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Veröffentlicht am 16.08.2025

Ein bewegender Thriller über ein Geheimnis mit Vielen Wendungen und Humor!

Der Da Vinci Code
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Ein Mord, geheimnisvolle Symbole und eine uralte Verschwörung…

Das Buch „Der Da Vici Code“ von Dan Brown ist die Jugendbuchausgabe von Dan Browns „Sakrileg“. Als die Leiche des Museumsdirektors ...

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Ein Mord, geheimnisvolle Symbole und eine uralte Verschwörung…

Das Buch „Der Da Vici Code“ von Dan Brown ist die Jugendbuchausgabe von Dan Browns „Sakrileg“. Als die Leiche des Museumsdirektors Jaques Saunière im Louvre gefunden wird, wird Symbolforscher Robert Langdon zum Tatort bestellt. Er soll die Symbole um die Leiche herum entschlüsseln. Dabei kommen er und Kryptologin Sophie Neveu einem hochbrisanten Geheimnis auf die Spur. Auf der Suche nach weiteren Antworten geraten sie selbst unter Verdacht und eine spannende Jagd durch London und Paris beginnt. Doch nicht nur die Polizei jagt sie, auch die Organisation Opus Dei scheint etwas von ihnen zu wollen.

Das Cover gefällt mir ausgezeichnet! Das Rot in Kombination mit dem Schwarz wirkt schon sehr aufgewühlt und actiongeladen. Auch die beiden Personen im Vordergrund, von denen ich annehme, dass es Sophie und Langdon sind und auf den Eingang des Louvres zu rennen passen sehr gut zur Story. Schließlich sind die beiden ständig auf der Flucht. Außerdem beginnt und endet das Buch auch im Louvre.

Der Titel hat mich ein wenig stutzig gemacht. Es geht zwar um Codes und auch oft um Da Vinci. Aber an einen direkten Da Vinci Code konnte ich mich jetzt nicht erinnern. Trotzdem passt er irgendwie zum Buch.

Dafür gab es andere vielfältige Rätsel. Eingebaut in eine atemberaubende Schnitzeljagd gab es immer wieder neues Wissen rund um Anagramme, Kryptexte, die Fibonacci-Folge, und die Zahl Phi. Man konnte wirklich immer miträtseln und hat viel gelernt.

Auch außerhalb von Rätseln konnte man stets etwas lernen. Scheinbar zufällig wurde immer wieder Fakten und interessantes Wissen eingebracht. Zudem gab es von Zeit zu Zeit auch längere Phasen, in denen viel über die Geschichte erzählt wurde. Außerdem war laut dem Vorwort alles wahrheitsgetreu.

Leider wurde es deshalb gegen Ende immer schwerer zu entscheiden, was echt und was fiktiv ist. Alles war irgendwie verwoben. Das hat mich ziemlich verwirrt und es wurde diesbezüglich schnell schwierig den Überblick zu behalten.

Und dass, obwohl es ohnehin ein sehr verwobenes und komplexes Buch ist. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Nach und nach die Verbindungen und Zusammenhänge zu entdecken. Auch in unserem realen Leben. Es war wirklich spannend bis zum Ende.

Sie Spannungskurve wurde konstant gehalten und gesteigerter bis sie am Ende immer weiter abbricht. Allerdings gab es manchmal Ereignisse, bei denen ich nicht sagen kann, ob sie die Spannung steigern oder abbauen. Ich hatte dann oft das Gefühl selbst definieren zu können, wie spannend es ist. Dies hat mir sehr viel Freude bereitet und ist für mich absolut einzigartig!

Was mir auch am Ende besonders gut gefallen hat, war die komplette Aufklärung für die Leser. Eingebaut war dies auch wieder in die Geschichte. Ich hatte am Ende das Gefühl den kompletten Durchblick ohne offene Fragen zu haben. Das perfekte Ende für ein komplexes Buch.

Außerdem gab es für Sophie und Langdon mehr oder weniger ein Happy End. Sofern das zumindest möglich ist in einem Thriller. Dabei wurde es auch nochmal ziemlich emotional. Ansonsten gab es selten große Gefühle. Nur gelegentlich ist mal ein Gefühl aufgekocht.

Meistens dann aber weniger wegen den Protagonisten an sich, sondern wegen der Handlung und irgendwie auch der Vielfalt des Buches. So gab es in alle viele verschiedenen Bereiche wie Familie, Glauben, Arbeit und Action.

Dennoch konnte man sehr viele verschiedene Personen kennenlernen. ZU verdanken haben wir dies den kurzen Kapiteln und den vielen Perspektivenwechseln. Ich fand aber, dass es manchmal schwierig wurde zu erkennen, bei wem wir gerade sind. Meistens hat sich das innerhalb einer Seite wieder erledigt.

