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Veröffentlicht am 05.04.2025

Tolle Grundidee mit Potenzial für die Fortsetzungen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen ...

„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen konnte und sie auch wirklich gern für mich entdeckte. Generell fand ich die Idee, dass magische Wesen und Menschen zusammenleben und sich die magischen Wesen extrem voneinander unterscheiden können sehr spannen. Liebe geht raus an Libby, die Bibliothek, an dieser Stelle. Auch die Protagonistin Arlyn war mir von Anfang an sehr sympatisch und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Ihre Vergangenheit und die Tatsache, dass sie ein Irrlicht ist, machten sie als Figur spannend und verliehen ihr eine besondere Tiefe.

Doch trotz all der positiven Aspekte fiel es mir allerdings nicht leicht, das Buch zu lesen. Immer wieder musste ich das Buch beiseitelegen. Die Spannung war für mich nicht durchgehend präsent, und manchmal fehlte mir die Tiefe in der Handlung sowie die Tension in der Beziehung zwischen Arlyn und Marlon. Dennoch hat der Cliffhanger mein Interesse geweckt und lässt mich hoffnungsvoll auf die Fortsetzung blicken.

Es gibt viel Potenzial in dieser kreativen Geschichte, doch das Leseerlebnis war für mich teils etwas herausfordernd.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Eine etwas andere Fortsetzung

Powerless - Die Flucht
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Ich war gespannt auf die Fortsetzung von „Powerless - Die Flucht“ und hatte hohe Erwartungen, besonders bezüglich der Dynamik zwischen Paedyn und Kai, die mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Paedyn ...

Ich war gespannt auf die Fortsetzung von „Powerless - Die Flucht“ und hatte hohe Erwartungen, besonders bezüglich der Dynamik zwischen Paedyn und Kai, die mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Paedyn bleibt eine starke Protagonistin, die alles gibt, um in einer chaotischen Welt zu überleben, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren.

Kai bleibt für mich jedoch ein zwiespältiger Charakter. Seine innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Herz ist für mich durchaus nachvollziehbar, aber manchmal wirkt seine Motivation unlogisch sowie der Drang an den alten Strukturen mit seinem Bruder festzuhalten. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, bleibt mir etwas zu blass, was viel Potenzial verschenkt.

Der Schreibstil von Lauren Roberts ist flüssig und bildhaft, was das Lesen angenehm macht. Allerdings driftet die Handlung oft ins Stagnierende ab und es passiert weniger, als ich erhofft hatte. Um ehrlich zu sein dreht sich die Geschichte über weite Passagen nur im Kreis und es gibt wenig neues zu entdecken. Dennoch gab es interessante Charakterentwicklungen, besonders beim König Kit, der das Potenzial hat, im nächsten Band noch als Figur spannender und aktiver zu werden.

„Powerless - Die Flucht“ ist unterhaltsam, hat aber in der Tiefe der Welt und der Handlung noch Luft nach oben. Ein solider Fortsetzungsband, der mit seinen Charakteren punktet, aber nicht ganz mein Herz gewonnen hat.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Ein rasantes Fae-Abenteuer

Court of Shadows
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Als ich dieses Buch beendet hatte, fiel es mir schwer, eine klare Meinung darüber zu bilden. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, und mit Arianna begegnet man einer starken Protagonistin mit einer Vorliebe ...

Als ich dieses Buch beendet hatte, fiel es mir schwer, eine klare Meinung darüber zu bilden. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, und mit Arianna begegnet man einer starken Protagonistin mit einer Vorliebe für Lollis – eine interessante Kombination. Auch die Handlung hat ihren Reiz und war letztlich der Grund, warum ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe. Dennoch konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen, was vor allem an der kurzen Länge von nur 242 Seiten lag.

Ich persönlich bevorzuge es, wenn in einem Fantasy-Titel mehr Zeit für den Aufbau der Welt, die detaillierte Darstellung von Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehungen investiert wird. Genau das habe ich in diesem Buch vermisst. Obwohl die Handlung rasant voranschritt und nie Langeweile aufkam, blieben mir die Figuren sowie die Welt und deren Regeln leider zu blass. Weder der Antagonist, noch der Love Interest oder die Nebencharaktere konnten mich wirklich erreichen. Auch die Organisation ist mir nach Band 1 noch völlig fremd und so zog die Geschichte einfach an mir vorbei. Da es sich jedoch um einen Reihenauftakt handelt, könnte die mir fehlende Tiefe in den Folgebänden ergänzt werden.

