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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2025

Solider Abschluss

Juliregen
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Nach „Dezembersturm“ und „Aprilgewitter“ nun der Abschlussband „Juliregen“. Nach den Vorkommnissen in Band 2 ist die Harmonie zwischen den Eheleuten, die nun auch Elten zweier Kinder sind, wieder hergestellt. ...





Nach „Dezembersturm“ und „Aprilgewitter“ nun der Abschlussband „Juliregen“. Nach den Vorkommnissen in Band 2 ist die Harmonie zwischen den Eheleuten, die nun auch Elten zweier Kinder sind, wieder hergestellt. Doch das soll sich alsbald ändern, denn es gibt Menschen, die ihnen ihr Glück neiden.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern plätschert die Handlung leider spannungsarm und wenig mitreißend dahin. Es gibt auch hier wieder die Bösen, die das Bösesein auch ausleben dürfen und dem langatmig erzählten Plot die ein oder andere Wendung geben. Dem gegenüber stehen die Guten, die alles daran setzen, dass das Böse nicht gewinnt, also wie stets bei Iny Lorentz auch hier die typischen Stereotypen.

Alles in allem jedoch ein solider Abschluss, dem zwar die Spannung fehlt, der aber zu unterhalten vermag.


Veröffentlicht am 04.01.2025

Solider Serienstart

Das goldene Ufer
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In diesem ersten Teil der Auswanderer-Saga werden dem Leser die heranwachsenden Hauptfiguren Walther und Gisela nähergebracht. Ihre Leben sollen sich nach der Schlacht bei Waterloo 1815 grundlegend ...




In diesem ersten Teil der Auswanderer-Saga werden dem Leser die heranwachsenden Hauptfiguren Walther und Gisela nähergebracht. Ihre Leben sollen sich nach der Schlacht bei Waterloo 1815 grundlegend ändern. Herausgerissen aus ihren Familien und einem Neubeginn in vollkommen unbekanntem Umfeld, haben die beiden mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen, die sie aber näher zusammenrücken lassen. Aber auch das gefällt nicht jedem.

Wie stets bei HistoRomanen von Iny Lorentz ist die Historie, die den Rahmen vorgibt, der Pluspunkt der Geschichte. Die Beschreibungen der damaligen Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen geben der Handlung das entscheidende Etwas. Denn die auftretenden Figuren sind wieder entweder Gut oder Böse, sprich sie haben keine Tiefe, keine Ecken und Kanten. Das ist schade, denn gerade „das Dazwischen“ macht ja auch die Handlung spannender.

Alles in allem ist dieser erste Band ein solider Serienstart der zu unterhalten vermag und somit entspannende Stunden bietet.


Veröffentlicht am 04.01.2025

Bietet entspannende Unterhaltung

Der weiße Stern
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Die Auswanderer-Saga geht nach „Das goldene Ufer“ hier nun in die zweite Runde. Walther und Gisela sind in Amerika angekommen und siedeln in der mexikanischen Provinz und bewirtschaften ihre kleine ...




Die Auswanderer-Saga geht nach „Das goldene Ufer“ hier nun in die zweite Runde. Walther und Gisela sind in Amerika angekommen und siedeln in der mexikanischen Provinz und bewirtschaften ihre kleine Farm. Aber auch fern der Heimat ist das Leben der beiden nicht ungetrübt und friedlich. Mit Indianern und einem alten Widersacher müssen sie sich auseinandersetzten, die ihnen ihr einfaches Leben nicht leicht machen.

Wie schon in Teil 1 ist der historische Hintergrund ausführlich und gut recherchiert in die Handlung eingebracht. Bei den Figuren kann man aber auch diesmal wieder keine richtige Weiterentwicklung ausmachen, entweder sie sind Gut oder Böse, hier hätte ich mehr Facettenreichtum gewünscht. Das trübt ein wenig den Hörspaß, denn die Handlung ist durchaus unterhaltsam und man fiebert an so mancher Stelle mit Walther und Gisela mit. Der Erzählstil ist gewohnt einnehmend und gefällig und sorgt somit auch für einige entspannende Hörstunden.


Veröffentlicht am 04.01.2025

Unterhaltsam

Die Ketzerbraut
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Kurzgefasst könnte man „Die Ketzerbraut“ als bewegende Liebesgeschichte zu Zeiten der Reformation umschreiben. Auch dieser Roman aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist wieder ein Schmöker ...



Kurzgefasst könnte man „Die Ketzerbraut“ als bewegende Liebesgeschichte zu Zeiten der Reformation umschreiben. Auch dieser Roman aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist wieder ein Schmöker nach altbewährtem Schema. In einen historischen Kontext, hier die Zeit der Räuberbanden im 16. Jh. eingebettet, lebt die Handlung von Intrigen, Geheimnissen, Verrat, Gefahr und Liebe. Die Hauptfigur, die Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva, muss sich ihren Weg gegen viele Widerstände bis zum HappyEnd bahnen.

Die Geschichte ist eingängig und mit einigen geschickt gesetzten Wendungen mitreißend erzählt. Allerdings sind die einzelnen Charaktere in Gut und Böse gegliedert und bedienen somit auch jedes mögliche Klischee. Wer das akzeptieren kann der bekommt hier eine durchaus spannende Geschichte, die ein uneingeschränktes Hörvergnügen bietet.


Veröffentlicht am 03.01.2025

Gute Histo-Roman-Unterhaltung

Die Rose von Asturien / Die Tatarin / Feuertochter
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Typisch für historische Romane aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist eine weibliche Hauptfigur, die in einer historischen Epoche ihren Weg finden muss. Das ist auch in diesen drei Roman ...




Typisch für historische Romane aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist eine weibliche Hauptfigur, die in einer historischen Epoche ihren Weg finden muss. Das ist auch in diesen drei Roman nicht anders. Und was den Romanen von Iny Lorentz ebenfalls ähnlich ist, sind die zahlreichen Charaktere die entweder Gut oder eben Böse sind. Die Handlungen der einzelnen Figuren sind der jeweiligen Epoche dabei angepasst und erzeugen so ein Bild vom Leben jener Zeit.

Auch wenn die einzelnen Geschichten mehr oder weniger nach dem gleichen Muster erzählt werden, sind sie doch gute Histo-Roman-Unterhaltung, die in unterschiedlichen Zeitepochen angesiedelt sind.