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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

YA Familiendrama

Beth is dead
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Durch das auffällige pinke Cover und die von Vorablesen organisierte Leserunde wurde ich als erstes auf das Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Der Inhalt konnte meine ...

Durch das auffällige pinke Cover und die von Vorablesen organisierte Leserunde wurde ich als erstes auf das Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Der Inhalt konnte meine Erwartungen aber leider nicht wirklich erfüllen.

Ich habe einen unterhaltsamen rasanten Thriller mit vielen Beziehungs-verstrickungen erwartet. Der Einstieg war noch vielversprechend. Beth March wird tot aufgefunden und es ist schnell klar, dass es Mord war. Sofort geraten ihre Schwestern in den Fokus, die alle ihre Geheimnisse haben.

Da ihr Vater aber gerade einen Bestseller über das Leben seiner Töchter veröffentlicht hat, geraten auch noch viele weitere Charaktere auf die Schaufläche.
Auf den ersten Blick scheint es wie ein idealer Ausgangspunkt für einen Thriller mit vielen Verstrickungen, doch leider war dieser an vielen Stellen für mich eher langatmig und ich hatte kaum das Gefühl, dass sich Spannung aufbaut.

Leider war vieles früh vorhersehbar und ohne überraschende Wendungen. Daher für mich nur ein mittelmäßiges Buch.

Veröffentlicht am 15.09.2025

naja

Alle nennen mich Nein-Sam – Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch
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Die Grundidee fand ich zunächst richtig spannend. Ein Hund, der Tagebuch schreibt – das klang originell und lustig. Auch das Cover ist wirklich schön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Leider ...

Die Grundidee fand ich zunächst richtig spannend. Ein Hund, der Tagebuch schreibt – das klang originell und lustig. Auch das Cover ist wirklich schön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Leider hat das Buch diese Erwartung für mich nicht erfüllt, die ich bei der Leseprobe hatte.

Die Geschichte wirkt wie ein extremes, aufmerksamkeitshaschendes Hin und Her ohne wirklichen Tiefgang. Szenen erscheinen häufig aus der Luft gegriffen, überzogen und wenig glaubwürdig. Auch die Sprache empfand ich als anstrengend. Begriffe wie „nachte Pickelbabys“ oder die ständig wiederholte Bezeichnung „Nacktaffenwesen“ wirken nicht witzig, sondern aufgesetzt.

Selbst meine Kinder, die Hunde normalerweise über alles lieben, konnten mit der Erzählweise nichts anfangen. Die eigentlich tolle Grundidee geht in übertriebener Sprache und ziellosen Episoden leider völlig unter.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

ungenutztes Potenzial

Das Buch der neuen Anfänge
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Sally Pages Roman Das Buch der neuen Anfänge erzählt die Geschichte von Jo Sorsby, die nach einer ungesunden Beziehung den Schreibwarenladen ihres Onkels übernimmt. Sie begegnet dort verschiedenen Menschen, ...

Sally Pages Roman Das Buch der neuen Anfänge erzählt die Geschichte von Jo Sorsby, die nach einer ungesunden Beziehung den Schreibwarenladen ihres Onkels übernimmt. Sie begegnet dort verschiedenen Menschen, die ihr Leben bereichern sollen, doch wirklich überzeugen konnte mich die Umsetzung dieser vielversprechenden Idee nicht.

Das Cover ist ein echter Blickfang – warm und einladend, es verspricht eine emotionale und inspirierende Geschichte. Leider hält das Buch dieses Versprechen nur bedingt. Das Thema "Neuanfang" wird zwar aufgegriffen, bleibt aber inhaltlich oft oberflächlich und verliert sich in langatmigen Passagen.

Jo als Protagonistin wirkt in ihrer Entwicklung unreif und ihre Interaktionen beschränken sich auf zufällige Begegnungen, meist mit älteren Menschen. Dabei bleiben die Figuren zwar sympathisch, aber zu blass, um wirklich in Erinnerung zu bleiben. Ihre problematische Beziehung zu ihrem Ex-Partner wird nur angerissen, was Potenzial für Tiefe und Dramatik verschenkt.

