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Veröffentlicht am 07.02.2025

Werwolf-Spice

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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In "The Fake Mate" treffen Mackenzie "Mack" und Noah aufeinander, beides Ärzte, beides Werwölfe. Mack sieht sich gezwungen, mit Noah eine Fake-Beziehung einzugehen, da ihre Gran seit jeher einen Schwiegerenkel ...

In "The Fake Mate" treffen Mackenzie "Mack" und Noah aufeinander, beides Ärzte, beides Werwölfe. Mack sieht sich gezwungen, mit Noah eine Fake-Beziehung einzugehen, da ihre Gran seit jeher einen Schwiegerenkel haben möchte, während Noah sich aufgrund seines Berufes für die Fake-Beziehung entscheidet. Denn als Alpha hat sein Arbeitgeber gewisse Vorurteile ihm gegenüber, warum er seinen Beruf nicht ausüben kann.

Man wird sofort ins Geschehen geworfen, nämlich genau bei der Szene, bei der Mackenzie und Noah sich für die Fake-Beziehung entscheiden. Das schafft zunächst Spannung, aber recht schnell wurde mir bewusst, dass es zu dem eher inhaltsarmen Handlungsverlauf passt. Es gibt viele Dialoge, deren Humor mich nicht wirklich abholen konnte. Mack und Noah lernen sich weiter kennen, obwohl es recht schnell sehr körperlich wird. Die Spice-Szenen sind gut geschrieben, aber so zahlreich vorhanden, dass das die Chemie und der Bindungsaufbau der Protagonisten hintenrunter fiel.

Mackenzie wird als humorvolle, selbstbewusste Frau beschrieben, während Noah immer sehr ernst und angespannt wirkt. Ihre Charaktere sind konsequent, aber ich konnte leider mit keinem von den beiden so richtig mitfühlen oder mich in sie hineinversetzen, was teils auch an dem Schreibstil lag. Die vielen Dialoge blieben recht seicht und wie bereits gesagt konnte mich ihr Inhalt nicht wirklich abholen oder zum Schmunzeln bringen. Die Geschehnisse spielen größtenteils im Krankenhaus, aber auch hier blieb die Umgebung für mich eher schwammig.

Der Werwolf-Aspekt war tatsächlich mein Lieblingspart, auch wenn es manchmal schon ein wenig skurril war, von dem "Knoten" zu lesen, denn ich noch allzu gut aus Ali Hazelwoods "Bride" kennen. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht hunderprozentig überzeugen. Wer spice und Gestaltwandler mag, wird damit aber sicher seine Freude haben.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Japanische Mythologie in Form eines Mangas

Der Fuchs und der kleine Tanuki 3
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Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ...

Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ihren verschiedenen AUsprägungen aus der japanischen Mythologie. Der Fuchsgott Senzou ist dabei niemand unbeflecktes, im Gegenteil, er hat in der Vergangenheit viel Unheil angerichtet, weshalb er in einen dreihundertjährigen Schlaf versetzt wurde. Nun soll er für seine Taten wieder geradestehen und dem kleinen Tanuki Monpachi alles wichtige bebringen, was ein Gottesdiener können müss.

Die Charaktere selbst sind liebevoll und auch charakterstark ausgearbeitet. Insbesondere Senzou ist bewegt sich sich eher im Graubereich, was bei Kinderbüchern ja doch eher selten ist. Hierhingehend bietet sich für das junge Alter denke ich eine neue Erfahrung abseits "sichererer" Bücher. In Kombination mit dem absolut liebenswürdigen Monpachi und dem einen Hundegeist ergeben sich sehr humorvolle und auch bewegende Momente.

Leider empfand ich die Geschehenisse, die Begriffe und auch die Geschichte an sich als deutlich komplex und das nicht nur für die Zielgruppe. Auch ich konnte nicht immer folgen, da komplexe Zusammenhänge sehr kurz erklärt wurden und die Charaktere innerhalb ihrer Tierformen als Vierbeiner alle recht große Ähnlichkeiten haben. Nicht immer war mir klar, wer da gerade spricht.

Ich würde es daher noch älteren Kindern empfehlen, obwohl sich hier dann wieder die Frage stellt, ob es inhaltlich passr. Die Infos rundum die japanische Mythologie wiederum waren sehr spannend.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Rosator

Whitestone Hospital - Tough Choices
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Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während ...

Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während des turbulenten Krankheuasalltag langsam annähern. Während die beiden auf Dates gehen, werden auch in diesem Band verschiedene Fälle begleitet, insbesondere um eine ältere Dame, deren Krankheitsursache sich einfach nicht finden lassen möchte. Ansonsten ist mir inhaltlich leider eher wenig hängen geblieben.

