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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2025

Potenzial nicht ausgeschöpft

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Die Idee hinter „What the river knows“ von Isabell Ibañez hat mich sofort gepackt: Eine junge Frau, die sich gegen die Regeln ihrer Zeit stellt, um das Geheimnis um ihre Eltern zu lüften, und dabei in ...

Die Idee hinter „What the river knows“ von Isabell Ibañez hat mich sofort gepackt: Eine junge Frau, die sich gegen die Regeln ihrer Zeit stellt, um das Geheimnis um ihre Eltern zu lüften, und dabei in ein magisches Abenteuer verwickelt wird. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht komplett überzeugen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, atmosphärisch und sehr leicht lesbar. Besonders die bildhaften Beschreibungen haben Ägypten sehr lebendig gemacht. Auch die kleinen Zeichnungen im Buch waren ein schönes Detail, das die Geschichte noch authentischer wirken ließ.
Dementsprechend war die Geschichte zunächst vielversprechend, zieht sich dann aber zu lange, bis es wirklich losgeht. Es dauert sehr lange, bis die Protagonistin überhaupt nach Ägypten kommt, und auch dort dominiert erstmal das Hin und Her mit anderen Charakteren als das eigentliche Abenteuer. Zum Ende hin wurde es dann aber richtig spannend.
Inez Olivera ist eine starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt, was mir sehr gut gefallen hat. Manchmal überschreitet sie jedoch die Grenze zur Sturheit, was sie in unnötige Probleme bringt. Whit bleibt für mich etwas zu blass und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Nebencharaktere hingegen waren gut ausgearbeitet.
Insgesamt finde ich, dass das Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft worden ist. Da ich den Schreibstil der Autorin und die Protagonistin jedoch sehr gerne mochte, werde ich auch den zweiten Band lesen.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Nette Ergänzung

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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„A Girl Named Josie“ von Kristina Moninger ist der fünfte und abschließende Band der „Breaking Waves“-Reihe, in dem es um Josie geht. Da ich die vorherigen Bände alle sehr gemocht habe, waren meine Erwartungen ...

„A Girl Named Josie“ von Kristina Moninger ist der fünfte und abschließende Band der „Breaking Waves“-Reihe, in dem es um Josie geht. Da ich die vorherigen Bände alle sehr gemocht habe, waren meine Erwartungen wirklich hoch und wurden leider nur teilweise erfüllt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut lesbar, aber die Geschichte zieht sich an manchen Stellen. Es wurde Vieles aufgegriffen, das man aus den vorherigen Bänden bereits kannte. Außerdem hatte dieser Band keine Spannung mehr, da das Geheimnis um Josie und ihr Verschwinden bereits davor gelüftet worden ist. An die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart hatte ich mich durch die vorherigen Bände schon gewöhnt.
In diesem Band geht es, wie gesagt, um Josie, die ziemlich polarisiert. Man erfährt noch etwas mehr über ihre Vergangenheit und ihre traumatischen Erfahrungen, die ihr Verhalten ein Stück weit erklären. Ihre Entscheidungen gegenüber Andrea konnte ich dennoch oft nicht wirklich nachvollziehen. Generell hat ihre Beziehung bei mir einige Fragezeichen aufgeworfen und hätte noch etwas mehr Tiefe vertragen können.
Insgesamt war das Buch eine nette Ergänzung zur Reihe, aber es hätte den Band meiner Meinung nach nicht gebraucht. Dementsprechend bin ich auch etwas enttäuscht von dem Buch.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Für junges Publikum

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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„Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ von Daisy Garrison hat mich vom Klappentext her angesprochen, weil ich eine leichte und süße Romance erwartet habe. Der Schreibstil ist grundsätzlich einfach ...

„Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ von Daisy Garrison hat mich vom Klappentext her angesprochen, weil ich eine leichte und süße Romance erwartet habe. Der Schreibstil ist grundsätzlich einfach und gut lesbar und auch der Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonisten hat gut funktioniert. Inhaltlich hat mich die Geschichte aber leider nicht wirklich abgeholt. Viele Dinge und Personen sind mir viel zu oberflächlich geblieben und andere fand ich einfach nicht authentisch.
Inhaltlich geht es um die eher zurückgezogene Mina und den beliebten Golden Boy Caplan. Sie kennen sich schon lange und merken vor ihrem Abschluss, dass sich zwischen ihnen etwas verändert. Die Beziehung zwischen den beiden war für mich leider oft nicht greifbar und die Entwicklungen waren total plötzlich und unauthentisch, da eigentlich auch noch andere Personen auf der Gefühlsebene im Spiel waren. Auch die Dynamiken zwischen ihnen und anderen Schülern hat für mich manchmal nur wenig Sinn ergeben.
Es gab natürlich auch Szenen, die ich ganz süß und gut fand, aber insgesamt bin ich leider enttäuscht worden. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Geschichte einem recht jungen Publikum gut gefallen könnte.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Mäßige Märchenadaption

Mirror: Weiß wie Schnee
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„Mirror: Weiß wie Schnee“ von Lucia Herbst konnte mich nur zum Teil überzeugen.
Ich war schon mein ganzes Leben lang von Märchen fasziniert und habe mich daher auf diese Märchenadaption sehr gefreut. Der ...

„Mirror: Weiß wie Schnee“ von Lucia Herbst konnte mich nur zum Teil überzeugen.
Ich war schon mein ganzes Leben lang von Märchen fasziniert und habe mich daher auf diese Märchenadaption sehr gefreut. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch etwas flach und einfach, sodass es mir auch bei den Charakteren an Tiefe gefehlt hat.
Die Protagonistin der Geschichte ist die Ärztin Lena, die in die Märchenwelt reingezogen wird und den Platz der bösen Königin aus dem Märchen Schneewittchen einnimmt. Sie versucht natürlich wieder in ihre Welt zurückzukehren, aber merkt auch, dass merkwürdige Dinge in der Märchenwelt vor sich gehen. Es tauchen auch Figuren aus anderen Märchen auf.
Ich fand ihre Gedankengänge teilweise sehr spannend und interessant, aber insgesamt hat es mir definitiv an Spannung gefehlt. Für zwischendurch ist die Geschichte in Ordnung, aber ich persönlich werde keine Fortsetzung lesen.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Klappentext hat zu viel versprochen

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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"Everything We Never Said" von Sloan Harlow konnte mich insgesamt leider nicht überzeugen.
Ich bin durch die wunderschöne Optik auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext klang sehr vielversprechend. ...

"Everything We Never Said" von Sloan Harlow konnte mich insgesamt leider nicht überzeugen.
Ich bin durch die wunderschöne Optik auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, danach hat es leider nachgelassen.
Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gefallen, aber irgendwann waren die Szenen nicht mehr richtig ausgearbeitet und nur oberflächlich beschrieben, sodass es mir an Tiefe gefehlt hat.
Die Protagonistin der Geschichte ist Ella, die ihre beste Freundin bei einem gemeinsamen Autounfall verloren hat. In ihrer Trauer verbringt sie viel Zeit mit dem Freund ihrer verstorbenen Freundin, weil sie von ihm verstanden wird.
Der Klappentext verrät bereits, dass sie in den Tagebüchern ihrer Freundin etwas über diese herausfindet. Ich habe mir jedoch erhofft, dass die Enthüllung wesentlich spannender gestaltet ist. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, aber es ist hier und da an der Umsetzung gescheitert.

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