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Veröffentlicht am 04.01.2025

wieder super spannend

Der Seher
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Arne Stiller stehen harte Zeiten bevor. Seine Kollegin Inge Allhammer macht es nun wahr und geht in den wohlverdienten Ruhestand, feiert ihren Abschied. Dabei sind die Zwei so ein eingespieltes Team. Aber ...

Arne Stiller stehen harte Zeiten bevor. Seine Kollegin Inge Allhammer macht es nun wahr und geht in den wohlverdienten Ruhestand, feiert ihren Abschied. Dabei sind die Zwei so ein eingespieltes Team. Aber viel Zeit zum Trauern hat er nicht, denn im Außenbereich des Dresdner Zwingers wird bei Bauarbeiten eine Zeitkapsel gefunden. Leider kein vergrabener Schatz, sondern menschliche Knochen, die eines Säuglings. Wurden hier jetzt endlich die sterblichen Überreste des seit 17 Jahren verschwundenen Jan Köpke gefunden? Auf der Zeitkapsel ist ein Zahlencode eingestanzt. Ein Code den Arne knacken muss, denn gleichzeitig erscheint eine Traueranzeige mit noch einem Code, genau wie damals bei Jans Verschwinden. Nicht nur die Presse stürzt sich auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Fund der Zeitkapsel, auch Moritz Schrader, der sich selbst als Seher bezeichnet, will unbedingt seine Hilfe anbieten. Sehr medienwirksam preist er seine hellseherischen Fähigkeiten im Internet an und sucht die Zusammenarbeit mit der Polizei.
Doch Arne hat ganz andere Probleme. Sein Chef hat ihm die Praktikantin, Sandy Rosenberg, von der Polizeihochschule zur Seite gestellt und wer Arne aus alten Fällen kennt, weiß wie schwer es diese junge Frau bei ihm haben wird. Sandy ist zu seinem Ärger auch noch Veganerin und damit für ihn im wahrsten Sinne ein gefundenes Fressen. Um die loszuwerden hilft, so Arne, nur eine fettige Bratwurst. Ich finde es immer wieder herrlich, wie Arne mit seinem trocknen Humor alles auf den Punkt bringt. Neben der bis zum Ende anhaltenden Spannung und den unvorhersehbaren Wendungen bei der Auflösung seines neuen Falls, sind also auch immer einige Schmunzelmomente beim Lesen dabei. Ich habe mich jedenfalls wieder sehr spannend unterhalten gefühlt und gebe 5 wohlverdiente Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

was für ein packender Thriller

Die Kammer
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Fünf Männer und eine Frau, eingeschlossen in einer Kammer und mit dem Auftrag Arbeiten an einer Ölpipeline in der Nordsee auszuführen, ist der Ausgangspunkt dieses Thrillers. Die sechs sind bis auf Tea-Bag ...

Fünf Männer und eine Frau, eingeschlossen in einer Kammer und mit dem Auftrag Arbeiten an einer Ölpipeline in der Nordsee auszuführen, ist der Ausgangspunkt dieses Thrillers. Die sechs sind bis auf Tea-Bag alle erfahrene Sättigungstaucher und kennen die Risiken und Nebenwirkungen ihrer Arbeit. Und die lernt der Leser in diesem Buch auch sehr anschaulich beschrieben kennen. Ich fand es selbst beim Lesen beklemmend wie eng es für die sechs Sättigungstaucher in der beengten Kammer ist und wie jeder für sich die aufkommende eigene Panik am Anfang bekämpfen muss. Das zu vermitteln ist dem Autor sehr eindringlich gelungen. Doch es ist erst der Anfang das wahre Grauen wartet bereits in der Kammer, zeigt aber nicht sein Gesicht. Gegenüber bisherigen Tauchgängen, wo Teamgeist und gegenseitiges Vertrauen herrschte, ist jetzt der Umgang von Misstrauen und Spekulationen geprägt. Keine Kameradschaft und Vertrauen sind mehr zu spüren. Da kommt beim Lesen kribbelnde Spannung auf. An keiner Stelle war es langweilig. Selbst die Erzählungen der einzelnen Taucher von überstandenen Katastrophen bei anderen Tauchgängen fand ich erschreckend zu erfahren. Auch wenn alles nur dem Zweck diente die Dekompressationszeit zu überstehen und den Körper am Einschlafen zu hindern, sind es doch wahre Begebenheiten, die hier geschildert werden. Ellen Brooks Geständnis ihres Familiengeheimnisses ließ mich das Buch einige Minuten beiseitelegen. Noch immer bin ich mir nicht sicher, ob ich sie bewundern oder bedauern soll. Ja, der Autor schafft es den Leser mit seiner Geschichte zu verblüffen, zu schocken und zu fesseln. Darum von mir auch eine 100%ige Leseempfehlung. 5 Lese-Sterne sind da voll verdient.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

ein wirklich packender Thriller

One Perfect Couple
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Lyla lebt mit Nico zusammen. Doch die Beziehung ist schwierig, sie sind so unterschiedlich. Lyla ist Virologin, Wissenschaftlerin und damit ein Kopfmensch und Nicos größter Wunsch ist es erfolgreicher ...