Maisie und Grant sind sehr liebenswürdie Protagonisten und man versteht, was sie am anderen anziehend finden. Die langsame Entwicklung ihrer Beziehung mitanzusehen, war erfrischend enstpannend. Es gibt relativ wenig Drama, nur zum Schluss, auch wenn ich das Drama wiederum wenig verstehen und nachvollziehen konnte. Ansonsten ist das Buch sympathisch unaufgeregt.

Was mir das Lesen erschwert hat, war hier leider der Schreibstil. Laura selbst hat einen Tipp von ihrer Schwester Jess als Glückskeksmoment beschrieben und davon gab es viel zu viele - Kalendersprüche voller weiser Worte. Das wirkte auf mich leider nicht authentisch und war mir auch einfach zu viel. Charaktere dürfen auch einmal nicht die richtigen Worte finden oder etwas Falsches sagen. In diesem Buch aber haben sich alle perfekt verhalten und haben die perfekte Wortwahl gefunden, außer der eine Bösewicht schlechthin zum Ende. Das hat mir leider doch stark die Leselust genommen.

Mal schauen, ob ich Band 4 noch lesen werde.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Den Tod im Nacken

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Auf diesen 2.Band habe ich mich sehr gefreut, nachdem Band 1 mit seinem Schreibstil und seiner sarkastisch-erfrischend anderen Protagonistin punkten konnte. Da die Handlung in Band 1 vieles aufbaut, hatte ...

Auf diesen 2.Band habe ich mich sehr gefreut, nachdem Band 1 mit seinem Schreibstil und seiner sarkastisch-erfrischend anderen Protagonistin punkten konnte. Da die Handlung in Band 1 vieles aufbaut, hatte ich mir von Band 2 mehr Handlung und Action gewünscht, aber leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Band 2 schließt nahtlos an Band 1 an. Katrina und Tate sind immernoch auf der Suche nach dem wahren Strippenzieher, der die Untoten auf die Menschen in und rundum New Arcadia loslässt. In diesem Band werden die beiden noch von Katrinas Schwester Lyn verstärkt unterstützt und auch Isabelle kann immer mehr an Informationen für die Aufklärung beitragen. Plottechnisch passiert aber dann insgesamt doch recht wenig. Es gibt noch einen kurzen Abbstecher in eine Diskothek, ansonsten hat sich vieles leider nach Lückenfüllern und Warten auf das große FInale angefühlt. Auch manche Offenbarungen wirkten auf mich zu lapidar. Ich denke, da hätte man mehr rausholen können, weil die Grundidee fand ich spannend und nach Band 1 hatte ich eigentlich auch auf viele Entwicklungen hingefiebert.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüßig. Der Witz und Biss von Band 1 waren hier nicht ganz so stark vorhanden. Vieles hatte einen ernsteren Grundtenor, was okay ist, aber die Gespräche zwischen Tate und Katrina konnten mich insgesamt nicht so stark berühren, wie noch beim Vorgänger. Tate ist aber weiterhin ein Schnuckelchen und Katrina kaltblütig-sympathisch. Die Beziehung der beiden ist in diesem Band schon relativ gefestigt, auch wenn es da noch das Problem gibt, dass einer der beiden sterblich ist, während der andere mit einem langen, nahezu unsterblichem Leben gesegnet ist. Dies wird auch öfter thematisiert.

Alles in allem fehlte mit ein wenig die Linearität des Plots und das Hervorheben der Twists. Selbst der große Showdown fühlte sich ein wenig unspektakulär an. Der Schreibstil war aber auch hier sehr gelungen und aufgrund des tollen, ersten Bandes würde ich die Duologie auch weiterhin empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Spiel mit dem Feuer

The Ravenhood - Exodus
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Der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten an. Cecilia sieht sich dem wirklichen Anführer der Raben gegenüber und dieser rückt in diesem Band in den Vordergrund und wird damit zum neuen Love-interest. ...

Der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten an. Cecilia sieht sich dem wirklichen Anführer der Raben gegenüber und dieser rückt in diesem Band in den Vordergrund und wird damit zum neuen Love-interest. Dank der Bookcommunity wurde ich hier vorgewarnt und konnte mich darauf einstellen.

Grundlegend hat die Chemie zwischen den Protas noch immer gestimmt, aber in diesem Teil kommt viel übergriffiges Verhalten vor. Cecilia wird vor allem im ersten Teil des Buches oftmals fremdbestimmt und zeigt zu wenig Charakter. Das ändert sich im zweiten Teil zum positiven, hier zeigt sie endlich Zähne.

Handlungstechnisch passiert einiges, inklusive Twists, von denen manche überraschend kamen, andere eher weniger.

Das Hin und Her zum Ende hin habe ich nicht ganz verstanden. Generell wirkte es jedoch wie ein versöhnlich und passendes Ende.

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