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geerthi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2024

Disney-Enttäuschung

Disney - Malen nach Zahlen: Classics
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Als grosse Disney-Liebhaberin war ich sehr begeistert von der Veröffentlichung dieses Malbuch «Malen nach Zahlen Disney: Classics». Da ich in meiner Kindheit (während der Schulzeit sowie privat zu Hause) ...

Als grosse Disney-Liebhaberin war ich sehr begeistert von der Veröffentlichung dieses Malbuch «Malen nach Zahlen Disney: Classics». Da ich in meiner Kindheit (während der Schulzeit sowie privat zu Hause) sehr viel gemalt habe und diese Beschäftigung einfach geliebt habe, wurde ich sofort angezogen und meine Kindheitserinnerungen sind plötzlich im Nu erschienen.
Dieses Malbuch umfasst insgesamt 100 Szenen aus Disney- und Pixar-Filmen. Am Ende des Buches sind die vollständigen Bilder im Kleinformat abgedruckt, was meine Neugier weckte. Bevor ich mit dem Malen begann, wollte ich herausfinden, welche Bilder sich hinter den Zahlen verbergen. Und so schaute ich eines nach dem anderen genauer an.
Bei der genaueren Betrachtung der unterschiedlichen Motive war ich von einigen dargestellten Disney-Figuren nicht überzeugt. Besonders die Abbildung von Schneewittchen mit ausgespritzten Lippen fand ich ungeschickt. Sie gehört zu meiner Lieblingsfigur und wurde einfach enttäuscht. Das entspricht einfach nicht dem gewohnten Bild der Figur und ist meiner Meinung nach ein echter Fehlgriff.
Ein weiterer Punkt ist, dass man für die Bilder eine Vielzahl von Farbtönen benötigt, um sie vollständig ausmalen zu können. Fehlen einige Farben, gerät man schnell ins Stocken, was bei mir der Fall war. Beispielsweise benötigt man 5 bis 6 verschiedene Rottöne, die ich nicht zur Hand hatte. So ging ich zuerst auf der Suche nach unterschiedlichen Farbtöne und habe mit Schwierigkeiten gefunden. Es wäre sehr hilfreich, wenn im Buch eine Liste der empfohlenen Farben zu finden wäre, damit man sich besser vorbereiten kann (bspw. hinten im Buch). Beim Malen empfand ich die Ränder als etwas störend, da die Seiten nicht abgerissen.
Insgesamt konnte das Malbuch meine Erwartungen leider nicht erfüllen, weshalb ich nur drei von fünf Sternen ⭐⭐⭐ vergeben kann.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Drachenabenteuer

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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„Ich fürchte, ihr habt Drachen“ von Peter S. Beagle ist ein Fantasy-Abenteuer, welches trotz meiner eher geringen Vorliebe für dieses Genre bestens unterhalten hat. Schon der Titel, der Klappentext und ...

„Ich fürchte, ihr habt Drachen“ von Peter S. Beagle ist ein Fantasy-Abenteuer, welches trotz meiner eher geringen Vorliebe für dieses Genre bestens unterhalten hat. Schon der Titel, der Klappentext und das ansprechende Cover weckten mein Interesse dieses Buch zu lesen. Ich habe eher eine lustige Geschichte erwartet, aber dies war jedoch nicht der Fall.

Es war spannend zu beobachten, wie die Charaktere (Prinzessin Cerise, Robert und Prinz Reginald) in ihren Rollen gefangen sind und alles daran setzen, aus ihrer misslichen Lage zu entkommen. Besonders Roberts Charakter hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte erinnerte mich an einen klassischen Prinzessinnen-Film, in dem Drachen zu besiegen sind und mutige Helden aufbrechen, um das Unrecht zu bekämpfen. Die Mischung aus Abenteuer, Freundschaft und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt macht das Buch zu einem unterhaltsamen Lese Erlebnis .

Insgesamt ist „Ich fürchte, ihr habt Drachen“ ein gelungenes Fantasy-Buch, das sowohl jüngere Leserinnen und Leser als auch Fantasy-Liebhaberinnen und -Liebhaber ansprechen dürfte. Ich vergebe 4 von 5 Sternen für dieses unterhaltsame Abenteuer 🐉👑

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Grosse Erwartungen, leeres Ende

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
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«Four Secrets to Share» ist der vierte Band der Breaking Waves-Reihe von Kristina Moninger und nicht unbedingt das Stärkste.
Wir kehren zurück auf die atmosphärische Insel vor South Carolina, an den Ort, ...

