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Veröffentlicht am 16.12.2024

Winteralbtraum in Kanada

Wintertraum in Kanada
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Sara und Paul lieben Kanada so sehr, dass sie nach einem Urlaub dorthin auswandern wollen. Online kaufen sie ein Haus, ohne es vorher besichtigt zu haben und können es kaum erwarten an den Okanagan See ...

Sara und Paul lieben Kanada so sehr, dass sie nach einem Urlaub dorthin auswandern wollen. Online kaufen sie ein Haus, ohne es vorher besichtigt zu haben und können es kaum erwarten an den Okanagan See zu ziehen. Als sie es Janette, Saras Mutter, erzählen ist die alles andere als begeistert, doch das bestärkt die beiden nur noch mehr. In Kanada angekommen stellen sie jedoch schnell fest dass ihr Traumhaus nur auf Fotos gut aussieht. Hinter jeder Katastrophe wartet schon das nächste Unheil und das Glück des jungen Paares wird auf eine harte Probe gestellt. Dann steht auch noch ein Besucher auf, Angus, ein Schriftsteller, den Paul betreut, vor der Tür. Und der soll nicht der einzige ungebetene Gast bleiben.

Vergangenen Winter habe ich mir das Buch bei Lesejury über die Punkte geholt und hab mir ein traumhaftes Winterbuch zum einkuscheln erhofft, doch leider war es nicht so.
Sara und Paul wollen nach Kanada, wobei Janette dagegen ist. Es war am Anfang so viel hin und her, zwischen Deutschland und Kanada, dass sie teilweise wieder zurück waren bevor ich gemerkt hatte dass sie weg waren. Sara und Paul waren vielleicht ein bisschen naiv und manchmal hätte mir gewünscht sie würde sich mehr durchsetzten.
Statt heiler Familie hab es jede Menge Zoff. Janette weiß gefühlt alles besser und lässt das junge Paar nicht in Ruhe. Ich schmeiße sonst nicht mit dem Begriff um mich, aber diese Frau war wirklich übergriffig. Und Gernot war genauso schlimm, unsympathisch auf den ersten Satz.
Bei Angus konnte ich noch darüber lachen, der hat mich nicht so sehr gestört.
Von Kanada selbst hat man jetzt nicht so viel mitbekommen fand ich. Es gab einen See, eine kleine Stadt, aber nicht mehr. Jetlag, Sprachbarrieren kamen so gut wie gar nicht zur Sprache. Etwas unglaubwürdig fand ich dass es nur einen Handwerker zu geben scheint, der kaum zu erreichen ist. Es ist Kanada, aber nicht so mitten im Nichts, dass es keine Arbeiter geben würde. Positiv waren die Dorfbewohner die man kennenlernt und ein paar kleine Läden und auch Josh fand ich ganz nett.
Ebenfalls fragwürdig war das Ende, denn da ging plötzlich alles sehr schnell und wurde auf 2 Seiten geklärten mitsamt einem Epilog den man sich hätte sparen können.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Viel Hygge um nichts

Das kleine Café in Kopenhagen
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Um das dänische Gefühl, den Trend Hygge, besser verstehen zu können, reist Kate von England nach Kopenhagen. Zusammen mit ein paar anderen Journalisten soll sie dort Ideen sammeln und verstehen was genau ...

Um das dänische Gefühl, den Trend Hygge, besser verstehen zu können, reist Kate von England nach Kopenhagen. Zusammen mit ein paar anderen Journalisten soll sie dort Ideen sammeln und verstehen was genau Hygge ist. Kate hofft dadurch endlich die ersehnte Beförderung zu bekommen und gibt sich alle Mühe erfahren zu wirken. Doch schon auf dem Flughafen stellt sie fest, dass es einfacher wäre einen Sack Flöhe zu hüten. Und dann taucht als letzter Journalist der attraktive Ben auf, mit dem sie vorher am Telefon das Vergnügen hatte und der mit PR-Leuten und Hygge überhaupt nichts anfangen kann. Schon bald fliegen die Fetzen.

