Ich muss dazu gleich am Anfang sagen, dass ich den Vorgänger „Du bist mein Feuer“ nicht gelesen habe, und quasi mit dieser Vorgeschichte zu diesem Buch angefangen habe. ...
Du bist alles von Isabelle Ronin
Ich muss dazu gleich am Anfang sagen, dass ich den Vorgänger „Du bist mein Feuer“ nicht gelesen habe, und quasi mit dieser Vorgeschichte zu diesem Buch angefangen habe. Aber das Buch hat mich so mitgerissen, dass ich mir die Geschichte um Caleb (den Freund von Cameron) gleich bestellt habe, und nun auch lesen werde.
Buchprotagonisten hier sind Cameron (Cam) und Kara.
Mir gefällt die Entwicklung von Kara und Cam in diesem Buch. Es ist ein wenig eine Selbstfindung. Cam, der anfänglich Niemanden an sich ranlässt, und dann Kara trifft, die so anders ist, als alle anderen Menschen um ihn herum. Eine Frau mit Biss, die immer ihre Gedanken ausspricht. Genau das fällt ihm sofort auf. Und auf der anderen Seite Kara, die Frau, die anfänglich mit ihrem Feuer und ihrem Selbstbewusstsein (das sie sich seit ihrer Kindheit antrainieren musste) plötzlich in der Nähe von Cam das genaue Gegenteil durchmacht, nämlich immer unsicherer in seiner Nähe wird. Durch seine Zurückhaltung, und weil er ihr nie was über sich erzählt, wird diese Situation nicht besser. Kara ist verunsichert. Kann sie ihm all die Dinge glauben, die er ihr sagt? Ist das möglich? Spielt er nur mit ihr? Es ist spannend zu sehen, wie sie sich wieder fängt, und ihr altes Ich zurückgewinnt, um Cam die Stirn zu bieten.
Viele Leute denken vielleicht, wenn sie so ein Buch kaufen, dass entweder die Liebesgeschichte verlorengeht, und damit die Gefühle der Protagonisten, und es wird nur eine oberflächliche Geschichte erzählt, die nicht tiefgehend genug ist. Oder es ist das Gegenteil der Fall. Die Menschen im Buch erleben eine emotionale Achterbahnfahrt von Kapitel zu Kapitel, und dabei geht die Hintergrundgeschichte ein wenig flöten.
Hier wurde es geschafft eine Geschichte zu erzählen, wo das nicht so ist. Die Geschichte wirkt nicht zu kompliziert, wie andere Liebesgeschichten dieser Machart. Das „Hin und Her“ der Protagonisten ist erträglich und nachvollziehbar. Und trotzdem erfährt man etwas sowohl über die Gefühle der beiden, als auch die spannende Lebensgeschichte nebenher. Es gibt auch einige lustige Szenen, bei denen man wirklich lachen muss ;)
Grundsätzlich mag ich Geschichten, in denen es Einblicke in die Kindheit der Protagonisten gibt. Das ist auch hier der Fall. Es hilft so manche Entscheidung als Erwachsener zu verstehen. Sowohl von Kara, als auch von Cam. Zusätzlich vermitteln sie einem den Eindruck, dass der perfekt aussehende junge Mann (in diesem Fall Cam), der mit dieser großen Selbstsicherheit vor einem steht, und nie Mangel an Selbstvertrauen hat, auch mal ein kleiner Junge war, und nicht mit dieser Selbstüberzeugung geboren wurde. Das macht ihn ein klein wenig nahbarer.
Das Buch lässt sich flüssig lesen, und wird dabei nicht langweilig. Es ist ein schönes Buch, über den Anfang einer Liebesbeziehung, und was sich daraus ergibt, mit all den Unsicherheiten des ersten Kennenlernens, bzw. wenn eine von beiden Seiten das bessere Kennenlernen und Preisgeben von Dingen verweigert und somit eine tiefere Bindung sabotiert. Und trotzdem merkt man das gesamte Buch über ein Näherkommen und sich aufbauendes Vertrauen zwischen Cam und Kara. Neben diesem Thema spielt auch das private Familienleben von beiden, und die Geldsorgen von Kara eine Rolle, was die Protagonisten nur menschlicher wirken lässt. An keiner Stelle ist die Geschichte kitschig. Um zwei Menschen, die sich auf doch recht ungewöhnliche Weise auf dem College kennenlernen, sich zueinander hingezogen fühlen, und sich am Ende auch aufeinander einlassen.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der nicht unbedingt ein „Märchen Happy End“ benötigt, sondern auch mit ganz normalen Menschen klarkommt, die einiges durchmachen müssen, um richtig zueinander zu finden. Das Ende sag nicht an, dass die Beiden glücklich leben und für immer zusammen sein werden. Vielmehr ist die Aussage, dass man nicht bei jedem Problem voneinander wegrennen soll, und quasi zusammen an den Problemen arbeitet. Hier möchte ich dazu den letzten Satz im Buch zitieren: "Doch schon die nächsten Tage brachten neue, völlig unerwartete Probleme für uns. Ich dachte, ich wäre gewappnet. Wie sich herausstellte, war das ein Irrtum."
Wen diese Entwicklung der Hauptfiguren interessiert, der sollte das Buch lesen. Mir hat es viel Freude bereitet.
Blake. Der Name ist hier wohl Programm. In diesem Fall sogar Buchtitel-gebend. Ich könnte hier nun eine Inhaltsangabe des Buchdeckels zitieren, das möchte ich aber nicht, denn das kann jeder selbst tun. ...
Blake. Der Name ist hier wohl Programm. In diesem Fall sogar Buchtitel-gebend. Ich könnte hier nun eine Inhaltsangabe des Buchdeckels zitieren, das möchte ich aber nicht, denn das kann jeder selbst tun. Es geht um einen Mann (Blake), der zwar nicht offiziell für das FBI arbeitet, ihm aber immer wieder als Berater zur Seite steht, ohne dort angestellt zu sein. Die Begabung des Mannes hier liegt im sehr genau¬en Beobachten seiner Menschen und der Umgebung. Die Geschichte an sich ist ein guter, solider Thriller, in dem es um die Entführung eines Jugendlichen geht. Wenn man weiterliest verbirgt sich hinter dem Fall eine ganz andere Geschichte, und auch das Ende ist recht überraschend, weil man natürlich, wie so oft………………..Vorsicht Spoiler!!!!......... von einem anderen Täter ausgegangen ist.
Blake ist ein Außenseiter. Die Leute merken unterschwellig, dass mit ihm etwas nicht stimmt. So hat man das Gefühl, dass sie automatisch immer etwas Abstand zu ihm halten, und ihm gegenüber ablehnend rüberkommen. Vielleicht ist das ein unterbewusster Überlebensinstinkt. Vielleicht merken Menschen ja, wenn ihnen ein „Raubtier“ gegenübersteht. Man fragt sich die ganze Zeit, warum dieser doch noch recht junge Mann das geworden ist, was er nun ist.
