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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2021

Tolle Idee, aus der man jedoch noch mehr hätte machen können!

Lady of the Wicked
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Ich wurde von dem Buch leider nicht ganz so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte, denn wahrscheinlich bin ich einfach mit viel zu hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Bei mir ist leider ...

Ich wurde von dem Buch leider nicht ganz so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte, denn wahrscheinlich bin ich einfach mit viel zu hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Bei mir ist leider dieser gewisse Funke nicht über gesprungen und ich hatte auch nicht immer diesen Drang das Buch unbedingt weiterlesen zu müssen.
Zu aller erst dachte ich, dass es viel mehr um die Verfolgung der 13 Hexen geht und nicht, dass sie nur noch ein einziges Herz braucht. Da führt der Klappentext leider etwas in die Irre.
Positiv überrascht war ich aber davon, dass die verschiedenen Hexenarten so gut und verständlich beschrieben wurden. Nur leider erfährt man über die anderen Wesen nicht allzu viel. Ich hätte auch super gerne mehr über die Nebencharaktere, wie den Ghul Adnan, die Meerjungfrau Seda oder die Wila Menti gewusst. Meiner Meinung nach sind sie schon recht wichtig für die Handlung, doch es wird nicht viel über ihre Stärken oder Besonderheiten verraten.
Gerne hätte ich erfahren, warum zum Beispiel eine Meerjungfrau an Land leben kann?
Auch zu Menti und dem Waldtroll Tieno gibt es nicht viele Informationen, obwohl sie eng mit der Protagonistin Darcia befreundet sind. Warum sind die Haare einer Wila so sehr von Bedeutung und was macht eigentlich die Wicked so besonders? Man bekommt einfach keine Antworten und es fehlen viele Details, wodurch die Geschichte für mich nicht lebendig genug war. Die Welt wirkt dadurch nicht richtig durch strukturiert und die Charaktere zu blass.
Die Protagonisten Darcia und Valens mochte ich jedoch sehr gerne und fand es spannend, wenigstens etwas mehr über die beiden zu lernen. Die Beziehung der beiden stand auch nicht so sehr im Vordergrund, was ich aber gar nicht mal so schlimm fand, weil so das Hauptaugenmerk viel mehr auf dem Fantasy-Bereich des Buches liegt.
Ein weiterer Kritikpunkt wäre jedoch, dass man nicht nur aus Valens' und Darcias Sicht liest, denn später kommt noch Ruths Sicht hinzu. Für ein paar Informationen war es zwar ganz hilfreich, aber die meiste Zeit hat mich Ruths Perspektive etwas gestört. Man hätte sie streichen können und es wäre nichts Erhebliches verloren gegangen.
Das Ende jedoch fand ich sehr überzeugend. Es ist viel passiert und für manche wäre es vielleicht etwas hektisch aber ich mochte es sehr. Es war fesselnd und mitreißend.
Den Schreibstil von Laura Labas habe ich auch sehr gemocht, er war nicht zu kompliziert und man kam gut und leicht durch das Buch hindurch.
Auch das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich liebe den Grünton, welcher mit dem Gold sehr gut zusammen harmoniert.

Fazit:
Das Buch war teilweise sehr stark. Die Idee fand ich wirklich gut aber meiner Meinung nach nicht gut genug umgesetzt. Der Weltenaufbau war etwas schwach und es war schwer mich in dem Universum zurecht zu finden, ohne die nötigen Informationen. Das Buch aus Darcias und Valens' Sicht hätte gereicht, Ruth fand ich manchmal etwas fehl am Platz. Schreibstil und Cover dagegen mochte ich wieder sehr gerne, genauso wie das Ende.
Eine Geschichte, aus der man noch mehr hätte herausholen können!
3/5⭐

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Veröffentlicht am 28.01.2022

Vielversprechende Idee, die am Ende nicht gänzlich überzeugt!

Forever, Ida - Und raus bist du
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Kennt ihr das, wenn ihr euch so richtig auf ein Buch freut, weil der Klappentext eine wirklich gute Geschichte verspricht, doch letztendlich total von dem Buch enttäuscht seid?
Das war leider mein Dilemma ...

