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LaraJWinter

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2024

Schöne Slow-Burn Liebesgeschichte

Stronger Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Josie und Ryan bekommen einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Von Anfang an, waren mir die Charaktere super sympathisch und ihre Gegensätze zogen mich leicht von Kapitel zu Kapitel. Wo Ryan ein ...

Josie und Ryan bekommen einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Von Anfang an, waren mir die Charaktere super sympathisch und ihre Gegensätze zogen mich leicht von Kapitel zu Kapitel. Wo Ryan ein begnadeter Podcaster ist und im Rampenlicht des öffentlichen Lebens steht, gibt es für Josie kaum was Schlimmeres als aufzufallen.

Doch das Dreamteam arbeitet perfekt miteinander, immerhin kann Ryan das Gesicht und Josie die perfekten Texte liefern und damit passen sie wie die Faust aufs Auge, oder eben auf das Social Media Team der London Lens.

Dass das nicht nur einfach wird, ist verständlich, vor allem, als sie auch noch einen aufgedeckten Skandal veröffentlichen, der sich als falsch recherchiert herausstellt und sie dem Hass der Instagrammer und Tiktoker ausgesetzt sind.

Die Themen werden psychologisch gut aufgearbeitet, vor allen die Sitzungen bei der hausinternen Psychologin waren spannend und aufschlussreich. Josie und Ryan wachsen im Laufe der Geschichte nicht nur zusammen, sondern auch noch über sich hinaus und obwohl sich vor allem er einige grobe Patzer geleistet hat, ist ihre Bindung schon stark genug, um allem zu trotzen.

Klar, wer kein Risiko eingeht, kann nicht verlieren, aber wer nicht gewinnt, hat doch schon verloren, oder? Zumindest war das Josies Devise und Stück für Stück überwindet auch sie ihre Dämonen.

Zwei, die nicht ungleicher sein könnten und doch zueinander passen, wie Puzzle-Teile. Ein schönes Statement, dass man sich nicht ändern muss, um zu jemanden zu passen, der anders ist.

Die Slow Burn Liebesgeschichte hat mich total abgeholt und das Buch ist seine 5 Sterne alle Mal wert, auch ohne das unglaublich schöne Cover, den Farbschnitt oder die Zeichnungen (auch wenn die natürlich auch noch ein fettes Plus sind).

PS: Die armen, armen, vergessenen Spaghetti. Ich hoffe, sie konnten sie noch retten.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Popcorn-Kino für die Augen: Spannender Sci-Fi

Divinus: Das Flutprotokoll
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Das Thema rund um die außerirdischen Götter und das mysteriöse Flutprotokoll hat mich sofort gecatcht. Und eins vorweg: Roland Hebesberger liefert hier ein absolut spannendes und actionreiches Buch ab, ...

Das Thema rund um die außerirdischen Götter und das mysteriöse Flutprotokoll hat mich sofort gecatcht. Und eins vorweg: Roland Hebesberger liefert hier ein absolut spannendes und actionreiches Buch ab, das Genrefans definitiv begeistern wird.

Der Schreibstil ist angenehm direkt und das Erzähltempo von Anfang an extrem hochgezogen. Durch die häufigen Wechsel der Perspektiven entwickelt die Geschichte eine Dynamik, die sich fast wie ein Blockbuster im Kino anfühlt. Allerdings hat dieses Erzähltempo auch eine kleine Kehrseite. Die Kapitel setzen manchmal zeitlich etwas vor der vorherigen Szene an oder beleuchten dieselbe Situation aus zwei Sichtweisen. Das ist zwar handwerklich gut gelöst, hat mich im Lesefluss aber immer mal wieder kurz verwirrt, weil man gedanklich vor und zurück springen muss.

Auch der Einstieg war für mich nicht ganz ohne. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, hätte ich mir rückblickend ein paar mehr Infos am Anfang gewünscht. Wer sanfter in diese Welt starten möchte, sollte die Bücher des Autors unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen.

Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet, allerdings war mir die Stimmung in der Gruppe auf Dauer etwas zu angespannt. Die ständigen Zickereien zwischen den Figuren waren mit der Zeit etwas anstrengend – besonders Ava, die ich zu Beginn eigentlich mochte, hat bei mir im Laufe der Handlung leider jegliche Sympathiepunkte verspielt.

Fazit: Ein handwerklich richtig guter, rasanter Sci-Fi-Actionthriller. Für die volle Dosis Lesespaß empfiehlt es sich aber, mit den vorherigen Werken des Autors zu starten.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Durchhlten lohnt sich

Throne of Glass – Die Erwählte
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Throne of Glass stand schon ewig auf meiner Merkliste, und nun habe ich mich endlich an den berühmten Auftakt gewagt. Mein Fazit: Man braucht ein bisschen Geduld, wird dann aber mit einer richtig tollen ...

