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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Wer zu sich selbst finden will, darf nicht andere nach dem Weg fragen.

Crushing
2

Crushing = Zerquetschen, Single? – Nein, Hauptperson, das klang zunächst sehr vielversprechend. Die Hauptprotagonistin Marnie hat wieder eine Trennung hinter sich und als Leser hat man das Gefühl sie möchte ...

Crushing = Zerquetschen, Single? – Nein, Hauptperson, das klang zunächst sehr vielversprechend. Die Hauptprotagonistin Marnie hat wieder eine Trennung hinter sich und als Leser hat man das Gefühl sie möchte möglichst schnell wieder in eine Beziehung und weil das nicht so einfach ist, ertränkt sie ihren Kummer in Alkohol. Sie lernt Isaac kennen und sie werden „nur Freunde“, kann man „nur“ befreundet sein? Alle um Marnie herum haben so ihre ganz eigenen Probleme, mal große Mal kleine, das ist eben das Leben. Mich persönlich hat das Buch nicht ganz erreicht, zum Ende hin bekommt es einen ganz andere Klangfarbe und es zeigt sich auch ein Weg, und entwickelt Stärken der Protagonisten, das hätte ich mir für das gesamte Buch gewünscht, dabei kann eine Trennung ja auch eine Chance sein, nur die sieht Marnie zuerst überhaupt nicht, sie fliegt förmlich durch ihr Leben, ohne sich mal hinzusetzen und zu reflektieren, was will ich eigentlich. Manchmal sollte man den eigenen Fokus erweitern um letztendlich anders zu sehen und nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Die Protagonisten sind gut beschrieben, eine Schreibweise die sich auch sehr schnell und flüssig lesen lässt und es gibt viele wirklich sehr gut geschriebene Sätze. Ein Buch, für aufs Sofa setzen und eine Zeitlang mal hinzusehen und sich unterhalten zu lassen, quasi mal lucken was im Leben von Marnie und den anderen gerade geschieht. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Step by step to the double game

Doppelspiel
8

Zwei Bestseller Autoren Arne Dahl und Jonas Moström, was schreibt man da in einer Rezension, habe ich mich gefragt. Zwei Bestsellerautoren, ist immer ein Highlight, kann schiefgehen, kann aber auch sehr ...

Zwei Bestseller Autoren Arne Dahl und Jonas Moström, was schreibt man da in einer Rezension, habe ich mich gefragt. Zwei Bestsellerautoren, ist immer ein Highlight, kann schiefgehen, kann aber auch sehr interessant sein, es gibt dabei die spannende Frage wessen Handschrift taucht wie auf und wo treffen beide Autoren aufeinander. Es geht in einer Rezension ja darum die Meinung des Leser zu erfahren und ich persönlich fände es nicht gut eine Gefälligkeit zu schreiben, sondern wie ich persönlich das Buch empfunden habe. Dabei geht es ja um meine Meinung, andere können und werden ganz eigene Eindrücke haben. Mich hat das Buch leider nicht abgeholt, der erste Abschnitt war toll, ich hatte einen Eindruck, wie schreibt man das nun, ohne zu Spoilern, dass das Buch eingangs ein gelungener Schachzug war, was sich aber im Verlauf der Geschichte leider nicht widergespiegelt hat. Im Wörtlichen Sinne ein Doppelspiel, in etwa der Hälfte des Buches bekam die Handlung eine ganz andere Wendung wie ich erwartet hatte. Das allein kann ja manchmal sehr interessant sein, erwartet man bei Trillern nicht genau darauf, auf unerwartete Wendungen. Hier fand ich es stellenweise sehr übertrieben, wenig fassbar und es war nicht recht nachzuvollziehen weshalb die Autoren das so ausgedrückt haben und wo die Geschichte hinführte. Mir tut das immer leid, wenn ich ein Buch nicht positiv bewerte, aber wenn ich mir ein Buch aussuche, lese ich zuvor auch andere Rezensionen, und es würde ich mich ärgern, wenn das Buch seinen positiven Bewertungen nicht gerecht wird. Wie eingangs geschrieben, es ist mein persönlicher Eindruck. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 05.03.2025

„Es gibt Mörder, die nicht unbedingt töten.“

Der Herzgräber
0

Dieses Buch hat mich leider gar nicht erreicht, wenn die ersten Seiten etwas haken lese ich trotzdem weiter, weil, es könnte sich ja noch ändern. Dieses Buch ist definitiv kein Thriller, eher ein Krimi ...

