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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

Extrem emotional

Even If I fall
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„Even if I fall" von Abigail Johnson hat mich tief berührt und auf eine emotionale Reise mitgenommen.
Ich weiß gar nicht, wie ich ihren Schreibstil beschreiben soll. Sie hat die Emotionen perfekt transportiert ...

„Even if I fall" von Abigail Johnson hat mich tief berührt und auf eine emotionale Reise mitgenommen.
Ich weiß gar nicht, wie ich ihren Schreibstil beschreiben soll. Sie hat die Emotionen perfekt transportiert und mich dadurch tief berührt.
Die Ausgangslage der Geschichte ist, dass Jason seinen besten Freund Calvin umgebracht hat und aufgrund dessen im Gefängnis sitzt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Jasons Schwester Brooke erzählt. Diese freundet sich mit Heath an, Calvins Bruder. Sie wird deswegen von Schuldgefühlen geplagt und die Autorin hat es geschafft, dass ich ihre innere Zerrissenheit förmlich spüren konnte - ich war emotional voll dabei.
Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es zählt definitiv zu den emotionalsten Büchern, die ich je gelesen habe, und ich musste nach dem Lesen noch oft an die Geschichte denken.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Emotionales Finale

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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„Shine Like Midnight Sun“ von Sarah Stankewitz war genau wie der erste Band ein sehr emotionales Buch.
Ich liebe ihren Schreibstil, weshalb ich das Buch innerhalb eines Abends durchgelesen habe. Ihre ...

„Shine Like Midnight Sun“ von Sarah Stankewitz war genau wie der erste Band ein sehr emotionales Buch.
Ich liebe ihren Schreibstil, weshalb ich das Buch innerhalb eines Abends durchgelesen habe. Ihre emotionale Schreibweise zieht mich immer wieder in ihren Bann. Ich liebe auch die wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Protagonisten und die Beschreibungen von Island waren wiedermal wunderschön.
Inhaltlich schließt das Buch nahtlos an den ersten Band an, weshalb man diesen unbedingt zuerst lesen muss.
Nachdem Aron Lilly das Herz gebrochen hat und sie wieder einmal sehr viel emotionalen Schmerz ertragen musste, war ich sehr gespannt darauf, wie es mit den beiden weitergeht. Da sie die Zusage von SaveTheIsland bekommt, kehrt sie nach Island wieder zurück (und Aron) zurück.
Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nur sagen, dass mir das Ende der Dilogie sehr gut gefallen hat und dass ich sehr traurig war, dass die Geschichte der beiden nun auserzählt ist.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Wohlfühlgeschichte

This could be love
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Lilly Lucas hat mich auch mit diesem Buch wieder völlig begeistert. Sie erschafft einfach jedes Mal aufs Neue absolute Wohlfühlbücher. Die Handlungen enthalten nicht zu viel Drama und sie kreiert wunderschöne ...

Lilly Lucas hat mich auch mit diesem Buch wieder völlig begeistert. Sie erschafft einfach jedes Mal aufs Neue absolute Wohlfühlbücher. Die Handlungen enthalten nicht zu viel Drama und sie kreiert wunderschöne Settings. In diesem konnte ich mich ins sonnige Hawaii träumen. Auch die Tennisthematik hat mir sehr gut gefallen, da man ein paar Einblicke in die Welt des Tennis bekommen hat, u.a. wie es im Profisport zugeht.

Es geht hauptsächlich um Louisa, die nach einer Sportverletzung bei ihrer Tante auf Hawaii für ihr Comeback trainieren soll. Kurz nachdem sie dort angekommen ist, begegnet sie dem attraktiven Vince Greenfield, der jedoch im Nachbarschaftsstreit mit ihrer Tante steht.

Ich habe wirklich die ganze Zeit mitgefiebert, wenn sich die beiden nähergekommen sind und fand die Dynamik zwischen ihnen einfach nur toll.
Wer also auf der Suche nach einer schönen, cozy Romance ist, macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Sehr düster

Nocticadia
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Das Cover von Nocticadia wirkt sehr düster und geheimnisvoll. Es verrät daher schon eine Menge über die Atmosphäre der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist unmittelbar und als würde man direkt in ...

Das Cover von Nocticadia wirkt sehr düster und geheimnisvoll. Es verrät daher schon eine Menge über die Atmosphäre der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist unmittelbar und als würde man direkt in Lilia hineinversetzt werden. Sie schreibt ohne viele Schnörkel, oft mit kurzen, abgehackten Sätzen, die die innere Unruhe von Lilia widerspiegeln, sodass man die Szenen nicht nur liest, sondern spürt. Dabei wird außerdem viel über Sinneseindrücke wie Geräusche, Gerüche und körperliche Reaktionen erzählt.
Lilia ist eine Protagonistin, die von Anfang an zerrissen wirkt. Einerseits kümmert sie sich um ihre kleine Schwester Bee, arbeitet im Krankenhaus und kämpft sich durch einen anstrengenden Alltag. Andererseits wird sie von dem Trauma belastet, das der Tod ihrer Mutter hinterlassen hat. Ihre Albträume, die sich wie Erinnerungen anfühlen, zeigen, dass sie nicht weiß, wo die Grenze zwischen Realität und Einbildung verläuft. Sie wirkt dadurch verletzlich, aber auch stark. Sie ist jemand, der gelernt hat, trotz allem weiterzumachen. Durch Routinen, das Tragen des Rosenkranzes und logische Erklärungen für das, was sie erlebt, versucht sie die Kontrolle zu behalten. Doch je mehr sich die merkwürdigen Erscheinungen häufen (die schwarzen Würmer, die Geräusche im Dunkeln), desto mehr beginnt sie an sich selbst zu zweifeln.
Bee bringt eine gewisse Wärme in die Geschichte. Sie ist eine Art Lichtpunkt für Lilia, gleichzeitig aber auch Verantwortung und Bürde. Conner dagegen spiegelt die raue Realität wider. Er ist laut, unzuverlässig, aber irgendwie vertraut. Jayda ist freundlich, während Angelo von Anfang an bedrohlich wirkt. Alle Figuren lösen daher ganz verschiedene Emotionen in Lilia aus: Angst, Fürsorge, Wut oder Schuld.
Die Handlung bewegt sich zwischen Alltagsdrama und psychologischem Horror und hat mir sehr gut gefallen!

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Richtig packend

The Blackgate Invitation
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The Blackgate Invitation hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Schon beim Betreten des magischen Herrenhauses spürt man diese geheimnisvolle, leicht unheimliche Stimmung. Sarah Henning schafft ...

The Blackgate Invitation hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Schon beim Betreten des magischen Herrenhauses spürt man diese geheimnisvolle, leicht unheimliche Stimmung. Sarah Henning schafft es, die perfekte Mischung aus Fantasy, Rätsel und Locked-Room-Mystery zu erschaffen. Man fiebert bei jedem Artefakt und bei jeder Prüfung mit und versucht, die Wendungen vorauszuahnen. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, sodass die Kapitel schnell vergehen. Besonders die Einbindung der magischen Elemente in den Krimi-Plot ist gelungen. Man kann wirklich miträtseln.
Die Schwestern Ruby und Wren sind herrlich unterschiedlich. Ruby ist vorsichtig, bedacht und clever, während Wren impulsiv, neugierig und frech agiert. Diese Gegensätze machen das Duo extrem sympathisch und lebendig. Auch Auden, der junge Magier, fügt sich gut ein. Er ist ruhig, klug und mit einer leichten romantischen Note.
Für mich war es eine sehr gelungene Geschichte, die gut in den Herbst passt.

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