Lyla lebt mit Nico zusammen. Doch die Beziehung ist schwierig, sie sind so unterschiedlich. Lyla ist Virologin, Wissenschaftlerin und damit ein Kopfmensch und Nicos größter Wunsch ist es erfolgreicher Schauspieler zu werden. Ein Wunsch, der sich bisher leider nicht erfüllt hat und um ihn zu erreichen bittet er Lyla bei der Reality-TV-Show One-Perfect-Couple mit ihm gemeinsam mitzumachen. Ihm zu liebe sagt sie zu und geht sehr blauäugig davon aus, dass sie spätestens nach zwei Wochen ausscheidet und Nico alleine auf der Trauminsel bleibt. Doch ihr Plan geht so gar nicht auf….
Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von solchen Realityshows, aber die Autorin hat mich mit diesem Thriller gefesselt. Die unterschiedlichen Paare, die bis auf Lyla alle das Ziel haben zu gewinnen und medial durchzustarten, werden von ihr sehr anschaulich vorgestellt. Es bilden sich Gruppen. Doch mit der Zerstörung der Insel durch den Sturm wird Zusammenarbeit und Zusammenhalt lebensnotwendig. Das tägliche Überleben bis Hilfe zur Insel kommt wird zur Herausforderung, denn nicht jeder spielt mit offenen Karten. Wut, Intrigen und Ängste bringen hier im Buch die Spannung. Es hat mich aufgeregt mitzuerleben, wie hier Einzelne mittels der Kraft des Stärkeren versuchen sich durchzusetzen und andere die Auseinandersetzung scheuen und sich bedingungslos dem Stärkeren unterordnen. Alles erscheint beim Lesen so realistisch, dass ich es der Autorin abgenommen habe. Ja, so könnte es gewesen sein. Ich habe mich sehr spannend und kurzweilig unterhalten gefühlt und gebe 5 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

eindringlich und unter die Haut gehend

Das Glaskind
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Dr. Maya Borin geht in ihrem Beruf als Ärztin für Frühgeborene auf. Doch dann erhält sie einen Anruf. Ihre Mutter hatte einen schweren Autounfall und Maya dringend zu Hause gebraucht wird. Mit der Rückkehr ...

Dr. Maya Borin geht in ihrem Beruf als Ärztin für Frühgeborene auf. Doch dann erhält sie einen Anruf. Ihre Mutter hatte einen schweren Autounfall und Maya dringend zu Hause gebraucht wird. Mit der Rückkehr in ihr Elternhaus brechen die alten Erinnerungen und auch die Wunden aus ihrer Kindheit wieder auf.
Fließend wechselt die Autorin zwischen Gegenwart und Erinnerungen. Erinnerungen, die bei Mayas eng mit Tobias, ihrem kleinen Bruder, zusammenhängen. An eine Kindheit als Glaskind. Während ihre Mutter an Tobis Verhalten, seinen Weinkrämpfen und selbstzerstörerischen Anfällen verzweifelt, scheint zwischen Tobi und Maya ein enges Band zu existieren. Obwohl Maya erst 6 Jahre und Tobi ein sehr schwieriges Kind ist, scheint nur sie seine Bedürfnisse zu spüren. Das Mädchen hat mir unwahrscheinlich leidgetan. Immer wurde Mayas Leben den Bedürfnissen des kleinen Bruders angepasst. Zu lesen, wie gedankenlos Mutter Doris Erziehungsaufgaben an Maya delegiert, nein einfordert, ungeachtet dessen, welche Einschränkungen das Mädchen auf sich nimmt, macht sehr traurig. Mir hat es gefallen, wie der innerliche Bruch in Maya von der Autorin wahlweise mit Farben und immer wieder mit Glas, Glas, Glas… beschrieben wurde. Das war so passend, da die daraus abgeleiteten Worte Mayas Seele treffend gespiegelt haben.
Wütend hat es mich gemacht zu erfahren, dass Merlin, der Kleinste in der Familie Borin, nie mit einbezogen wurde. Anfangs ist er noch zu klein, aber auch später übernimmt er keinerlei Verantwortung für seinen Bruder. Sogar jetzt, wo Mutter Doris im Krankenhaus liegt, versucht er sich aus der Verantwortung zu stehlen. Da kommt er wohl sehr nach seinem Vater. Das Buch ist keine leichte Lektüre und doch empfehle ich es uneingeschränkt weiter. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

spannende Entdeckungen hinter der Freundschaft

Das Wochenende
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Es sind sehr viele Menschen auf die der Leser gleich zu Anfang des Buchs trifft. Darum fand ich es auch sehr hilfreich, dass die Autorin ein Personenverzeichnis vorangestellt hat.
Kapitelweise wird das ...

Es sind sehr viele Menschen auf die der Leser gleich zu Anfang des Buchs trifft. Darum fand ich es auch sehr hilfreich, dass die Autorin ein Personenverzeichnis vorangestellt hat.
Kapitelweise wird das Testwochenende vor der offiziellen Eröffnung des von Anni und Max Kingsley neu angelegten Glampingplatzes geschildert. Die beiden haben ihre Freunde samt Familien eingeladen. Freunde sind sie bereits seit der gemeinsamen Studienzeit und die liegt immerhin bereits zwei Jahrzehnte zurück. Sie sind alle stolz auf ihre langjährige Freundschaft. Wie fragil diese Freundschaft jedoch ist, darf der Leser hautnah miterleben. Mich hat das sehr spannend unterhalten. Denn so friedvoll und harmonisch verläuft dieses Wochenende dann doch nicht. Und daran ist nicht das Sturmtief, welches über die Küste und damit auch über Wildernest, so der Name des Campingplatzes, hinwegzieht. Persönliche Eitelkeiten spielen ebenso eine Rolle wie nicht verarbeitete Trauma und voreinander bewahrte Geheimnisse. Daraus entwickelt die Autorin eine sehr spannende Handlung, deren Entwicklung mich immer aufs Neue zwischen Erstaunen und Entsetzen schwanken ließ, mich aber auch geschickt in die Irre geführt hat. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter und gebe 5 Lese-Sterne.

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