Das kleine Café
Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und BaroloEin Fremder ist im Ort und er kommt zu Sofie ins kleine Café, um einen Mokka zu bekommen. Die Kunst des Mokka Kochens hat Sofia von ihrer lieben Großmutter geerbt. Es handelt sich um eine besondere Gabe, ...
Ein Fremder ist im Ort und er kommt zu Sofie ins kleine Café, um einen Mokka zu bekommen. Die Kunst des Mokka Kochens hat Sofia von ihrer lieben Großmutter geerbt. Es handelt sich um eine besondere Gabe, bei der es nicht nur darum geht, das Getränk zuzubereiten, sondern auch darum, aus dem Kaffeesatz zu lesen. Das fällt ihr beidem Fremden, der sich als Gianluca vorstellt, nicht leicht, denn was sie sieht ist nicht gut. Nur wenig später ist der junge Mann tot. Sofia fühlt sich schuldig, hätte sie etwas verhindern können. Deshalb versucht sie, mehr über den Toten herauszufinden.
Sofia Dalmasso lebt und liebt ihr kleines Café. Die Menschen aus dem Ort schauen bei ihr rein, essen, trinken, reden. Ihre beste Freundin Laura bringt ihr die Post und ist immer für einen Plausch zu haben. Eine Freude ist es Sofia auch zu backen, zu kochen und die Kaffeemaschine zu bedienen. An das mit dem Mokka glaubt sie eigentlich nicht, doch wenn sie richtig liegt, wird es schon so sein sollen. Und wegen des Todesfalls ist Sofia eine Zeugin für den smarten Commissario Alessandro Ranieri, der die Ermittlungen übernommen hat.
Ein Sommer Krimi, der Lust auf Urlaub macht. Wenn Italien noch nicht das Traumland wäre, nach der Lektüre wünscht man sich an den Lago Maggiore, um die schöne Gegend auch im wahren Leben in Augenschein zu nehmen. Man möchte dieses kleine Café besuchen und die Kekse probieren. Vielleicht würde man diesen spannenden Krimi mit seinem sympathischen Personal an einem der Tische lesen. Gegenwart und Vergangenheit treffen durch das Eintreffen des Fremden aufeinander und die typische Reaktion eines Dorfes - man hüllt sich in Schweigen. Nicht nur der Commissario hat es schwer, auch Sofia erhält kaum Antworten. Dennoch geht es nach und nach voran. Dieser Kriminalroman ist eines dieser Bücher, die man immer weiterlesen möchte. Man wünscht sich mehr von Sofia, Alessandro und Laura zu lesen. Eine perfekte Abrundung wäre noch eine Darstellung der so appetitlichen Rezepte.