Trotz allem, und nun kommt das ABER, schafft der Autor es, Timothy Blake, als sympathischen Kerl rüberzubringen, der dem Buch auch eine gewisse Witzigkeit und ein wenig Chaos gibt. Nicht immer nach Recht und Ordnung, gibt es fast immer eine gewisse Situationskomik. Aufgrund des Lasters von Blake geht das fast schon in den schwarzen Humor Bereich. In der heutigen Zeit, wo es nur zählt, was man ist, und sich gerne mal anpasst, bildet der Hauptprotagonist totale Abweichung vom „Normalen“. Ein Charakter mit dem man erstmal warm werden muss. Tatsächlich gab es anfänglich einen Engel und einen Teufel auf jeder meiner Schultern, die mir, wie es bei Gut und Böse immer ist, zuflüsterten ich solle zum einen weiterlesen, auch wenn die Hauptfigur ein dunkles Geheimnis hat, und mir zum anderen sagte, dass dieses Geheimnis aber wirklich keine leichte Kost ist, und wirklich krank und abartig. Das bringt einen in eine gewisse Zwickmühle, und zwingt einen tatsächlich darüber nachzudenken, wie man mit Menschen und ihren verschiedenen Abgründen umgeht. Sowas hat wohl Jeder von uns ab und an mal, seien wir ehrlich, nur natürlich nicht im Ausmaß, wie im Buch. Das Buch geht nicht tiefenpsychologisch auf Abgründe der Menschen ein, sondern lässt jedem die Wahl, zu entscheiden, ob man damit klarkommt.
Doch wem das hier zu viel Charakterbeschreibung wird, und wenig Inhalt des Buchs, der muss sich hier darauf einlassen, dass das Buch sehr stark von diesem Charakter lebt, und wohl ein anderes Buch und eine ganz andere Geschichte geworden wäre, gäbe es diesen nicht.
Ich weiß nicht was der Autor sich vorgestellt hat, aber man könnte die Geschichte richtig als Serie weiterausarbeiten, zumindest für meine Begriffe spräche da nichts dagegen. Man wird neugierig, und möchte gerne wissen, wie es mit ihm weitergeht, gerade auch in der Hinsicht darauf, dass es tatsächlich einen Menschen im Buch gibt, der sich nicht von ihm fernhält. Und wie es bei solchen Geschichten oft ist, erkennt er die Gefahr, die von ihm ausgeht, und tut diesem Menschen weh, damit er keine Gefahr für ihn darstellt. Auch ist er nicht unbedingt nur auf eine Seite, nämlich die der Guten, festgelegt. Aber was gut und was böse ist, das verschwimmt im Buch eh miteinander. Am Ende wünscht man sich, dass Blake ganz normal leben könnte, ohne sein Geheimnis (und auch hier werde ich nicht verraten worum es geht, das sollte jede im Buch selbst lesen). Aber so einfach ist das natürlich nicht.
Ich würde das Buch Jedem empfehlen, der Thriller mag, die am Ende anders enden, als erwartet, aber auch auf komische Situationen, und einen sehr schwarzen Humor steht.
Huhu Bookies, Buchmenschen und solche, die einfach nur ab und an gerne mal ein Buch lesen. Ich glaube, ich habe schon einige Diskussionen so angefangen, und mache heute ...
The Romance Rivalry von Susan Lee
Huhu Bookies, Buchmenschen und solche, die einfach nur ab und an gerne mal ein Buch lesen. Ich glaube, ich habe schon einige Diskussionen so angefangen, und mache heute trotzdem nochmal genauso den Anfang: Ich LIEBE Romance Bücher. Tjaja. Man darf mich gerne einfangen mit Romancetropes wie Enemies to Lovers, Rivals to Lovers oder Friends to Lovers, darf mir One Bed oder Forced Proximity geben, solange die Fated Mates am Ende ihr Happily Ever After. Es darf eine Cosy Romance sein, sogar eine Bad Romance, gerne auch mit Spice in gesunden Maß. Als New Adult, oder meinetwegen auch Young Adult. Ja, ich weiß, nicht alle verstehen, was ich hier gerade erzähle. Tropes? Was soll das sein?! Die Bookbubble, diese große Community in den sozialen Medien, wird jedes Wort verstehen, aber hey……. Es gibt ja auch noch eine Lesewelt außerhalb in der Realität. DA, wo man dem Romancegenre auch eher skeptisch gegenübertritt, es als Schund verurteilt, und als „Nichtliteratur“. Don’t blame me: Ich lese trotzdem schon mein ganzes Leben. Auch andere Geschichten. Aber total prägend immer Fantasy und Romance. Bin ich deswegen eine schlechte Leserin? Man kann sich schlecht selbst beurteilen. Und trotzdem ist es im Heute schon fast normal geworden, beurteilt und verurteilt zu werden, für das, was man als Buchrezensentin und -rezensent beurteilt. Verrückt :D. Und trotzdem geht es in folgender Geschichte auch ein klein wenig genau um das. Bücher beurteilen, das Urteil über einen selbst von außerhalb und wie andere uns sehen, während wir selbst uns anders sehen. Hier also mehr zum Buch.
Was das Buch uns erzählt:
Irene ist Buchbloggerin in den sozialen Medien für das Romance Genre und das ziemlich erfolgreich. Romance ist, und Romancebücher sind quasi ihr Leben. Als sie nach dem Schulabschluss ein Studium anfängt, begegnet ihr an der Uni zufällig Aiden, ihr großer Rivale im Bookuniversum. Aiden bloggt auch, ebenfalls über Romance, sehr erfolgreich, und meist über dieselben Bücher wie Irene. So gibt es für die Beiden nicht nur auf Social Media eine Rivalität, da Irene auch in der Realität skeptisch gegenüber Aiden ist. Als es für die beiden um eine große Werbekooperation, beschließen sie eine Challenge: Jeden Romance-Trope den sie kennen in der Realität in einem Date verwirklichen. Ein Wettkampf, der eigentlich über die gegenseitige Rivalität entscheiden sollte, die Beiden über die Geschichte hinweg aber immer näher zueinander bringt.
Titel und Cover:
Das Cover liebe ich ja schon mal sehr, weil Menschen drauf sind, und ich natürlich Menschen auf Covern total liebe. Aber hier kommt noch etwas dazu: Sie haben Bücher in der Hand! Jawohl. Schon allein das ist ja ein guter Grund, das Cover mega zu finden. Der Titel drückt dann auch genau das aus, was man im Buch bekommt: Romance und Rivalität. Wie das zusammenpasst? Na wunderbar. Rivals to Lovers, ihr wisst schon. Auf jeden Fall mag ich, wie Aiden und Irene sich hinter Büchern dann doch irgendwie auf dem Cover anschmachten, und man es wohl früher merkt als die Beiden selbst.
Gedanken und Fazit zum Buch:
Die ganze Geschichte ist wie ein Lexikon der Buchtropes, speziell im Romance Genre, wo diese eben am häufigsten vorkommen. Quasi, wie ein Reiseführer für deine eigene Buchtrope-Reise. Aber es ist auch eine unterschwellige Message, das Leben und die Liebe nicht immer einzuordnen und in eine Trope Schublade zu quetschen, sondern einfach …. Zu leben und zu lieben. Ich mag, dass Beides gleichzeitig im Roman existiert -> Trope Liebe und wahre Liebe, sich selbst nicht in einer Buchfantasie zu verlieren, so dass einem das wahre Leben mit einer Liebe entgeht, oder eben entgehen könnte.
