Schwer vorstellbar
Für immerEines Tages bleibt die Zeit stehen. Die Menschen machen weiter wie bisher, aber es gibt keine Veränderung mehr, niemand wird geboren und niemand stirbt. Die Kinder wachsen nicht mehr, die Haare auch nicht. ...
Eines Tages bleibt die Zeit stehen. Die Menschen machen weiter wie bisher, aber es gibt keine Veränderung mehr, niemand wird geboren und niemand stirbt. Die Kinder wachsen nicht mehr, die Haare auch nicht. Wer verunglückt, überlebt verletzt, stirbt aber nicht. Wer Krebs hat, lebt weiter.
Mir diesem Setting konfrontiert die Autorin verschiedene Personen. Es sind ganz normale Menschen, glaubwürdig und sympathisch geschildert. Sie erhalten durch dieses Erlebnis einen neuen Blick auf ihr Leben. Im Zentrum steht Jenny, eine Fotografin und Mutter, die eine Krebsdiagnose bekommen hat. Ihre Fotografien halten in gewisser Weise die Zeit an, indem sie Augenblicke konservieren. Was passiert wirklich, wenn die Zeit angehalten wird? Das ist die Fragestellung, um die es der Autorin geht.
Aber als Geschichte funktioniert das nicht. Schon das Setting ist seltsam und teilweise unlogisch, die Auflösung noch viel mehr. Unbefriedigend.