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Veröffentlicht am 12.02.2018

Konnte mich leider nicht voll überzeugen

Ich töte dich
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Ein Alptraum wird wahr…

Evelyn Talbot wurde als 16jährige von ihrem Freund gefangen genommen und gequält. Sie musste mit ansehen, wie ihre drei Freundinnen getötet wurden und trotzdem hat sie es irgendwie ...

Ein Alptraum wird wahr…

Evelyn Talbot wurde als 16jährige von ihrem Freund gefangen genommen und gequält. Sie musste mit ansehen, wie ihre drei Freundinnen getötet wurden und trotzdem hat sie es irgendwie geschafft, dem Monster zu entkommen.

Heute ist sie Psychologin und Leiterin einer Anstalt, dem sogenannten “Hannover House“, im fernen Hilltop, in Alaska. In diesem Ort kennt jeder jeden. Die Bewohner befürchten, dass es eines Tages zur Katastrophe kommen wird, denn im Hannover House sind nur die allerschlimmsten Psychopathen inhaftiert. Die Aufgabe von Evelyn und ihrem Team ist es, die Psyche und die Handlungen, dieser kranken Menschen, verstehen zu lernen.

An einem Tag fehlt von einer Mitarbeiterin jede Spur. Am nächsten Tag wird ihre Leiche gefunden, leider nur der Kopf, der aufs übelste zugerichtet ist.

Alle Bewohner glauben natürlich, dass es ein Insasse aus dem Hannover House war, doch Evelyn befürchtet von der Vergangenheit wieder eingeholt zu werden.

Ist ihr damaliger Freund ihr auf den Fersen?

Für mich klang diese Story so spannend, allerdings muss ich zugeben, dass ich sie nicht dementsprechend fand. Man konnte es zwar gut lesen und wollte auch wissen, wer es nun war, aber nicht so, dass ich ständig an diese Geschichte denken musste. Auch das Ende gefiel mir nicht so gut.

Viele kritisieren hier ja, vor allem das Verhältnis/Nichtverhältnis zu Sergeant Amarok. Das allerdings fand ich gar nicht nervig. Viel mehr fand ich es komisch, dass ich irgendwann erfahren habe, dass sie selbst nicht therapiert ist, scheinbar aber immer noch große Probleme hat und dann solch einen Posten, mit solch einer Verantwortung, übernehmen durfte.

Alles in allem kann ich sagen, ein Thriller den man lesen kann, aber nicht lesen muss.

Veröffentlicht am 24.01.2018

Eine schöne Liebesgeschichte, leider ein wenig zu melodramatisch

Ich treffe dich zwischen den Zeilen
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In dieser Geschichte geht es um die junge Loveday, die in einem Antiquariat arbeitet und nur einen Freund hat, - ihren Chef Archie. Außer ihm liebt sie noch Bücher. Schöne Zitate daraus, zieren inzwischen ...

In dieser Geschichte geht es um die junge Loveday, die in einem Antiquariat arbeitet und nur einen Freund hat, - ihren Chef Archie. Außer ihm liebt sie noch Bücher. Schöne Zitate daraus, zieren inzwischen ihren Körper. Sie ist nicht gerade darauf bedacht soziale Kontakte zu knüpfen, da sie bereits in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat und daran ist ihr Ex-Freund Rob nicht ganz unschuldig. Ausgerechnet der, lauert ihr auch noch ständig auf.

Eines Tages, auf dem Weg zur Arbeit, stolpert sie über ein altes Buch, was offensichtlich jemand verloren hat, - ein Gedichtband. Sie hebt es auf und nimmt es mit, um einen Zettel für den Besitzer, im Schaufenster aufzuhängen. Wenig später trifft dadurch Nathan in ihr Leben. Nathan, der Zauberer, der Poet, der Gedichte-Erzähler und Besitzer von genau diesem Buch.

Bis hier her klingt alles nach einer Liebesgeschichte, so dachte ich jedenfalls und bis dahin gefiel mir die Geschichte auch richtig gut, denn der Schreibstil war flüssig, modern, ein weinig poetisch, gepaart aber mit typisch, britischen Humor.

Doch im weiteren Verlauf wurde die Geschichte, für mich, zu melodramatisch. Sie machte mich traurig auf negative Art, was dazu führte, dass ich nicht mehr wirklich Lust hatte weiter zu lesen und doch wollte ich wissen, wie am Ende die Geschichte ausgeht. Denn die Frage stellte sich mir. Ist es nun eine Liebesgeschichte oder eher ein Schicksalsroman?