Diesmal hat es mich nach Kopenhagen verschlagen und ich hab endlich den ersten Band der Reihe gelesen.
Kate war anfangs ziemlich sauer wegen ihrer Beförderung, was aber eher dazu geführt hat, dass ich Josh nicht ausstehen konnte und Kate verstehen konnte. Auch dass es stressig für sie wird fand ich nachvollziehbar.
Von der Gruppe fand ich Avril nicht sehr sympatisch, trotzdem hatte ich von ihr ein Bild, während alle anderen eher verschwommen bei mir blieben.
Am nettesten fand ich die Cafebesitzerin Eva, die ein kleiner Sonnenschein war und so haben mir sie Szenen bei ihr immer gut gefallen.
Von Dänemark oder Kopenhagen habe ich nicht wirklich ein besseres Bild als vorher. Es wurde zwar die Gastfreundschaft erwähnt, Hygge war gegen Anfang ein großes Thema und auch einige Schauplätze fand ich durchaus gut beschrieben. Allerdings hat es sich während der Reise ein bisschen wie ein Reisebericht gelesen, anstatt eines Romans. Bei mir ist die Landschaft irgendwie überhaupt nicht angekommen und ich weiß nicht ob es an mir oder dem Buch lag.
Dem Verlauf der Geschichte konnte ich gut folgen, beim Epilog hätte ich mir eine Notiz gewünscht, wann das ganze spielt.
Ich fand das Buch war nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste aus der Reihe.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

bis jetzt der schwächste band

New Horizons
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Nach einen schweren Autounfall musste Annie vieles neu lernen, unter anderem laufen und schreiben. Nun möchte die junge Frau in ihr altes Leben zurückkehren und wieder in der Werkstatt ihres Vaters arbeiten. ...

Nach einen schweren Autounfall musste Annie vieles neu lernen, unter anderem laufen und schreiben. Nun möchte die junge Frau in ihr altes Leben zurückkehren und wieder in der Werkstatt ihres Vaters arbeiten. Dass ihr Vater ihr auf Schritt und Tritt hilft, gefällt ihr dabei nicht so gut. Bei ihrer Arbeit an der Tankstelle trifft sie irgendwann auf Cole Jacobs, den Netflix- Star, der sich momentan in Green Valles versteckt. In dem kleinen Städtchen langweilt er sich schnell und so erklärt er sich bereit bei der Inszenierung des Weihnachtsstück zu helfen. Dort hilft auch Annie und so treffen sie sich öfters und geraten genauso oft aneinander. Doch es fliegen nicht nur die Fetzen sondern auch die Funken.


Die ersten Bände der Reihen haben mir gut gefallen und man kannte auch Annie schon. Es ist schon ein paar Monate her, dass ich den Vorgänger gelesen habe, so wusste ich nicht mehr wie Annie dargestellt wurde.
Im Buch konnte ich die Geschichte von Annie und Cole nicht ganz greifen. Während ich mir Cole- gut-aussehend mit Hollywoodcharme- schnell vorstellen konnte, blieb Annie ein bisschen blass. Zwar bekam man ein Bild von ihr und auch ihre Geschichte kennt man und bekommt hier ein paar mehr Informationen, aber mir hat etwas gefehlt. Mir fehlte der Kick oder etwas das mir Cole und Annie zusammen, näher gebracht hätte. Am Schluss war das Buch zu Ende und ich dachte, das wars? Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass das Buch kein richtiges Ende hatte.
Vom Schreibstil hat mir das Buch größtenteils gefallen. Ich bin gut durch das dünne Buch gekommen und konnte mir auch Green Valley wieder gut vorstellen. Mit der Zeit hat mich allerdings die Wiederholung von „ein, zwei z.b Sekunden“ gestört, weil es so häufig verwendet wurde. Ob man ein Krippenspiel wirklich moder

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Zog sich stellenweise

Happy Ever After – Wo Geschichten neu beginnen
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Lissa ist gerne Krankenschwester, doch nachdem sie miterleben musste wie ein Junge den sie kannte, den Tod fand, leidet sie unter den Folgen. Sie muss dringend raus aus London und so schlägt ihr Arbeitgeber ...

Lissa ist gerne Krankenschwester, doch nachdem sie miterleben musste wie ein Junge den sie kannte, den Tod fand, leidet sie unter den Folgen. Sie muss dringend raus aus London und so schlägt ihr Arbeitgeber ihr vor die Wohnung mit Ex-Soldat Cormac zu tauschen. Sie zieht in seine Wohnung nach Schottland und er zu ihr nach London. Die beiden bleiben über E-Mail in Kontakt um dem anderen zu helfen, besser zurecht zu kommen. Nach und nach entsteht eine Freundschaft, oder ist da schon mehr?