Was erwähnt werden muss, weil es ein Bestandteil der Geschichte ist, ist die richtig schöne Gestaltung, und zwar, dass jedes Kapitel eine Rezension sowohl von Aiden als auch Irene zum selben Buch als Überschrift hatte, in der sozusagen der Trope beschrieben wurde, mit dem sich das Kapitel selbst auseinandersetzt, der aber auch in den gelesenen Büchern der Beiden vorkommt. Buchtrope vs. Wirklichkeit sozusagen, aber als Stilelement für Buchliebhaber unheimlich schön, weil man sich selbst darin erkennt. Besonders, wenn man schon ganz lange Buchrezensionen schreibt. Das Ganze ist eben der ultimative Trope-Führer. Und unweigerlich fragt man sich bei jeder der Rezensionen, die an den Anfängen der Kapitel im Buch erscheinen, ob man diese Geschichte und dieses Buch gleich oder anders bewertet hätte. Ob man das Buch gemocht hätte und ob man im langen Leben eines Buch – und Lesemenschen, der man nun mal ist, schon mal jene oder eine andere Geschichte gelesen hat, die den Rezensionstexten gleicht. Kopfkino für Buchbloggende eben, oder einfach auch Bookies ….. oder solche die es erst noch werden wollen. Als gestaltendes Element finde ich die Rezensionsausschnitte toll. Sie geben uns Eindrücke von Büchern, die wir leider nicht kennen, aber als Romanceliebhaberinnen sicherlich schon mal in irgendeinem Buch und einer Geschichte so oder ähnlich gelesen haben. Auch dass man den direkten Rezensionsvergleich zwischen Irene und Aiden hat, mag ich sehr. Und dass der zugehörige Trope quasi immer auch die Überschrift des Kapitels ist? Finde ich ebenfalls sehr schön.
Wer übrigens weder mit den Worten klarkommt, die ich hier in dieser Rezension benutze (weil ich eben eine Romanceleserin bin), und nicht mit den Worten im Buch, dem sei gesagt ….. es gibt ein Romance-Glossar, eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe des Romance Genres. Und damit kann dann auch keiner mehr sagen „Moah ….. da kamen nur komische Fremdwörter vor, und ich habe kaum was verstanden.“. Schon der Prolog kommt daher, und wirft mit Romance Ausdrücken um sich, was ich als Romance Liebhaberin einfach nur genial finde. Man fühlt sich sofort den Charakteren zugehörig, mit ihnen verbunden, und so als würde man dazugehören. Zu Buchcharakteren. Jaaaa, ich weiß, hört sich merkwürdig an, ist es aber gar nicht mal. Man fühlt sich zum Beispiel gleich mit Irene verbunden, und denkt sich "Ja, ich wäre jetzt auch lieber zu Hause um mein Buch zu lesen, als mit diesen "Nichtbuchmenschen" meine Freizeit zu verbringen."
Deshalb liebe ich, dass ich Irene so gut nachvollziehen und verstehen kann. Nicht nur als lesender Mensch, sondern auch als Jemand, der selbst einen, wenn auch seeeeehr viel kleineren, Buchblog auf bookstagram betreibt. Da sind ihre Ängste, ihre Sorgen und der Druck, der auf ihr lastet. Im Leben, aber auch online als Buchbloggerin. Der Einblick, den man in ein Bloggerleben mit einer Followerschaft über eine Million Menschen hat, ist spannend, zeigt aber auch auf, wie viel Zeit durch Social-Media „gefressen“ wird und im realen Leben fehlt. Ich mag, dass dieser Aspekt behandelt wurde im Buch. Dass die Thematik zeigt, dass das Leben eines Buchbloggenden nicht nur „Ach du sitzt also nur vorm Computer oder deinem Handy rum, und machst nichts Sinnvolles für dein Leben“ ist. Dass es wirkliche Auswirkungen hat, nicht nur auf die Zeit, sondern auch darauf, wie es uns geht, und dass es uns ganz schön unter Druck setzen kann. Dass wir uns unvollständig fühlen, nicht gut genug, und ständig vergleichen mit anderen, denken, dass alle besser sind, als man selbst, und manchmal nicht glauben können, dass Menschen uns wirklich folgen, weil sie uns und unsere Inhalte mögen. Die Dosis macht eben immer noch das Gift, und zu viel von etwas, auch in den sozialen Metzwerken, kann wirklich wie Gift in unser Leben und unsere Emotionen fließen. Irene als Charakter ist spannend im Sinne davon, dass sie einem sehr nahe ist. Zumindest ich finde das. Man kann sie nachvollziehen, ihre Gedanken und ihre Struggle, ihr mangelndes Selbstbewusstsein, das doch manchmal durchscheint. Aber auch ihre Emotionen, Ängste und die Vorliebe, einfach ein Buchmensch zu sein. Gerade anfangs, habe ich mich ein wenig selbst erkannt, wenn Menschen einen anblicken like „Was hat die für ein Problem, dass sie immer nur Bücher liest?“.
Aiden ist für mich das perfekt gemischte Zusammenspiel von Vernunft und Verstand, aber auch von Sinn und Sinnlichkeit, oder Verstand und Gefühl? Was ich eigentlich sagen will: Er denkt mit, ohne zu gefühllos und zu pragmatisch zu erscheinen. Ich nehme ihm sowohl den Verstand ab, als auch die Sehnsucht seiner Emotionen. Und ja, manchmal ist er so grünflaggig, dass ich ihn nur applaudieren konnte. Aber vor allem schafft er es, als Hauptprotagonist, mich zum großen Teil (auch wenn nicht ganz dauerhaft und immer zu 100%) in seine Gefühlswelt mitzunehmen. Man hat bis lang vor Schluss keine Einsicht in seine Gedankenwelt, und trotzdem … erkennt man diese Sehnsucht nach Irene, das Yearning sozusagen, das nicht nur zuckersüß ist, sondern so sehr alles überstrahlt, dass ich von Anfang an dachte „Ja man! He falls first and harder, und ich bilde es mir nicht nur ein, der Beweis kommt ganz sicher im Buch noch“. Ich sag nur … Yearning ist halt really back :D.
Zum Schreibstil? Den mag ich sehr. Er ist frisch, humorig, einfach leicht, mit ganz Anspielungen auf das Buchleben in der Bookbubble der sozialen Medien und an das Romance Genre allgemein. Mir hat das sehr gut gefallen, aber es gibt sicher auch einige denen das zu viel sein könnte, oder die nicht alle Ausdrücke so verstehen. Bei mir hinterlässt es einfach ein Lächeln auf meinem Gesicht, und eben die Buch-Verbundenheit zu Allem. Ich mag, dass damit so selbstverständlich umgegangen wird, weil es eben nochmal hervorhebt, dass Irene und Aiden sozusagen in ihrem eigenen Bookuniversum leben, und das gemeinsam und verbunden.
