Die , wie ich denke, rein fiktive, war mir die liebste Geschichte im Buch
Sieben JahreSieben Jahre ist ein dicker Historienschinken über den Siebenjährigen Krieg. Zwischen Friedrich dem II. von Preussen und Maria Theresia von Österreich, um Schlesie, begonnen, zog es sich sieben Jahre lang ...
Sieben Jahre ist ein dicker Historienschinken über den Siebenjährigen Krieg. Zwischen Friedrich dem II. von Preussen und Maria Theresia von Österreich, um Schlesie, begonnen, zog es sich sieben Jahre lang hin, bis sie dem Krieg endlich ein Ende bereitete.
Ich muss zugeben, dass mich Geschichte während meiner Schulzeit nicht wirklich gefesselt hat und ich deshalb auch keine Ahnung über den Inhalt des Siebenjährigen Kriegs hatte.
Das hat sich nun geändert, wird aber nicht wirklich nachhaltig in Erinnerung bleiben, da ich mich mehr durch das Buch durchquälte, statt es zu genießen.
Ich kannte schon andere Bücher der Autorin und habe zuletzt auch mit Freuden Im Wind der Freiheit von ihr gelesen.
Dieses Buch jedoch konnte mich leider zu keiner Zeit packen.
Am liebsten war mir noch die Geschichte des Pagen Hannibal. Hier kam ein wenig Herz und Leben für mich rüber.
Friedrich,Wilhelm, Heinrich und Amalie sowie die Gattinnen der beiden jüngeren Brüder Friedrichs konnten mein Herz nicht erreichen.
In dieser Familie schienen die sexuellen Befindlichkeiten häufigstes Familienthema zu sein.
Zwischendrin wurde noch gekämpft und verloren oder gewonnen. Die einzelnen Schlachten wurden aufgeführt.
Damit man als Leser den Überblick nicht verlor, waren die einzelnen Kapitel mit den jeweiligen Orten und Monatsnamen sowie der Jahreszahl überschrieben.
Genau so lange wie der Krieg zog sich dieses Buch für mich und ich war froh, als ich mich durchgekämpft hatte.
Sicherlich sehr gut recherchiert, wie alle Bücher der Autorin, die ich kenne, aber leider für mich trotzdem mehr ein trockenes Geschichtsbuch als ein fesselnder , historischer Roman.
Anderen mag es damit anders ergangen sein, und das ist auch gut so, schließlich ist vieles auch Geschmacksache.
Mein Geschmack war es leider nicht.