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Veröffentlicht am 10.03.2025

Ein gefährliches Wiedersehen

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Aus einer Gruppe von 6 Freunden sind nur noch 5 übrig geblieben, den Maria ist seit einem Festival vor einigen Jahren verschwunden. Nun treffen sich die 5 zu einem Dinner. Es passieren einige merkwürdige ...

Aus einer Gruppe von 6 Freunden sind nur noch 5 übrig geblieben, den Maria ist seit einem Festival vor einigen Jahren verschwunden. Nun treffen sich die 5 zu einem Dinner. Es passieren einige merkwürdige Dinge und es wird immer klarer, dass einer von ihnen Maria ungebrochen hat.

Meine Meinung:
Das Cover ist schlicht und zeigt einen gedeckten Tisch kurz vor einem Dinner. Das passt super zum Inhalt und auch der Titel ist schön eingearbeitet.
Mir gefällt der Schreibstil von Emily Rudolf sehr gut. Die Autorin schafft es Spannung zu erzeugen und trotzdem verschiedene Möglichkeiten und Theorien am Leben zu halten. Ich habe das Buch innerhalb von kurzer Zeit gelesen und hatte viel Spaß beim Lesen.

Die Protagonisten sind sehr unterschiedliche und eine sehr seltsame Gruppe. Das liegt zum einen daran, dass der Kontakt nach dem Festival abgebrochen ist und zum anderen, weil jeder etwas zu verbergen hat.
Die Handlung ist aus der Sicht von allen fünf Personen geschrieben, weshalb ich alle besser kennen lernen konnte.
Angefangen bei Jonathan und Lotta, in deren Restaurant das Dinner stattfindet, weiter mit Jonathan Schwester Hannah und ihrem Exfreund Tristan und zuletzt noch Kiano, der als Polizist nach dem Festival eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat.
Jede Person hat Geheimnisse und Eigeninteressen, die vor den anderen verborgen werden sollen. So ergibt sich eine Dynamik, die im Laufe des Dinners immer dramatischer wird.

Die Spannung ist vor allem in der zweiten Hälfte des Buchs sehr hoch und immer wieder wurde ich überrascht. Es war schwierige Theorien aufzustellen, denn mit jedem neuen Kapitel kamen neue Erkenntnisse hinzu.

Was es für mich etwas verwirrend gemacht hat, waren die Namen durch das Krimi Dinner, dass von der Gruppe gespielt wurde. Dadurch bin ich immer wieder durcheinander gekommen.

Das Ende hat mich teilweise überrascht, aber es hat mir gut gefallen und war in sich sehr rund.

Mein Fazit:
Ein spannendes und gut geplottetes Buch, das viele Wendungen und eine interessante Gruppe an Personen und möglichen Tätern enthält.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2025

Fake Dating unter Werwölfen

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Mackenzie hatte so viele schlechte Dates, das ihr die Lust daran komplett vergangen ist. Doch ihre Großmutter gibt keine Ruhe und so fragt sie etwas unüberlegt den Kardiologen Noah, ob er ihren Fake Freund ...

Mackenzie hatte so viele schlechte Dates, das ihr die Lust daran komplett vergangen ist. Doch ihre Großmutter gibt keine Ruhe und so fragt sie etwas unüberlegt den Kardiologen Noah, ob er ihren Fake Freund spielen könnte. Da sich damit auch Noahs Probleme auf einen Schlag lösen würden, geht er darauf ein.
Sie lernen sich immer besser kennen und irgendwann fühlt es sich gar nicht mehr so sehr nach Fake Dating an. Doch dann passiert etwas, das alles verändert und Noah vor eine schwierige Entscheidung stellt.

Meine Meinung:
Ich mag das Cover mit den gezeichneten Personen darauf richtig gerne, denn es passt perfekt zu den Charakteren und zur Handlung.
Auch der Schreibstil von Lana Ferguson ist angenehm zu lesen, mit viel Humor und Tiefe.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat mir viel Spaß gemacht.

Mackenzie ist eine empathische, lustige, verrückte und hilfsbereite junge Frau, die sich an Noah wendet, als sie einen fake Freund benötigt.
Obwohl sie sich nicht kennen, willigt der grumpy, grüblerische Einzelgänger ein. Denn seinen Status als Alpha Werwolf hat er dem Krankenhaus Verschwiegenheit und um seinen Job zu behalten, benötigt er Mackenzie als Gefährtin.

Aus ihrer witzigen Kennenlernzeit entwickelt sich langsam aber sicher mehr, auch wenn keiner der beiden das wahrhaben möchte. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich musste über Mackenzies Humor immer wieder lachen.
Trotzdem war aber die Zwiegespaltenheit und die Verunsicherung von beiden immer wieder zu spüren.
Dadurch hat die Handlung an Tiefe gewonnen und die Protagonisten wurden vielschichtiger.
Das ist der Autorin wirklich gut gelungen.