Lange habe ich es hinausgezögert die Reihe zu beenden. Die ersten Bände fand ich gut, und auch dieser hier war in Ordnung, allerdings hat mir etwas gefehlt.
Von beiden Protagonisten bekommt man ein Bild, vor allem Lissas Löckchen wurden oft erwähnt.
Man bekommt auch einen Einblick in die Arbeitswelt der beiden, von Hausbesuchen bis zu Versorgung von Wunden. Aber ich fand dafür, dass beide den Beruf ausüben hätte es noch ein bisschen mehr sein können, vor allem am Ende ging es verloren.
Außerdem wurde an so mancher Stelle nicht mit Klischees gespart, Londoner können Schotten nicht leiden und umgekehrt. Schottland ist ja so sauber und die Leute so redselig, während Londoner unhöflich sind und die Luft schlechter als in China sein soll. Land und Leute wurde mir manchmal einfach zu negativ und übertrieben, fast schon abwertend dargestellt.
Ich hatte mir im Bezug auf den virtuellen Kontakt zwischen Lissa und Cormac viel mehr erwartet. Durch den Klappentext habe ich mir eine Art „E-Mail Romanze“ mit spannendem oder dramatischem Ausgang erwartet. Stattdessen fand ich die Nachrichten ziemlich kurz und nicht romantisch oder sonst etwas. Anfangs waren sie immerhin informativ und hilfreich für beide, mehr kam dann, meiner Meinung nach nicht.
Ich fand das Buch nicht schlecht und auch wenn mir etwas Spannung (ausgenommen das Ende) fehlte, bin ich doch gut voran gekommen. Allerdings waren es mir zu viele (negative) Klischees und auch die Liebesgeschichte habe ich mir anders erwartet. Für Zwischendurch war das Buch in Ordnung, aber es war nichts was man gelesen haben muss, wie ich finde.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Owens Geschichte berührt

Ocean View Avenue – Eine Chance für die Liebe
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Nach dem Tod seiner Frau und Mutter seines Sohnes Theo muss Owen von vorne anfangen, deswegen ziehen sie nach Jamestown.
Auch Brooke McNally steht alleine mit ihrer Tochter Reeva da. Nun nicht ganz alleine, ...

Nach dem Tod seiner Frau und Mutter seines Sohnes Theo muss Owen von vorne anfangen, deswegen ziehen sie nach Jamestown.
Auch Brooke McNally steht alleine mit ihrer Tochter Reeva da. Nun nicht ganz alleine, denn sie hat ihre Schwester und Freunde bei sich. Mehr brauch sie nicht. In der Schreinerei, die sie von Ray übernommen hat, ist sie glücklich und kann das tun was sie liebt: Möbel restaurieren und bauen.
Als Reeva und Theo sich anfreunden, laufen auch Owen und Brooke sich öfter über den Weg. Owen, der den Tod seiner Frau noch nicht verarbeitet hat, kann mit der fröhlich lachenden Brooke, die so aussieht als hätte sie nie etwas schlimmes erlebt, nichts anfangen. Ihre Little Miss Sunshine Art geht ihm gehörig auf die Nerven. So geraten die Regenwolke Owen und der Sonnenschein Brooke aneinander, aber Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.

Nachdem mich Band 1 nicht ganz überzeugt hat, ich Band 2 aber schon hatte, hab ich der Reihe noch eine Chance gegeben. Dieser Band hat mir dann viel besser gefallen, was zum größten Teil daran lag, dass ich Owen als Protagonisten viel lieber mochte.
Man erfährt schnell, dass Owen seinen Sohn alleine großzieht, seine Frau gestorben ist und er noch nicht über diesen Verlust hinweg ist. Seine Trauer und Gefühle kamen bei mir an und so hab ich schnell gemerkt, dass mir dieses Buch besser gefällt als der Vorgänger.
Man lernt beide Hauptpersonen kennen und versteht so was zwischen ihnen schief läuft. Die beiden haben Gemeinsamkeiten und sind doch vollkommen das Gegenteil des anderen. So gefiel mir ihre Dynamik und auch der Verlauf ihrer Geschichte hat mir gut gefallen.
Auch Reeva und Theo wurden mit einbezogen, was mir ebenfalls gefallen hat. Auch der Auftritt der alten Mrs Wilson war ein kleines Highlight. Ihre Sprüche waren ein kleines Highlight
Für mich war das Buch nicht perfekt und hat kleine Schwächen, aber es hat mir viel besser gefallen als Band 1, so dass ich Band 3 ebenfalls lesen werde.

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