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Veröffentlicht am 07.01.2025

Spannend

DIE WAHRHEIT
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Sarah lebt allein mit ihrem Sohn. Seit 7 Jahren. Denn ihr Mann Philipp – Inhaber einer gutgehenden Firma und sehr reich – ist auf einer Geschäftsreise in Südamerika verschollen und wird seitdem vermisst. ...

Sarah lebt allein mit ihrem Sohn. Seit 7 Jahren. Denn ihr Mann Philipp – Inhaber einer gutgehenden Firma und sehr reich – ist auf einer Geschäftsreise in Südamerika verschollen und wird seitdem vermisst. Sarah hat die ganze Zeit gebraucht, damit zurechtzukommen. Jetzt endlich entschließt sie sich für eine neue Frisur und gibt erstmalig wieder ein Abendessen in ihrem Haus für Freunde. Auch einen neuen Mann gibt es, wenn auch noch im Geheimen. Es scheint aufwärts zu gehen … bis der Anruf kommt, dass Philipp gefunden wurde und zurückkommt. Doch beim Abholen auf dem Flughafen kommt der Schock: Der Mann ist nicht Philipp. Er sieht im geringfügig ähnlich, aber er ist ein völlig Fremder. Doch er weiß viel zu viele Details über ihr Leben … ein Verwirrspiel beginnt.

Melanie Raabe ist es auch in diesem Buch gelungen, die Spannung mit ganz wenigen Mitteln unheimlich hoch zu halten. Da fragt man sich zuerst, wer dieser Fremde ist und was er von Sarah will. Doch im Laufe des Buches kommen immer mehr Zweifel an Sarah. Ist es wirklich alles wahr, was sie erzählt und getan hat. So wechselt die Sympathie von Sarah auf den Fremden, um dann aber wieder bei der nächsten Handlung umzuschwenken. Und da ist noch einer guter Freund der Familie, der in Schwierigkeiten ist und viel Geld braucht. Steckt er hinter dem Ganzen? Auch die teils demente Schwiegermutter ist eher nicht hilfreich in ihrem furchtbaren Hass auf Sarah. Grundlos? Diese ganzen Fragen bestimmen die Handlung und ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Das 1. Ende hat mich überrascht, nur das „endgültige Ende“ des Buches fand ich dann etwas unnötig. Doch diese paar Zeilen sind für mich nicht für einen Punktabzug relevant. Absolut volle Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Einfach Klasse

Sieben minus eins
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Kommissar Sam Berger ermittelt .Es geht um die Entführung und Ermordung von 3 Mädchen. Doch er wird von seinem Vorgesetzten gebremst. Denn in Schweden gibt es keine Serienmörder, das ist politisch nicht ...

Kommissar Sam Berger ermittelt .Es geht um die Entführung und Ermordung von 3 Mädchen. Doch er wird von seinem Vorgesetzten gebremst. Denn in Schweden gibt es keine Serienmörder, das ist politisch nicht gewollt – also gibt es keine. Und Sam hat nur wenige Unterstützung und seht mit seiner Meinung ziemlich allein. Doch dann passiert etwas eigenartiges. Sam findet sich auf der anderen Seite wieder. Er wird als Mörder verdächtigt und es sind nicht nur 3 Mädchen, um die es geht. Molly, eine interne Ermittlerin, ermittelt gegen ihn und hat scheinbar unschlagbare Beweise in der Hand. Und dann kommt es noch einmal anders – alles wird sehr persönlich – um zu einer weiteren Überraschung zu wechseln …

Am Anfang des Buches dachte ich noch, warum wird es so hoch gelobt. Ja, gut und flüssig lesbar (wie man es von Arne Dahl erwartet), aber doch nichts besonderes. Es wird ermittelt, es gibt Verdächtigte auch in den eigenen Reihen. Aber alles schon mal dagewesen. Bis eben das Geschehen komplett wechselt und man von einer Überraschung zur nächsten kommt. Es passiert so viel unerwartetes. Das hält nicht nur die Spannung sehr hoch, es sorgte auch dafür, dass „Sieben minus eins“ zu den Büchern zählt, die ich nicht aus der Hand legen konnte und für die ich viel Schlaf aufgegeben habe. Das Ende ist eigentlich schon der Anfang des neuen Buches, denn einiges ist noch ungeklärt. Ich hoffe nur, ich muss nicht so lange auf die Fortsetzung warten.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Fitzek pur

Das Kalendermädchen
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Psychologieprofessorin Olivia tut alles, um für ihre unter Leukämie leidende Adoptivtochter einen Stammzellenspender zu finden. Erster Anlaufpunkt wäre natürlich die leibliche Mutter. Doch Olivia wird ...

