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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

Für zwischendurch

The One I Stood Beside
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„The One I Stood Beside“ von Piper Rayne ist eine Geschichte, die vor allem durch ihre Stimmung und Sprache punktet. Der Schreibstil ist leicht und fließend, gleichzeitig aber voller Emotionen, sodass ...

„The One I Stood Beside“ von Piper Rayne ist eine Geschichte, die vor allem durch ihre Stimmung und Sprache punktet. Der Schreibstil ist leicht und fließend, gleichzeitig aber voller Emotionen, sodass man schnell in die vertraute, fast schon heimelige Atmosphäre eintaucht, die das Autorinnenduo erschafft. Dieses Gefühl von Nähe und Wärme hat das Lesen total angenehm gemacht.
Sehr gelungen ist auch die Erzählweise aus zwei Perspektiven. Der ständige Wechsel zwischen Sadie und Jude eröffnet nicht nur unterschiedliche Blickwinkel, sondern trägt entscheidend dazu bei, dass die Geschichte lebendig wirkt. Dadurch entsteht ein intensives Bild ihrer Gedanken- und Gefühlswelt, das die Figuren nahbar macht.
Die Handlung selbst ist nicht besonders überraschend, aber dieser ruhige Verlauf passt zur Stimmung des Buches. Wer eine gefühlvolle Geschichte sucht, die sich mühelos lesen lässt und einen richtig wohlfühlen lässt, sollte sich dieses Buch unbedingt mal anschauen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Potenzial nicht ausgeschöpft

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Die Idee hinter „What the river knows“ von Isabell Ibañez hat mich sofort gepackt: Eine junge Frau, die sich gegen die Regeln ihrer Zeit stellt, um das Geheimnis um ihre Eltern zu lüften, und dabei in ...

Die Idee hinter „What the river knows“ von Isabell Ibañez hat mich sofort gepackt: Eine junge Frau, die sich gegen die Regeln ihrer Zeit stellt, um das Geheimnis um ihre Eltern zu lüften, und dabei in ein magisches Abenteuer verwickelt wird. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht komplett überzeugen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, atmosphärisch und sehr leicht lesbar. Besonders die bildhaften Beschreibungen haben Ägypten sehr lebendig gemacht. Auch die kleinen Zeichnungen im Buch waren ein schönes Detail, das die Geschichte noch authentischer wirken ließ.
Dementsprechend war die Geschichte zunächst vielversprechend, zieht sich dann aber zu lange, bis es wirklich losgeht. Es dauert sehr lange, bis die Protagonistin überhaupt nach Ägypten kommt, und auch dort dominiert erstmal das Hin und Her mit anderen Charakteren als das eigentliche Abenteuer. Zum Ende hin wurde es dann aber richtig spannend.
Inez Olivera ist eine starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt, was mir sehr gut gefallen hat. Manchmal überschreitet sie jedoch die Grenze zur Sturheit, was sie in unnötige Probleme bringt. Whit bleibt für mich etwas zu blass und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Nebencharaktere hingegen waren gut ausgearbeitet.
Insgesamt finde ich, dass das Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft worden ist. Da ich den Schreibstil der Autorin und die Protagonistin jedoch sehr gerne mochte, werde ich auch den zweiten Band lesen.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Mäßige Märchenadaption

Mirror: Weiß wie Schnee
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„Mirror: Weiß wie Schnee“ von Lucia Herbst konnte mich nur zum Teil überzeugen.
Ich war schon mein ganzes Leben lang von Märchen fasziniert und habe mich daher auf diese Märchenadaption sehr gefreut. Der ...

„Mirror: Weiß wie Schnee“ von Lucia Herbst konnte mich nur zum Teil überzeugen.
Ich war schon mein ganzes Leben lang von Märchen fasziniert und habe mich daher auf diese Märchenadaption sehr gefreut. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch etwas flach und einfach, sodass es mir auch bei den Charakteren an Tiefe gefehlt hat.
Die Protagonistin der Geschichte ist die Ärztin Lena, die in die Märchenwelt reingezogen wird und den Platz der bösen Königin aus dem Märchen Schneewittchen einnimmt. Sie versucht natürlich wieder in ihre Welt zurückzukehren, aber merkt auch, dass merkwürdige Dinge in der Märchenwelt vor sich gehen. Es tauchen auch Figuren aus anderen Märchen auf.
Ich fand ihre Gedankengänge teilweise sehr spannend und interessant, aber insgesamt hat es mir definitiv an Spannung gefehlt. Für zwischendurch ist die Geschichte in Ordnung, aber ich persönlich werde keine Fortsetzung lesen.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Klappentext hat zu viel versprochen

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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"Everything We Never Said" von Sloan Harlow konnte mich insgesamt leider nicht überzeugen.
Ich bin durch die wunderschöne Optik auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext klang sehr vielversprechend. ...

"Everything We Never Said" von Sloan Harlow konnte mich insgesamt leider nicht überzeugen.
Ich bin durch die wunderschöne Optik auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, danach hat es leider nachgelassen.
Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gefallen, aber irgendwann waren die Szenen nicht mehr richtig ausgearbeitet und nur oberflächlich beschrieben, sodass es mir an Tiefe gefehlt hat.
Die Protagonistin der Geschichte ist Ella, die ihre beste Freundin bei einem gemeinsamen Autounfall verloren hat. In ihrer Trauer verbringt sie viel Zeit mit dem Freund ihrer verstorbenen Freundin, weil sie von ihm verstanden wird.
Der Klappentext verrät bereits, dass sie in den Tagebüchern ihrer Freundin etwas über diese herausfindet. Ich habe mir jedoch erhofft, dass die Enthüllung wesentlich spannender gestaltet ist. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, aber es ist hier und da an der Umsetzung gescheitert.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Etwas enttäuschend

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Aktuell kommt man kaum um dieses Buch herum. Daher war ich zunächst sehr glücklich, dass ich noch ein Exemplar ergattern konnte.
Es geht um Jeanie, die in einer Kleinstadt das Café ihrer Tante übernimmt ...

Aktuell kommt man kaum um dieses Buch herum. Daher war ich zunächst sehr glücklich, dass ich noch ein Exemplar ergattern konnte.
Es geht um Jeanie, die in einer Kleinstadt das Café ihrer Tante übernimmt und aufgrunddessen dorthin zieht. Auf Cole trifft sie, da dieser das Café mit Gemüse beliefert.
Der Klappentext war wirklich vielversprechend und ich habe sehr viele gute Rezensionen gelesen, aber ich bin einfach nicht wirklich mit der Geschichte warm geworden. Ich kann gar nicht konkret sagen, woran es lag. Ich bin eigentlich ein großer Fan von Kleinstadt-Settings und die Protagonisten waren mir nicht unsympathisch. Trotzdem konnte es mich überhaupt nicht überzeugen.
Die herbstliche Stimmung und Wohlfühlatmosphäre ist nicht auf mich übergegangen. Nichtsdestotrotz kann ich verstehen, dass so viele sagen, dass es Parallelen zu Gilmore Girls gibt.

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