Der Fantasy Anteil hat sich in Grenzen gehalten. Es gab einige Erklärungen zu der Gattung der Werwölfe, aber da diese die die reale Welt eingebettet wurden, waren keine großen Erklärungen notwendig.
Die Umsetzung hat mir gut gefallen, es gab keine Fragen oder Ungereimtheiten.
Allerdings war auch weder die Handlung noch die Protagonisten komplex und so gab es weder Neuheiten noch Überraschungen.

Das Ende war gut ausgearbeitet und hat gezeigt, wie sehr sich Mackenzie und Noah weiterentwickelt haben und wie sich ihre Beziehung verändert hat. Ein sehr schöner Schluss für ihre Geschichte.

Mein Fazit:
Eine tolle RomCom Romantasy, die mir Spaß gemacht und zum lachen gebracht hat. Mackenzie und Noah sind sehr gegensätzlich und so hat der Trope Fake Dating umso mehr Spaß gemacht!

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein Funke kann alles zum Brennen bringen

Spark of the Everflame
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Diem Bellator hat es sich als Heilerin zur Aufgabe gemacht, zu helfen und Menschen und Descended zu heilen. Doch die Kluft zwischen den Menschen und den göttlichen Wesen wird immer größer und als Diem ...

Diem Bellator hat es sich als Heilerin zur Aufgabe gemacht, zu helfen und Menschen und Descended zu heilen. Doch die Kluft zwischen den Menschen und den göttlichen Wesen wird immer größer und als Diem Geheimnisse über ihre Familie erfährt, ist nichts mehr wie es war. Wird sich Diem auf die richtige Seite im beginnenden Krieg stellen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet, die Grafik bildet Diem perfekt ab und der Titel ist toll eingearbeitet.
Auch den Schreibstil von Penn Cole ist sehr flüssig, spannend und berührend. Durch diese Kombination hat das lesen viel Spaß gemacht und ich konnte fast nicht aufhören.

Diem ist eine junge Heilerin, die durch ihre grauen Haare und Augen aus der Masse der Menschen heraussticht. Durch ihre clevere, empathische und sture Art, fällt es ihr besonders schwer, bei Ungerechtigkeit stumm zu bleiben und so gerät sie direkt mit Luther zusammen.
Der göttliche Prinz der Descended lässt ihr das immer wieder durchgehen.
Die Anziehung zwischen den beiden ist direkt greifbar und gefällt mir echt gut. Jedoch steht viel zwischen ihnen. Denn nicht nur, dass die Menschen weniger wert sind, auch Diems Freund Henri und die Anfänge einer Revolution sorgen für einen andern Fokus.
Henri mochte ich bin Beginn an nicht, er war mir nicht sympathisch und scheint in seinem Hass gegen die Descended gefangen zu sein. Luther dagegen ist stark, hilfsbereit und hat genug Autorität, um seinen Willen zu bekommen und seine Liebsten zu beschützen.

Nachdem Diem Geheimnisse über ihrer Mutter erfährt, fällt es ihr schwer anderen zu vertrauen und sich von den Descendeds und Luther weiterhin fern zu halten. Ich kann ihren Zwiespalt zwischen Neugier und Sicherheit gut verstehen, allerdings waren für mich zu viele naive und kindliche Momente dabei, die Diems Charakter widersprochen haben. Das fand ich sehr schade.

Den Aufbau der high Fantasy Welt finde ich sehr gelungen, auch wenn mir einige Reiche zu blass geblieben sind und ich mir generell mehr Infos gewünscht hätte.

Das Ende hat mir gut gefallen und meine Vermutung wurde bestätigt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band der Reihe und werde auf jeden Fall weiterlesen!

Mein Fazit:
Ein toller Reihenstart, der Spannung und Tiefe enthält. Ich mochte Diem sehr gerne und werde ihre Geschichte auf jeden Fall weiterlesen!

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Der Elfenkönig und die Heilerin

Married into Magic: Deal with the Elf King
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Luella liebt ihre Arbeit als Heilerin. Als sich herausstellt, dass sie sie Menschenkönigin ist und den Elfenkönig Eldas heiraten muss, ändert sich alles. Doch was verbirgt Eldas und kann Luella ihrem Schicksal ...

Luella liebt ihre Arbeit als Heilerin. Als sich herausstellt, dass sie sie Menschenkönigin ist und den Elfenkönig Eldas heiraten muss, ändert sich alles. Doch was verbirgt Eldas und kann Luella ihrem Schicksal entkommen?

