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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2026

Leider nicht ganz meins

The Ever King - Die Versuchung des Meeres
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Rache, Gefangenschaft und ein düsterer Meer-Faekönig – die Geschichte startet mit viel Potenzial. Besonders die brutale Unterwasserwelt fand ich atmosphärisch spannend, auch wenn ich mir beim Worldbuilding ...

Rache, Gefangenschaft und ein düsterer Meer-Faekönig – die Geschichte startet mit viel Potenzial. Besonders die brutale Unterwasserwelt fand ich atmosphärisch spannend, auch wenn ich mir beim Worldbuilding noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

Erik ist der typische harte, gebrochene König mit dunkler Vergangenheit. Das sorgt für Drama, wirkte auf mich aber stellenweise etwas überzogen. Livia mochte ich lieber, da sie sich nicht komplett unterordnet und zumindest versucht, Stärke zu zeigen. Dennoch entwickelt sich die Anziehung zwischen den beiden sehr schnell.

Was mir gefehlt hat, war eine stärkere Handlung. Über weite Strecken steht die Beziehung und das Knistern im Fokus, während der Plot eher im Hintergrund bleibt. Erst gegen Ende kommt mehr Spannung auf.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, emotional konnte mich das Buch jedoch nicht ganz erreichen.

Fazit:Eine Romantasy mit interessanter Idee und düsterem Setting, der für mich aber etwas zu wenig Handlung geboten wurde.

Veröffentlicht am 29.12.2024

Nicht meins

Once You're Mine
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"Once You're Mine" hat mit seinem flüssigen Schreibstil und einigen humorvollen Momenten einen soliden Einstieg geboten. Besonders Calistas beste Freundin brachte mit ihren Kommentaren und Spitznamen etwas ...

"Once You're Mine" hat mit seinem flüssigen Schreibstil und einigen humorvollen Momenten einen soliden Einstieg geboten. Besonders Calistas beste Freundin brachte mit ihren Kommentaren und Spitznamen etwas Leichtigkeit in die düstere Geschichte. Leider endet hier schon das Positive für mich.

Die Beziehung zwischen Calista und Hayden entwickelte sich viel zu schnell, wodurch die Spannung und Tension zwischen den beiden komplett verloren ging. Calista wirkte oft naiv und handelte widersprüchlich – sie erkennt die toxischen Dynamiken, unternimmt aber nichts dagegen. Hayden, der als düsterer und faszinierender Charakter angelegt ist, wirkt eher wie ein pubertärer Teenager, was ihn wenig überzeugend macht.

Inhaltlich bleibt die Story oberflächlich. Der Mord an Calistas Vater dient lediglich als Aufhänger, wird aber kaum vertieft. Auch der Stalker-Trope hätte mehr Ausarbeitung verdient. Stattdessen liegt der Fokus auf der Beziehung, die weder emotional noch spannend genug ist, um wirklich mitzureißen. Der Cliffhanger konnte mich nicht motivieren, den nächsten Band zu lesen, da mir bereits hier die nötige Tiefe und Spannung fehlten.

Fazit:
Ein enttäuschender Einstieg in die Reihe, der typische Klischees bedient, aber wenig Neues oder Interessantes bietet. Für mich endet die Reise mit Band 1.

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