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Veröffentlicht am 15.01.2025

Kann Rain der Hochzeit mit dem Prinzen entgehen?

Ever & After, Band 2: Die dunkle Hochzeit (Knisternde Märchen-Fantasy der SPIEGEL-Bestsellerautorin Stella Tack)
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Zum Inhalt:
So sehr Rain White auch versucht hat, dem Prinzen zu entgehen, ist sie doch in seine Fänge geraten. Zusammen mit ihrem Cousin Avery versucht Rain nun vom Hof des Prinzen zu flüchten. Doch ...

Zum Inhalt:
So sehr Rain White auch versucht hat, dem Prinzen zu entgehen, ist sie doch in seine Fänge geraten. Zusammen mit ihrem Cousin Avery versucht Rain nun vom Hof des Prinzen zu flüchten. Doch jeder Ausbruchsversuch scheitert und zieht eine Strafe nach sich, die meist die Personen trifft, die Rain etwas bedeuten. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als einen waghalsigen Deal mit Rumpelstilzchen einzugehen. Doch kann Rain wirklich darauf vertrauen, dass Rumpelstilzchen sich an ihre Abmachung hält? Wird sie es schaffen, einer Hochzeit mit dem Prinzen zu entgehen?

Meine Meinung:
Da Rain White und ihre Verbündeten von einem Schlamassel ins nächste stolpern und in einen Haufen brenzliger Situationen geraten, die schier ausweglos erscheinen, ist für Spannung gesorgt. Zudem war ich mir nie sicher, wem sie wirklich vertrauen kann oder wer sein eigenes, falsches Spiel mit Rain spielt. Leider gab es aber auch ein paar Längen, wodurch sich die Handlung an einigen Stellen zog. Dennoch habe ich die ganze Zeit mit Rain mitgefiebert, mit ihr gelitten und mich über ihre ganz kleinen Erfolge gefreut.

Mit Rain ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, an der ich besonders gemocht habe, dass sie sich, egal wie ausweglos alles erscheint, nicht unterkriegen lässt und sich ihr gutes Herz trotz aller Grausamkeiten bewahrt. Denn auf Rain prasselt auch in diesem Band sehr viel ein, bei dem man merkt, wie viel es sie kostet und wie überfordert sie an einigen Stellen mit der ganzen Situation ist. Denn die Handlung ist düster und auch viele Male brutal.

Black ist einfach nur grausam, brutal, egoistisch und herzlos. Er ist ein unsympathischer Kerl, der all das Dunkle und Böse widerspiegelt, was die dunkle Seite des Prinzen ausmacht. Im Gegensatz zu ihm steht Cole, der fürsorglich ist, an vielen Stellen einfühlsam wirkt, aber auch etwas Geheimnisvolles an sich hat. Cole stellt zwar die helle, gute Seite des Prinzen dar, aber ich war mir bei ihm nicht so sicher, ob er wirklich der gute Kerl ist oder doch ein falsches Spiel mit Rain spielt.

Die Handlungsorte und Figuren wurden von der Autorin so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Außerdem gefiel mir, wie sie die einzelnen Märchen in die Handlung eingeflochten hat.

Fazit:
Ein guter und spannender zweiter Band, der uns erneut in die Welt von Rain White führt, die mit allen Mitteln versucht, einer Hochzeit mit dem Prinzen zu entgehen und diesen zu besiegen. Da sie und ihre Verbündeten bei ihrem Vorhaben in ein Schlamassel nach dem nächsten stolpern und in viele brenzlige Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Leider gab es auch einige Längen, durch die sich die Handlung ein einigen Stellen zog. Dennoch habe ich mit Rain und allen anderen die ganze Zeit mitgefiebert. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es Rain und alle anderen weitergehen wird.

Veröffentlicht am 07.01.2025

Wird es für Lilly und Aron eine Zukunft geben?

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Zum Inhalt:
Nachdem Liliana Sommer Island nach Arons Lüge überstürzt verlassen hat, hat sie Unterschlupf bei ihrer Oma gefunden. Dort versucht sie einen klaren Kopf zu bekommen und herauszufinden, wie ...

Zum Inhalt:
Nachdem Liliana Sommer Island nach Arons Lüge überstürzt verlassen hat, hat sie Unterschlupf bei ihrer Oma gefunden. Dort versucht sie einen klaren Kopf zu bekommen und herauszufinden, wie es für sie weitergeht. Doch dann erhält sie eine Nachricht von SaveTheIceland, dass sie am Frühsommerprogramm teilnehmen darf. So macht Liliana sich erneut auf nach Island und begegnet unweigerlich Aron. Diesem läuft die Zeit davon. Denn sein Herz in inzwischen so sehr geschädigt, dass er ein Spenderherz benötigt.