Das Buch als Gesamtgeschichte ist EIGENTLICH richtig süß. Wieso eigentlich? Wie ist das gemeint? Es gab wirklich Stellen, die fand ich wundervoll und wunderschön. Stellen wo ich den Romance Vibe zwischen Irene und Aiden richtig gespürt habe. Quasi kleine einzelne Stellen zwischendrin, die ich großartig geschrieben für eine Romancegeschichte fand. Dann waren da aber trotzdem auch immer noch diese Lücken, die sich leider nicht geschlossen haben, deren Gesamtheit ich aber gebraucht hätte, damit die Geschichte für mich komplett rund gewesen wäre. Das ist jetzt tatsächlich gar keine Riesenkritik. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, und ein gutes Gefühl in mir hinterlassen. Ich habe gemocht wie die Tropes eingeflochten wurden, und dass man das ganze Buch über dieses Sehnsüchtige von Aidens Seite gespürt hat, trotz der für mich zu wenigen Seiten. Aiden ist für mich eine Green Flag. Vielleicht in einzelnen Teilen nicht zu 100%, ABER …… wir Menschen sind ja auch nie zu 100% perfekt.
Allgemein mag ich die Geschichte und die Idee mit der Trope-Challenge, und dass das Buch so damit umgeht, der Welt zu zeigen, dass Bookfluencerinnen und Bookfluencer auch unter einem gewissen Druck stehen. Das Ganze ist ein guter Spiegel dessen, was momentan so auf Bookstagram abgeht. Die die das kennen, erkennen sich eventuell wieder, und die nicht in den sozialen Medien sind bekommen eine kleine Einsicht, dass alles nicht soooo einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Druck, Bewertungen, Das „Ich muss besser sein“ Denken, oder auch „Ich bin nicht gut genug“. Bei Irene ist das Ganze nochmal mehr durch ihre erfolgreichen Geschwister. Die identifiziert ihr eigenes Selbst mit dem Erfolg ihres Accounts. Auch wenn mein Buchblog, wie erwähnt, sehr viel kleiner ist, kann ich Dinge trotzdem nachvollziehen, mag Irenes Familie um Eltern und Geschwister, und ihre später an der Uni geschlossenen Freundschaften, die fast wie Familie sind. Sie sind dann wirklich so sympathisch, dass man sich selbst fallen lassen kann. Ich liebe die Erwähnung und das Gemisch aus Alphas, Spice und Romance Tropes. Verständlich? Definitiv! :D. Für dieses emotionale Gefühlswirrwar leben Romancemenschen. Die Geschichte bringt viel Spaß, weil sie locker geschrieben ist, aber auch ernste Untertöne und Gefühle im Text unter. Eben genau so, wie es auch in der Realität für Romanceliebhaber/innen und allgemein alle Menschen ist, und sein sollte.
Und eine Lovestory? Ich sag nur so viel: Tatsächlich konnte ich den Vibe zwischen Irene und Aiden fühlen und diese knisternde Atmosphäre war auch ab und an da. Auch wenn ich sagen muss, dass man das meiner Meinung nach ruhig noch hätte etwas ausschmücken können, oder man uns früher in Aidens Gedankenwelt hätte schicken können. Dafür hätte ich auch ein paar mehr Seiten des Buches in Kauf genommen. ABER ……….. das ist persönlicher Geschmack, und ich weiß, dass manche langes Herumgefasel der Gefühlswelten nicht so mögen, ich es aber eben tue :D. Das ist also keine Kritik am Buch, sondern persönlicher Geschmack.
Bekommt man sein Happy end? Findet es selbst heraus. Das Buch hat mich unterhalten, mich gut abgelenkt und auch die Romancegeschichte fand ich stimmig. WENN eben nicht diese kleinen Lücken gewesen wären, von denen ich gerne erfahren hätte, die aber ausgeglichen werden konnten von einzelnen kleinen Szenerien, die eine Wohlfühlatmosphäre beim Lesen entstehen ließen, und wo man die Tension auch wirklich richtig gefühlt hat.
Kleiner Lesemensch-Bonus sind die ganzen Anspielungen auf Bücher der Literatur außerhalb des Romance Genres, aber auch auf Klassiker. Ich meine Stolz und Vorurteil? Ich BIN Pemberley. Wer das nicht versteht: Sofort nachgoogeln :P. Was ich ebenso mag ist, dass im Zuge eines Uni Projektes erwähnt wird, dass man Geschichten in Büchern vergleichen soll, und ich finde durchaus, Romance Rivalry HAT ein paar Züge von Stolz und Vorurteil. Also zumindest von Vorurteilen. Aber auch hier macht die Geschichte einen Schritt abseits den Romance –Weges und hin zu anderen Geschichten, und der Erkenntnis, dass sie sich oftmals ähneln und Schubladen in die man gesteckt wird, nie toll sind. Weder als Mensch, noch als Buch mit einem bestimmten Genre oder Trope.
Heutiges Rezensionslied: Weil eine Romance ja nicht nur gut, sondern auch bad sein kann, man sie aber trotzdem lieben muss, weil sie Emotionen in uns Menschen hervorbringt :):
„I want your loving, all your love is revenge. You and me could write a bad romance.“
Hallo liebe Lesende. Werbung. Ein Wort, das wir mit etwas verbinden, das uns zum Kaufen anregt. Dabei gibt es so viele Arten der Werbung. Das Umwerben ...
The Courting of Bristol Keats von Mary E. Pearson
Hallo liebe Lesende. Werbung. Ein Wort, das wir mit etwas verbinden, das uns zum Kaufen anregt. Dabei gibt es so viele Arten der Werbung. Das Umwerben eines Menschen. Das Erwerben einer Sache oder einer Tätigkeit. Das Anwerben von Jemandem, der einem bei etwas hilft. Das Bewerben um Jemandem etwas schmackhaft zu machen, aber auch das Bewerben, bei dem man sich selbst ins richtige Licht stellen muss, um für etwas genommen zu werden, was man möchte. Also sich selbst quasi schmackhaft machen. Ich gebe zu, letzteres fällt mir am Schwersten. Aber darum soll es nun gar nicht gehen. Denn in folgendem Buch geht es tatsächlich nicht um mich, sondern um Bristol Keats. Und was ist mit jener Bristol? Nun ja. Der Titel sagt es schon. The Courting, das Umwerben. Tatsächlich ist der Titel einer derjenigen, die mich haben neugierig werden lassen. Warum wird Bristol umworben und von wem? Von einem Mann, eine Frau, in romantischen Sinne oder politischem? Weil man ihre Hilfe braucht? Was ist an ihr besonders, was andere nicht haben? Ihr seht, Werbung kann viel sein. Sogar über das Glück und Unglück eines Menschen entscheiden. Wie das alles mit der Geschichte von Bristol Keats zusammenhängt? Das erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest. Sowohl meine Rezension, als auch das Buch.