Meine Meinung:
Das Cover ist einfach toll! Wie die Stimmung in der Handlung etwas dunkler, aber mit starken Akzenten und vielen Details. Der Farbschnitt dazu ergibt eine tolle Kombination.
Der Schreibstil von Elise Kova ist angenehm zu lesen. Sie schreibt spannend und interessant, mit vielen Details, die mich in die Welt der Elfen eintauchen ließen.

Luella ist eine starke, empathische, clevere und unabhängige Frau. Als sie plötzlich als Menschenkönigin identifiziert wird, muss sie ihren Job als Heilerin hinter sich lassen und mit Eldas in das Reich der Elfen reisen. Eldas ist der Elfenkönig, der die Schatten beherrscht und auf Luellas Hilfe angewiesen ist um das Gleichgewicht sicher zu stellen. Der stolze, eigenwillige und fürsorgliche König macht es Luella zu Beginn nicht leicht und versteckt sein Herz hinter hohen mauern.
Ich finde es schön, wie die beiden immer mehr zusammenfinden und zu einem Team werden. Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig, zudem entwickeln sie sich weiter und blicken über ihren Tellerrand hinaus.

Ich mag ihre slow burn Liebesgeschichte, denn nichts ist überhastet oder wirkt erzwungen, stattdessen geben sie sich gegenseitig viel Zeit.

Auch die Nebencharaktere und vor allem der Wolf Hook fand ich sehr gelungen, ich habe mich immer gefreut, wenn andere Personen aufgetaucht sind.

Die Beschreibung der Elfenwelt und den Gegenden fand ich gut gelungen, die Karte hat mir dabei auch sehr geholfen.
Die Details haben dafür gesorgt, dass ich die Zusammenhänge verstanden habe. Ich mochte die Welt sehr.

Das Ende war mir leider zu hektischen und dramatisch. Das war an dieser Stelle gar nicht notwendig und wirkte auf mich übertrieben und gehetzt. Das fand ich sehr schade.

Mein Fazit:
Eine spannende Geschichte, die durch Luella und Eldas getragen wird. Mir hat die Geschichte um die Elfen und den Rotholzthron gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Fakedating bricht das Eis

Found on Ice
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Für Vienna steht ihr Studium zur Physiotherapeutin und ihre Nichte Brooklyn im Mittelpunkt, für einen Freund hat sie keine Zeit. Als sie sich als Freundin des Eishockeyprofis Adrian ausgibt, ist plötzlich ...

Für Vienna steht ihr Studium zur Physiotherapeutin und ihre Nichte Brooklyn im Mittelpunkt, für einen Freund hat sie keine Zeit. Als sie sich als Freundin des Eishockeyprofis Adrian ausgibt, ist plötzlich alles anders. Vor allem weil die Grenzen zwischen echt und fake immer mehr verschwimmen. Doch kann es mit ihnen klappen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und passt gut zu den anderen Büchern der Reihe.
Ich mag den Schreibstil von Allie Well sehr gerne, denn er passt zu den Protagonisten, ist sarkastisch, witzig und ehrlich. Das hat mir gut gefallen.

Vienna ist eine taffe, schlagfertig und trotzdem empathische junge Frau, die Adrian eigentlich nur aus einer unangenehmen Situation retten wollte. Doch plötzlich ist sie die Fake-Freundin des verschlossenen, grumpy und ehrgeizigen Eishockeyspielers.
Doch sie merkt schnell, dass sich hinter Adrians Fassade ein toller Kerl versteckt, dem es schwer fällt anderen zu vertrauen und deshalb immer wieder um sich schlägt. Doch Vienna lässt sich das nicht bieten, gibt Kontra und reißt die Fassade damit Stück für Stück nieder.
Dabei geht es nicht zu schnell, sondern in einem angen9und realistisce. Tempo.
Zudem hat mir der Umgang zwischen Vienna und Adrian gut gefallen, da sie sich immer gegenseitig respektiert und unterstützt haben.

Leider kam das Thema Eishockey für mich etwas zu kurz. Es wurde viel über die Physiotherapie geschrieben, was ich auch sehr interessant und gelungen fand, aber dabei blieb das Eishockeyfeeling auf der Strecke. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

Die Handlung rund um Viennas Nichte Brooklyn war rund und gut integriert, für mich aber manchmal etwas zu viel, was aber auch genau so gewünscht sein könnte.

Das Ende ist sehr gelungen und rundet das Buch toll ab.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch rund um schlagfertige Protagonisten im Eishockeyumfeld. Ich habe das Buch gerne gelesen und es ist mein Lieblingsteil der Reihe.

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