Für Leser, die auf der Suche nach einem dynamischen, schnelllebigen Abenteuer sind, könnte dieses Werk jedoch durchaus ansprechend sein.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Zoé, eine Sünderin und Diebin, wacht nach ihrer Hinrichtung in Xanthia, der letzten Station vor der Hölle, auf. Ein Deal mit einem Xathyr-Grafen könnte ihre Rettung sein, doch der dunkle Prinz Kaspar wirft ...

Zoé, eine Sünderin und Diebin, wacht nach ihrer Hinrichtung in Xanthia, der letzten Station vor der Hölle, auf. Ein Deal mit einem Xathyr-Grafen könnte ihre Rettung sein, doch der dunkle Prinz Kaspar wirft alles durcheinander.

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Schon als ich „Empire of Sins and Souls“ das erste Mal sah hoffte ich, dass mich das Buch fesseln wird. Eine düstere Geschichte mit einer faszinierenden Grundidee und einem packenden Setting? Das kann doch nur gut werden, oder? Immerhin gefiel mir ebenso der Klappentext und auch die ersten Seiten konnte ich nur so verschlingen. Doch leider konnte das Buch meine vielleicht zu hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Die vulgäre Sprache und Brutalität passten zum düsteren Vorhölle-Setting und machten die Welt für mich lebendig und authentisch. Beril Kehribars Schreibstil ist sehr detailreich, wobei ich das Pacing etwas unausgeglichen fand – der Anfang zog mich schnell hinein, aber der Mittelteil war mir zu langatmig. Dafür wurde es zum Ende hin wieder richtig spannend und endete in einem fiese Cliffhänger.

Mit ihrem harten Schicksal gekennzeichnet war Zoé für mich ein spannender Charakter. Ich hätte mir nur etwas mehr Charaktertiefe & -breite gewünscht. Ihre Gedanken kreisen zu oft um dieselben Themen und auch ihre Beziehung zu Alexei hat mich leider nicht überzeugt. Die Anziehungskraft übertrug sich leider nicht auf mich und so blieben sie leider blass.

Ein weiterer Grund, warum ich mit der Geschichte meine Schwierigkeiten hatte - der Klappentext. Er hat mich in die Irre geführt und über Kapitel hinweg auf Kaspian warten lassen, der erst gegen Ende eine richtige Rolle einnimmt. Natürlich ist das total subjektiv aber es hat mir einfach den Lesespaß genommen.

Insgesamt hat das Buch mein Interesse geweckt, aber die Leidenschaft und Spannung sowie der böse Klappentext ließen mich enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Ein Muss für alle, die Band 1 geliebt haben

Sunbringer
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"Sunbringer" ist der düstere Nachfolger von Hannah Kaners erster Fantasy-Serie. Brutal, göttlich und düster – so würde ich die Atmosphäre dieses untypischen Buches beschreiben. Hannah Kaners flüssiger ...

"Sunbringer" ist der düstere Nachfolger von Hannah Kaners erster Fantasy-Serie. Brutal, göttlich und düster – so würde ich die Atmosphäre dieses untypischen Buches beschreiben. Hannah Kaners flüssiger Schreibstil sorgte dabei erneut dafür, dass ich sehr gut durch die Kapitel kam.

Und auch wenn die Figuren durchaus unterhaltsam sein können, ist zweifelslos das Worldbuilding die große Stärke des Buches. Während Band 1 für mich noch oft überfordernd wirkte, entdeckte ich in der Fortsetzung faszinierende Details über Wesen, Städte und die Zusammenhänge der Welt von Ilya. Positiv empfand ich zudem den Mut in dieser Welt ein besonders hohes Maß an diversen Figuren zu inkludieren. (Körperlich eingeschränkte Figuren, queere Charaktere, usw.) Hut ab dafür.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist die Entwicklung der Figuren. Die anfängliche Dynamik der 4 POVs aus Band 1 hat sich in "Sunbringer" aufgelöst, da die Figuren ihre eigenen Wege gehen. Das führte für mich zwar zu spannenden Cliffhängern, doch ich hatte immer wider das Gefühl, eine neue Geschichte zu lesen und schwer den Anschluss zu finden.

Trotzdem ist "Sunbringer" ein interessantes Buch, insbesondere im Hinblick auf das detaillierte Worldbuilding. Die Charakterentwicklung und die Beziehungen könnten jedoch etwas mehr Fokus vertragen – ein Aspekt, der mir im ersten Teil besser gefallen hat.

Ein Muss für alle, die Band 1 geliebt haben, sowie für Leser, die detaillierte Welten schätzen und sich an einem ruhigen Pacing erfreuen.

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