Weitere Dinge, die mir sehr gut gefallen haben, waren zum Beispiel die vielen oft unerwarteten Wendungen, sie mich nicht loslassen konnten und die verschiedenen Ansichten, die mich zum Nachdenken angeregt haben.

Insgesamt hat mir das Buch somit sehr gut gefallen. Es hat mir viel Spaß gemacht mitzurätseln und dabei viele neue Ansichten mit viel Wissen zu lernen. Dieses Buch kann ich echt allen Thrillerliebhabern, die gerne nachdenken von Herzen empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Ein absolut perfektes Buch mit super Balance zwischen Liebe und Krimi!

Coldhart - Right & Wrong
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„Ich möchte einfach nur, dass du glücklich bist, Fairytale.“ „Ohne dich kann ich nicht glücklich sein, Eli.“

In dem Buch „ Right & Wrong“, welches das Finale der Coldhart-Trilogie ist, wurde ...

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„Ich möchte einfach nur, dass du glücklich bist, Fairytale.“ „Ohne dich kann ich nicht glücklich sein, Eli.“

In dem Buch „ Right & Wrong“, welches das Finale der Coldhart-Trilogie ist, wurde von Lena Kiefer geschrieben und erzählt die Geschichte von Felicity und Elijah. Elijah kann nicht mehr und er will auch nicht mehr schweigen. Doch er muss die Drohungen von Harrison Grant ernstnehmen. Gerade erst hat er gezeigt, wie ernst ihm diese sind. Wie viel wert Elijahs Schweigen für ihn hat. Allerdings bedeutet das auch, dass er die Frau, die ihm mehr als alles andere bedeutet, loslassen muss, da sie keine Chance haben. Doch Felicity hat andere Pläne und möchte für eine Beziehung mit Elijah und für beider Seelenfrieden kämpfen.

Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Ich kann für das Pink, welches hier über dem Schwaz-grau ist, keine nähere Bedeutung finden. Aber es fügt sich gut in die Trilogie ein. Von daher ist es für mich persönlich mittelmäßig in Ordnung. Ansonsten ist sowieso alle, wie bei Band eins und zwei auch schon.

Dafür messe ich dem Titel nochmal sehr viel Bedeutung bei. Es geht viel um große Entscheidungen, die alle einen hohen Preis fordern. Ob man den Prei zahlen kann oder ob er zu hoch ist. Ist das richtig oder falsch, kannst du später damit leben oder nicht? Die Frage ist so einfach und doch hat sie hier eine tiefere Bedeutung als man erwartet.

Zum Reihentitel gibt es auch wieder was zu sagen. „Coldhart“ setzt sich wie schon erwähnt aus den Nachnamen der Protagonisten zusammen. Allerdings haben die beiden keinesfalls ein kaltes Herz. Dies beweisen sie auch nochmal eindrucksvoll. Zum Glück wurde dies in gewisser Art und Weise auch angesprochen. Andernfalls wäre dies ein klarer Minuspunkt bei mir.

Einen Minuspunkt muss ich dennoch verbuchen. Zwölf Kapitel vor dem Ende schien mir schon alles nach einem Happy End. Es gab irgendwie nichts, was noch offen war. Trotzdem gab es noch einen gehörigen Schlag. Ich war genauso verwirrt wie Elijah. Dies ist zwar einerseits super, um sich in Elijah und Felicity hineinzuversetzen, aber ich fand es auch ein wenig zusammenhangslos.

Ansonsten konnte ich mich aber auch immer in die Protagonisten hineinversetzten. Ich konnte alles immer nachvollziehen. Es hat sich schon so nah und greifbar angefühlt.
Nur leider konnte ich nur halbwegs eine Verbindung zu den Gefühlen aufbauen. Vielmehr habe ich mich mit der Spannung verbunden gefühlt. Es war wirklich ab Seite ein bis zur letzten voll Spannung angesagt!

Glücklicherweise war dennoch die Balance zwischen Gefühl bzw. Liebe und Spannung also Krimi perfekt. Ich habe vom Klappentext und den vorherigen Bänden schon mehr Richtung Krimi erwartet und wurde vollkommen bestätigt.

Meine Erwartungen wurden auch bei dem Schreibstil nicht geschmälert. Er war genauso klar und detailreich wie gedacht. So langsam gewöhne ich mich echt daran.

