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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein spannendes und komplexes Buch, das mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte

We hunt the Flame
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Zafira ist Jägerin und kann nur als Mann verkleidet im verfluchten Wald des Arz ihr Volk beschützen. Wenn herauskommen sollte, dass sie eine Frau ist, würde sie verbannt werden oder Schlimmeres.
Prinz ...

Zafira ist Jägerin und kann nur als Mann verkleidet im verfluchten Wald des Arz ihr Volk beschützen. Wenn herauskommen sollte, dass sie eine Frau ist, würde sie verbannt werden oder Schlimmeres.
Prinz Nasir ist der Prinz des Todes und seine Aufgabe besteht darin diejenigen zu töten, die sein tyrannischer Vater, der König, tot sehen möchte.
Sie haben es sich nicht ausgesucht, allerdings sind beide Legenden im Königreich Arawiya und als sich ein Krieg zusammenbraut, machen sich beide auf, um ein Artefakt zu suchen, was den Fluch des Arzes brechen könnte. Nasir soll jedoch Zafira töten …

Die Charaktere:

Zafira war zu Beginn der Geschichte eher distanziert, allerdings ist sie trotzdem eine sympathische Protagonistin. Ihre Handlungen konnte ich allerdings nicht immer vollends nachvollziehen, auch wenn ihre Absichten immer gut waren und sie stets versucht hatte so gut wie möglich mit dem Leben, welches sie führt, klarzukommen.
Nasir war mir nicht wirklich sympathisch, was allerdings auch so gewollt wirkte. Er töte ohne ein schlechtes Gewissen und hat sich seinem schrecklichen Vater völlig untergeordnet. Umso mehr Zeit verging, umso mehr konnte man Nasirs Handlungen jedoch nachvollziehen und ich bin schon sehr gespannt, was man im Folgeband noch so von ihm erfährt.
Die Nebencharaktere fand ich sehr gut und vor allem über die Weggefährten, die im Laufe der Geschichte dazukamen, würde ich gerne noch mehr lesen.

Die Umsetzung:

Ich liebe die Gestaltung der deutschen Handcoverausgaben und war richtig gespannt auf das Buch, da ich es schon so häufig im englischsprachigen Raum gesehen hatte.
Die Geschichte ist aus der Erzählperspektive beider Protagonisten geschrieben. Was mir manchmal etwas Probleme bereitete, war, dass die Autorin relativ viele arabische Wörter nutzte, die vielleicht einmal erklärt wurden und ich anschließend im Glossar nachschauen musste. Der Schreibstil war an sich ganz gut, da er poetisch war, jedoch fand ich manche Dialoge auch etwas seltsam und die Geschichte zog sich teils sehr. Das arabische Setting, dass durch den Schreibstil geschaffen wurde, fand ich jedoch sehr schön.
Der erste Teil der Geschichte fing sehr spannend an, da wir Zafira direkt auf der Jagd begleiteten, allerdings plätscherte die Handlung anschließend eher vor sich hin. Zafira muss auf die Insel, um das Artefakt zu holen, allerdings passierte sonst nicht allzu viel. Die Romanze der beiden war auch nicht ganz so nachvollziehbar, da sie kaum Kontakt hatten und dann aus dem Nichts eindeutiges Interesse da war.
Der Plot hatte es jedoch geschafft mich zu überraschen, jedoch konnte er die vorherige Handlung nicht unbedingt ausgleichen.
Ich bin leider generell etwas enttäuscht, da ich es durch die vielen Wörter, die ich nachschlagen musste und den etwas speziellen Schreibstil das Buch auch leider nicht wirklich genießen konnte.

Mein Fazit:

Die Geschichte war bedauerlicherweise ziemlich schwer mitzuverfolgen, vor allem, wenn man nicht zu 100 % bei der Sache war, was bei mir ungünstigerweise nicht immer gegeben war. Die erste Hälfte war ziemlich schleppend, jedoch wurde es dann schon sehr spannend und auch wenn ich nicht ganz überzeugt bin, werde ich es vielleicht noch mit dem zweiten Band probieren. Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine etwas andere Geschichte, als der Klappentext vermuten lässt

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi und Luca sind seit der fünften Klasse Brieffreunde, die sich jedoch anstatt netten Briefen fast schon Hassbotschaften schicken. Nach zwölf Jahren kommt allerdings einfach keine Antwort mehr. Bei ...

