.

Veröffentlicht am 24.10.2024

Hochspannung bis zum Ende

Narbenwald #Thriller
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"Narbenwald" von Chris Dominik war für mich das erste Buch des Autors, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.

Für das Ermittlerduo Marc Davids und Zoé Martin ist dies ihr erster gemeinsamer Fall und ...

"Narbenwald" von Chris Dominik war für mich das erste Buch des Autors, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.

Für das Ermittlerduo Marc Davids und Zoé Martin ist dies ihr erster gemeinsamer Fall und dieser hat es in sich:
In der letzten Nacht eines Hotelbetriebes, in der nur ein Gast dort nächtigt, wird dieser wahrlich traumatisiert. In einem Hotelzimmer werden zwei Augäpfel gefunden, verziert mit dem Spruch aus Blut: Er hat es gesehen.
Der Körper dazu wird erst einen Tag später gefunden. Es stellt sich heraus, dieser Mensch wurde vor seinem Tod auf perfide Weise gefoltert. Bald werden auf einer Baustelle Ohren gefunden, mit dem Spruch: Er hat es gehört, ebenfalls ohne Leiche.
Gleichzeitig tauchen bei YouTube Videos, auf, die die Tatorte zeigen. Die Ermittler versuchen anhand dessen mehr über den Täter herauszufinden und über den Ort, den er als Nächstes wählen wird. Die Opfer haben auf den ersten nichts gemeinsam und so werden die Ermittlungen für Marc und Zoé zu einem Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Menschen, die über Social Media Einfluss nehmen und die Polizeiwache belagern.

Mich konnte der Thriller mit seinem knackigen Schreibstil von der ersten Seite an fesseln. Das Ermittlerteam hat großes Potenzial für weitere Fälle.
Die detailreichen Schilderungen könnten evtl. nicht für zartbesaitete Menschen sein, für mich war es genau die richtige Mischung, die der Autor zu einem Wechselbad der Gefühle verarbeitet hat.

Sehr empfehlenswert für Thriller Fans.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 12.10.2024

»Es muss ja nicht alles einen Sinn ergeben.«

Die Unmöglichkeit des Lebens
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"Die Unmöglichkeit des Lebens" von Matt Haig konnte mich auch trotz des mir zu esoterischen Inhaltes auf ganzer Linie überzeugen.

Grace Winters Leben ist die Einsamkeit abgedriftet, sie lebt in ihrer ...

"Die Unmöglichkeit des Lebens" von Matt Haig konnte mich auch trotz des mir zu esoterischen Inhaltes auf ganzer Linie überzeugen.

Grace Winters Leben ist die Einsamkeit abgedriftet, sie lebt in ihrer eigenen Gedankenwelt ohne viel Antrieb noch am Leben teilzunehmen. Auslöser für die mittlerweile 72 -jährige pensionierte Mathematiklehrerin war der Tod ihres Sohnes, der sie in ihr eigenes Gedankengefängniss gebracht hat. Ein Brief eines ehemaligen Schülers lässt Grace antworten und sie schreibt über ihr Leben, ihre eigene Lebensgeschichte wird zum Mittelpunkt.
Das Buch wendet sich, als Grace ein Häuschen einer längst vergessenen Freundin erbt und sich mutig ohne Rückfahrtticket nach Ibiza aufmacht. Dann steht sie da mit einem Brief, den ihr ihre Freundin Christina hinterlassen hat und der einige Aufgeben beinhaltet, die Grace erfüllen soll.

Sie begibt sich auf eine Reise zu sich selbst, mit den unterschiedlichsten Begegnungen und auch oder gerade, weil die Geschichte damit dann doch sehr stark ins Esoterische abdriftet, hat Matt Hais es geschafft mich am Lesen zu halten.

Nach der Mitternachtsbibliothek begibt sich der Autor wieder in andere Welten und dies mit seinem tiefgründigen Schreibstil gepaart ein Buch, welches mir lange in Erinnerung bleiben wird.

Mein Lieblingszitat aus der Leseprobe hat sich durch das ganze Buch gezogen:
»Es muss ja nicht alles einen Sinn ergeben.«

Veröffentlicht am 02.10.2024

sehr starke Fortsetzung

Wintersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 2)
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Schon der erste Band um Berg und Wolf der Autoren Pascal Engman und Johannes Selaker hat mich begeistern können.
Mit Wintersonnenwende wird die Geschichte nun ebenso spannende und bedrückend ...

Schon der erste Band um Berg und Wolf der Autoren Pascal Engman und Johannes Selaker hat mich begeistern können.
Mit Wintersonnenwende wird die Geschichte nun ebenso spannende und bedrückend weiter erzählt.

Lucy, eine junge Prostituierte hat in der Silvesternacht noch einen Freier, als sie sich gerade fertigmachen will, wird dieser erschossen und sie flieht nackt in die eisige Nacht. Das beängstigende für Lucy dabei ist, dass der Mörder ihren echten Namen kennt und ruft.
Tomas Wolf der immer noch in einer tiefen Krise steckt, wird mit seinem Kollegen Zingo zum Tatort gerufen, wo auch schon Vera Berg recherchiert.
Es bleibt nicht bei dem einen Toten, im Milieu werden weitere grausam gerichtet. Die Suche nach Lucy gestaltet sich schwierig.

Die Geschichte hat mich von Anfang gefesselt und überraschte mit einigen spannenden Wendungen. Atmosphärisch befand ich mich im eisigen Schweden, hervorragend transportiert. Einige Passagen sind nichts für zartbesaitete Seelen, das Rotlichtmilieu wird sehr detailliert beschrieben.

Klare Leseempfehlung für Thriller Fans.