An die sehr regelmäßigen Perspektivenwechsel von Felicity und Elijah hatte ich mich schon gewöhnt. Bis ich bemerken musste, dass diese Regelmäßigkeit hier zweimal unterbrochen wird. Allerdings kann ich gut verstehen warum und finde das in Ordnung.

Dafür waren die gleich langen Kapitel wirklich nie unterbrochen. Ab dem ersten Buch war es immer konstant lang, sodass auch die langen Kapitel immer schneller verflogen sind.

Insgesamt ist das ganze Buch sehr schnell verflogen. Es war so wild wie zart und gemischt mit ganz viel Spannung. Der perfekte Mix, den man unbedingt kennen sollte!

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein unglaublich zartes Buch mit weihnachtlicher Atmosphäre im Norden!!

Snowflakes All Around Us. A Royal Christmas Romance
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A royal Christmas Romance

In dem Buch „Snowflakes all around us“ von Sarah Saxx geht es um Emelie und Frederik. Als Emelie zu ihrem Konditoreipraktikum in Fjarora fährt, kreuzt ein Hundeschlitten ...

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A royal Christmas Romance

In dem Buch „Snowflakes all around us“ von Sarah Saxx geht es um Emelie und Frederik. Als Emelie zu ihrem Konditoreipraktikum in Fjarora fährt, kreuzt ein Hundeschlitten die Straße. Nach dem ersten Schock hält sie dem Besitzer Frederik entsetz einen Vortrag. Doch das war nicht ihre letzte Begegnung, denn Frederik ist Prinz von Fjarora und Emelie arbeitet im Palast. Schnell knistert es gewaltig, aber können sie wirklich ein Paar werden, wenn ihre Welten sie unterschiedlich sind?

Das Cover finde ich gut gelungen. Die Farben passen alle wirklich gut zusammen. Ebenso wie die Schnörkelschrift des Titels. Die Schneeflocken vermitteln direkt ein weihnachtliches und winterliches Gefühl. Zudem passt das Gold super zum Inhalt, da es edel wirkt und die Handlung zum Großenteil auch im Palast spielt. Nur auf die grau-weißen Streifen im Hintergrund konnte ich mir keinen Reim machen. Es har gar keinen Bezug auf die Geschichte oder ähnliches.

Wenig Bezug zur Geschichte hatte auch der Titel. Natürlich ist er auch winterlich und weihnachtlich wie die Handlung, aber es gab keinen Situationen, bei denen ich sagen würde: Ja, hier ist die Inspiration! Es wirkte eher allgemein auf das Buch.

Zu diesem ersten Kritikpunkten muss ich aber sagen, dass ich ab der ersten Seite nicht widerstehen konnte. Es ging direkt in eine konkrete Situation über und trotzdem konnte ich Emelie gut kennenlernen.

Der Schreibstil hat sein Übriges getan und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Auch wenn alles am Anfang ein wenig stockend zu lesen war, bin ich vor allem gegen Ende sehr schnell vorangekommen. Daran hat aber nicht nur der Schreibstil seinen Anteil, da generell viel passiert ist.

Besonders ist mir am Ende aufgefallen, dass die Erholungspausen für die Protagonisten auch für mich eine Pause waren. Außerdem konnte ich ihre Gefühle immer gut verstehen. Dennoch waren die Gefühle nicht allzu tiefgehend, sondern eher zart. Dies hat mir ausgesprochen gut gefallen, da es mal eine Abwechslung war.

So konnte ich auch besser in die Perspektiven des anderen versetzten, weil ich nicht so tief von der anderen Seite geprägt war. Die Wechsel waren recht regelmäßig und kamen vor allem in Situationen, wenn es zwischen Emelie und Frederik kritisch ist.

Die Kapitel waren recht gleichmäßig und sind mir ehrlich gesagt nur wenig aufgefallen, weshalb ich jetzt auch nicht allzu viel sagen kann.

Ähnlich verhielt es sich bei der Spannung. Unterbewusst habe ich diese schon wahrgenommen, allerdings war sie insgesamt sehr niedrig, sodass ich ohne Druck lesen konnte.

Außerdem kamen für mich auch die Charaktere mehr zum Vorschein, da ich, wie oben schon gesagt, weniger Druck hatte und mich besser mit den einzelnen Situationen auseinandersetzten konnte.

Am Ende ist dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Es hat mich vor allem mit seinen sanften, ruhigen und aufmerksamen Seiten überzeugt. Ich empfehle es für alle, die einen weihnachtlichen und winterlichen Schmöker suchen!

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Veröffentlicht am 02.11.2024

Ein absolut spannendes Buch mit perfekter Balance zwischen Gefühl und Fantasy!