Naomi und Luca sind seit der fünften Klasse Brieffreunde, die sich jedoch anstatt netten Briefen fast schon Hassbotschaften schicken. Nach zwölf Jahren kommt allerdings einfach keine Antwort mehr. Bei ihrem Job als Wettermoderatorin erhält Naomi dann Jahre später plötzlich eine fast schon Todesdrohung und weiß sofort, von wem dieser Brief ist. Sie begibt sich auf die Suche nach Luca, da sie das so nicht stehen lassen kann und wird dabei total überrascht, da sie zur selben Zeit auch noch ihrem Nachbar Jake immer näher kommt …

Die Charaktere:

Naomi ist Wettermoderatorin und ist eigentlich ziemlich erfolgreich damit, sie steht mit beiden Beinen im Leben. Relativ viel konnte ich durch die Geschichte aber leider nicht erfahren, da zwar der Großteil aus ihrer Sicht geschrieben ist, man sie aber nur recht oberflächlich kennenlernt.
Luca hat einen sehr interessanten Charakter und über ihn wurden auch nach und nach immer mehr Einzelheiten preisgegeben, die mich ihm als Leser nähergebracht haben. Seine Geschichte ist sehr traurig und auch wenn er kein Traumbookboyfriend ist, konnte ich irgendwo verstehen, warum er so handelt, wie er handelt.
Die Nebencharaktere fand ich ungünstigerweise auch relativ dünn.

Die Umsetzung:

Ich hatte mich schon eine Weile auf dieses Buch gefreut, da ich unbedingt mal eine Haters to Lovers-Geschichte lesen wollte, wurde allerdings bedauerlicherweise enttäuscht. Das Cover ist toll und der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, da er einfach zu lesen ist und sehr bildlich. Das Buch ist aus der Sicht beider Protagonisten in der Gegenwart geschrieben, jedoch gibt es zudem noch Kapitel, welche die Anfangszeit ihres Briefwechsels thematisieren.
Ich hatte nicht allzu viele Erwartungen, jedoch war ich ziemlich verwirrt, dass das Buch einfach ein Lovetriangle beinhaltete. Naomi schreibt nämlich wieder regelmäßig mit Noah, während sie zeitgleich Jake datet.
Das Buch hatte tatsächlich sehr viele Stellen, die mir nicht so sehr zusagten, da die meisten Unterhaltungen von Naomi und Jake ziemlich gezwungen und nicht wirklich interessant waren. Warum sich Naomi zu ihm hingezogen fühlte, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Briefe, die sie währenddessen mit Noah austauschte, machten die Geschichte für mich leider auch nicht wirklich interessanter, da nicht wirklich etwas passierte.
Ich mochte die Beziehung von Naomi und Noah generell nicht so sehr, da die Briefe, die sie ausgetauscht hatten, unfassbar gemein waren und ich nicht nachvollziehen konnte, wie dadurch mehr entstehen sollte.
Der Plot der Geschichte war letztendlich auch sehr ersichtlich und ich finde es total schade, dass nicht mehr aus der Idee gemacht wurde. Am Ende wurde es auf jeden Fall interessanter, da endlich alles aufgelöst wurde, überraschen konnte mich dieses Ende allerdings nicht unbedingt.

Mein Fazit:

Die Geschichte ist ziemlich unrealistisch, ergab an manchen Stellen nicht ganz so viel Sinn, aber Naomi und ihr Verhalten war trotzdem ganz süß und auch wenn der Plot sehr vorhersehbar war, gefiel er mir schlussendlich durch die Umsetzung trotzdem. Das Buch muss man nicht gelesen haben, es war allerdings auch nicht schlecht, weshalb ich ihm 3 von 5 Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Der Anfang konnte mich leider nicht überzeugen und anschließend wurde es auch nur bedingt besser

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Das Cover und den Farbschnitt des zweiten Bands der Reihe finde ich wieder echt schön und ich hatte mich sehr darauf gefreut, die Dilogie nun zu beenden.
Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos ...