Was hinter der Tür der Geschichte liegt:
Bristol Keats lebt als mittlere von 3 Schwestern zusammen mit den Beiden in einem kleinen Haus, in einer Kleinstadt, nachdem Vater und Mutter gestorben sind, und nachdem sie fast ihr gesamtes Leben lang nicht sesshaft und als Familie immer unterwegs waren. Die Sorgen sind groß, die finanziellen Nöte noch größer. Und so folgt Bristol eines Tages dem Ruf eines Briefes einer Tante ihres Vaters, der eine Bitte enthält, ihr und ihren Schwestern aber finanzielle Unabhängigkeit bringen würde. Doch das Treffen birgt noch mehr in sich, denn Geheimnisse werden nicht aufgedeckt, aber angeschnitten. Denn Bristol erfährt, dass ihr Vater noch leben könnte, ihr gesamtes Leben eine Lüge ist, und sie auf der Suche nach ihm ins Land der Elfen und des Elfenkönigs Tyghan gehen muss. An dessen Hof und im Palast gibt es weitere Geheimnisse und Intrigen, so wie undurchschaubare Gedanken, und Tyghan, der sie nicht kaltlässt. Und auch er würde Bristols Vater gerne finden, wenngleich aus ganz anderen Gründen. Und so bietet Bristol ihre Hilfe für Elfheim an, wenn Tyghan ihr bei der Vatersuche hilft. Was dabei noch alles passiert, muss man einfach lesen, weil es gar nicht so einfach zu erklären ist, ohne zu spoilern.
Cover und Titel:
Das Cover ist einfach nur richtig schön, traumhaft und magisch, so dass es die Magie der Geschichte wiederspiegelt, und dass es ein Land hinter einer Tür gibt, zu der es quasi einen Schlüssel braucht. Ich mag die Symbolik ungemein, und dass man erst im Laufe der Geschichte erfährt, dass Schlüssel nicht gleich Schlüssel ist. Der Titel? Ach :) . Die umworbene Bristol trifft es ganz gut, weil es eben so viele Arten der Werbung um Jemanden gibt, dass auch der Titel symbolisch sehr schön ist, und viel aussagt, dass man erst ergründen muss.
Fazit und Gedankenallerlei:
Gleich zu Anfang sei gesagt: Dieses Buch hat mich verwirrt. Ja okee. Beobachter*Innen meiner Rezensionen werden wissen, dass ich verwirrend chaotische Dinge, die speziell sind mag. Wegen ihrer Einzigartigkeit, weil sie eben anders sind. Das Problem hier war, dass die Verwirrtheit meinerseits an einigen Stellen angehalten hat. Das ist kein großer Kritikpunkt an der Geschichte des Buches, und liegt ja auch eher an mir als Leserin. Doch erwähnen möchte ich es, denn ab und an habe ich mich hinterfragt, ob es an meiner Verwirrtheit liegt, dass ich nicht immer der Geschichte klar und zielführend folgen konnte, oder ob das Buch selbst mich einfach verwirren wollte. Ich hatte ständig das Gefühl beim Lesen, was verpasst zu haben. Kleine Fragmente, Szenen, Textpassagen. Aber auch die haben sich eventuell hinter einer Tür versteckt. Was auf alle Fälle wichtig ist. Dies ist eines der Bücher, wo alle Worte in einem Satz eine Bedeutung für den späteren Verlauf der Story haben können. Es ist eben ein Buch, wo jedes Wort wichtig ist, weil man denkt, sonst was zu verpassen. ABER selbst, wenn man alle Worte aufmerksam liest, verpasst man irgendwie was, weil die Wahrheit sich gut unter den Worten versteckt. Hinter einer Tür liegen die ganzen Geheimnisse. Und ja. Es wird weitere Teile geben, einiges hat sich selbst gelöst, einige Fragen nimmt man mit in den nächsten Teil, wo man dann hoffentlich die Antwort bekommt. Denn mit einer beantworteten Frage kamen ein paar neue auf, deren Rätsel irgendwie nicht gelöst wurden. Und genau deshalb bleibe ich gespannt auf Band 2, bzw. die Nachfolgebände. Weil ich weiter verwirrt werden will? Äh. Ja! Ah, Halt. Nein. Weil ich Antworten haben möchte.
Nun muss ich natürlich auch zugeben, dass es etwas im Buch gab, dass sich nicht verborgen hat. Der humorige Schreibstil, der den Figuren einige lustige Zitate entrungen hat, und der sich auch nicht zu verstecken braucht, weil er Spaß beim Lesen gebracht hat. Was mit ebenfalls gut gefallen hat war die Ausarbeitung der inneren Zerrissenheit, dieses Gefühls nirgends richtig dazuzugehören. Vielleicht hat das Buch sich genau dieser Thematik angenommen, indem es nicht zu den Büchern gehört wo alles gleich aufgelöst wird, einen aber auch gerne mit vielen Fragen zurücklässt. Eben nicht hier und nicht dort passend. Aber darum geht es ja auch in der Geschichte von Bristol. Und dann wäre da ja noch Bristol Keats als Erwählte mit einer gewissen Art von Einzigartigkeit. Anfangs konnte man sich wunderbar mit ihr identifizieren. Eine Auserwählte, die nicht besonders war, in der Menschenwelt gelebt hat, deren Stärke und Talent sich noch nicht offenbart hat, und hinter einer Tür versteckt lag. Deren ältere und jüngere Schwester jeweils viel talentierter sind. Und ich gebe zu beim Lesen gejubelt zu haben like „Endlich mal Jemand, der wie ich ist, und doch zur Auserwählten wird“. Doch ich lag falsch. Talente schlummern in uns, ich bin sicher jeder hat eines. Und nicht jedem oder allem gegenüber wollen wir sie offen zeigen. Wo wir wieder beim Umwerben sind. Was will jemand von uns, der etwas in uns sieht, was wir selbst nicht tun?
Es gab kurze Sequenzen a la Game of Thrones Intrigen, mal High Fantasy in der Welt der Elfen und fremdartigen Wesen, anfänglich Urban Fantasy in der Menschenwelt und ganz viel Worldbuilding durch das Kennenlernen der Landschaften in Elfheim, aber auch anfänglich der Menschenwelt. Es gibt mehrere Perspektivwechsel, was ich sehr interessant fand, denn auch sie waren nicht so angeordnet, wie oftmals in anderen Büchern. Nach und nach werden Figuren eingeführt und oftmals habe ich mir die Frage gestellt, welches Selbst hinter der Tür des eigenen Ichs gelauert hat.
Für mich selbst ist die Geschichte in zwei Teile einzuteilen. Man bekommt Bristols Leben in der Menschenwelt mit, wird eingeführt in die Geschichte, lernt einige Charaktere kennen (davon sehr viele), und trotzdem kommen auch immer wieder neue dazu. Dabei war ich als Leserin manchmal genauso verwirrt und überrascht wie Bristol selbst, die ihr gesamtes Leben nichts gekannt hat als eben jene Welt der Menschen, in der sie aufgewachsen ist. Und man bekommt mit, wie verschieden Menschenwelt und Elfenwelt doch voneinander sind, und sich doch ähneln im Benehmen einiger Wesen. Das Slowburn der Lovestory war für mich in Ordnung, und ich habe es tatsächlich am Anfang gefühlt. Das ist dann ab dem letzten Viertel der Geschichte etwas verlorengegangen hinter nicht getätigten Aussprachen der beiden Hauptcharaktere. Und weil das Slowburn natürlich auf einmal weg war. Auch war Bristol natürlich nicht die gesamte Zeit die unscheinbare mittlere Schwester, die unsichtbar zwischen ihren talentierten 2 Schwestern in der Menschenwelt gewandelt ist, sondern auf einmal die Erwählte. Und ja, diese Geschichtsentwicklungen gibt es natürlich oft bis häufig. Trotzdem hätte man die Besonderheit noch etwas weiter verbergen können. Was im ersten Teil der Geschichte slow und langsam war, ging im zweiten Teil umso schneller. Die Geschichte ist wuselig und lebendig. Und für mich führt diese Wuseligkeit, obwohl ich sie eigentlich liebe, in manchen Szenerien dazu, manches manchmal aus dem Blick zu verlieren, so wie bei einem großen Wimmelbild. Eben wuselig durch und durch und chaotisch auf die bestmögliche Art und Weise.