Psychologieprofessorin Olivia tut alles, um für ihre unter Leukämie leidende Adoptivtochter einen Stammzellenspender zu finden. Erster Anlaufpunkt wäre natürlich die leibliche Mutter. Doch Olivia wird die Herausgabe der Daten der Eltern verweigert und mit Hilfe eines ihrer Studenten versucht sie, illegal irgendwie an die Adresse zu kommen. Das schaffen sie auch, doch damit geraten sie nicht nur an eine alte Legende und Tote, sondern selbst in Lebensgefahr.

Das Buch ist Fitzek pur. Auf mehreren Zeitebenen wird die Geschichte erzählt und wie immer gibt es scheinbar gar keine Zusammenhänge, die sich dann aber als unerwartete Wendungen doch präsentieren. Und dazwischen gibt es eine große Menge an Spannung und von mir absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Überzeugt

Blutbuße
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In einem Nobelhotel im Norden von Schweden mitten in den Bergen wird eine Frau brutal erstochen aufgefunden. Sie wollte in einem Ort in der Nähe ein neues hochpreisiges Hotel aufbauen und hat sich damit ...

In einem Nobelhotel im Norden von Schweden mitten in den Bergen wird eine Frau brutal erstochen aufgefunden. Sie wollte in einem Ort in der Nähe ein neues hochpreisiges Hotel aufbauen und hat sich damit viele Gegner geschaffen. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich schwierig, da es viele Motive gibt und die Leute nicht immer die Wahrheit erzählen.

Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um die Ermittlerin Hanna. Wieder spielt er im hohen Norden und wieder ist es der Autorin gelungen, einen überzeugenden Krimi zu schreiben. Der Stil ist geradlinig und gut lesbar und die kurzen Kapitel treiben die Geschichte vorwärts. Aufgrund von Rückblenden wird eine zweite Geschichte parallel erzählt, von der man lange nicht weiß, wie sie zusammenhängen könnte. Gut eingebaut sind die Probleme der Ermittler im privaten Bereich, diese nehmen jedoch nicht überhand. Das Buch hat mich überzeugt und deshalb spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Anders

Zorn – Der Fall Schröder
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Schröder verhält sich mehr als eigenartig und ist fast nicht mehr im Büro anzutreffen. Deshalb muss Hauptkommissar Zorn seine Aufgaben übernehmen und wird Leiter einer Mordermittlung. Der Mann wurde erschossen ...

Schröder verhält sich mehr als eigenartig und ist fast nicht mehr im Büro anzutreffen. Deshalb muss Hauptkommissar Zorn seine Aufgaben übernehmen und wird Leiter einer Mordermittlung. Der Mann wurde erschossen und bald stellt sich heraus, dass Schröder ihn kannte. Auch das nächste Mordopfer, ebenfalls erschossen, war ein alter Bekannter von Schröder. Und so führen immer mehr Indizien dazu, dass Schröder der Täter sein muss. Zorn versucht alles, um Schröder aus der Schusslinie zu nehmen.

Das Buch ist anders als die Vorgängerbände. Was komplett fehlt, ist der sehr spezielle Humor zwischen Zorn und Schröder. Doch dass er in diesem Buch fehlt, ist dem zu schulden, dass es um ernste Dinge bei Schröder geht. Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber das Thema hätte den speziellen Humor auch nicht vertragen. Eigentlich ist es der berührendste Band der Reihe und es ist interessant, wenn die Prioritäten wechseln. Wie die Menschen reagieren und wie sie über sich hinauswachsen. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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