Dieses Buch hat mich leider gar nicht erreicht, wenn die ersten Seiten etwas haken lese ich trotzdem weiter, weil, es könnte sich ja noch ändern. Dieses Buch ist definitiv kein Thriller, eher ein Krimi und für einen Krimi darf die Handlung so sein. Ich finde das die Handlung sich hinzieht und nichts kommt unerwartet, ich war auch ein wenig bei dem Buch „Das andere Kind“ von Charlotte Link. Das was der Klappentext verspricht geschieht leider nicht, auch im Klappentext ist die Handlung klar erzählt und mehr kommt dann auch nicht, leider. Aber ein Buch darf auch mal nicht so gut sein, und die Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so. Ich habe andere Rezensionen gelesen und da zeigt es sich das Geschmäcker verschieden sind. Für mich war das Buch wenig interessant, mal sehen wie die Schriftstellerin sich weiterentwickelt, da ist dann spannend zu Lesen was kommt, es gibt ja Schriftsteller, da ist mal ein Buch dabei was den Leser nicht so erreicht und andere sind super, also gerne das nächst. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Ein Buch darf auch einmal enttäuschen

Alle sind so ernst geworden
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Ich habe viele gute Bücher von Martin Sutter gelesen. Dieses und das wird alle Buchhändler freuen habe ich aus einem Bücherschrank. Es hat mich Neugierig gemacht wie ein gemeinsames Buch von Martin Sutter ...

Ich habe viele gute Bücher von Martin Sutter gelesen. Dieses und das wird alle Buchhändler freuen habe ich aus einem Bücherschrank. Es hat mich Neugierig gemacht wie ein gemeinsames Buch von Martin Sutter und Benjamin Struckrad-Barre geschrieben ist, was haben sich die beiden Männer zu sagen, wie gestalten sie ihre Unterhaltung und setzten sie letztendlich in Texte um. Unterhaltung, ich glaube das ist, dass Problem, ich fühlte mich als Leser nicht unterhalten, es war ein zäher, langweiliger Dialog, wenig aussagekräftig ohne Tiefgang und selbst vom literarisch weit entfernt. Natürlich ist das Buch eine Geschmacksfrage, und die Autoren werden wissen, wen sie als Leser ansprechen, erreichen möchten. Mich leider nicht, nach den ersten Viertel haben ich aufgegeben und es ist wieder in den Bücherschrank gewandert. Aber wie geschrieben, das ist meine Meinung zu diesem Buch. Ob das folgende Buch ihres Dialogen „Kein Grund, gleich so rumzuschreien“ anders ist werde ich anhand von Rezensionen verfolgen, vielleicht überrascht es. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

"Alle, selbst die Unernsten, sind so ernst geworden."

Alle sind so ernst geworden
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Wie war die Reaktion einer Zuschauerin bei H. P. Kerkelings Hurz? „Einer Zuschauerin, auf die das Stück komisch wirkt und die ungläubig fragt, ob das wirklich klassische Musik sei, unterstellt Kerkeling, ...

Wie war die Reaktion einer Zuschauerin bei H. P. Kerkelings Hurz? „Einer Zuschauerin, auf die das Stück komisch wirkt und die ungläubig fragt, ob das wirklich klassische Musik sei, unterstellt Kerkeling, sie habe keinen intellektuellen Zugang zum Stück, worauf die Zuschauerin pikiert reagiert“. 😊 Ja, dann will ich mal sagen, da fehlt mir bei diesem Buch auch der Intellektuelle Zugang (Spaß). Oder besser die Fragen, was will uns der Autor damit sagen? Das ist nicht Martin Suter, ein sehr langatmiger uninteressanter und im Verlauf des Buches ermüdender Schlagabtausch zweier älterer Herren. Vielleicht ist es ja ein Versuch von Herrn Suter, mal zu sehen wie sein Leser reagiert, wenn er so ein Buch veröffentlicht. Ich habe das Buch aus einem Bücherschrank adoptiert, und es bei meiner nächsten Runde wieder ausgesetzt, soll sich jemand anderes das antun. Fazit: Ich möchte meine Zeit lieber mit Literatur verbringen, netter Ansatz, aber wenn alle so ernst geworden sind, hiernach war es dann nicht lustiger. Liebe Grüße

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