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Veröffentlicht am 22.03.2026

Mir war das Hörbuch zu dunkel

Das letzte Königreich (MP3-CD)
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Mein Hörbuch hatte auch ein anderes Cover. Ich denke das es sich hierbei um den Filmhelden aus The Last Kingdom handelt.
Der Sprecher hat gute Arbeit geleistet. Ich konnte seiner angenehmen Stimme gut ...

Mein Hörbuch hatte auch ein anderes Cover. Ich denke das es sich hierbei um den Filmhelden aus The Last Kingdom handelt.
Der Sprecher hat gute Arbeit geleistet. Ich konnte seiner angenehmen Stimme gut folgen.
Leider war mir das Wikingerepos im allgemeinen viel zu Dunkel. Immer wurde gekämpft. Erst war Osbert noch ein kleiner Junge und sein Bruder Uhtred wurde von den Wikingern getötet. Dann musste er an dessen Stelle treten und auch noch dessen Namen annehmen. Was für ein Graus für einen kleinen Jungen plötzlich den Bruder zu verlieren und dann sein Leben und seinen Namen zu übernehmen.
Nun ja, andere Länder, andere Sitten und dann natürlich auch noch vor 1100 Jahren.
Es ging rauh zu und Uhtred wuchs unter den Wikingern auf, die ihn seiner Familie entrissen hatten. Im Erwachsenenalter wechselt dieser dann nochmal die Seiten. Was bleibt, dass er kämpft und kämpft und kämpft. Immer ist er im Schlachtgetümmel und das fand ich auf Dauer echt ermüdend.
Es gab auch Frauen in seinem Leben, aber irgendwie waren sie immer nur ein Nebenstrang. Für mich hätte eine Liebesgeschichte noch ein wenig ausgebaut sein können, aber in Uthreds Leben und auf meinem Hörbuch blieb alles kalt, brutal und dunkel.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Die , wie ich denke, rein fiktive, war mir die liebste Geschichte im Buch

Sieben Jahre
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Sieben Jahre ist ein dicker Historienschinken über den Siebenjährigen Krieg. Zwischen Friedrich dem II. von Preussen und Maria Theresia von Österreich, um Schlesie, begonnen, zog es sich sieben Jahre lang ...

Sieben Jahre ist ein dicker Historienschinken über den Siebenjährigen Krieg. Zwischen Friedrich dem II. von Preussen und Maria Theresia von Österreich, um Schlesie, begonnen, zog es sich sieben Jahre lang hin, bis sie dem Krieg endlich ein Ende bereitete.

Ich muss zugeben, dass mich Geschichte während meiner Schulzeit nicht wirklich gefesselt hat und ich deshalb auch keine Ahnung über den Inhalt des Siebenjährigen Kriegs hatte.
Das hat sich nun geändert, wird aber nicht wirklich nachhaltig in Erinnerung bleiben, da ich mich mehr durch das Buch durchquälte, statt es zu genießen.

Ich kannte schon andere Bücher der Autorin und habe zuletzt auch mit Freuden Im Wind der Freiheit von ihr gelesen.

Dieses Buch jedoch konnte mich leider zu keiner Zeit packen.

Am liebsten war mir noch die Geschichte des Pagen Hannibal. Hier kam ein wenig Herz und Leben für mich rüber.

Friedrich,Wilhelm, Heinrich und Amalie sowie die Gattinnen der beiden jüngeren Brüder Friedrichs konnten mein Herz nicht erreichen.
In dieser Familie schienen die sexuellen Befindlichkeiten häufigstes Familienthema zu sein.
Zwischendrin wurde noch gekämpft und verloren oder gewonnen. Die einzelnen Schlachten wurden aufgeführt.

Damit man als Leser den Überblick nicht verlor, waren die einzelnen Kapitel mit den jeweiligen Orten und Monatsnamen sowie der Jahreszahl überschrieben.
Genau so lange wie der Krieg zog sich dieses Buch für mich und ich war froh, als ich mich durchgekämpft hatte.