Ich habe natürlich weiter gelesen und kann sagen, es hat von beidem was. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz so begeistern, wie viele andere Leser hier.

Aber ich kann auch sagen, dass ich zum Schluss tatsächlich auch einen Kloß im Hals hatte. Da hat sich das Weiterlesen dann doch noch gelohnt.

Veröffentlicht am 17.01.2018

weiß nicht genau

Alles über Heather
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„Alles über Heather“ - Eine Geschichte, die polarisiert und mich etwas sprachlos zurück lässt.

Hier fällt es mir besonders schwer meine Meinung zum Ausdruck zu bringen, da ich nicht genau weiß, was ...

„Alles über Heather“ - Eine Geschichte, die polarisiert und mich etwas sprachlos zurück lässt.

Hier fällt es mir besonders schwer meine Meinung zum Ausdruck zu bringen, da ich nicht genau weiß, was ich davon halten soll.

Viele fanden diese Geschichte so toll und waren so begeistert, dass ich unbedingt wissen wollte, warum das so ist. Allerdings kann ich den Hype darum nicht ganz nachvollziehen. Doch kommen wir erstmal zum Inhalt.

Es geht um Mark und Karen Breakstone, wie sie sich kennenlernen, lieben lernen, wie sie leben und das tun sie nicht schlecht. Im Gegenteil, sie gehören zu den Oberen, in Manhattan. Aus ihrer Liebe entsteht die kleine Heather. Für sie allein leben sie, vor allem Karen, auch wenn sie sich dadurch ein wenig selbst vergisst.

Und es geht um Bobby, schlicht und einfach BOBBY! Sohn einer drogensüchtigen Prostituierten. Geboren in der Hölle und aufgewachsen zwischen Drogen, Gewalt und Armut.

Zwei junge Menschen, zwei Gesellschaftsschichten, zwei Arten zu rebellieren.

Ich wusste am Anfang nicht, in welch Katastrophe ich mich begebe, aber im weiteren Verlauf ahnte ich, es ist eine Lawine und am Ende hat sie mich überrollt. Schnell und Heftig!

Was auch klar ist, bei 137 Seiten muss es zügig kommen und geballt. Der Schreibstil ist provokant einfach, was mir gut gefiel und absolut schonungslos. Allerdings war ich von der Geschichte überrascht, hatte ich doch etwas anderes erwartet. Ebenso das Ende…

…warum so schnell? Warum so? Da bahnt sich auf 130 Seiten etwas Schlimmes an und dann…?

Wenn ich jetzt die Geschichte Revue passieren lasse, kann ich sagen, dass ich unheimlich neugierig war, ich aber von der Geschichte und deren Ausgang enttäuscht war. Positiv war allerdings, dass der Autor neugierig macht. Er baut den Spannungsbogen langsam auf, hält ihn… Negativ war, er hält ihn zu lang und beendet es auch zu schnell.

Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, ich würde eine Schullektüre lesen und gleich die Charaktere auseinander nehmen müssen, denn darum ging es irgendwie, die ganze Zeit.

Hinzu kommt, dass dieses Buch, mit seiner knappen Seitenzahl natürlich einen stolzen Preis hat. 16 Euro finde ich dafür ganz schön viel.

Veröffentlicht am 07.12.2017

So ein grandioser Anfang, aber leider enttäuschendes Ende

Das Glück an Regentagen
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Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
 
Als Mae auf rätselhafte Weise von ihrem Verlobten verlassen wird, kehrt sie an den Ort zurück, wo sie aufgewachsen ist. Alexandria ...

Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
 
Als Mae auf rätselhafte Weise von ihrem Verlobten verlassen wird, kehrt sie an den Ort zurück, wo sie aufgewachsen ist. Alexandria Bay, ein kleines Örtchen am St. –Lorenz- Strom, im Bundesstaat New York.

Ihre Großeltern Lilly und George betreiben dort schon immer ein kleines Hotel. Sie waren es, die Mae aufgezogen haben, weil Maes Eltern auf rätselhafte Weise an dem Fluss ums Leben kamen.

Ebenso rätselhaft ist es, warum Maes bester Freund Gabe und Jugendliebe, damals diesen Ort so plötzlich verlassen hat.
Auch Gabe kehrt zeitgleich an diesen Ort zurück, da sein Vater im Sterben liegt.