Throne of Glass stand schon ewig auf meiner Merkliste, und nun habe ich mich endlich an den berühmten Auftakt gewagt. Mein Fazit: Man braucht ein bisschen Geduld, wird dann aber mit einer richtig tollen Geschichte belohnt.
Der Einstieg fiel mir nämlich gar nicht so leicht. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig und die Handlung zog sich anfangs. Auch Protagonistin Celaena machte es mir schwer: Dass sie mit ihren 18 Jahren schon die gefährlichste Killerin der Welt sein soll, war für mich schwer greifbar und wirkte unrealistisch. Doch ab ca. 40 % kam der Wendepunkt. Ich kam richtig in den Lesefluss rein, die Dynamik zog an und das Buch war plötzlich wie im Flug vorbei.
Besonders die Liebesgeschichte hat mich positiv überrascht. Obwohl das Buch komplett ohne Spice auskommt, habe ich das Knistern total gefühlt. Dorian ist wirklich zuckersüß, aber mein Herz gehört Chaol. Dieses klassische „Es darf eigentlich nicht sein“-Dilemma zwischen dem Captain und der Assassinin fand ich unfassbar spannend zu verfolgen. Auch die Krimi-Elemente rund um die Morde im Schloss waren clever gelöst – mit dem Täter hätte ich im Leben nicht gerechnet!
Fazit: Wer am Anfang zweifelt: Bloß nicht abbrechen! Der Mittelteil und das Finale sind grandios und machen Lust auf mehr. Band 2 darf definitiv bei mir einziehen.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Solider Thriller

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Wer einmal ein Buch von Freida McFadden gelesen hat, kommt so schnell nicht mehr von ihr los. Nach meinen Highlights aus der Housemaid-Reihe war „Der Freund“ natürlich absolute Pflichtlektüre.
Die Geschichte ...

Wer einmal ein Buch von Freida McFadden gelesen hat, kommt so schnell nicht mehr von ihr los. Nach meinen Highlights aus der Housemaid-Reihe war „Der Freund“ natürlich absolute Pflichtlektüre.
Die Geschichte um Sydney und den vermeintlich perfekten Arzt Tom fängt die klassische „Domestic Suspense“-Stimmung super ein. Man fragt sich ständig: Ist er es? Wird sie beobachtet oder ist es Paranoia? Der Plot ist, wie man es von der Autorin gewohnt ist, absolut durchdacht und führt einen geschickt an der Nase herum.
Mein kleiner Kritikpunkt, der letztlich zum Punktabzug geführt hat: Die Spannung war für mich nicht so greifbar wie sonst. Sydneys Erlebnisse wirkten oft sehr distanziert beschrieben, eher erzählend als hautnah erlebt. Dadurch entstanden für mich kleine Längen, die den gewohnten McFadden-Sog etwas ausgebremst haben. Dennoch ist das Jammern auf hohem Niveau, denn die Auflösung hat mich wieder voll entschädigt.
Fazit: Ein spannender Thriller für zwischendurch, der zeigt, dass man beim Online-Dating lieber zweimal hinschauen sollte. Nicht ihr bestes Werk, aber definitiv lesenswert!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Ein finales Spiel voller Rätsel, Chaos und widersprüchlicher Gefühle

The Inheritance Games – Der letzte Schachzug
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Nach dem Buddyread zu diesem Buch sitze ich hier und weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich sagen soll. Es ist ein Buch der Gegensätze: Ich bin begeistert und gleichzeitig irgendwie enttäuscht.

Im ...

Nach dem Buddyread zu diesem Buch sitze ich hier und weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich sagen soll. Es ist ein Buch der Gegensätze: Ich bin begeistert und gleichzeitig irgendwie enttäuscht.

Im Vergleich zu Band 2 fand ich diesen Teil stärker, was vor allem an der Spannung im letzten Drittel lag. Da hat das Buch endlich an Fahrt aufgenommen und das typische „Hawthorne-Rätselfieber“ ist ausgebrochen. Das Miträtseln hat unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn die Familienverhältnisse mittlerweile so verworren sind, dass ich mehr als einmal komplett den Überblick verloren habe. Da das Buch einen aber bewusst in die Irre führen will, nehme ich das der Autorin nicht mal übel.

Mein Hauptkritikpunkt ist jedoch der emotionale Part. Zwischen Band 2 und 3 liegt fast ein ganzes Jahr. Uns wird zwar berichtet, was in der Zwischenzeit passiert ist, aber für mich hat das nicht funktioniert. Ich konnte die Beziehung zwischen Avery und Jameson emotional überhaupt nicht greifen – es fühlte sich an, als würde ich eine Geschichte über Fremde lesen, deren Entwicklung ich verpasst habe. Genauso erging es mir auch mit Graysons Entwicklung. Zudem wirkten die Jungs oft sehr widersprüchlich: In einem Moment agieren sie wie abgebrühte Business-Männer, im nächsten sind sie dann doch wieder sehr kindische Teenager.

Man muss beim Lesen im Hinterkopf behalten, dass es Young Adult ist – Avery ist 17, und entsprechend „interessant“ fallen manche Entscheidungen aus. Insgesamt hat mich das Buch trotz einiger Längen und der emotionalen Distanz gut unterhalten, auch wenn der absolute „Ich-muss-sofort-weiterlesen“-Sog diesmal ausblieb.

Fazit: Ein spannendes Finale mit kleinen Schwächen in der Charakterbindung, aber einer gewohnt genialen Rätsel-Atmosphäre.

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