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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Für mich leider vorhersehbar

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ...

"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ich sagen, dass ich mit der Protagonistin nicht sehr warm geworden bin. Ich kann Quinns abweisende Art auf einer Seite sehr verstehen, da es für sie und für andere ein Schutzmechanismus ist. Leider machte mir diese kühle Art es auch sehr schwer sie wirklich sympathisch zu finden. Auch fiel es mir schwer einige ihrer Entscheidungen nachzuvollziehen.
Die Nebencharaktere blieben für mich mit Ausnahme von Mira recht blass zurück, nachdem jetzt etwas Zeit vergangen ist, in der ich das Buch beendet habe, muss ich sagen, dass ich diese kaum noch in Erinnerung habe.
Obwohl das Buch am Anfang noch recht vielversprechend war, so zog es sich für mich dann doch sehr in die Länge. Obwohl ich hier ein Buch mit Nervenkitzel erwartet habe, so war ich doch recht schnell enttäuscht, als es sich eher wie ein Jugendbuch las, welches keine besonderen Plottwists bot. Für mich kamen diese wenig überraschend und waren an manchen Stellen auch schon sehr vorhersehbar.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und es gibt auch einige Stellen, die mir gut gefallen haben. Doch leider konnte mich das Buch nicht gänzlich von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern leider nicht hervor

My Idea of No. 14
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Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine ...

Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine gewisse Anziehung zueinander, die ihrer beiden Karrieren sehr gefährdlich werden könnte.

Der Schreibstil von Alicia Sommer war sehr angenehm zu lesen, dadurch kam ich sehr gut in das Buch herein. Die Autorin bringt auch sehr viel Fachwissen zum Thema Football mit ein, was dem Buch mehr Authentizität gibt.

Die Beziehung zwischen Leah und Sam entwickelte sich für meinen Geschmack viel zu schnell und ich hatte das Gefühl, dass vor allem die körperliche Anziehung eine Rolle spielte.
Bei mir kamen die Gefühle zwischen den beiden nicht so an, ich konnte sie leider nicht fühlen.

Leah blieb für mich als Charakter eher blass und oberflächliche zurück. Auch konnte ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Obwohl sie immer darauf hinweist, wie wichtig ihr ihre Karriere als Coach ist, trifft sie sehr viele impulsive und unbedachte Entscheidungen, die eben diese gefährden könnten.
Sam war mir als Charakter recht sympathisch, doch so richtig warm wurde ich leider mit ihm nicht.

Die Football-Szenen hätten für mich ausführlicher sein können. Ich fand die Spielszenen immer recht schnell abgehandelt. Richtige Spannung kam bei mir da leider nicht auf, dafür fehlte es mir bei den Spielen einfach an der Dynamik. Für mich waren sie recht vorhersehbar und sie konnten mich leider nicht so recht mitreißen. Da habe ich schon wesentlich bessere Spielszenen gelesen, die mir viel mehr das Feeling von einem echten Spiel vermittelt haben.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich auch nicht ganz so von sich überzeugen, wie die zweite Hälfte. Diese konnte mich mit zwei sehr emotionalen Momenten eher abholen. Leider fanden diese Szenen nicht zwischen den beiden Hauptprotagonisten statt. Bei Leah und Sam hätte ich mir solche echten Gefühle sehr gewünscht.

Kurz vorm Schluss wurde leider noch unnötig Drama erzeugt, was das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.

Im großen und ganzen war das Buch ganz ok, aber es sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern jetzt nicht hervor.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Tolle Footballszenen, aber typsiche College-Story

You Are My Hurricane
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"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin ...

"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin hat sehr authentische Spielszenen geschrieben und auch sehr viel Fachwissen miteingebracht.

Ich gehe bei meinen Rezensionen selten auf das Cover ein, aber dieses hier finde ich wirklich viel zu kitschig und würde mich nicht zum Kauf animieren. Wäre der Football nicht gewesen, wäre ich auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden.

Die Story von Maeve und Carter war recht klischeehaft und leider recht vorhersehbar. Mit den beiden Protagonisten wurde ich auch nicht so recht warm.
Maeve war einerseits schüchtern und versuchte nicht aufzufallen, dann allerdings auch wieder recht schlagfertig, was aber in manchen Situationen nicht recht zusammen passte.
Carter empfand ich am Anfang als recht unsympathisch und anstrengend, er kam mir sehr arrogant und selbstverliebt rüber. Im Laufe des Buches wurde es zwar besser, aber so ganz warm wurde ich mit ihm leider bis zum Schluss nicht.
Mit Maeves Vergangenheit und Carters Hintergrund wurde versucht auch ernste Themen mitreinzubringen, allerdings wurden sie doch recht schnell abgearbeitet. Ich hätte mir hier mehr Tiefgang und Emotionen vorstellen können.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber diverse Wortwiederholungen machten es einem manchmal nicht so leicht. Es wird sehr oft gehaucht, gekichert und mit den Augen gerollt.
Für mich zog sich ab der Mitte das Buch doch recht in die Länge und es wurde doch etwas zäh für mich.