Haunted Reign
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„Ich würde bis ans Ende der Welt für dich gehen. Bis ins Jenseits und darüber hinaus.“

In dem Buch „Haunted Reign“ geschrieben von Mona Kasten und der zweite Teil der Everfall-Academy geht es ...

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„Ich würde bis ans Ende der Welt für dich gehen. Bis ins Jenseits und darüber hinaus.“

In dem Buch „Haunted Reign“ geschrieben von Mona Kasten und der zweite Teil der Everfall-Academy geht es um Zoey und Dylan. Zoey kämpft noch immer mit jener schicksalhaften Nacht, in der sie ihre beste Freundin verloren hat. Hinzu kommt, dass ihr Leben noch immer Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Dylan sie offenbar nur als einen Job sieht. Nicht einmal ihre Noten sind in Ordnung. Deshalb möchte sie am Jahresabschluss-Turnier teilnehmen und Zusatzpunkte für ihr Zeugnis zu sammeln. Doch schnell bemerkt Zoey, dass die Prüfungen gefährlicher sind, als erwartet und nicht nur sie gerät in Lebensgefahr…

Einfach fantastisch finde ich das Cover! Alles ist in einem gräulichen Grünton gehalten, von dem sich der schwarze Titel gut abhebt. Dahinter ist eine gläserne Schlange u sehen, die ein Schwert umschlingt, sowie einige Pflanzen. Alle diese Dinge stehen im direkten Zusammenhang mit der Geschichte und geben nicht nur die Stimmung des Buches wieder. Diesbezüglich wurden hier auf fantastische Weise drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Der Titel ist auch ganz gut. Im ersten Moment hatte ich keine Ahnung, was ich mit der Übersetzung „Geisterhafte Herrschaft“ anfangen sollte. Wenn ich jedoch länger darüber nachdenke, merke ich, dass es vor allem zum Ende gut passt.

Ebenso verhält es sich mit dem Zusatz „so verlockend wie bedrohlich…“, welcher auf dem Cover unten zu sehen ist. Er bezieht sich mehr auf das Ende ist aber trotzdem schon am Anfang zu erkennen.

Am Anfang war es ziemlich schwer mich wieder in die Geschehnisse, Personen etc. hineinzufuchsen. Es schließt wirklich direkt an den ersten Band „Fallen princess“ an. Nach etwa zwei Kapiteln hatte ich aber auch wieder schnell den Durchblick. Dies ist dann auch bis zum Ende geblieben.

Wenn ich aber anderen Leuten von dem Geschehenen erzählen wollte, war es für mich ziemlich schwierig alles einigermaßen aufschlussreich rüberzubringen, weil jede Handlung tief in der Vergangenheit verankert war und alles eine Vorgeschichte hat. Während des Lesens ist mir die Verworrenheit gar nicht aufgefallen und hat mich dementsprechend auch nicht im Geringsten gestört.

Zudem war ich voll in der Handlung präsent. Ich habe Zoey so gut fühlen können und habe mir oftmals, unabhängig von ihr, dieselben Fragen gestellt, wie sie.
Zoey ist ein unglaublich perfekter Charakter! Sie hat Schwächen und Stärken, Sie ist einfühlsam und möchte immer alles gut machen, sowie immer allen Verpflichtungen gerecht werden. Auch wenn dies natürlich nicht möglich ist. In diesen Momenten ist Dylan für sie da. Er besitzt viel mehr Tiefe als er durchblicken lässt und ist immer für jeden da. Die beiden sind echt wunderbar.

Natürlich sind auch die anderen Charaktere wundervoll! Hier meine ich selbstverständlich nur diejenigen, die auf der guten Seite stehen. Und genau das ist oftmals gar nicht so einfach zu erkennen. Wer sind deine Freunde, denen du vertrauen kannst und wer wird dich verraten und ans Messer liefern? Es wird nochmal klar, dass man sich in Menschen täuschen kann, obwohl man fest von etwas überzeugt ist. Man kann anderen eben nur vor den Kopf schauen.

Das hört sich jetzt ziemlich düster an, und genauso ist es auch. Es gibt einige Stellen, die hart zu lesen sind und auch wehtun, dennoch leidet das Buch nicht an einer erdrückenden Schwere, wie ich es von anderen Büchern kenne, sobald Tod thematisiert wird.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dies einmal am perfekten Schreibstil liegt, der die Seiten nur so verfliegen lässt und eine wunderbare Leichtigkeit mit sich bringt. Genauso wie ich es von Mona Kasten kenne.