Dies ist eine Geschichte über mehrere Zeitebenen und  Geheimnisse, die es beim Lesen, aufzudecken gilt.
Ich fand den Schreibstil, die Idee und vor allem den Anfang der Geschichte sehr gut. Richtig süchtig machend. Da konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Ich wollte wissen, wie alles zusammenhängt.

Doch leider,  ab ca. der Mitte, hat mich die Geschichte verloren. Ich fand den Perspektivwechsel, innerhalb der Kapitel, etwas verwirrend und deswegen konnte ich wohl nicht mehr so den Bezug zu den einzelnen Charakteren aufbauen. Zudem fand ich die Geschichte, obwohl sie eigentlich recht kurz ist, irgendwann langatmig. Ich habe sie trotzdem zu  Ende gelesen, weil ich eigentlich nur noch wissen wollte, ob am Ende jetzt noch irgendwas ganz Überwältigendes passiert.

Ich fand es so Schade, dass die Geschichte so nachgelassen hat, weil ich finde, dass sie sehr viel Potenzial hatte.

Ich mag eigentlich Familiengeschichten, über mehrere Zeitebenen  und auch diese Geschichte schrie danach geliebt zu werden, da der Anfang auch so vielversprechend war und so viele Fragen aufdeckte, die man ergründen  wollte. Leider ist genau das wohl der Grund, warum ich am Ende umso enttäuschter bin. Einige Fragen blieben und die Geschichte wurde verworren und etwas langweilig und da hatte sie mich verloren.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Für zwischendurch ganz nett

Das Herz des Henry Quantum
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Ein charmanter Grübler auf einer Odyssee zum wahren Glück

Henry Quantum, genannt Bones, weil er so groß und hager ist, ist ein Tagträumer. Er macht sich um alles und jeden Gedanken.

Er macht sich zum ...

Ein charmanter Grübler auf einer Odyssee zum wahren Glück

Henry Quantum, genannt Bones, weil er so groß und hager ist, ist ein Tagträumer. Er macht sich um alles und jeden Gedanken.

Er macht sich zum Bespiel Gedanken darüber, was für eine wunderbare Sache die Sprache ist. Denn wer hatte als Erster auf ein Küken gezeigt und dabei  „Küken“ gesagt. Und wer war der andere gewesen, der „ja, das ist ein Küken“ gesagt hatte. Oder hatten sie mit dem „Vogel“ angefangen?

Die Geschichte beginnt einen Tag vor Heilig Abend, als Bones plötzlich einfällt, er braucht noch ein Geschenk für seine Frau Margaret. Er beschließt während seiner Mittagspause, das Parfum Chanel Nr. 5 zu kaufen, als er dort auf jemanden trifft, den er viele Jahre nicht gesehen hat. – Daisy!

Daisy war mal seine Geliebte. Von ihr fühlte er sich verstanden, mit all seinen Macken die er so hatte, doch dieses Grübeln, ist erst zwanghaft bei ihm geworden, als Daisy ihn verlassen hat, aus Vernunft, denn beide waren schon verheiratet.

An diesem Tag also, als Bones wieder auf Daisy triff, gehen die zwei zum Mittagessen, um über alte Zeiten zu sprechen. Daisy, inzwischen geschieden, gesteht ihm, dass sie ihn immer geliebt habe und sie stellt ihm die alles entscheidende Frage: „Liebst du deine Frau?“ Als er dies bejaht, sagt Daisy, dann brauchen wir nichts weiter zu bereden und geht.

Allein mit seinen Gedanken bleibt er zurück und nun begleiten wir Henry, Margaret und Daisy durch die Vergangenheit, aber auch durch die Gegenwart.
Wird Henry am Ende feststellen, wer die Richtige ist, die einzig wahre Liebe?

Zu Anfang fand ich die Geschichte ein wenig komisch, doch relativ schnell hatte ich mich an den Schreibstil und an Henry gewöhnt und ich hatte Spaß weiter zu lesen. Doch nach etwas über die Hälfte kam für mich eine Flaute, weil ich diesen Charakter, um den es da hauptsächlich ging, nicht sehr sympathisch fand. Als es irgendwann wieder zu Henry wechselte fiel es mir schwer wieder richtig in dieses anfängliche Gefühl finden. Ich konnte seine Gedanken auch nicht alle nachvollziehen, manche sogar habe ich nicht mal verstanden, weil Astrophysik auch nicht gerade mein Lieblingsthema ist.

Ich finde die Geschichte war nett zu lesen, für zwischendurch, aber mehr leider auch nicht. Ich hatte viel mehr Gefühl erwartet. – Schade!