Kennt ihr das, wenn ihr euch so richtig auf ein Buch freut, weil der Klappentext eine wirklich gute Geschichte verspricht, doch letztendlich total von dem Buch enttäuscht seid?
Das war leider mein Dilemma bei diesem Buch...
Ich hatte einfach zu hohe Erwartungen, nachdem ich erstens den vielversprechenden Klappentext und zweitens vorher zwei wirklich gute Thriller gelesen hatte.
Für mich hat das Gesamtpaket einfach nicht gepasst!
Der Handlung hat es an Spannung gefehlt. Es gab keinen wirklich Spannungsbogen und keinen Spannungsaufbau. Die ersten 300 Seiten haben ehrlich gesagt nur daraus bestanden, dass Adi neu nach Sonderberg gezogen ist und sich dort so langsam eingelebt hat. In den letzten 60 Seiten kam dann plötzlich boom alles Schlag auf Schlag: Entdeckung, Erklärung, Auflösung, der riesengroße Showdown und OhgütigerGott-Moment wurde zunichte gemacht von zu wenig Vorwissen und Voraufbau der Story😢
Die Charaktere waren auch nicht das, was sie hätten sein können. Ehrlich, ich glaube ich hatte noch nie ein Buch, in dem mir - bis auf Kris und Lisbeth - alle Charaktere unsympathisch waren. Es lag nicht nur daran, dass sie zu wenig in die Tiefe gearbeitet wurden, sondern auch dass viele Charaktereigenschaften aufgezeigt wurden, die man eigentlich nicht haben möchte. Wie Ben mit Adi und Julia umgegangen ist, war echt nicht okay, er war manipulativ und etwas egozentrisch, hat irgendwie versucht seinen Frust und seine Trauer über den Verlust seines besten Freundes an anderen auszulassen. Hätte es die ein oder andere Szene gegeben, in der er von seiner verletzlichen Seite gezeigt worden wäre, dann hätte ich vielleicht nicht alles so sehr auf die Goldwaage gelegt. Adi war mir oft zu naiv und hat impulsiv gehandelt, obwohl ihr Ratschläge zuteil wurden, dass sie etwas besser nicht tun sollte... Generell konnte ich Entscheidungen und manche Handlungen der Charaktere nicht gut nachvollziehen, oft waren sie mir auch zu langweilig, farblos, blass und "geschichtslos".
Ein Aspekt, der mir jedoch sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil des Autors: zwar eher ernsthafter, doch auch super angenehm zu lesen, sodass ich trotz der eher wenig fesselnden Handlung schnell fertig geworden bin.
In meine Bewertung habe ich ebenfalls einfließen lassen, dass die Idee, die hinter der Geschichte steckt, doch sehr vielversprechend war, nur einfach nicht gut genug umgesetzt.

Fazit:
Ich wollte es wirklich mögen, doch man kann nichts erzwingen. Manchmal hat man einfach Bücher, die einem nicht so gut gefallen, wie man es gerne hätte. Hier hat mir generell einfach die Spannung gefehlt, die eigentlich Voraussetzung für einen guten Thriller ist, die Charaktere waren mir zu oberflächlich behandelt und zu unsympathisch, nur der Schreibstil war akzeptabel!
Man hätte definitiv noch mehr aus dem Buch machen können, denn die Idee dahinter ist wirklich gut!
2,5/5⭐

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Erwartungen leider nicht erfüllt!

Paper Palace
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Es gibt eigentlich gar nicht so super viel zu diesem Buch zu sagen, außer dass es einfach nur langweilig war.
Die Dialoge haben eher unecht und nicht nachvollziehbar gewirkt, es war alles recht gestellt ...

Es gibt eigentlich gar nicht so super viel zu diesem Buch zu sagen, außer dass es einfach nur langweilig war.
Die Dialoge haben eher unecht und nicht nachvollziehbar gewirkt, es war alles recht gestellt und dieses ständige Misstrauen von Ella gegenüber Reed hat auch nicht wirklich geholfen, dass das Buch besser wurde. Auch wurden Szenen, die wirklich wichtig und wirklich guuut hätten werden können, davon zunichte gemacht, dass es dann schon wieder so übermäßig viel Anziehung zwischen Ella und Reed gab und die beiden ihre Zeit auf andere Art genutzt haben, als vielleicht endlich mal den Elefanten im Raum zu beobachten und dafür zu sorgen, dass Reed nicht um seine Freiheit bangen muss...
Und generell waren 80% des Buches einfach wirklich nur langweilig, langatmig, kräftezehrend, einschläfernd und was auch immer für Worte es noch dafür gibt. Es ist nichts passiert außer sexy time zwischen Ella und Reed, ein paar Hinterfragungen, was denn jetzt die Wahrheit sein könnte, warum wieso wie Steve und dann gab es noch die letzten Seiten, die dann endlich Antworten gegeben haben, die aufgelöst haben und die dann aber irgendwie alles vieeel zu schnell, hektisch und unübersichtlich aufgeklärt haben, sodass doch noch zehntausend Fragen offen geblieben sind. Die meisten Charaktere waren nicht übermäßig nervig und die Auflösung am Ende war doch recht überraschend, deshalb gibt es zwei Sterne, aber ganz ehrlich: 100 Seiten mehr am Ende von Band 2 hättens auch getan, statt ein drittes Buch!

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