Meine Meinung:
Die Handlung schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Dadurch hatte ich keine Probleme, wieder in diese zu finden und habe von der ersten Seite an direkt mit Liliana Sommer, Lilly genannt, mitgefiebert. Lilly ist eine sympathische Protagonistin, der man anmerkt, wie sehr Arons Lüge ihr zusetzt, ebenso wie der Tod ihres Zwillingsbruders Luca und die Art, wie ihre Eltern sie behandelt haben. Dennoch zeigt sie im Laufe der Handlung immer wieder, was für eine starke junge Frau sie ist und was für ein großes, mitfühlendes Herz sie hat. Ich konnte ihren Zwiespalt wegen Arons Verhalten und den Parallelen zu ihrem Zwillingsbruder voll und ganz nachvollziehen. Ebenso wie ihr Handeln in anderen Dingen und ihre Reaktionen auf einige Situationen. Zudem hat mir der Wandel, den sie im Laufe der Handlung durchläuft, richtig gut gefallen. Ich finde, man merkt, wie sehr sie im mit der Zeit wächst und zu sich selbst finden.

Aron war mir ebenfalls sympathisch. Dennoch konnte ich sein Handeln und seine Reaktionen Lilly gegenüber nicht immer nachvollziehen. Klar macht ihm sein immer schlechter werdender Gesundheitszustand zu schaffen, dennoch finde ich, verhält er sich Lilly gegenüber sehr lange genauso verschlossen wie im ersten Band. Mir fehlte da einfach eine Entwicklung. Zudem konnte ich seine Gefühle für Lilly nicht wirklich spüren, worunter die ganze Liebesgeschichte zwischen ihm und Lilly litt.

Die Autorin hat die einzelnen Schauplätze so lebhaft und bildreich beschrieben, dass ich sie direkt vor Augen hatte, ebenso wie die ganzen Figuren. So habe ich mich gefühlt, als wenn ich mit Lilly die einzelnen Orte besuchen würde.

Fazit:
Eine sehr emotionale Geschichte, in der wir Lilly und Aron dabei begleiten, wie sie auf eine gemeinsame Zukunft hoffen und versuchen, um sie zu kämpfen. Ich habe besonders mit Lilly mitgefiebert, der man das Gefühlschaos wegen der Parallelen von Arons Krankheit zu der ihres Zwillingsbruders anmerkt. Mir hat besonders die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, gefallen. Schade fand ich, dass man bei Aron sehr lange gar keine Entwicklung sieht und man durch seine Verschlossenheit seine Gefühle für Lilly kaum spürt, worunter die Liebesgeschichte der beiden meiner Meinung nach litt.

Veröffentlicht am 01.01.2025

Schafft es Lyra, die Crucible-Spiele zu gewinnen?

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Zum Inhalt:
Lyra Keres ist, seit sie drei Jahre alt ist, Teil einer Diebesband und ist inzwischen dafür zuständig, die anderen Diebe bei ihren Raubzügen zu beaufsichtigen. So auch während der Vorbereitungen ...

Zum Inhalt:
Lyra Keres ist, seit sie drei Jahre alt ist, Teil einer Diebesband und ist inzwischen dafür zuständig, die anderen Diebe bei ihren Raubzügen zu beaufsichtigen. So auch während der Vorbereitungen zu den Crucible-Spiele. Was Lyra jedoch nicht ahnt ist, dass sie Teil der Crucible-Spiele werden soll. Denn kein geringere als Hades wählt sie aus, um für ihn um die Vorherrschaft über alle Götter zu kämpfen. So muss sich Lyra fortan mit allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwölf Heldentaten beweisen, die alle mehr als gefährlich sind. Zudem will jeder der anderen gewinnen, um sich für sich und seine Familie die Gunst der Götter zu sichern. Wäre das noch nicht genug, wird Lyra einfach nicht aus Hades schlau und sie fragt sich bald, ob er wirklich der unnachgiebige, skrupellose Gott ist, für den ihn alle halten.

Meine Meinung:
Wir begleiten die Diebin Lyra Keres zu den Crucible-Spiele, bei denen die Göttinnen und Götter um die Vorherrschaft kämpfen und die Siegerin oder der Sieger von ihnen gesegnet wird. Da die einzelnen Spiele Lyra und alle anderen, die teilnehmen, nicht nur einiges abverlangen, sondern sie alle immer wieder in große Gefahr geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab mir das Verhalten von Hades und seine wirklichen Beweggründe, an den Spielen teilzunehmen, einige Rätsel auf, wodurch die Handlung ebenfalls interessant blieb. Ich habe jedenfalls mit Lyra und allen anderen mitgefiebert, gelitten, geschimpft und einige Male über die Skrupellosigkeit der Göttinnen und Götter den Kopf geschüttelt.