«Four Secrets to Share» ist der vierte Band der Breaking Waves-Reihe von Kristina Moninger und nicht unbedingt das Stärkste.
Wir kehren zurück auf die atmosphärische Insel vor South Carolina, an den Ort, der für Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie einst vom Surfer-Paradies zum Albtraum wurde.
In diesem Band steht Lee im Mittelpunkt, deren Perspektive in einem Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Lee kämpft in diesem Teil nicht nur mit ihren Gefühlen für Parker, sondern auch mit bedrohlichen Schatten aus der Vergangenheit.
Obwohl die Drohungen rund um Josies Verschwinden die Nerven anspannen sollten, wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Das lag vor allem an Lee selbst, zu der ich schon seit Band 1 keinen Draht fand. Die Dynamik zwischen den Charakteren litt unter einer frustrierenden Sprachlosigkeit. Das Schlimmste? Das Ende. Anstatt die Puzzleteile zusammenzufügen, liess mich das Buch mit vielen offenen Fragen im Regen stehen. Dass ausgerechnet die lang ersehnte Auflösung so vage bleibt, fühlt sich nach der gemeinsamen Reise wie ein Schlag ins Gesicht an. Ein solider Abschluss sieht anders für mich aus. Schade um das verschenkte Potenzial! Aus diesen Gründen kann ich nur 3 von 5 Sternen geben…⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Liebevoll, aber langatmig

Onigiri
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Wegen dem spannenden Klappentext wollte ich «Onigiri» von Yuko Kuhn lesen. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Aki und ihre Mutter Keiko, die an ...

Wegen dem spannenden Klappentext wollte ich «Onigiri» von Yuko Kuhn lesen. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Aki und ihre Mutter Keiko, die an Demenz leidet. Aki begleitet sie liebevoll durch den Alltag und zeigt dabei eine wirklich beeindruckende Geduld. Es ist nicht einfach eine demenzkranke Person zu betreuen aber Aki macht das wirklich grossartig. Obwohl ihre Mutter immer wieder dieselben Fragen stellt, bleibt sie geduldig und antwortet ohne die Fassung zu verlieren. Besonders schön fand ich, dass ihr Mann Felix ihr dabei zur Seite steht. Er hat viel Verständnis, was keineswegs selbstverständlich ist.
Aki’s Charakter war einfach super. Ihre Stärke und Empathie machen sie zur Seele dieses Buches. Doch genau diese liebevolle Routine führt auch zu einem Problem… Die vielen Wiederholungen im Text spiegeln zwar die Realität einer Demenzerkrankung wider, wurden für mich als Leserin mit der Zeit etwas mühsam. Die Spannung war zu Beginn sehr hoch und dann mit der Zeit liess sie nach. Ich hatte gehofft, dass sich die Handlung anders entwickeln würde.
Auch die sehr häufigen, teils abrupten Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erschwerten das Lesen. Ohne klare Kapitelüberschriften oder visuelle Hinweise war es oft schwierig, sich zu orientieren.
Trotz der starken Hauptfigur und der wichtigen Thematik konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Verstrickte Geschichten

Wackelkontakt
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Wenn es allein nach dem Cover ginge, hätte ich das Buch von Wolf Haas «Wackelkontakt» mit einem abschreckenden Schulterzucken beiseitegelegt. Ich wurde erst durch den Klappentext überzeugt und wagte den ...

Wenn es allein nach dem Cover ginge, hätte ich das Buch von Wolf Haas «Wackelkontakt» mit einem abschreckenden Schulterzucken beiseitegelegt. Ich wurde erst durch den Klappentext überzeugt und wagte den Versuch dieses Buch in die Hand zu nehmen.
Franz Escher sitzt ungeduldig in seiner Wohnung und wartet auf einen Elektriker, der sich um den Wackelkontakt seiner Steckdose kümmern soll. Doch während die Minuten vergehen und der Elektriker sich nicht blicken lässt, nimmt er ein Buch zur Hand. Es erzählt von Elio Russo, einem Mafia-Kronzeugen, der noch im Gefängnis sitzt und auf seine Entlassung hofft. Elio Russo ist jedoch ein Mann, der viele verraten hat und Angst um sein Leben hat. Auch er liest ein Buch, nämlich von Frank Escher, der auf seinen Elektriker wartet.
Diese Verstrickung der Geschichten hat mich zunächst verwirrt, aber genau das macht das Buch wahrscheinlich aus. Der Autor, Wolf Haas, spielt meisterhaft mit Perspektiven und trotzdem konnte ich mich nicht vollständig auf seine Erzählung einlassen. Der erste Teil war für mich ein echter Pageturner und unterhaltsam, während der zweite Teil, in dem sich die Fäden der Handlung zunehmend verheddern und somit für mich an Schwung verlor.
So bleibt mir am Ende nur eine gemischte Bilanz. «Wackelkontakt» ist wahrscheinlich eine Geschmackssache, ob man es mögt oder nicht. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️

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