Die Verborgenheit durchzieht das ganze Buch. Verborgene Türen, Gefühle, Wesen und Menschen. Und eben manchmal die Verborgenheit meines Durchblicks durch die Geschichte :). Ein verborgenes Leben auf der Flucht und eine Welt, die sich hinter Türen verbirgt. Im Grunde genommen ist der Schreibstil und die Geschichte wie das im Buch mehrfach erwähnte Glamour (eine Substanz mit der sich die magischen Wesen in unserer Menschenwelt tarnen, um ihr wahres Aussehen zu verschleiern), und eben die Tür, die gefunden werden muss. Das Buch ist manchmal undurchschaubar, und die Charaktere ebenfalls. An manchen Stellen ist es, als ob sich ein Schleier über die Geschichte legt, etwas Verborgenes unter den Worten lauert, das man erst im Fortlauf entdeckt, obwohl es direkt vor einem in Buchstaben geformt steht. Nur eben verborgen und unsichtbar, obwohl doch lesbar.
Ihr bekommt Bristols Zerrissenheit zwischen ihrem Vater und Tyghan, zwischen Menschen – und Elfenwelt zu spüren. Den Wunsch nach Familienzugehörigkeit und überhaupt die Zugehörigkeit zu etwas oder Jemandem. Die Themen Vertrauen, Loyalität, sich nirgends zugehörig zu fühlen und immer zwischen den Stühlen stehen, Familie, Liebe und Verrat. Und natürlich das Thema Zuhause, und was es bedeuten muss, wenn man fahrend, nie ruhend, und immer auf der Flucht ist. Die Abwesenheit von Beständigkeit. Wenn man keine Konstante, keine festen Bindungen zu irgendwem oder irgendwas hat, und immer ruhelos ist. Und ja, dann sind da noch die Menschen die wir in – und auswendig zu kennen glauben, und die ihre Geheimnisse hinter einer Tür ihres Selbst verstecken. Ja, ihr merkt, die Türmetapher kommt häufig in meinem Text vor, weil Türen, und was sich dahinter verbirgt, das Schließen und Öffnen von Türen im Allgemeinen, alles in der Geschichte vorkommt. Sei es symbolisch oder wahrhaftig. Denn es geht auch um ungesehen sein und bleiben. Unsichtbar in der Welt, wie hinter einer Tür versteckt, die sich erst öffnen muss, damit man uns richtig sieht. Etwas, das keiner von uns erwartet, was man auf den ersten Blick nicht sieht, weil viele nicht tief genug, sondern nur oberflächlich sehen.
Vielleicht hat Band 1 mich noch nicht ganz zu 100% gefangen genommen, wenngleich die % Zahlen gut aufgefüllt waren. Denn immerhin freue ich mich auf das, was da noch kommt, und was hinter den Türen der nächsten Bände verborgen liegt, um es zu entdecken. Das Ganze ist übrigens nur meine eigene Sicht der Dinge, und natürlich kann es sein, dass andere Menschen die Geschichte ganz anders wahrnehmen. Für mich war es eine tolle Geschichte voller Fantasie, Magie und Weltenbau und vielen Geheimnissen, die es zu ergründen gab. Manchmal eben zu vielen. Aber trotzdem eine Geschichte, bei der man sich auf alle Fälle auf die nachfolgenden Bände freut, weil man eben unbedingt doch noch den Durchblick haben möchte. Und natürlich auch wissen muss, wie es weitergeht mit Bristol.
Das heutige Rezensionslied fand ich passend, weil man einfach manchmal nicht weiß …… was andere von einem möchten. Wenn sie einem Dinge verheimlichen. Wenn man beworben oder angeworben wird. Und wenn sich Dinge hinter Türen befinden, die uns oftmals nicht gesagt werden:
„Just don′t give up, I am workin′ it out. Please don't give in, I won′t let you down.
It messed me up, need a second to breathe. Just keep coming around.
Hey, whataya want from me?“
A Thousand Heartbeats – Der Ruf des Schicksals von Kiera Cass
Hallo liebe Lesende. Kennt ihr das Lied von den zwei Königskindern, die nicht zusammenkommen konnten, weil das Wasser viel zu tief war, und ...
A Thousand Heartbeats – Der Ruf des Schicksals von Kiera Cass
Hallo liebe Lesende. Kennt ihr das Lied von den zwei Königskindern, die nicht zusammenkommen konnten, weil das Wasser viel zu tief war, und das, obwohl sie einander doch so lieb hatten? Doch dieses tiefe Wasser kann viel bedeuten. Gab es wörtlich ein Gewässer, dass so tief war, dass man es nicht überwinden konnte? War das Wasser verbunden mit dem Schicksal, und bedeutete symbolisch, dass dieses nicht wollte, dass diese beiden Menschen zusammen sind? Oder steht das Wasser für die Widrigkeiten, die man dem Paar in den Weg legt, weil man nicht möchte, dass sie zusammen sein können? Sind es Menschen, die so lenken, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse und Kämpfe auf dem Rücken von einem Menschenpaar ausfechten, weil sie nur an sich denken? Ist ihre Denkweise die einzig richtige und überhaupt …. Wieso kann nicht einfach jeder selbst entscheiden, mit wem er zusammen sein möchte, und das wenn möglich aus Liebe?! Im vorliegenden Buch bekommen wir eine Ahnung von all diesen Dingen. Vom Schicksal, seinem Ruf, den Sternen ……. Und dem nicht immer leichten Weg zusammen sein zu dürfen.
Welche Geschichte in den Sternen…äh….im Buch steht:
Im Großen und Ganzen geht es um eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich begegnen, und ineinander verlieben. So weit, so gut. Annika und Lennox sind diejenigen welchen. Dabei ist Annika eine Prinzessin, und Lennox ein Soldat. Und wo jeder nun denkt, das passt doch nicht zusammen, sind es andere Dinge, die eine Liebe unmöglich machen. Denn Annikas Volk und Lennox‘ Königreich sind zweierlei. Hinzukommt, dass sie sich nicht gerade wohlgesonnen sind, Annika aus politischen Gründen mit einem anderen verheiratet werden soll, und die beiden was Liebe angeht, so völlig verschiedene Vorstellungen haben, dass man meinen könnte, es passt nicht. Dann treffen sie mehrmals aufeinander, und man merkt, dass es wohl doch passt, und äußerliche Einflüsse uns manchmal mehr prägen, als es unser eigenes Inneres tut. Ob die beiden zusammenfinden, und wie es mit den verfeindeten Königreichen weitergeht…. Das muss man dann selbst herausfinden, oder das Schicksal fragen.