Das Cover und den Farbschnitt des zweiten Bands der Reihe finde ich wieder echt schön und ich hatte mich sehr darauf gefreut, die Dilogie nun zu beenden.
Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an, und das leider ohne nochmal eine kleine Einführung zu geben. Den ersten Band mochte ich eigentlich ganz gern, da mir die Thematik sehr gut gefiel und die Handlung sehr spannend war, allerdings wusste ich nur noch wenig von diesem, da ich ihn diesen vor circa einem halben Jahr gelesen hatte.
Der Schreibstil war wieder ganz gut, jedoch fand ich den Anfang des Buches ziemlich schleppend, da nachdem Mercy nicht mehr aufgewacht ist, meiner Meinung nach zu lange nichts wirklich Spannendes passiert ist. Nemesis hat ewig versucht herauszufinden, warum Mercy schläft, für mich hätte dieser Teil jedoch nicht so lange sein müssen, wie er war. Zudem hat mir eine genauere Beschreibung der Welt und deren Besonderheiten gefehlt.
Ich habe richtig lange benötigt, um das Buch zu beenden und hatte erst ab der Mitte des Buches wirklich das Gefühl, gut unterhalten zu werden. An sich war die Handlung nicht schlecht, sie hatte ab einem gewissen Zeitpunkt viele Wendungen und hielt immer ein gewisses Maß an Spannung, da es immer irgendwelche ungelösten Geheimnisse gab, sie hatte es allerdings trotzdem nicht geschafft mich vollends zu packen.
Ich hatte nach dem ersten Band die Hoffnung, dass sich die Charaktere im zweiten Band noch von einer anderen Seite als zuvor zeigen würden, wurde da allerdings schon ziemlich enttäuscht, da immer eine gewisse Distanz vorhanden war. Die Beziehung von Nemesis und Mercy ist unglaublich kompliziert, weil die beiden, oder eher Mercy, es nicht geschafft haben richtig miteinander zu kommunizieren, was mich zwischenzeitlich zudem ziemlich getriggert hatte.
Ich hatte mir leider von der ganzen Fortsetzung mehr erwartet und finde es ziemlich schade, da ich die Dilogie so gern abschließend positiv bewerten hätte wollen.

Mein Fazit:

Der erste Band war gut, allerdings hatte sich die Geschichte nicht so wie erhofft groß weiterentwickelt, Nemesis und Mercys Liebesgeschichte war letztendlich nicht wirklich etwas für mich und mir fehlte auch die Thematisierung des Besonderen in der Welt. Alles in allem ist die Geschichte von Nemesis und Mercy nicht schlecht, jedoch war sie in diesem Band nicht wirklich was für mich, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

An sich gute Geschichten, wobei nicht alle etwas für mich waren

Magical Winter Nights
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Ich hatte mich total auf eine schöne Kurzgeschichtensammlung mit winterlichem Flair gefreut. Das Buch ist optisch gesehen wunderschön und der Klappentext klang ziemlich ansprechend. Was ich nur nicht wusste ...

Ich hatte mich total auf eine schöne Kurzgeschichtensammlung mit winterlichem Flair gefreut. Das Buch ist optisch gesehen wunderschön und der Klappentext klang ziemlich ansprechend. Was ich nur nicht wusste war, dass alle Geschichten zu anderen Büchern der Autorinnen gehören und deshalb schwierig ohne das nötige Vorwissen zu lesen sind. Die Schreibstile an sich waren angenehm, sodass ich die Geschichten relativ schnell durchgelesen hatte. Dass die Geschichten nach dem Datum, an dem sie sich abspielen sortiert sind, fand ich auch sehr gut gewählt.
Die erste spielt vor Weihnachten, es gibt eine die an Weihnachten spielt und auch noch welche die an Silvester spielen.
Die erste Geschichte konnte ich auch, ohne die Jetzt-Reihe dazu gelesen zu haben, eigentlich sehr gut so lesen. Diese war sehr süß, auch wenn etwas mehr Kontext trotzdem schön gewesen wäre, was die ca. 50 Seiten allerdings etwas gesprengt hätte. Hier geht es um Bella und Matteo, welche sich das erste Mal, nachdem sie sich während eines Auslandssemesters kennengelernt haben, wieder sehen.
Mit der zweiten Geschichte konnte ich leider gar nichts anfangen, da ich die Sweet Lemon Agency-Reihe nicht gelesen habe und sich die Kurzgeschichte wie ein Bonuskapitel zu der Reihe angefühlt hat, indem man den Leser die wichtigsten Entwicklungen aller Charaktere der Reihe mitteilt unter dem Deckmantel, dass man für eine Person eine Party veranstaltet. Die Geschichte war zudem aus sieben verschiedenen Sichten erzählt, was ich sehr anstrengend fand.
Die Geschichte von Marina Neumeier fand ich total schön, denn auch wenn diese thematisch zu ihrer Münchner Kindel-Reihe gehört, hatte mich dies hier nicht gestört. Die Protagonisten Simon und Lucia waren total toll und die Geschichte beinhaltete alles, was ich mir von dem Buch erhofft hatte und war auch meine Liebste aus dem Buch. Hier kam durch das Weihnachtsfest, dass die beiden per Zufall zusammen verbringen richtig weihnachtliche Stimmung auf. Von der Autorin würde ich auf jeden Fall gerne mehr lesen.
Die Sylt-Reihe von Alexandra Flint hatte ich ebenfalls nicht gelesen und auch wenn ich die Silvesterstimmung ganz schön fand, hatte mich hier wieder gestört, dass einfach zu viele Personen in die Planung des Silvesterballs involviert waren. Ida und Noels Geschichte hatte den Misscommunicationtrope, was ich dadurch, dass die Geschichte nicht allzu lang war allerdings nicht allzu schlimm fand.
Die letzte Geschichte von Franka Neubauer fand ich besonders interessant. Ich weiß nicht, ob die Charaktere aus einer Reihe stammen, allerdings war die Geschichte sehr gut nachvollziehbar. Man erfährt hier viel über Daisy und ihre Probleme als Schauspielerin. Erwartet hatte ich eine Silvester Happy End Geschichte, jedoch endete diese dann ganz anders als erwartet und ließ mich sprachlos zurück.
Ich persönlich fand die Geschichte gut, allerdings ist sie leider nicht wirklich positiv, was manch einen vermutlich stören wird, jedoch fand ich diese Geschichte perfekt für den Abschluss, auch wenn eine Vorwarnung vielleicht schön gewesen wäre.