Auch der Schreibstil ist wenig überzeugend: Er wirkt oft kantig und holprig, was das Lesen an vielen Stellen erschwert. Die Geschichte zieht sich und verliert dadurch an Leichtigkeit, was den emotionalen Zugang erschwert.

Für Fans von Sally Page oder Geschichten, die das Leben mit all seinen Wendungen zeigen, mag der Roman dennoch einen Blick wert sein. Wer jedoch eine tiefgründige und runde Erzählung sucht, wird hier enttäuscht.

Ein Roman mit guten Ansätzen, der durch langatmige Abschnitte und eine unreife Protagonistin an Wirkung verliert. Empfehlenswert für Leser*innen, die Geduld und Freude an gemächlichen Erzählungen haben.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Persönlich aber nicht so tief wie erwartet

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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In diesem sehr persönlichen Werk geht es um Christien Brinkgreve, die grade ihren langjährigen Ehemann verloren hat und nun vor den Scherben ihres vergangenen Lebens steht. Wort wörtlich ist sie nun allein ...

In diesem sehr persönlichen Werk geht es um Christien Brinkgreve, die grade ihren langjährigen Ehemann verloren hat und nun vor den Scherben ihres vergangenen Lebens steht. Wort wörtlich ist sie nun allein mit dem Chaos in dem Haus, das nun ihr gehört.

Einem Chaos aus Erinnerungen, Erlebnissen und geprägt von den jeweiligen Eigenheiten. Besonders schön fand ich wie ehrlich die Autorin mit ihrer Situation und wie sie diese zu bewältigen versucht, umgeht. Wie sie uns LeserInnen mitnimmt und wir Schicht für Schicht weitere Informationen über ihr Leben bekommen.

Schade ist jedoch, dass die Trauerarbeit und vor allem die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem was sie erlebt nicht dem entspricht was ich erwartet habe. Da sie ja Soziologin ist, hatte ich angenommen dass sie die ein oder andere Erkenntnis, die sie aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung gemacht hat, mit ihrer aktuellen Situation in Verbindung bringt und wir LeserInnen auch einen subtilen Mehrwert ihrer Erfahrungen mitbekommen.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht, obwohl diesen schweren Themas. Das Buch ist zügig durchgelesen und hallt leicht nach.

Veröffentlicht am 18.04.2025

Durchwachsen

Mickey und Arlo
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Auf Mikey und Arlo war ich wirklich neugierig. Das Cover hat mir gut gefallen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Die Idee, zwei sich unbekannte Halbschwestern in einer Therapiesituation aufeinandertreffen ...

Auf Mikey und Arlo war ich wirklich neugierig. Das Cover hat mir gut gefallen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Die Idee, zwei sich unbekannte Halbschwestern in einer Therapiesituation aufeinandertreffen zu lassen, fand ich spannend und originell. Deshalb war meine Erwartung entsprechend hoch. Leider wurde sie nicht erfüllt.

Ich hatte gehofft, tief in die Dynamik der Sitzungen einzutauchen, in denen sich die beiden Frauen langsam näherkommen, ohne zu wissen, was sie verbindet. Stattdessen plätscherte die Handlung oft vor sich hin. Die Enthüllung, dass sie verwandt sind, kam so beiläufig und ohne echte emotionale Reaktion, dass ich fast verwundert war, wie wenig daraus gemacht wurde. Für mich war das der entscheidende Moment der Geschichte – und der verpuffte völlig.

Dazu kamen viele Nebenhandlungen, die mich eher verwirrt haben. Manche Figuren wirkten wenig glaubwürdig, andere Entwicklungen sehr konstruiert. Auch die Stimmung im Buch war deutlich düsterer als erwartet. Es geht viel um Depression, Alkoholprobleme und Geldsorgen. Das ist natürlich ein ernstes Thema, aber es hat einfach nicht zu dem gepasst, was ich mir vom Buch erhofft hatte.

Ein paar Tage nach dem Lesen fällt mir ehrlich gesagt kaum noch etwas ein, was mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Das ist schade, denn aus der Grundidee hätte man wirklich viel machen können.

Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber leider hat die Geschichte für mich einfach nicht funktioniert. Wer auf emotionale Tiefe und überraschende Wendungen hofft, wird hier eher enttäuscht.

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