Cover und Titel:
Ich bin ein Forever-Fan der Selection Reihe und das Cover hat gar nicht mal so viel Ähnlichkeit, außer, dass eine royale weibliche Person zu sehen ist. Damit ist es eigenständig, aber doch irgendwie bekannt. Kurz gesagt: Es gefällt mir einfach. Diese Sehnsucht am Wasser und das tosende Meer mag ich symbolisch als Grenze, die uns Menschen schwer fällt zu überwinden. Der Titel selbst sagt dann schon einiges über das Hauptthema des Schicksals aus, dass man seinem Ruf folgen soll, und dass das etwas Gutes sein kann.
Fazit und Gedankenkarussell:
Erstmal hach: Kieras Schreibstil! Ich mag ihn und hab ihn vermisst. Die Geschichte selbst startet dann auch schön und poetisch, bevor wir in die individuellen Abläufe und Geschichten von Prinzessin Annika und Soldat Lennox reinspringen, und sie so etwas besser kennenlernen. Perspektivwechsel as ist best. Sympathisch sind sie, jeder in seiner eigenen Welt. Und genau das ist es, was ich von der Geschichte erwartet habe. Die Vermischung des reichen Mädchens, der Prinzessin, die Romantik liebt. Und des Soldats, der nur die Schattenseiten und all das Grausame der Welt sieht, und viel mehr Realist scheint, im Gegensatz zu ihr als Romantikerin. Solche Gegensatzgeschichten mag ich einfach, weil sie beweisen, dass man auch zusammen sein kann, wenn man unterschiedlich ist, und dass das Schicksal uns manchmal unterstützt. Denn da ist eine Liebe, die irgendwie zueinander findet. Bei America und Maxon hat es ja auch geklappt :P. Und überhaupt ist da neben dem Schicksal ja noch der freie Wille, der ein klein wenig Realismus in Richtung der Romantik schiebt, die Sterne, und das Schicksal, das romantische Gefühle in alle Schattenseiten der grausamen Welt lenkt. Und wie gut Schicksal, freier Wille und die Sterne zusammenarbeiten, das sehen wir in dieser Geschichte.
Zu den Charakteren: Annika ist wirklich zwischen ihrem Pflichtgefühl, der Liebe zu ihrem Bruder und ihren eigenen Bedürfnissen gefangen. Wir alle haben sicher schon mal eine Situation gehabt, wo wir selbst zurückgesteckt haben, aufgrund eines anderen Menschen. Ich mochte Annika wirklich ungemein als Protagonistin. Sie nervt nicht, sie ist stark in ihrer Art und trotzdem gefühlvoll und träumerisch gegenüber der Liebe. Dabei streift diese Träumerei nie in Kitsch ab, weil sie vermischt ist mit dem einfachen Wunsch jemanden zu haben, der einen sooo sehr liebt, dass man es mit jedem Blick und jeder Berührung fühlt. Eigentlich ja ein Grundbedürfnis von uns Menschen, und der wahre Konflikt des Buches: Nicht einfach eine „Liebe“ oder jemanden zu finden der an deiner Seite ist, sondern da auch noch genau den Richtigen, den das Schicksal für uns vorherbestimmt hat. Lennox finde ich als Charakter interessant und mysteriös, doch auch herzlich, und irgendwie morally grey. Er scheint eiskalt, ist aber in seinen Worten ein Mensch, der Anerkennung verdient, sie aber nicht bekommt, egal wie sehr er sich anstrengt. Das typische Phänomen, das man kennt unter „Ich strenge mich ganz viel an, und die Welt sieht es einfach nicht, während andere mit einem Handschnicken alles bekommen, obwohl sie gar nichts dafür tun.“ So gesehen verstehe ich ihn natürlich. Auch seine Kälte, die wohl ein Selbstschutz vor den Ungerechtigkeiten der Welt, seiner und unserer realen, ist. Auch wenn die Charaktere im Buch vom Alter her als sehr jung sind, erscheinen sie in all ihrem Tun schon sehr viel reifer und älter. Was auch daran liegen mag, was man ihnen in jungen Jahren schon aufgebürdet hat. Sie schlucken vieles unter, um für andere da zu sein, und stellen sich somit selbst ein wenig in den Schatten. Denn ja. Dann ist da ja noch unterschwellig die Thematik zu erkennen, dass es in mancher Menschen Leben andere gibt, die einem das Schicksal abnehmen wollen, die Schicksal spielen möchten, oder die uns einfach ein Schicksal aufdrücken wollen, das wir gar nicht möchten. Und das wir oftmals trotzdem bereitwillig eingehen aus Pflichtgefühl den Personen und anderen gegenüber, weil wir die Auswirkungen unserer Entscheidungen meinen zu kennen.
Was mich am Buch zuerst angezogen hat, und das gebe ich zu, war der Name Kiera Cass als Autorin. Denn ja, vielleicht war mein Schicksal dahingehend vorhergesehen, da ich ein sehr großer Fan der Selection Reihe bin. Aber man soll ja nicht vergleichen, und überhaupt hat jedes Buch sein eigenes Schicksal und seine eigene Geschichte, die geschrieben steht. Oder etwa nicht? Natürlich. Vielleicht habe ich trotzdem ein wenig verglichen, obwohl es gar keine Vergleichsmöglichkeit gab. Denn wo „Selection“ mehrere Bände hat, um die Geschichte sich entwickeln zu lassen, so ist „A Thousand Heartbeats“ ein Standalone, das sich ganz allein gegen das Schicksal der Welt stellt, in die es seine Geschichte hinausschreit. Und sein wir ehrlich: Standalones haben immer etwas schwerer, als die großen Reihen, in denen eine Menge Platz für Seiten und Beschreibungen und Ausschweifungen ist. Doch auch Standalones können ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Und das ist hier passiert. Ob sie gescheitert sind? Nein. Ich sagte ja bereits, dass ich ein großer Fan der Selection Reihe von Kiera Cass bin. Und ich finde tatsächlich, dass dies zwar ein Einzelband ist, aber irgendwie die Thematiken ähnlich sind. Was nichts Schlechtes bedeutet. Denn sie sind nicht gleich, aber es hat einen gewissen Ähnlichkeits-Vibe. Anfänglich gab es viele Dinge, die angeschnitten und angesprochen wurden, von denen ich mir im Laufe der Geschichte dann erhofft habe, dass sie noch aufgelöst werden. Die Lösungen mancher Fragen, die sich einem im Laufe der Geschichte gestellt haben, lagen nicht direkt auf der Hand, und dadurch blieb man gerade anfangs richtig an ihr dran. Die arrangierte Ehe, ist dann die ähnliche Thematik zu Selection, wobei es natürlich ganz anders ist, weil hier zwei von gleichem Stand verheiratet werden sollen.