Sicherlich sehr gut recherchiert, wie alle Bücher der Autorin, die ich kenne, aber leider für mich trotzdem mehr ein trockenes Geschichtsbuch als ein fesselnder , historischer Roman.

Anderen mag es damit anders ergangen sein, und das ist auch gut so, schließlich ist vieles auch Geschmacksache.
Mein Geschmack war es leider nicht.

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Mir zu viel Geschrei

Lieschen Radieschen, die rebellische Prinzessin
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Lieschen Radieschen soll sicher emanzipiert rüber kommen. Sie lässt sich nichts gefallen. Boxt alles was sie will mit Wutgeschrei durch. Das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg und den will ich ...

Lieschen Radieschen soll sicher emanzipiert rüber kommen. Sie lässt sich nichts gefallen. Boxt alles was sie will mit Wutgeschrei durch. Das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg und den will ich den Kindern auch nicht durch so ein Buch vormachen.

Natürlich finde ich toll, dass sie vor nix Angst hat, aber man merkt auch deutlich das eigentlich kaum jemand was mit Lieschen zu tun haben will.

Axel Schefflers Bilder sind wieder gelungen und zeigen gut auf was sie sollen. Ich mag viele seiner Illustrationen, wie den Grüffelo oder den Superwurm und ähnliche.

Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen,

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Unspektakulär gemütlich

Inselliebe auf Sylt
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Lene wird betrogen und kann aus der Beziehung ausbrechen, da sie gleichzeitig von der Nachbarin des Großvaters eine Pension geerbt hat.
So kommt sie von Bayern und ihren geliebten Bergen nach Sylt.
Ihr ...

Lene wird betrogen und kann aus der Beziehung ausbrechen, da sie gleichzeitig von der Nachbarin des Großvaters eine Pension geerbt hat.
So kommt sie von Bayern und ihren geliebten Bergen nach Sylt.
Ihr Plan, die Pension aufzumöbeln und dann zu verkaufen gerät ins Wanken, als sie ihren Nachbarn Jasper näher kennenlernt.

Ich nie eher unspektakuläre Geschichte ohne große Höhen und Tiefen, denn selbst wenn es sie gab, kamen sie mir nicht wirklich so vor. Kein großes Drama, nachdem sie von Freund und Freundin betrogen wurde, aber auch keine spürbaren Schmetterlinge als sich eine neue Liebe entwickelte.

Alltagsleben erzählt, würde ich sagen. Nicht mehr und nicht weniger.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Wenn Kinder sich ein Tier wünschen

Nele wünscht sich was
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Nele wünscht sich ein Meerschweinchen, oder lieber einen Elefanten, oder ein Pferd, oder ein Schwein, oder doch lieber ein Meerschweinchen.
Mama und Papa sind nicht so begeistert. Am Ende bekommt sie einen ...

Nele wünscht sich ein Meerschweinchen, oder lieber einen Elefanten, oder ein Pferd, oder ein Schwein, oder doch lieber ein Meerschweinchen.
Mama und Papa sind nicht so begeistert. Am Ende bekommt sie einen Hund, weil Mama den möchte.

Das Buch ist eigentlich Lesestufe A ab 6 Jahren. Um hier nicht frustriert zu sein, muss man aber schon sehr geübt im Lesen sein.

Mein Kind hätte die kleine Schrift und bis zu zwölf Zeilen auf einer Seite frühestens in der dritten Klasse gelesen.

Die Geschichte selbst ist okay, auch wenn ich denke , dass ein Kind wissen muss, das ein Wunsch nicht gleich bedeutet das man auch alles gewünschte bekommt.
Schön fand ich das die Eltern und auch Oma schon gleich gesagt haben, was sie vom Wunsch ein Meerschweinchen zu haben, gehalten haben.
Warum létztendlich ein Hund daraus wurde hat sich mir nicht ganz erschlossen. Wenn Muttern einen Hund wollte hätte sie ihn ja nicht für Nele anschaffen müssen.

Alles in allem ein schön illustriertes Buch, das mir jedoch für das ausgewiesene Lesealter nicht passend erscheint und bei der mir die Geschichte auch nicht hundertprozentig zusagt.

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