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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

der tote Ehemann

Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf
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So recht kann ich das Gelesene nicht einordnen. Weder in ein Genre noch in eine Benotung.
Die Idee ist interessant und vielversprechend. Das Thema Schicksalsschlag wird etwas genauer betrachtet und so ...

So recht kann ich das Gelesene nicht einordnen. Weder in ein Genre noch in eine Benotung.
Die Idee ist interessant und vielversprechend. Das Thema Schicksalsschlag wird etwas genauer betrachtet und so was spricht mich auch an. In der zweiten Hälfte wird es etwas unwirklich und mir fehlte ein wenig der psychologisch erklärende Ansatz.
Und dann ist die Geschichte ganz schnell auch schon wieder vorbei.
Lässt mich ein wenig ratlos zurück. Mich störte ganz subjektiv auch, dass der tote Ehemann - der vielleicht nicht ganz so tot ist wie gedacht - Robert heißt. Das irritiert mich die ganze Zeit, da ich immer den Autor im Kopf hatte.

Veröffentlicht am 28.12.2024

nicht überzeugend

Gefährliche Betrachtungen
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Ich gebe zu, dass ich bei Histokrimis immer skeptisch bin, da sie mir oft nicht spannend genug sind. Oder nicht authentisch genug. Der Protagonist Thomas Mann war aber schon der Grund, warum ich dieses ...

Ich gebe zu, dass ich bei Histokrimis immer skeptisch bin, da sie mir oft nicht spannend genug sind. Oder nicht authentisch genug. Der Protagonist Thomas Mann war aber schon der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte.

Leider ist es mit nichten ein Kriminalroman für mich gewesen. Kein wirklicher handfester Verbrechensfall. Keine richtigen Ermittlungen. Keine Spannung weit und breit. Das hat mich schnell enttäuscht.

Ja, es gibt von allem ein klein wenig aber eigentlich geht es um einen litauischen Übersetzten und Thomas Mann und seine Probleme mit dem deutschen Regime. Aber das wäre an sich doch eine spannende Sache gewesen aber mir war das alles zu verkopft, zu oberflächlich, sich an Fakten entlang hangelnd ohne mit fesseln zu können. Die Sprache war mir auch zu anstrengend. Ich habe das Buch am Ende mehr quer gelesen. Es hat mich nicht überzeugt.

Veröffentlicht am 12.12.2024

nicht überzeugend genug

Fractal Noise
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Irgendwie habe ich mich mit der Story von Fractal Noise schwer getan. Ich bin froh, dass ich es als Hörbuch versucht habe, denn Simon Jäger liest einfach gewohnt gut und routiniert, so dass man gerne zuhört. ...

Irgendwie habe ich mich mit der Story von Fractal Noise schwer getan. Ich bin froh, dass ich es als Hörbuch versucht habe, denn Simon Jäger liest einfach gewohnt gut und routiniert, so dass man gerne zuhört. Der Plot an sich hat einige Längen. Außerdem ist etwas passiert, was bei mir sehr selten vorkommt. Ich liebe eigentlich Dialoge in Geschichten und finde sie ausgesprochen wichtig. Aber hier war ich im Laufe der Handlung tatsächlich genervt. Die Gespräche drehen sich ständig um die gleichen Probleme. Und da die vier Hauptpersonen, die eigentlich als Team gemeinsam funktionieren und arbeiten sollen, an keinem Punkt einen gemeinsamen Nenner findet und statt dessen immer mehr auseinanderdriftet, konnte ich mich nicht wirklich anfreunden mit ihnen.

Da es sozusagen ein Prequel auf Infinitum ist, das schon auf meiner Wunschliste stand, war ich gespannt. Jetzt überlege ich, ob ich mir nicht die "Fortsetzung" erspare, da ich im Augenblick finde, dass Paolini Fantasy besser kann als Science Fiction.

Veröffentlicht am 08.12.2024

nicht meins

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
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Ich hatte keine bestimmten Erwartungen an dieses Buch aber irgendwie bin ich trotz einer positiven Grundeinstellung nicht wirklich warm geworden mit der Geschichte. Ich musste nach Beendigung des Romans ...

Ich hatte keine bestimmten Erwartungen an dieses Buch aber irgendwie bin ich trotz einer positiven Grundeinstellung nicht wirklich warm geworden mit der Geschichte. Ich musste nach Beendigung des Romans erst mal ein paar Tage darüber nachdenken, was es denn nun genau war, dass mich störte. Ich denke, es sind zwei Dinge. Zum einen sind es die Frauen der Geschichte.

Es geht ja darum, dass Frauen zu Drachen werden und damit irgendwie ihre Weiblichkeit demonstrieren. Aber das ist nie so ganz greifbar warum das geschieht. Und es ändert auch nicht wirklich was an der Gesamtsituation der Frauen. Also wozu dient es? Was will die Autorin mir sagen. Und all die Frauen, die keine Drachen werden, sind eher devot und lassen sich klein machen von den Männern. Und die widerrum sind allesamt Despoten, Ignoranten, viele sogar Idioten.

Ich konnte mit der Geschichte einfach nichts anfangen.

Veröffentlicht am 03.11.2024

nette Fantasy

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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"Silent Secrets" liegen unter der Stadt Paris. Niemand der Normalsterblichen ahnt, dass die Weltenbibliothek tief drunten ruht und deren Fortbestand und deren Vollständigkeit das Gleichgewicht der Menschenwelt ...

"Silent Secrets" liegen unter der Stadt Paris. Niemand der Normalsterblichen ahnt, dass die Weltenbibliothek tief drunten ruht und deren Fortbestand und deren Vollständigkeit das Gleichgewicht der Menschenwelt bestimmen.

Im Prolog erfährt man, dass Remy bei einem Unfall ihre ganze Familie verliert. 19 Jahre später treffen wir sie im Schoße ihrer Ziehfamilie. Glücklich und zufrieden, unwissend wer sie wirklich ist, aber mit einem Summen in ihrem Kopf und einer Idee, dass da noch mehr ist. Dann trifft sie einen jungen Mann und der ist aus der unteren Welt. Ein Beschützer der Bibliothek, der in ihr die eine erkennt, die wichtig ist für den Fortbestand von allem. Und Remy wird in ein Abenteuer hineingeschleudert.

Den Anfang der Geschichte und auch die Charakter fand ich sofort sehr ansprechend. Auch der Erzählstil ist gut lesbar. Er passt zu jungen Leuten ohne zu profan zu wirken.

Ohne zu viel zu verraten ist es dann so eine Art Schnitzeljagd, die sich entspinnt. Das ist unterhaltsam aber ein wenig krankte die Story für mich daran, dass sie keine großen Alleinstellungsmerkmale und keine große Überraschungen bereit hält.

Nette Story, nette Leute. Mal schauen, ob Teil 2 da noch etwas zulegt.