Die zentralen Themen sind Vergebung, das Schicksal und die Sterne in denen es manchmal zu liegen scheint (denn auch sie haben ihren Auftritt im Buch), Pflichtgefühl und dafür einstehen, was man wirklich im Leben will. Doch wenn alles vorherbestimmt ist, wie kann man sich dann sein eigenes Schicksal erarbeiten, um zu erreichen, was man will? Die geschulten Menschen unter euch erkennen hier schon einiges an Konfliktpotenzial. Schicksal und vorherbestimmtes Leben gegen freien Willen um das tun zu dürfen, was man sich erträumt? Vergebung gegen Pflichtgefühl, und all das, was man tun muss, um dieses einzuhalten, eventuell auch vergebungswürdige Dinge? Pflichtbewusstsein gegen die Träume des eigenen freien Willens? Das Schicksal, das eh alles vorherbestimmt, und uns so Vorschriften macht? Ihr seht. Nicht nur die Charaktere im Buch haben einiges zu bereden, die Themen sind auch gut gewählt, und im Buch sehr gut beschrieben. Man leidet oftmals mit, kann einiges, aber nicht alles verstehen, und wünscht sich manchmal, dass das Schicksal in den Sternen geschrieben steht.
Schön umgesetzt ist auch die Bedeutung der Sterne auf das Schicksal, ob man dran glauben mag oder nicht. Ich mag das mythische in der Geschichte, das märchenhafte, die Erzählungen über das Schicksal, das in den Sternen liegt, und warum diese am Firmament leuchten bis zu ihrem Erlöschen. Tatsächlich kommt mir dieser Aspekt sogar ein klein wenig zu kurz im Buch vor, weil er das Märchenhafte der Geschichte noch viel mehr hätte unterstreichen können. Das Mythische der Träume, diese Seelenverwandtschaft die beschrieben wird, die hätte für mich noch ein wenig tiefergehend beschrieben werden können, denn mi ein paar Worten mehr wäre es den Leuten eventuell nicht als „zu schnell“ vorgekommen.
Was ihr bekommt sind Starcrossed-Lovers in Young Adult. Übergriffigkeit in Form von Bestimmungen über einen, gegen die man sich wehren muss, um sein eigenes Schicksal schreiben zu können. Pflichtgefühl und Pflichtbewusstsein. Die Fesseln des Pflichtgefühls, aus denen wir uns oftmals nicht befreien können. Ein müdes Herz und seine Schläge, die nach langer Zeit wieder anfangen zu schlagen, so als ob sie nach einem langen Schlaf wieder erwachen, oder erneut zum Leben erweckt wurden. Ihr bekommt Probleme mit den Eltern, mit dem Gehorsam, und die Suche nach Anerkennung, Vergebung, und danach respektiert zu werden, wie man ist, und darüber was man leistet und tut. Und ihr bekommt das Lechzen danach Jemand zu sein, gesehen zu werden. Jemand …… für jemand anders. Gesehen zu werden …. Von Jemandem, der es wahrhaftig und nicht nur oberflächlich tut. Einfach SEIN, so wie man selbst ist, und nicht wie andere möchten, das man ist.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist der winzige Hauch von „Friends to Lovers“ (ähnlich den Geschichten von Kindheitsfreunden in Liebesgeschichten), nur, dass hier der Trope „Haters to Lovers“ überwiegt, und auch wirklich gut umgesetzt ist. Ich finde faszinierend, dass sich alles in der Geschichte wirklich wie Schicksal anfühlt. Zufall? Glückliche Fügung? Übertrieben von der Autorin? Ich finde es passt einfach wieder zum Schicksalsthema, das sich durchs Buch zieht. DA ist die Annäherung von Annika und Lennox, die ich wirklich gemocht habe. Manche denken vielleicht, dass das sehr schnell ging, aber bei Schicksalsliebe schlägt diese ja oft mit dem ersten Blick wie ein Blitz ein, weswegen ich fand, dass es passt. Einige meiner Fragen wurden dann auch wirklich beantwortet, einige nicht, und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl einer Wahrheit, die ans Licht kommen muss. Diese müsst ihr aber selbst herausfinden :D.
Am Ende des Buches wusste ich nicht genau, wie ich mich fühlen soll. Wurden die Erwartungen übertroffen? Nicht ganz. Ich denke da sind viele Vorlieben, die miteinander verbunden werden müssen, und dann ein Gesamtbild ergeben. Mal ist es rund, mal nicht so ganz. Ich fand zum Beispiel anfangs den Enemies to Lovers Trope richtig gut umgesetzt. Das hat nachgelassen, weil uns dann de Trope der Starcrossed-Lovers dazwischenkommt. Und ja, alles ging sehr schnell, aber aufgrund dieses Tropes hatte es zumindest eine Erklärung für mich.
Was mich nicht zu 100% überzeugt hat waren die Auflösungen der Fragen, da hat es mir ein wenig an allem gefehlt. Auch, wenn die Lösungen da waren, und wir einiges erfahren haben, so war es für mich etwas zu wenig, und lag nicht bei 100%, sondern vielleicht bei 80% meiner Zufriedenheit. Was alles im Übrigen nicht heißt, dass ich die Geschichte nicht gemocht habe, denn sie ist fast schon märchenartig, was ich sehr mag, und wie bereits erwähnt, wird das Thema Vergebung hier großgeschrieben. So auch am Ende. Doch gerade einige Stellen im Buch fand ich sehr sympathisch. Sympathische Stellen? Ehm. Ja. Dort wo Jemand anders zwischen die Liebe dazwischen grätscht, die das Schicksal doch zusammenführen soll. Die haben mich dann ein wenig an Selection erinnert. Aber wirklich nur ganz hauchzart, und natürlich nicht wegen der einzigartigen Geschichte. Ich hätte die Weiterverfolgung des „Starcrossed Lovers Themes“ gerne noch weiter beschrieben gehabt. Die Träume, die Sterne, das Schicksal …. Das diesen kleinen aber feinen Hauch von Fantasyanteil versprochen hat. ABER zum Ende hin muss ich sagen, ist eben ein Standalone, und da versucht man alles mit reinzubekommen, was einem wichtig ist. Dafür war es wirklich nicht sehr schön. Und ich erkenne natürlich an, dass eine Geschichte über 3 Bände sehr viel detaillierter geschrieben ist, als wenn man sie vollkommen und ganz auf die Seiten eines Buches bannen muss. Das ist ja häufig bei einzelnen Geschichten so. Ich hatte trotzdem vorwiegend eine gute Zeit und Spaß beim Lesen, auch wenn die Geschichte für mich nicht ganz rund war, sondern de Kreis des Schicksals ab und an mal angeeckt ist, und somit seine vollkommen runde Form nicht beibehalten konnte. Die Spannung, die Theorien in meinem Kopf und die Auflösung von Fragen haben allerdings einiges zu einer guten Leselektüre beigetragen.
Das heutige Rezensionslied? Passend zum Thema Sterne, und dem Schicksal, das in ihnen geschrieben steht, und dass man sie doch einfach umschreiben kann, wenn man nur möchte, um ein anderes Schicksal zu erwirken ;):
„What if we rewrite the stars? Say you were made to be mine. Nothing could keep us apart.
You'd be the one I was meant to find.“