Lyra ist eine vielschichtige und interessante Protagonistin, die ein gutes Herz hat, einen großen Sinn für Gerechtigkeit und sehr hilfsbereit ist. All das habe ich sehr an ihr gemocht. Lyra wirkte jederzeit authentisch und ich konnte ihre Unsicherheit wegen ihres Fluchs verstehen, ebenso wieso sie alle netten Dinge, die anderen für sie tun oder sagen, regelrecht aufgesaugt hat. Jedoch hat ihr Fluch einige Fragezeichen bei mir hervorgerufen, weil ich einige Dinge diesbezüglich nicht schlüssig fand.

Hades birgt einige Rätsel und ich war mir nicht so sicher, welches Spiel er spielt. Mir war er aber dennoch sympathisch. Schon allein, weil er Lyra scheinbar wirklich helfen möchte und man merkt, wie viel ihm sein Reich und die Seelen bedeuten. Dennoch bleibt er bis zu einem gewissen Grad undurchschaubar.

Alles rund um die Götter, die Crucible-Spiele und die von den verschiedenen Göttinnen und Götter ausgerichteten Heldentaten fand ich interessant und war gespannt, wie die einzelnen Heldentaten die Göttinnen und Götter widerspiegeln werden. Zudem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so anschaulich beschreiben, dass ich sie vor Augen hatte.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, bei der wir Lyra Keres zu den Crucible-Spielen begleiten. Da sie und alle anderen Personen, die teilnehmen, in den verschiedenen Heldentaten nicht nur immer wieder in brenzlige Situationen geraten, sondern diese ihnen allen ziemlich viel abverlangen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ebenso, weil unklar ist, welche Beweggründe Hades wirklich hat, um an den Spielen teilzunehmen und welches Spiel er wirklich spielt. Ich habe jedenfalls mit Lyra und allen anderen die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, wie die einzelnen Heldentaten aussehen werden. Einzig Lyras Fluch hat mir einige Fragezeichen beschert, weil ich diesbezüglich einige Dinge unschlüssig fand.

Veröffentlicht am 29.12.2024

Kann Sin die Stimme in den Schatten entlarven?

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss
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Zum Inhalt:
Sintha hat es zwar geschafft, die mysteriöse Mordserie in Enebha zu beenden. Doch dafür musste sie einen hohen Preis zahlen. Nicht nur, dass jetzt jeder weiß, wer sie ist, muss sie auch noch ...

Zum Inhalt:
Sintha hat es zwar geschafft, die mysteriöse Mordserie in Enebha zu beenden. Doch dafür musste sie einen hohen Preis zahlen. Nicht nur, dass jetzt jeder weiß, wer sie ist, muss sie auch noch die Monarchin in die Hauptstadt begleiten, um von ihr vorgeführt zu werden. Wäre das noch nicht genug, glaubt Arezander ihr nicht, dass sein Bruder Sintha darum gebeten hat, ihn zu erlösen. Viel mehr soll sie ihn um einen ehrenvollen Tod gebracht haben und darauf steht die Todesstrafe. Sintha hat zudem noch andere Sorgen. Denn die Stimme in den Schatten spielt ihre eigenes Spiel mit ihr und Sin muss es unbedingt schaffen, sie zu entlarven.

Meine Meinung:
Wir steigen gleich mitten ins Geschehen ein und begleiten Sintha, Sin genannt in die Hauptstadt, in der sie nicht nur von der Monarchin vorgeführt wird, sondern sich in einem Nest voller Intrigen wiederfindet und das grausame Spiel der Monarchin mitspielen muss.

Sin ist eine vielschichtige Protagonistin, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat, durch die sie umso authentischer auf mich wirkte. Sie war mir bereits im ersten Band sympathische und ich war gespannt, was sie in der Hauptstadt alles erleben wird und welche neuen Herausforderungen dort und im Palast auf sie warten. Ich konnte verstehen, wieso sie so verletzt und gleichzeitig wütend ist, weil Arezander, Arez genannt, ihr nicht glaubt, dass sein Bruder sie darum gebeten hat, ihn zu erlösen und er ihre Liebe einfach so wegwirft. Ebenso konnte ich nachvollziehen, wieso sie so erschüttert und wütend wegen der ganzen intriganten Spielchen der Monarchin ist. Zwar waren ihre Reaktionen und Handlungen einige Male ziemlich extrem und impulsiv, dennoch konnte ich diese aus ihrer Sicht betrachtet durchaus verstehen.