Bei diesem Buch fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas. Hier wollte der Funke nicht recht überspringen. Die beschriebenen Footballszenen sind wirklich gelungen, die Story bringt aber nichts neues mit sich und konnte mich deshalb auch nicht so ganz von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Leider etwas enttäuschend

Paddington in Peru – Das Buch zum Film
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch von Paddington gefreut, da wir erst letztens den ersten Film dazu gesehen haben und meine Tochter ihn sehr gemocht hatte.

Leider bin ich nach dem Lesen bzw. Vorlesen ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch von Paddington gefreut, da wir erst letztens den ersten Film dazu gesehen haben und meine Tochter ihn sehr gemocht hatte.

Leider bin ich nach dem Lesen bzw. Vorlesen des Buches doch etwas enttäuscht. Zwar sind alle liebgewonnenen Figuren vorhanden und auch zu Beginn verspührt Paddington seinen gewohnten Charme und bringt einen mit seiner Tollpatschigkeit zum Lachen. Doch ich empfand das Buch eher ungeeignet zum Vorlesen. Das Lesealter wird zwischen 6 und 12 Jahre angegeben und ich muss sagen, dass es für jüngere Leser doch recht schwer zu verstehen sein wird. Es sind viele Wörter in diesem Buch enthalten, die für Kinder nicht so geläufig bzw. unbekannt sind. Dadurch wird es für jüngere Leser schwer sein, diesem Buch folgen zu können. Auch sind viele witzige Szenen enthalten, die doch eher für Erwachsene gedacht sind und vermutlich direkt aus dem Film stammen, um das ältere Publikum bei Laune zu halten.

Man merkt dem Buch an, dass es eine Adaption des Films ist. Leider empfinde ich auch die beigefügten Bilder als sehr dürftig und hätte hier doch etwas mehr erwartet.

Der Film scheint mir hier dann doch eher für Kinder geeignet zu sein, als das Buch. Das Buch macht auf jeden Fall Lust, den Film zu schauen. Zum Vorlesen empfand ich es als wenig geeignet und für Erstleser ist es auch noch zu schwer verständlich. Für größere Kinder ab 10-12 Jahren denke ich, ist es dann schon eher geeignet.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

typische Rom-Com

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Eigentlich lese ich Rom-Coms echt gerne, weil sie sich sehr gut für zwischendurch eignen und man manchmal auch eher was leichtes braucht.
Leider konnte mich P.S. I hate you nicht ganz so recht von sich ...

Eigentlich lese ich Rom-Coms echt gerne, weil sie sich sehr gut für zwischendurch eignen und man manchmal auch eher was leichtes braucht.
Leider konnte mich P.S. I hate you nicht ganz so recht von sich überzeugen.
Ich lese gerne Bücher, die z.B. aus Briefen oder SMS aufgebaut sind und wie man dann verfolgen kann, wie aus einer Brieffreundschaft mehr wird. Das hat mir hier besonders gefehlt, da die beiden Protagonisten Naomi und Luca sich vorallem Hass-Briefe schreiben.
Da die beiden am Anfang noch in der Schule sind, konnte ich noch darüber hinwegsehen. Aber als sie älter wurden, änderte sich für mich der Inhalt der Briefe nicht wirklich. Für mich war es halt schwierig nachzuvollziehen, worin denn die Anziehung der beiden zueinander bestand.
Auch wenn das Buch eher etwas seichter ist, hätte ich mir etwas mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht. Sie blieben leider sehr blass zurück.
Am schlimmsten an diesem Buch empfand ich die beste Freundin von Naomi, Anne. Sie war mir einfach viel zu unsensibel, neugierig und hat Naomi für mich in vielen Situationen schon sehr gedrängt bzw. bedrängt.
Der Humor konnte mich leider auch nicht richtig packen, für mich fühlte es sich einfach viel zu gezwungen an.
Einzig das Ende ließ mich etwas versöhnlicher stimmen, denn das war gewohnte Rom-Com-Art, bisschen kitschig, aber passend.
Wer etwas leichtes für zwischendurch braucht, ist hier bei diesem Buch bestimmt richtig.

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