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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2024

Hercule ermittelt fern von England

Mord in Mesopotamien
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Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während ...




Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während einer Ausgrabung geschieht in dem Haus, in dem eine Gruppe von Archäologen wohnt, ein Mord. Der zufällig am Ort des Geschehens weilende Hercule Poirot nimmt sich gern des Falles an. Mit Unterstützung von ungewöhnlicher Seite, denn auf Hastings kann er diesmal nicht zurückgreifen, löst er das Geheimnis um das Motiv und kann somit letztlich den Täter überführen.

Ich muss gestehen, trotz des exotischen Settings ist dies nicht der beste Poirot-Krimi von Agatha Christie. Aber es macht immer noch Spaß Hercule beim rotieren seiner „kleinen grauen Zellen“ über die Schulter zu schauen.
Trotz kleiner Abstriche hat mich „Mord in Mesopotamien“ erneut gut unterhalten und ich kann eine Leseempfehlung aussprechen und gute 3 von 5 Sterne vergeben.


Veröffentlicht am 28.12.2024

Solider Poirot-Krimi

Das Geheimnis von Greenshore Garden
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Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenpartie auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ...




Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenpartie auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ihren Vorahnungen recht behalten – als bald geschieht ein Mord.

Der Leser bekommt wie stets eine illustre Schar an Verdächtigen präsentiert. Hier sind dies u. a. der Gutsherr, Sir George, eine Sekretärin, Miss Brewis eine junge Architektin, ein seltsam entfremdetes Paar und sogar die arme Mrs. Oliver selbst. Hinzu kommen noch jede Menge Ablenkungsmanöver und Hinweise und schon kann es sowohl für Poirot als auch den Leser losgehen mit der Mörderjagd.

Fazit: Alles in allem ist dieser Poirot-Krimi nach altbekanntem Muster eine solide Lektüre, die zum Mitraten gerade zu einlädt. Wie Christie hier den Schluss gestaltet hat, gefiel mir gut, war er doch mal etwas anderes, passte aber gut zur Handlung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3 von 5 Sterne.



Veröffentlicht am 23.12.2024

Das tödliche Kirchenfest

Agatha Raisin und das tödliche Kirchenfest
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Auch im 19. Band kann Agatha nicht nein sagen, wenn ein attraktiver Mann sie um Hilfe bittet. Und genau wie in den Vorgängerbänden soll dies nicht ohne Folgen bleiben. So auch hier. Erst läuft alles ...




Auch im 19. Band kann Agatha nicht nein sagen, wenn ein attraktiver Mann sie um Hilfe bittet. Und genau wie in den Vorgängerbänden soll dies nicht ohne Folgen bleiben. So auch hier. Erst läuft alles wie gewünscht bis es zu zwei Todesfällen kommt. Agatha, ja mittlerweile Inhaberin einer Detektei, beginnt gemeinsam mit ihrer fähigen Assistentin Toni der Sache auf den Grund zu gehen.

Auf bekannte und bewährte Weise verfolgt man wieder mit welchen Winkelzügen Agatha Stück für Stück und dank der Mithilfe ihrer Freunde dem Täter auf die Spur kommt.

Ein CosyCrime, der genau das ist, ein Wohlfühlkrimi zum Entspannen und sich gut unterhalten lassen.


Veröffentlicht am 23.12.2024

Verführte Jägerin

Verführte Jägerin
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Nach altbewährtem Serienmuster finden zwei "unruhige Seelen" zueinander. Dabei ergänzen sie sich wieder so gut, dass trotz aller Widrigkeiten das Tier im Manne durch die liebevolle Hand seiner Partnerin ...



Nach altbewährtem Serienmuster finden zwei "unruhige Seelen" zueinander. Dabei ergänzen sie sich wieder so gut, dass trotz aller Widrigkeiten das Tier im Manne durch die liebevolle Hand seiner Partnerin im Zaum gehalten werden kann.

Die rasante und fesselnde Handlung wird aber leider auch hier wieder durch zu viele, sehr ausführlich beschriebene erotische Szenen unterbrochen. Nichts gegen solche Passagen, aber weniger davon und mehr von der Geschichte von Mitja und Anja hätte dem Buch für meinen Geschmack besser getan.

Nichtsdestotrotz ein weiterer Serienteil der zu unterhalten vermag und den ich auch weiterempfehlen kann.


Veröffentlicht am 21.12.2024

Solide

Die Strömung
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Nach „Die Springflut“ und „Die dritte Stimme“ ist „Die Strömung“ nun der dritte Teil der Rönning/Stilton-Serie.

Diese Kriminalroman war aus meiner Sicht nicht so temporeich erzählt. Es kam zu einigen ...

Nach „Die Springflut“ und „Die dritte Stimme“ ist „Die Strömung“ nun der dritte Teil der Rönning/Stilton-Serie.

Diese Kriminalroman war aus meiner Sicht nicht so temporeich erzählt. Es kam zu einigen Längen, bei denen ich mich schwer tat weiterlesen zu wollen. Aber durch die Perspektivwechsel zwischen Täter und Ermittelnden haben es die Autoren dann doch immer wieder geschafft, dass ich das Buch nicht zur Seite gelegt habe. Und das Ende hat mich fürs Durchhalten auch entschädigt.

Fazit: Für mich der bisher schwächste Band der Reihe, aber noch immer lesenswert. Es gibt also eine Empfehlung, aber nur eine mittelmäßige Bewertung mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.