Da Sin es nicht nur mit den Spielchen der Monarchin zu tun bekommt, sondern um Ares und ihre Liebe kämpft und dazu noch versucht, die Stimme in den Schatten zu entlarven, um ihr das Handwerk zu legen, war für eine gute Portion Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit der ich nicht gerechnet habe, die aber die Spannung ebenso anheizten. Leider geriet die Suche nach der Stimme in den Schatten durch die ganze Geschichte zwischen Sin und Arez und ihre vielen Streitereien etwas in den Hintergrund, was ich sehr schade fand. Dennoch habe ich mit Sin mitgefiebert, mitgelitten und einige Male mit ihr geschimpft.

Ich fand es interessant, mehr über die verschiedenen Völker, ihre Traditionen und Besonderheiten zu erfahren und bin gespannt, was man noch so alles erfahren wird. Zudem habe ich viele Male über das Irrlicht Nivi geschmunzelt. Es versucht zwar immer noch Sin dazu zu überreden, dass sie mit in seinen Sumpf kommt, man merkt aber auch, dass Sin Nivi viel bedeutet. Nivi wird in diesem Band zu einem richtigen Freund, auf den sich Sin jederzeit verlassen kann.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem Sin nicht nur versucht, heil aus den ganzen intriganten Spielchen der Monarchin herauszukommen und um ihre Liebe zu Arez zu kämpfen, sondern auch noch die Stimme in den Schatten zu entlarven und das Handwerk zu leben. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt, die mich haben mit Sin mitfiebern lassen. Für meinen Geschmack wurde die Suche nach der Stimme in den Schatten jedoch zu oft durch die ganze Geschichte mit Arez und ihren ganzen Streitereien überdeckt, was ich schade fand. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 27.12.2024

Kate schließt eine neue Freundschaft

Tee auf Windsor Castle
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Zum Inhalt:
Kate Bulloch begleitet ihre Freundin Zaira zu einer Führung durch Windsor Castle. Doch als sie einmal auf die Toilette muss, verirrt sie sich in dem Labyrinth der Flure des Schlosses. Zu ihrem ...

Zum Inhalt:
Kate Bulloch begleitet ihre Freundin Zaira zu einer Führung durch Windsor Castle. Doch als sie einmal auf die Toilette muss, verirrt sie sich in dem Labyrinth der Flure des Schlosses. Zu ihrem Glück landet sie bei Betty, die ihr gleich eine gute Tasse Tee anbietet. Mit ihr kommt Kate immer mehr ins Gespräch über ihr Leben, das Leben auf dem Schloss, die königliche Familie und vielem mehr. Dabei lernt Kate durch Betty nicht nur ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, sondern darüber nachzudenken, was ihr im Leben wichtig ist.

Meine Meinung:
Wir begleiten Kate Bulloch auf Windsor Castle, wo sie mit ihrer Freundin Zaira an einer Führung teilnimmt und durch Zufall auf Betty trifft, mit der sie einen Tag und eine Nacht ins Plaudern kommt. Dabei wird im Laufe der Handlung klar, dass beide zwar aus anderen Verhältnissen kommen und bei vielen Themen nicht einer Meinung sind, sich ihre Leben aber nicht so sehr voneinander unterscheiden.

Kate ist eine sympathische Frau, die an vielen Stellen doch recht verbittert und desillusioniert wirkt. Ich konnte ihre Sichtweise auf die Welt, ihr Leben und das Leben der königlichen Familie durchaus verstehen. Im Gegensatz zu ihr steht Betty, die das Leben nicht so schwer zu nehmen scheint, versucht jeden Tag zu leben, wie es ihr gefällt und alles nachzuholen, was sie im Leben verpasst hat. Betty ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich finde, man konnte ihre Lebensfreude durch die Seiten spüren. Von ihr erfährt Kate, dass auch bei der königlichen Familie nicht alles Gold ist, was glänzt, man sich an Regeln halten muss, der Alltag durchgeplant ist und man sich keine Fehler erlauben darf. Betty regt Kate durch ihre Erzählungen, ihre Sichtweise auf die Welt und ihre Art zum Nachdenken an. Zudem habe ich viele Male über Bettys Art geschmunzelt, ebenso wie über die steife Art von Mr Hutton, den Haushofmeister auf Windsor Castle.

Was Kates Aufenthalt auf Windsor Castle angeht oder besser gesagt ihr Herumirren auf diesem habe ich mich viele Male gefragt, wohin dies führen sollte und bin daraus bis zum Schluss nicht wirklich schlau geworden. Ebenso erging es mir mit der Frage, wieso ihr nicht einfach jemand erneut einen Weg nach draußen zeigt.

Fazit:
Eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte darüber, nicht nur einen Blickwinkel zuzulassen, sondern über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich habe Kate gern bei ihrem Aufenthalt auf Windsor Castle begleitet, bei dem sie der lebenslustigen Betty und dem pflichttreuen Mr Hutton begegnet und durch die Gespräche mit Betty einen Anstoß bekommt, über ihr Leben nachzudenken.