Mein Fazit:

Für Liebhaber der Reihen kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen nur ist es sehr schade, dass ich mit ein paar der Geschichten nicht wirklich viel anfangen konnte. Es kamen manchmal einfach zu viele Charaktere aus den eigentlichen Reihen vor, mit denen ich dann leider nicht viel anfangen konnte, da mir der Kontext fehlte. Da ich drei der Geschichten trotzdem sehr gut fand, bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Das Buch hatte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen können

Dates und andere Illusionen
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Sophie steht unter dem konstanten Druck ihrer Familie, da sich diese wünscht, dass sie einen Partner findet, mit allem, was dazu gehört. Dabei macht es das für Sophie nicht besser, dass alle ihre Freunde ...

Sophie steht unter dem konstanten Druck ihrer Familie, da sich diese wünscht, dass sie einen Partner findet, mit allem, was dazu gehört. Dabei macht es das für Sophie nicht besser, dass alle ihre Freunde sich schon häuslich niedergelassen haben oder gerade dabei sind zu heiraten. Wenigstens läuft es jedoch in ihrem Job gut, denn dort hat sie eine erfolgreiche Kolumne über Beziehungen. Als sie jedoch zur Hochzeit ihrer Schwester eingeladen wird, ist Sophie fest entschlossen nicht alleine zu gehen, auch wenn sie ihr Date dafür Vortäuschen muss.

Die Charaktere:

Sophie war die meiste Zeit der festen Überzeugung, dass sie wie alle sein muss und unbedingt einen Freund finden muss. Auf dieser Suche lag dann größtenteils ihr Fokus, was manchmal sehr anstrengend war, da sie es allen recht machen wollte und dadurch ziemlich verzweifelt handelte. An sich mochte ich sie, jedoch war ihr krankhafter Wunsch, anderen gerecht werden zu wollen, manchmal etwas anstrengend. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches gefiel mir jedoch ganz gut.
Die Nebencharaktere fand ich generell ganz gut, allerdings waren mir zu viele dabei, die viel zu oberflächlich und teilweise unsympathisch waren.

Die Umsetzung:

Ich fand das Cover des Buches sehr ansprechend und als ich gesehen hatte, dass das Buch den Fake-Dating Trope beinhaltet, musste ich es unbedingt lesen. Ich wurde schlussendlich jedoch ziemlich enttäuscht, da das Buch im Nachhinein eindeutig anders verlief als erwartet.
Den Schreibstil des Buches mochte ich tatsächlich sehr und auch, dass das Buch aus der Sicht von Sophie geschrieben wurde.
An sich gefiel mir auch die Idee der Geschichte, fand die Umsetzung jedoch sehr schwierig. Das Buch vertritt ziemlich alte Rollenbilder und in der Geschichte wird Sophie unter richtig viel Druck dazu gedrängt diese zu erfüllen, was ich teilweise absolut kritisch fand. Wie oberflächlich die ganzen Hochzeiten von Sophies Freunden in der Geschichte waren und wie sehr diese Sophie dort teilweise bloßgestellt hatten, ging zudem echt gar nicht. Die Autorin hat dies vermutlich gemacht um zu zeigen, wie die Protagonistin über sich hinauswächst, ich fand es teilweise jedoch sehr schockierend.
Zudem hatte ich mir für das Buch leider ein ganz anderes Ende erwartet. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass das Buch eine Romance-Geschichte ist, dies war jedoch ein Trugbild, da es definitiv eine Selbstfindungsgeschichte war.

Mein Fazit:

Ich hatte eine romantische Liebesgeschichte erwartet, welche dann jedoch bedauerlicherweise nicht kam, da ich sonst mit einem ganz anderen Mindset an die Geschichte gegangen wäre. Wenn euch dies nicht stört, könnt ihr euch das Buch super gerne mal anschauen, aber für mich war die Geschichte, in dem Moment, in dem ich sie gelesen hatte, nicht unbedingt etwas, weshalb sie von mir 3 von 5 Sterne bekommt.

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