Zum anderen liegt es auch an der perfekten Balance zwischen Gefühl und Fantasy. Beide Teile nehmen einen etwa gleich großen Platz ein und verfließen wortwörtlich ineinander. Ich finde, dass es einfach perfekt ist!
Außerdem erzeugen beide Teile gleichermaßen eine Spannung, die einen gebündelt das Buch in die Hände klebt und den Wunsch aufkommen lässt, alles in einem Rutsch zu lesen.

Möglicherweise wäre dies verstärkt wurden, wenn man auch aus Dylans Perspektive hätte lesen können. Anderseits hätte es auch wieder viel Spannung nehmen können. Während des Lesens habe ich aber eigentlich auch gar nicht den Wunsch verspürt, aus Dylans Sicht zu lesen. Von daher sehe ich hier gar kein Problem!

Insgesamt ist es ein wahnsinnig spannendes Buch mit der perfekten Balance zwischen Gefühl und Fantasy. Und trotz schwerer Handlung gab es eine unglaubliche Leichtigkeit. Ein absolutes Must-Read für alle Romantasy Leser!

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Ein zartes und unglaublich berührendes Buch!

Das St. Alex - Tagmond
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Wenn das Leben sich nicht an deine Pläne hält, folge deinem Herzen!

In dem Buch „Tagmond“ von Anne Lück, welches der zweite Teil der St.Alex-Trilogie ist geht es um Tessa und Beck. Beck ist ...

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Wenn das Leben sich nicht an deine Pläne hält, folge deinem Herzen!

In dem Buch „Tagmond“ von Anne Lück, welches der zweite Teil der St.Alex-Trilogie ist geht es um Tessa und Beck. Beck ist Rettungsassistent und Betreuer auf der Kinderonkologie, wo auch Tessa arbeitet. Sie arbeitet auf ihr Ziel als stellvertretende Stationsleitung hin, als Luca auf ihre Station kommt. Sein Schicksal geht ihr besonders nahe und dann funkt es auch noch zwischen Beck und ihr. Leider hat Tessa einen Freund und als dieser ihr einen Heiratsantrag macht, ist Gefühlschoas vorprogrammiert.

Das Cover finde ich ziemlich gut getroffen. Ich bin eigentlich nicht so der Pink-Fan, aber ich finde irgendwie passt es hier mit den Ästen in den Ecken gut. Zudem wurde auch ein wenig weiß und orange reingetupft, sodass es nicht ganz so kitschig wirkt. So wie das Herz, welches aus einem Stethoskop geformt wurde und wunderbar zum Krankenhaus passt. Das pinke Glitzer auf dem Titel „Tagmond“ finde ich ansich ein wenig kritisch. Allerdings muss ich sagen, dass im Endeffekt alles super harmoniert und einfach nur toll aussieht.

Ach, wo ich schon den Titel angesprochen habe, dieser gefällt mir unglaublich gut. Es gibt eine Situation, in der das Wort „Tagmond“ aktiv auf einen Protagonisten bezogen wird. Außerdem passt er gut zu den restlichen Titeln der Trilogie, die alle etwas mit Tag und Nacht zutun haben.

Gut finde ich auch den Schreibstil, da er recht flüssig zu lesen ist. Es gab nur wenige Wortspiele, aber dafür bin ich manchmal vollkommen in die Handlung gefallen.

Doch dies ist nicht nur dem Schreibstil zu verdanken, sondern auch den Charakteren und Gefühlen. Tessa tut mir ziemlich leid, weil sie in so einer engen Zwickmühle steckt. Herz gegen Kopf ist immer schlimm, allerdings hatte ich das Gefühl, das sie zusätzlich noch bedrängt wurde. Ich bin echt froh, dass Beck kein Druck gemacht hat. Er ist einfach nur zum Verlieben. Genau wie Luca, auch wen er eine harte Schale hat.

Zudem wurden die Gefühle mit überraschender Authentität und Intensität vermittelt. Man konnte Tessas Gefühle an mehreren Stellen bis ins Herz fühlen. Bei Beck war dies leider nicht möglich, da nur aus Tessas Perspektive berichtet wurde. Entgegen meiner sonstigen Meinung muss ich hier aber sagen, dass ich es mehr als passende finde, da Tessas Entscheidungen hier eine der Hauptthemen waren. Natürlich wäre es trotzdem schön gewesen, auch Becks Gefühle und Gedanken kennenzulernen.

Dafür waren die Kapitel perfekt! Sie waren nie zu kurz, aber wenn man nach einem Kapitel eine Pause einlegen wollte, musste man nie lange auf das Kapitelende warten.

Es ist eine sehr zarte Liebesgeschichte zwischen dem Herz und Kopf mit tollem Krankenhaussetting und berührendem Schicksal! Einfach nur lesenswert!

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